Proteste gegen Studiengebühren
*** Jugend braucht Zukunft. Zukunft ist Bildung. Für ein gebührenfreies Bildungssystem. ***
Studierende und Schüler gehen in Bamberg auf die Straße, um für ein gebührenfreies Bildungssystem zu demonstrieren.
Studierende und Schüler gehen in Bamberg auf die Straße, um für ein gebührenfreies Bildungssystem zu demonstrieren.
Bamberg, 30.11.2005 - Am Mittwoch, den 30.11.2005 fand in Bamberg eine Demonstration für ein gebührenfreies Bildungssystems statt. Aufgerufen hatte hierzu der Rat gegen Studiengebühren der Otto-Friedrich Universität Bamberg. An dem Demonstrationszug beteiligten sich nach Angaben des Veranstalters ca. 500 Studierende, Schüler und Eltern sowie Gewerkschaftsmitglieder der GEW.
Die Demonstrationsteilnehmer sprachen sich für eine Gebührenfreiheit des Bildungssystems aus und forderten die bayerische Staatregierung auf, bestehende Regelungen zur privaten Teilfinanzierung, wie das Büchergeld und die Verwaltungsgebühr zu revidieren und weit reichende Investitionen im Bildungssystem zu tätigen.
Aktueller Anlass war der von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf vom 25.10.05 zur Änderung des Hochschulgesetzes. Demnach sollen ab dem Sommersemester 2007 Studierende eine Studiengebühr von bis zu 500€ pro Semester zahlen, die einer Verbesserung der Lehrbedingungen an den bayerischen Hochschulen dienen soll. Jedoch hat die Universität die Kosten für Erhebung, Verwaltung sowie für Maßnahmen zur sozialen Absicherung der Gebühr zu tragen. Nach Aussage von Nils Rusche von der Studierendenvertretung verbleiben der Universität nach Abzug dieser Kosten lediglich ca. 50% der Gebühr. „Dies ist in keiner Weise tragbar, da eine Verbesserung der Lehrbedingungen nicht zu erwarten ist“, so Rusche. Timo Reichert vom Rat gegen Studiengebühren sprach sich ebenfalls gegen das neue Hochschulgesetz aus und fordert die Politik auf an einer Gebührenfreiheit des Bildungssystems festzuhalten. „Anstatt Chancenungleichheiten abzubauen, versucht sich die Staatsregierung aus ihrer bildungspolitischen Verantwortung zu ziehen. Das Diktat leerer Kassen darf keine Rechtfertigung für Maßnahmen sein, die die Bildungschancen der Generationen von morgen belasten.“
Auch in Stuttgart, Düsseldorf und Göttingen gingen heute zahlreiche Studierende auf die Straße, um gegen die Einführung von Studiengebühren zu demonstrieren.
Die Demonstrationsteilnehmer sprachen sich für eine Gebührenfreiheit des Bildungssystems aus und forderten die bayerische Staatregierung auf, bestehende Regelungen zur privaten Teilfinanzierung, wie das Büchergeld und die Verwaltungsgebühr zu revidieren und weit reichende Investitionen im Bildungssystem zu tätigen.
Aktueller Anlass war der von der Staatsregierung vorgelegte Gesetzesentwurf vom 25.10.05 zur Änderung des Hochschulgesetzes. Demnach sollen ab dem Sommersemester 2007 Studierende eine Studiengebühr von bis zu 500€ pro Semester zahlen, die einer Verbesserung der Lehrbedingungen an den bayerischen Hochschulen dienen soll. Jedoch hat die Universität die Kosten für Erhebung, Verwaltung sowie für Maßnahmen zur sozialen Absicherung der Gebühr zu tragen. Nach Aussage von Nils Rusche von der Studierendenvertretung verbleiben der Universität nach Abzug dieser Kosten lediglich ca. 50% der Gebühr. „Dies ist in keiner Weise tragbar, da eine Verbesserung der Lehrbedingungen nicht zu erwarten ist“, so Rusche. Timo Reichert vom Rat gegen Studiengebühren sprach sich ebenfalls gegen das neue Hochschulgesetz aus und fordert die Politik auf an einer Gebührenfreiheit des Bildungssystems festzuhalten. „Anstatt Chancenungleichheiten abzubauen, versucht sich die Staatsregierung aus ihrer bildungspolitischen Verantwortung zu ziehen. Das Diktat leerer Kassen darf keine Rechtfertigung für Maßnahmen sein, die die Bildungschancen der Generationen von morgen belasten.“
Auch in Stuttgart, Düsseldorf und Göttingen gingen heute zahlreiche Studierende auf die Straße, um gegen die Einführung von Studiengebühren zu demonstrieren.
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Ergänzungen
Es muss einTitel...
„Dies ist in keiner Weise tragbar, da eine Verbesserung der Lehrbedingungen nicht zu erwarten ist“...
Selbst wenn die Studiengebühren zu einer Verbesserung der Lehre dienen sollte, sind die immer noch sozial nicht tragbar!!! Was soll also diese Aussage? Studenten wacht doch bitte endlich auf, dass es uns um mehr gehen muss, als um unseren Bereich - Bildungsabbau ist nur ein kleiner Teil vom Sozialabbau!
Für eine radikale Kritik!
In Nürnberg wird gestreikt!!!!
Studiengebühren wegrocken - Demokratie in Bayern einführen!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Studiengebühren haben auch ihr Gutes — Sozialpädagoge
@ "Sozialpädagoge" — Auch Sozialpädagoge
@ auch sozialpädagoge — angehender sozialpädagoge