No Dinner without trouble ! [siko06]
Am Freitag Abend werden die Kriegsplaner der "Sicherheitskonferenz" wie jedes Jahr ihre Hochsicherheitszone um den Bayerischen Hof verlassen, um in Münchens Nobelrestaurant 'Käfer' ihren Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Neben der zentralen Protestkundgebung am Freitag und der internationalen Großdemonstration am Samstag wollen wir die Verantwortlichen für Krieg und Folter auch während ihres inoffiziellen Abendprogramms mit unserem Widerstand konfrontieren. Deshalb werden wir vor Ort sein und für schlechte Stimmung und Belagerungszustand sorgen. Wer Kriege plant und foltern läßt, hat kein Recht auf einen störungsfreien Feierabend!
Neben der zentralen Protestkundgebung am Freitag und der internationalen Großdemonstration am Samstag wollen wir die Verantwortlichen für Krieg und Folter auch während ihres inoffiziellen Abendprogramms mit unserem Widerstand konfrontieren. Deshalb werden wir vor Ort sein und für schlechte Stimmung und Belagerungszustand sorgen. Wer Kriege plant und foltern läßt, hat kein Recht auf einen störungsfreien Feierabend!
Doch es wäre falsch, unsere Ablehnung der bestehenden Verhältnisse auf das Treffen der Protagonisten des globalen Krieges zu reduzieren, denn dieses ist nur die Spitze des Eisbergs. Im globalen Krieg verknüpfen sich die dominanten Stränge der gegenwärtigen Entwicklung: Die militärische Absicherung und Kontrolle der globalisierten kapitalistischen Ausbeutung unter imperialem Vorzeichen geht einher mit der 'sicherheits'-strategischen Bekämpfung der Unruhepotenziale und Widerstände gegen intensivierte Ausbeutung und Ausgrenzung im Inneren. Diese wird flankiert von verschärfter rassistischer Entrechtung und militaristisch-patriarchaler Formierung der Gesellschaften.
Wir werden den Abendspaziergang gegen das Essen der Exponenten des globalen Krieges nutzen, um deutlich zu machen, wie facettenreich und alltäglich die ihm zugrundeliegenden Strukturen sind: Deshalb werden wir dem Sitz der Studentenverbindung 'Danubia' ebenso einen Besuch abstatten wie dem italienischen Konsulat, bevor wir unsere Abschlußkundgebung nutzen, um am Treffpunkt der Generäle und Minister präsent zu sein.
Die 'Danubia' ist nicht bloß ein "gewöhnlicher" militaristisch-chauvinistischer Männerbund, sondern unterhält enge Verbindungen in die Naziszene: Nachdem eine Horde Nazis versucht hatte, den Griechen Artemios T. im Januar 2002 in der Münchner Zenettistraße zu ermorden, versteckte die 'Danubia' den gesuchten Haupttäter, bis er nach Holland fliehen konnte.
Kein ruhiges Hinterland für Faschisten!
Am italienischen Konsultat wollen wir an den Widerstand von 300.000 Menschen gegen das Treffen des G8 in Genua im Sommer 2001 erinnern. Die Tage im Juli 2001 waren der bisherige Höhepunkt einer breiten und vielfältigen Bewegung gegen den globalisierten Kapitalismus im globalen Norden. Aber wir wollen auch an die Antwort des italienischen Staates und seiner Polizeikräfte erinnern: an den Polizeiterror auf den Straßen, der in der Ermordung Carlo Giulianis gipfelte, an die Folterungen und Erniedrigungen unserer Gefangenen in der Polizeikaserne von Bolzanetto und die Tatsache, dass noch jetzt 25 Menschen für den Widerstand dieser Tage im Juli 2001 in Genua vor Gericht stehen und von hohen Haftstrafen bedroht sind.
Das Gedächtnis ist ein kollektives Getriebe! - Kein Tag ohne Widerstand!
Der italienische Staat steht nicht nur für die brutale Niederschlagung sozialer Revolten, sondern ist auch Vorreiter der militarisierten europäischen Flüchtlingsabwehr im Mittelmeer.
No border no nation! – Fight fortress Europe!
Die Matrix der bestehenden Verhältnisse hat viele Knotenpunkte und unser Widerstand kennt viele Formen!
