Nürnberg: Studierenden-Proteste gehen weiter

Streikender 05.12.2005 12:01 Themen: Bildung
Bayrische Präsidenten und Rektorenkonferenz tagt ausgerechnet an bestreikter Hochschule.
Studierende protestieren gegen Wissenschaftsminister Thomas Goppel
Polizei schränkt Bewegungsrecht in der Hochschule ein
In Nürnberg wurde der Streik eines Teils der Studierenden heute fortgesetzt. Für Empörung sorgte die Präsenz einer Polizei-Sondereinheit (USK) in einem Gebäude der Hochschule.

Dort tagt heute die bayrische PräsidentInnen und RektorInnen Konferenz. Die Studierenden, die ihren Protest dort hin tragen wollten, wurden von USK-Spezialpolizisten daran gehindert und im Treppenhaus eingekesselt.

Nachdem der bayrische Innenminister das Gebäude verlassen hatte, wurde die Polizei abgezogen. Die Studierenden forderten daraufhin eine Diskussion mit den PräsidentInnen/RektorInnen, die immer noch tagten ein.

Diese Diskussion wird in fünf Minuten beginnen.

Die Forderungen der Studierenden sind

- kostenfreie Bildung für Alle
- Demokratische Hochschulen
- Ende des Sozialabbaus
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Ergänzungen

Gespräch erwartungsgemäß verlaufen

Streikender 05.12.2005 - 12:57
Die PräsidentInnen/RektorInnen auf der Konferenz ließen den Vorsitzenden, Rektor Eichele (GSO, Nbg) für sich sprechen.
Dieser drängte von Anfang an auf ein schnelles Ende des Gesprächs.
Zumindest musste die Konferenz zugeben, dass die Studierendenschaften ihrer Hochschulen nicht mehrheitlich für Studiengebühren sind.

Erwartungsgemäß gelang es nicht, die anwesenden RektorInnen/Präsidenten von der Schlüssigkeit der studentischen Forderungen zu Überzeugen. Ein inhaltliche Diskussion wurde für heute von der Konferenz nicht gewünscht.

Auch an der Hochschule gilt:

Von den Verantwortlichen haben wir nichts zu erwarten.

Diskussion

. 05.12.2005 - 14:44
Diskussion ist gut. Doch sobald die Herren und Damen Rektoren keine Lust mehr auf Diskussion haben, solltet Ihr die Sitzung platzen lassen. Diese Menschen sind durch Ihre Empfehlung schließlich maßgeblich mit daran beteiligt, dass in einem Jahr viele Studierende ausgeschlossen werden.
Die Unis müssen zu ungemütlichen Orten für die Rektoren werden.....

Frage

Neugier 05.12.2005 - 15:18
Was waren denn die Argumente der Rektoren gegen

- kostenfreie Bildung für Alle
- Demokratische Hochschulen
- Ende des Sozialabbaus

?

Danke für euer Engagement!