Der EPR-Reaktor – Renaissance der Atomkraft?
Frankreich bricht schon unter Atommüll aus Frankreich, Europa und Japan zusammen.
Aber... Die französische Nationalversammlung hat 2005 den Bau eines neuen Reaktor, der so genannte EPR, zugestimmt. In Finnland haben die Bauarbeiten sogar schon angefangen. Anti-atom-initiativen wie das französische Netzwerk Atomausstieg versuchen darüber aufzuklären und dagegen zu mobilisieren. Sie rufen zu einer Großdemo gegen den EPR am 15. April 2006. In Deutschland werden auch Informationsveranstaltungen zum Thema statt finden.
Aber... Die französische Nationalversammlung hat 2005 den Bau eines neuen Reaktor, der so genannte EPR, zugestimmt. In Finnland haben die Bauarbeiten sogar schon angefangen. Anti-atom-initiativen wie das französische Netzwerk Atomausstieg versuchen darüber aufzuklären und dagegen zu mobilisieren. Sie rufen zu einer Großdemo gegen den EPR am 15. April 2006. In Deutschland werden auch Informationsveranstaltungen zum Thema statt finden.
Die „Neubaupolitik“:
In Flamanville (Normandie), soll der Prototyp eines neuen Atomreaktors der sogenannte EPR - European Pressurized Reaktor - gebaut werden. Geplant ist er als kommerzielles Vorzeigewerk für die Renaissance der Atomkraft in Frankreich, in Europa (Finnland) und in Asien. In Flamanville stehen bereits zwei Reaktoren, die WAA La Hague liegt 15Kilometer entfernt, und in der nächst gelegenen Großstadt Cherbourg werden atomare U-Boote gebaut.
Der 3 Milliarden teure Reaktor ist aber nicht sicherer als andere Druckwasserreaktoren; außerdem wird weiterhin in hohem Maße Atommüll produziert.
Die öffentliche Debatte?
Die von der Regierung organisierten öffentlichen Debatten zum EPR werden vom Netzwerk Atomausstieg boykottiert, weil die Entscheidung für den Bau des EPR bereits getroffen wurde.
Und vor allem, weil ein Teil der die Sicherheit des Reaktors betreffenden Informationen unter Militärgeheimnis steht und nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll. Wer dagegen verstoßt droht eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren und ein Geldbusse von 75 000 Euros.
Was hat Deutschland damit zu tun?
Der EPR ist ein deutsch-französisches Projekt, an dem das deutsche Unternehmen Siemens zu einem Drittel beteiligt ist. Der Hersteller ist Framatome ANP, ein Konsortium aus Areva und Siemens?
Die Atomlobby macht Geschäfte über Grenzen hinaus,
die atomare Wolke hält sich nicht an Grenzen,
also muss der Widerstand auch Grenzen überschreiten.
Ein internationales Bündnis gegen den EPR hat sich gebildet und mobilisiert zur Großdemo in Cherbourg. (Ostern 2006, 15.-16. April) - (siehe Aufruf unten, es wird vielleicht einen Bus aus Norddeutschland dahin fahren.)
Darum: informiert euch – und kommt Ostern 2006 nach Cherbourg !!
Wer Näheres erfahren möchte, ist zu den folgenden Informationsveranstaltungen herzlich eingeladen:
Mittwoch 18. Januar 06 - 18:30 - Hörsaal 4 Uni Lüneburg
und
Freitag 20. Januar 06 - 19:00 - Platenlaase Cafe Grenzbereiche
Demnächst vielleicht auch eine Veranstaltung im Südwesten
Jean-Yvon Landrac und Cécile Lecomte (Réseau Sortir du Nucléaire) berichten über den geplanten Bau des EPR-Reaktors und den Widerstand in Frankreich.
---------------------------------------
Internationaler Aufruf der Vereine, Persönlichkeiten, Bürgerinitiativen, Gewerkschaften und politischer Parteien:
NEIN zum EPR, JA zu Alterntiven zur Kernenergie
Kommt alle nach Cherbourg am 15. und 16. April 2006
Obwohl Frankreich schon mehr AKWs als nötig besitzt und es höchste Zeit wäre, rationell mit Energie umzugehen und erneuerbare Energien zu entwickeln, hat die französische Regierung EDF (Electricité De France) beauftragt, einen neuen Reaktor vom TYP EPR (European Pressurized Reactor) in Flamanville im Département Manche zu errichten.
Die Zielsetzung der Atomlobby ist es, uns erneut vor vollendete Tatsachen zu stellen, indem sie auf mittlere Sicht die existierenden Reaktoren durch EPR ersetzen will.
Aber, die Errichtung des EPR ist – aus allen möglichen Gründen – eine schlechte Entscheidung:
- Energetisch: Frankreich braucht in den nächsten Jahrzehnten keine neuen grösseren Kapazitäten der Stromerzeugung. Die Kernkraft beträgt nur 15% des gesamten französischen Endenergieverbrauches und weltweit 3%. Somit ist sie keine Antwort auf die Problematik der Klimaerwärmung.
- Wirtschaftlich: Dieses Bauwerk mit Kosten von mehreren Milliarden Euro wird einen schädlichen Aufschub der nötigen Konversion der französischen Atomindustrie zur Folge haben, ohne die bestehenden Probleme zu beseitigen.
- Sozial: Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen tragen mehr zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und sind damit zukunftsfähiger. Bei gleichen Investitionskosten produziert ein Windenergieprogramm zweimal mehr Strom und schafft fünf mal mehr Arbeitsplätze (wie in der Studie « Eole ou Pluton ? 2003 », die vom Verein Détente erstellt wurde, gezeigt).
- Umwelt: Der EPR bringt keinerlei Verbesserungen mit sich in Bezug auf die Sicherheit und den Umgang mit radioaktivem Müll, wobei diese Last wieder einmal auf die zukünftigen Generationen abgelagert wird.
WEIL wir die Wiederholung der Risiken der Kernenergie ablehnen,
WEIL wir ablehnen, dass uns die Atomlobby einen neuen Reaktor aufzwingt,
WEIL wir die Gleichsetzung von öffentlichem Dienst und der Atomlobby ablehnen,
WEIL wir wissen, dass diese nutzlose Investition letztlich zu Lasten der Kunden von EDF und der zukünftigen Generationen gehen wird,
WEIL wir eine Zukunft auf der Basis erneuerbarer und sauberer Energien wollen,
sagen wir gemeinsam NEIN zum EPR!
Wir unterzeichnen diesen Appell gegen den EPR und rufen zu einer großen Versammlung (*) gegen den EPR am 15. und 16. April 2006 in Cherbourg (Osterwochenende) auf. Diese Versammlung wird ebenso eine Gelegenheit sein, an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 20 Jahren zu gedenken.
(*) Versammlung auf Initiative der Bürgerinitiative « Collectif Régional de Normandie et de l’Ouest "L’EPR, non merci, ni ailleurs, ni ici !"und des Netzwerkes « “Sortir du nucléaire”.
Infos zum EPR unter: www.stop-epr.org
In Flamanville (Normandie), soll der Prototyp eines neuen Atomreaktors der sogenannte EPR - European Pressurized Reaktor - gebaut werden. Geplant ist er als kommerzielles Vorzeigewerk für die Renaissance der Atomkraft in Frankreich, in Europa (Finnland) und in Asien. In Flamanville stehen bereits zwei Reaktoren, die WAA La Hague liegt 15Kilometer entfernt, und in der nächst gelegenen Großstadt Cherbourg werden atomare U-Boote gebaut.
Der 3 Milliarden teure Reaktor ist aber nicht sicherer als andere Druckwasserreaktoren; außerdem wird weiterhin in hohem Maße Atommüll produziert.
Die öffentliche Debatte?
Die von der Regierung organisierten öffentlichen Debatten zum EPR werden vom Netzwerk Atomausstieg boykottiert, weil die Entscheidung für den Bau des EPR bereits getroffen wurde.
Und vor allem, weil ein Teil der die Sicherheit des Reaktors betreffenden Informationen unter Militärgeheimnis steht und nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll. Wer dagegen verstoßt droht eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren und ein Geldbusse von 75 000 Euros.
Was hat Deutschland damit zu tun?
Der EPR ist ein deutsch-französisches Projekt, an dem das deutsche Unternehmen Siemens zu einem Drittel beteiligt ist. Der Hersteller ist Framatome ANP, ein Konsortium aus Areva und Siemens?
Die Atomlobby macht Geschäfte über Grenzen hinaus,
die atomare Wolke hält sich nicht an Grenzen,
also muss der Widerstand auch Grenzen überschreiten.
Ein internationales Bündnis gegen den EPR hat sich gebildet und mobilisiert zur Großdemo in Cherbourg. (Ostern 2006, 15.-16. April) - (siehe Aufruf unten, es wird vielleicht einen Bus aus Norddeutschland dahin fahren.)
Darum: informiert euch – und kommt Ostern 2006 nach Cherbourg !!
Wer Näheres erfahren möchte, ist zu den folgenden Informationsveranstaltungen herzlich eingeladen:
Mittwoch 18. Januar 06 - 18:30 - Hörsaal 4 Uni Lüneburg
und
Freitag 20. Januar 06 - 19:00 - Platenlaase Cafe Grenzbereiche
Demnächst vielleicht auch eine Veranstaltung im Südwesten
Jean-Yvon Landrac und Cécile Lecomte (Réseau Sortir du Nucléaire) berichten über den geplanten Bau des EPR-Reaktors und den Widerstand in Frankreich.
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Internationaler Aufruf der Vereine, Persönlichkeiten, Bürgerinitiativen, Gewerkschaften und politischer Parteien:
NEIN zum EPR, JA zu Alterntiven zur Kernenergie
Kommt alle nach Cherbourg am 15. und 16. April 2006
Obwohl Frankreich schon mehr AKWs als nötig besitzt und es höchste Zeit wäre, rationell mit Energie umzugehen und erneuerbare Energien zu entwickeln, hat die französische Regierung EDF (Electricité De France) beauftragt, einen neuen Reaktor vom TYP EPR (European Pressurized Reactor) in Flamanville im Département Manche zu errichten.
Die Zielsetzung der Atomlobby ist es, uns erneut vor vollendete Tatsachen zu stellen, indem sie auf mittlere Sicht die existierenden Reaktoren durch EPR ersetzen will.
Aber, die Errichtung des EPR ist – aus allen möglichen Gründen – eine schlechte Entscheidung:
- Energetisch: Frankreich braucht in den nächsten Jahrzehnten keine neuen grösseren Kapazitäten der Stromerzeugung. Die Kernkraft beträgt nur 15% des gesamten französischen Endenergieverbrauches und weltweit 3%. Somit ist sie keine Antwort auf die Problematik der Klimaerwärmung.
- Wirtschaftlich: Dieses Bauwerk mit Kosten von mehreren Milliarden Euro wird einen schädlichen Aufschub der nötigen Konversion der französischen Atomindustrie zur Folge haben, ohne die bestehenden Probleme zu beseitigen.
- Sozial: Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen tragen mehr zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und sind damit zukunftsfähiger. Bei gleichen Investitionskosten produziert ein Windenergieprogramm zweimal mehr Strom und schafft fünf mal mehr Arbeitsplätze (wie in der Studie « Eole ou Pluton ? 2003 », die vom Verein Détente erstellt wurde, gezeigt).
- Umwelt: Der EPR bringt keinerlei Verbesserungen mit sich in Bezug auf die Sicherheit und den Umgang mit radioaktivem Müll, wobei diese Last wieder einmal auf die zukünftigen Generationen abgelagert wird.
WEIL wir die Wiederholung der Risiken der Kernenergie ablehnen,
WEIL wir ablehnen, dass uns die Atomlobby einen neuen Reaktor aufzwingt,
WEIL wir die Gleichsetzung von öffentlichem Dienst und der Atomlobby ablehnen,
WEIL wir wissen, dass diese nutzlose Investition letztlich zu Lasten der Kunden von EDF und der zukünftigen Generationen gehen wird,
WEIL wir eine Zukunft auf der Basis erneuerbarer und sauberer Energien wollen,
sagen wir gemeinsam NEIN zum EPR!
Wir unterzeichnen diesen Appell gegen den EPR und rufen zu einer großen Versammlung (*) gegen den EPR am 15. und 16. April 2006 in Cherbourg (Osterwochenende) auf. Diese Versammlung wird ebenso eine Gelegenheit sein, an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 20 Jahren zu gedenken.
(*) Versammlung auf Initiative der Bürgerinitiative « Collectif Régional de Normandie et de l’Ouest "L’EPR, non merci, ni ailleurs, ni ici !"und des Netzwerkes « “Sortir du nucléaire”.
Infos zum EPR unter: www.stop-epr.org
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Ergänzungen
Argumentation
Wirtschaftlich ist der EPR schon, denn sonst würde er nicht gebaut werden.
Langfristig werden die Erlöse aus dem Stromverkauf (u.a. auch ins Ausland...) wohl über den Investitionskosten liegen.
Windkraft kann nicht direkt mit Kernenergie verglichen werden, denn Windkraft ist nur temporär verfügbar und die Anzahl der aufstellbaren Windanlagen ist begrenzt.
Ob die Problematik der Klimaerwärmung wirklich eine solche Problematik ist, das ist leider wissenschaftlich sehr umstritten. Die Meinungen differieren da zwischen "es ist deutlich sichtbar" und zwischen "Das sind nur zufällige Schwankungen, wie es sie im Lauf der letzten par tausend Jahre immer schon gab". Einige ganz verwegene gehen sogar dazu über, eine neue Kältephase anzukündigen.
Als Mathematiker kann ich nur so viel sagen: Aus den metereologischen Daten, die wir mittlerweile haben, da lässt sich keine signifikante "Globale Erwärmung" feststellen. Diese "Globale Erwärmung" kriegt man erst, wenn man die Signifikanz (also die Wahrscheinlichkeit, dass das Messergebnis nicht zufälliger Natur ist) bei um die 8% bis 10% ansiedelt, und das ist alles andere als wissenschaftlich. Selbst die Medizin (als "unexakte Wissenschaft", denn es liegen meist zu wenig Messdaten vor) arbeitet mit maximal 5%, und die exakte Wissenschaft verlangt in der Regel weniger als 0,3%.
Es bleibt eigentlich nur darauf hinzuweisen, dass bei allen Kernspaltungskraftwerken (nicht zu verwechseln mit Fusionsreaktoren, da entsteht nämlich sogut wie kein Radioaktiver Müll, und der Müll, der entsteht, der ist ziemlich ungefährlich) ziemlich viel ziemlich gefährlicher Müll entsteht. Müll, der zwar in Salzbergwerken versteckt werden kann, die in den letzten hunderttausend Jahren kein Wasser gesehen haben, die aber nichtsdestoweniger kollabieren können. Und dieser Müll ist für die nächsten hunderttausende von Jahren für Menschen und ander höhere Lebewesen schlicht und einfach tödlich.
Und auch wenn man dem Klimawandel, dem wirtschaftlichen, dem temporären Faktor obiges entgegnen kann - den Müll kann man nicht auf ewig verstecken und schon gar nicht wegdiskutieren.
Es gibt kein "Endlager" für diese Abfälle, es gibt ledigich "zwischenlager"!
"Wirtschaftlich"? Für wen?
AKW können nur unwirtchaftlich sein - reicht doch das weltweit abbaubare Uranvorkommen beim bisherigen Ausbaustand der AKW nur noch etwa 35-60 Jahre. Und wenn immer weitere dazugebaut werden sollten - der Stromhunger auch in der sogenannten "3. Welt" nimmt zu - eben deutlich weniger lange.
"Wirtschaftlich" im Sinne der Menschen dieser Welt kann nur die weitere Nutzung und Forschung von regenerativer Energie sein, vor allem Sonne, Wind und Erdwärme! Jeder Cent, der in Atomenergie investiert wird, ist ein verschwendeter Cent!
Warum, liebe(r) eeak!, soll die Anzahl der aufstellbaren Windanlagen begrenzt sein? Auch in windschwachen Regionen kann unter energetischen und zukunftsgerichteten Perspektiven Windkraft für die Gesellschaft "wirtschaftlich" sein! Wenn statt derzeit gerade 8 Cent für die Kilowattstunde Windstrom gezahlt werden, wir aber als Verbraucher um die 30 Cent zahlen müssen, fragt sich, wie lange es noch dauert, bis auch derzein "unwirtschaftliche" Anlagen sinnvoll betrieben werden können! Es macht keinen wirklichen Sinn, vor der Küste mit Milliardenschweren Investitionen, die wiederum nur von den Großkonzernen "gestemmt" werden können, Windparks zu bauen, aber den Wind vor der Tür, der Strom direkt für das örtliche Netz liefern kann, nicht zu nutzen!
Und wenn der Wind nicht weht, können andere Konzepte greifen. Beispielsweise Lastwabwurf für nicht wirklich wichtige Stromverbraucher - die Waschmaschine kann auch später weiterlaufen. Außerdem gibt es Konzepte für großflächige "virtuelle" Kraftwerke, die unter Einbeziehung aller Stromerzeuger -Wind, Wasser, Sonne, Biogas, aber auch "konventieneller" Art,sowie zukünftig mit noch zu entwickelnden effektiven Speichertechnologien - genau so viel Strom verfügbar machen könne, wie benötigt wird. Erste praktische Lösungen gibt es bereits.
Aber eines sollten wir weiter mit berücksichtigen: Strom EINSPAREN! Warum müssen Computer von Aldi etc. so viel Strom verbrauchen, wie ein Toaster? Und jeder möge bitte mal bei sich zu Hause nachschauen, wieviel Elektrogeräte mit permanent eingeschalteten Steckernetzteilen Tag und Nacht Watt um Watt ohne Nutzen verbraten? Pro Netzteil mit 5 Watt macht das schon 3.6 KWh im Monat aus!
Das die Industrie unter ihren Gesichtspunkt von "Wirtschaftlichkeit" da nix gegen hat, ist doch wohl klar, oder?
Und bitte bei der ganzen Diskussion um Atomkraftwerke und Klimawandel bitte zwei Dinge nicht vergessen: Atomkraftwerke produzieren "nur" Strom; die meisten CO2-Emissionen entstehen aber bei der industrieellen und privaten Wärmeproduktion, bzw. im teilweise völlig unsinnigen globalen Verkehrsbereich... In der Diskussion um den Unsinn der AKW werden immer wieder Pferdefußäpfel mit Birnen verglichen! Außerdem: Im gesamten Prozeß der Nutzung von Atomenergie, vom Uranabbau über die Anreicherung, "Wiederaufarbeitung" und Zwischen- bzw. "End"-lagerung wird nicht nur jede MEnge CO2 produziert, sondern es enstehen noch viele andere klimaschädliche Abgase, teils um Potenzen wirksamer als CO2. Geld für entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen wird die Atomlobby indes nicht "übrig" haben...
So weit nur ein paar Anmerkungen...