Freitag 3. Februar 2006 | 19:30
Antikapitalistischer Abendspaziergang München Prinzregentenplatz (U4/U5)
Weitere Adressen in der Gegend des antikapitalistischen Abendspaziergangs:
Deutsche Bank, Prinzregentenstr. 70, Arabellastr. 11, Arabellastr. 5
Siemens, Richard-Strauss-Str. 76
Botschaften:
Generalkonsulat Spanien, Oberföhringer Str. 45
Generalkonsulat Italien, Möhlstr. 3
Burschenschaften:
Danubia, Möhlstr. 21
Arminia–Rhenania, Maria–Theresia–Str. 20
Zeitarbeit:
Personnel München GmbH, Prinzregentenstr. 61
ESD Zeitarbeit GmbH, Freischützstr. 92, Truderinger Str. 13
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Freitag 3. Februar 2006
- 17:00 Kundgebung Marienplatz
- 18:00 Fahrraddemo vom Marienplatz zum Prinzregentenplatz
- 19:30 Antikapitalistischer Abendspaziergang Prinzregentenplatz
Samstag 4. Februar 2006
- 12:00 Internationale Demonstration Lenbachplatz
(beteiligt euch am internationalistischen Block)
Convergence Center (Thalkirchenerstr. 106 | ehem. Tröpferlbad)
- geöffnet von Do 02.02. - So 05.02.2006
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Wir werden den Abendspaziergang gegen das Essen der Exponenten des globalen Krieges nutzen, um deutlich zu machen, wie facettenreich und alltäglich die ihm zugrundeliegenden Strukturen sind: Deshalb werden wir dem Sitz der Studentenverbindung 'Danubia' ebenso einen Besuch abstatten wie dem italienischen Konsulat, bevor wir unsere Abschlußkundgebung nutzen, um am Treffpunkt der Generäle und Minister präsent zu sein.
Die 'Danubia' ist nicht bloß ein "gewöhnlicher" militaristisch-chauvinistischer Männerbund, sondern unterhält enge Verbindungen in die Naziszene: Nachdem eine Horde Nazis versucht hatte, den Griechen Artemios T. im Januar 2002 in der Münchner Zenettistraße zu ermorden, versteckte die 'Danubia' den gesuchten Haupttäter, bis er nach Holland fliehen konnte.
Kein ruhiges Hinterland für Faschisten!
Am italienischen Konsultat wollen wir an den Widerstand von 300.000 Menschen gegen das Treffen des G8 in Genua im Sommer 2001 erinnern. Die Tage im Juli 2001 waren der bisherige Höhepunkt einer breiten und vielfältigen Bewegung gegen den globalisierten Kapitalismus im globalen Norden. Aber wir wollen auch an die Antwort des italienischen Staates und seiner Polizeikräfte erinnern: an den Polizeiterror auf den Straßen, der in der Ermordung Carlo Giulianis gipfelte, an die Folterungen und Erniedrigungen unserer Gefangenen in der Polizeikaserne von Bolzanetto und die Tatsache, dass noch jetzt 25 Menschen für den Widerstand dieser Tage im Juli 2001 in Genua vor Gericht stehen und von hohen Haftstrafen bedroht sind.
Das Gedächtnis ist ein kollektives Getriebe! - Kein Tag ohne Widerstand!
Der italienische Staat steht nicht nur für die brutale Niederschlagung sozialer Revolten, sondern ist auch Vorreiter der militarisierten europäischen Flüchtlingsabwehr im Mittelmeer.
No border no nation! – Fight fortress Europe!
Die Matrix der bestehenden Verhältnisse hat viele Knotenpunkte und unser Widerstand kennt viele Formen!
Freitag 3. Februar 2006 | 19:30
Antikapitalistischer Abendspaziergang München Prinzregentenplatz (U4/U5)
Weitere Adressen in der Gegend des antikapitalistischen Abendspaziergangs:
Deutsche Bank, Prinzregentenstr. 70, Arabellastr. 11, Arabellastr. 5
Siemens, Richard-Strauss-Str. 76
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Generalkonsulat Italien, Möhlstr. 3
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Danubia, Möhlstr. 21
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- 17:00 Kundgebung Marienplatz
- 18:00 Fahrraddemo vom Marienplatz zum Prinzregentenplatz
- 19:30 Antikapitalistischer Abendspaziergang Prinzregentenplatz
Samstag 4. Februar 2006
- 12:00 Internationale Demonstration Lenbachplatz
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen