Polizeiübergriffe auf Antifademo in Berlin

maximal 17.12.2005 19:59 Themen: Antifa
Die Polizei griff mal wieder voll durch. Diesesmal waren Springerstiefel verboten. Auf der Demonstration gegen rechten Lifestile und Thor Steinar sowie gegen Neonazis im Kiez nahmen ca. 300 Personen teil.
Alles war friedlich bis auf die Berliner Polizei. Bei mehreren Versuchen Leute mit Springerstiefel fest zu nehmen wurde auf alles eingeschlagen was in sich in der Reichweite befand. Noch vor ein paar Monaten lachte man über die Nazis, die nicht mit Springerstiefeln auf Demos durften... und jetzt wird das gleiche auf Linke und Antifaschistische Demonstrationen angewand. Mit der Behautung Sringerstiefel seien passive Bewaffnung.
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Ergänzungen

bilder von der demo

area code 030 17.12.2005 - 21:09

es gab laut gerüchten

aaaaaaaaaaa 18.12.2005 - 00:49
um die 22 ingewahrsamnahmen auf der demo- die bullen haben sich hauptsächlich junge (minderjährige) punker rausgesucht- und haben diese angebliche passive bewaffnung u.a. mit nasenbeinbrüchen brutal durchgesetzt-und das obwohl es am anfang mehr als friedlich von seiten der demo zugegangen ist- vermutlich um junge antifaschistInnen zusätzlich einzuschüchtern- es schreit langsam mal nach einer ordentlichen antirepressionsdemo aber wenn ich mir die heutige demo und die silvio meier demo anschaue wird das wohl nix- zumindest nicht mit diesen unorganisierten teilnehmerInnen- leute checkt es mal: kein alkohol und drogen auf demos, ketten bilden, geschlossenes auftreten- gerade wo immer wieder seitentranspis über 150cm sofort zu einem brutalen polizeieinsatz führen ect der repressionsapparat wird immer härter un die bullen müssen scheinbar für die wm06 noch einiges lernen-

und öfters mal was lesen z.B. "was tun wenns brennt" rechtshilfe tipps:
link dazu

 http://www.rote-hilfe.de/content/archiv/bundesvorstand/2002_RH_BuVo_Wastunwennsbrennt.pdf

es gibt auch ein recht informatives buch zur thematik "durch die wüste- antirepressionshandbuch":

 http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,56,7.html

desweiteren die pressemeldung zur demo von den bullen:

Pressemeldung
Eingabe: 17.12.2005 - 21:50 Uhr
Abschlusspressemitteilung Demonstration am 17.12.2005
# 2308

Heute Abend nahmen 250 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto: “Keine Weihnachtsgeschäfte mit NeoNazis! Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen“ teil.

Der Aufzug startete gegen 17 Uhr am U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof und lief durch die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte. Gegen 19 Uhr beendete der Veranstalter die Demonstration am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße.
Der von ca. 250 Polizisten begleitete Aufzug verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. 22 Versammlungsteilnehmer wurden aufgrund von Verstößen gegen das Versammlungsgesetz (verbotswidriges Tragen von Stahlkappenschuhen), versuchter Gefangenenbefreiung und Körperverletzung vorübergehend festgenommen.

Nur durch das konsequente Einschreiten der eingesetzten Beamten konnte das Recht der friedlichen Versammlungsteilnehmer auf Durchführung ihrer Veranstaltung gewährleistet werden.

 http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/33507/index.html







Zeugen Gesucht

XXXXXXXXXXXXXXXXX 18.12.2005 - 01:16
Zeugen gesucht an der ecke Michaelis Strasse ecke heinricheine Strasse würde eine eine Person schwer verletzt .

Wir brauchen Leute die 100 % die Festnahme von einem von unseren genossen beobachtet haben es geht darum das einer unser genossen von 2 Bullen über einer genossen ziemlich schlimm zugerichtet haben sie schlugen in ins Gesicht knallten seinen kopf immer und immer wieder auf den Boden und traten in ins Gesicht und schliffen in über 40-50 m weit an den haaren lang geschliffen worden und dann ins etwas laut stark der Sani dazwischen gegangen und brüllte etwas rum worauf die Bullen reagierten und von ihrem Opfer losließen und der Sani konnte ihn dann medezinischversorgen was aus noch nicht bestätigter quellen gekommen ist hieß es auch das die POLIZEI sagte das sie einen RTW (Rettungswagen ) bestellen nicht nachgekommen ist nach über 20 min rief der Sani bei der Leitstelle der Feuerwehr an und fragte nach wo der RTW bleibt. Wo im mitgeteilt wurde das noch kein Rettungswagen bestellt würde also dauerte die bestmöglichste Versorgung des Pat. Über 30 min. ( bitte darum zu prüfen ob eine unterlassene Hilfe Leistung besteht )


ES wurde besprochen das die Infos an den EA weiter gegeben werden soll oder meldet euch bei den nächsten Demos bei unserem Sani

An die Betroffenen

wei 19.12.2005 - 01:36
Mal für alle Fälle: Die Betroffenen und auch Augenzeugen von Polizeiübergriffen sollten sich beim Berliner Ermittlungsausschuss melden. Und auch die Leute, die Festgenommen wurden.
EA-Berlin, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, immer Dienstags von 20-22 Uhr.
Dort könnt ihr beraten werden, wie mit Anzeigen, Vorladungen und sonstigen "Folgen" der Demo umgegangen werden kann.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 12 Kommentare an

ADS Berliner — PS

langweilig — ich

ääähhh... — .

blödes gedisse — genervter

welch eine wohltat ! — einfach nur geil

22 Festnahmen — ..::indy fan::..

@xxxxxxxxxxxxxxx... — Autonomer

Zitat — möh

Seht ihr wohl... — dat ham wa nun davon!

@xxxxxxxxxxxxxxxx — Marco Diecke

scheiß transpi — antifa