Marburg: Aktionen für Bleiberecht
In zehn hessischen Städten fanden an diesem Wochenende Aktionen für Bleiberecht statt. Hier der Bericht aus Marburg, wo knapp 50 Menschen an einer Kundgebung teilnahmen und danach noch auf den Weihnachtsmarkt an der E-Kirche zogen, wo sie nach eingehender Prüfung "Aufenthaltserlaubnisse" an PassantInnen verteilten.
Kurz vor der in der nächsten Woche stattfindenden Innenministerkonferenz in Karlsruhe fand in Hessen ein landesweiter Aktionstag für Bleiberecht statt, um das Thema noch einmal in die Öffentlichkeit zu bringen.
In Marburg fand um 16 Uhr eine Kundgebung am unteren Steinweg statt, zu der etwa 50 Menschen kamen. Es gab Redebeiträge von der Aktion Grenzenlos Marburg, dem Hessischen Flüchtlingsrat und dem Ausländerbeirat Marburg.
Nach der Kundgebung gingen die meisten der KundgebungsteilnehmerInnen noch auf den nahe gelegenen Weihnachtsmarkt an der Elisabethkirche, um dort in weiße Overalls gekleidet PassantInnen anzusprechen und sie nach ihrer Aufenthaltsgenehmigung zu fragen. Da natürlich niemand die benötigte Berechtigung hatte, mussten alle est mal einen Fragebogen ausfüllen, auf dem sich auch die eine oder andere Information zur Flüchtlingspolitik versteckt hatte. Die meisten Leute waren recht aufgeschlossen, füllten brav ihre Fragebögen aus und ließen sich in Gespräche verwickeln.
Parallel zum Aktionstag gab heute überraschenderweise Hessens Innenminister Volker Bouffier bekannt, dass er sich auf der Innenministerkonferenz für eine Bleiberechtsregelung einsetzen werrde. Zwar wird diese Regelung sehr viel restriktiver sein, als Flüchtlingsorganisationen dies seit langem fordern, doch ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
Link zum Aufrufflugblatt:
http://www.fr-hessen.de/aktuelles/Aufruf_Aktionstag.doc
Link zum Demoaufruf 8.12. in Karlsruhe:
http://www.akasyl-bw.de/seiten/demoimk.htm
Kampagne Hier geblieben!:
http://hier.geblieben.net
Hintergrundinfos zur Bleiberechtskampagne:
http://www.proasyl.de/lit/broschuere2.pdf
Link zum Bericht über den Vorschlag von Innenminister Bouffier (& Demobericht Kassel):
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_14112402
In Marburg fand um 16 Uhr eine Kundgebung am unteren Steinweg statt, zu der etwa 50 Menschen kamen. Es gab Redebeiträge von der Aktion Grenzenlos Marburg, dem Hessischen Flüchtlingsrat und dem Ausländerbeirat Marburg.
Nach der Kundgebung gingen die meisten der KundgebungsteilnehmerInnen noch auf den nahe gelegenen Weihnachtsmarkt an der Elisabethkirche, um dort in weiße Overalls gekleidet PassantInnen anzusprechen und sie nach ihrer Aufenthaltsgenehmigung zu fragen. Da natürlich niemand die benötigte Berechtigung hatte, mussten alle est mal einen Fragebogen ausfüllen, auf dem sich auch die eine oder andere Information zur Flüchtlingspolitik versteckt hatte. Die meisten Leute waren recht aufgeschlossen, füllten brav ihre Fragebögen aus und ließen sich in Gespräche verwickeln.
Parallel zum Aktionstag gab heute überraschenderweise Hessens Innenminister Volker Bouffier bekannt, dass er sich auf der Innenministerkonferenz für eine Bleiberechtsregelung einsetzen werrde. Zwar wird diese Regelung sehr viel restriktiver sein, als Flüchtlingsorganisationen dies seit langem fordern, doch ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
Link zum Aufrufflugblatt:
http://www.fr-hessen.de/aktuelles/Aufruf_Aktionstag.doc Link zum Demoaufruf 8.12. in Karlsruhe:
http://www.akasyl-bw.de/seiten/demoimk.htm Kampagne Hier geblieben!:
http://hier.geblieben.net Hintergrundinfos zur Bleiberechtskampagne:
http://www.proasyl.de/lit/broschuere2.pdf Link zum Bericht über den Vorschlag von Innenminister Bouffier (& Demobericht Kassel):
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_14112402
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Ergänzungen
Wetzlarer Aktionstag zum Bleiberecht
Petition: Aufenthaltserlaubnis für "Illegale"
“Mit der Petition wird gefordert, den in Deutschland ohne gesicherten Aufenthaltsstatus lebenden Menschen, hauptsächlich also den so genannten “Illegalen”, eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis auszusprechen. Durch diesen Weg in die Legalität soll den oft versteckt lebenden Ausländerinnen und Ausländern ein Leben in Würde ermöglicht werden, welches ihnen durch die gegenwärtige Gesetzeslage erschwert bis unmöglich gemacht wird.”