StudierendenSTREIK an der GS0-FH-Nbg./Bay.
Streikkomitee
an der
Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg
Ansprechpartner: K. Friedberg, Handy: 0160/4465915
http://streik-nbg.blogspot.com
diestreiker@yahoo.de
Betreff: Studierendenstreik an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule
unter dem Motto „ Studierengebühren, der Weg in die soziale Sackgasse!“
(Liebes Christkind sei nicht dumm, schenke mir ein Studium)
Pressemitteilung 28.11.2005, 11.00h
Sehr gute Streikbeteiligung in der Bahnhofstrasse und Ausweitung auf den gesamten Lehrbetrieb des Fachbereichs SW
Bisher erklärten sich zahlreiche DozentInnen des Fachbereichs Sozialwesen mit den Studierenden solidarisch und verlegten ihre Vorlesungen in das Streikcafé
an der
Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg
Ansprechpartner: K. Friedberg, Handy: 0160/4465915
http://streik-nbg.blogspot.com
diestreiker@yahoo.de Betreff: Studierendenstreik an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule
unter dem Motto „ Studierengebühren, der Weg in die soziale Sackgasse!“
(Liebes Christkind sei nicht dumm, schenke mir ein Studium)
Pressemitteilung 28.11.2005, 11.00h
Sehr gute Streikbeteiligung in der Bahnhofstrasse und Ausweitung auf den gesamten Lehrbetrieb des Fachbereichs SW
Bisher erklärten sich zahlreiche DozentInnen des Fachbereichs Sozialwesen mit den Studierenden solidarisch und verlegten ihre Vorlesungen in das Streikcafé
Im anschließend abgehaltenen Plenum fand die Aktion den vollen Rückhalt der anwesenden ca. 150 Studierenden - einige StudentInnen des Fachbereichs verließen allerdings aus Gründen wichtigerer privater Verpflichtungen wie Kinder und Arbeit zur Finanzierung ihres Studiums vorher bereits die Fachhochschule oder waren an laufenden Aktionen beteiligt. Der Streik wurde unter das in einem der Workshops erarbeiteten o.g. Motto gestellt und wird von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der GEW Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg, der Aktionsgemeinschaft Nürnberger Arbeitsloser A.N.A., MC Kuhle Wampe Nürnberg, dem AK gegen Bildungsklau, der Landesastenkonferenz (LAK) Bayern, dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (abs), sowie dem AK SprecherInnenrat der Uni Bamberg, Bündnis gegen Studiengebühren (Erlangen) solidarisch unterstützt.
Zwischenzeitlich befand sich eine Delegation der Hochschulleitung, u.a. Rektor Eichele, der unter lautstarkem Protest der anwesenden Studierenden den sofortigen Abbruch des Streiks aufgrund möglicher Sachbeschädigung und Störungen des Lehrbetriebes forderte.
Gegen 13.50h erklärte der Rektor der Hochschule, Herr Eichele, daß die Streikenden bis Dienstag, 17.00h offiziell im Hochschulgebäude geduldet wären und forderte die verbindliche Zusage der Räumung durch einen Hauptverantwortlichen. Eine längere Duldung wäre aufgrund einer externen Veranstaltung in der Hochschule nicht möglich. Die Studierenden informierten Rektor Eichele darüber, daß es keine(n) Alleinverantwortliche(n) gäbe und ihm der Beschluss der basisdemokratischen Entscheidung des Plenums über das weitere Vorgehen bekanntgegeben würde.
Wir bitten um Veröffentlichung dieser Pressemitteilung und laden alle Interessierten ab 09:00 Uhr ins Streikcafé in die Bahnhofstraße 87 ein. Zur persönlichen Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an:
K. Friedberg
Handy: 0160/4465915
Zwischenzeitlich befand sich eine Delegation der Hochschulleitung, u.a. Rektor Eichele, der unter lautstarkem Protest der anwesenden Studierenden den sofortigen Abbruch des Streiks aufgrund möglicher Sachbeschädigung und Störungen des Lehrbetriebes forderte.
Gegen 13.50h erklärte der Rektor der Hochschule, Herr Eichele, daß die Streikenden bis Dienstag, 17.00h offiziell im Hochschulgebäude geduldet wären und forderte die verbindliche Zusage der Räumung durch einen Hauptverantwortlichen. Eine längere Duldung wäre aufgrund einer externen Veranstaltung in der Hochschule nicht möglich. Die Studierenden informierten Rektor Eichele darüber, daß es keine(n) Alleinverantwortliche(n) gäbe und ihm der Beschluss der basisdemokratischen Entscheidung des Plenums über das weitere Vorgehen bekanntgegeben würde.
Wir bitten um Veröffentlichung dieser Pressemitteilung und laden alle Interessierten ab 09:00 Uhr ins Streikcafé in die Bahnhofstraße 87 ein. Zur persönlichen Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an:
K. Friedberg
Handy: 0160/4465915
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Ergänzungen
PM ABS Bayern und LAK Bayern
Proteste gegen Studiengebühren beginnen am heutigen Montag
Bayerns Studierende und ihre BündnispartnerInnen machen ab dieser Woche verstärkt gegen das neue Bayerische Hochschulgesetz mobil. Kernpunkte der Änderung sind eine weitere Entdemokratisierung der Hochschulen und die Einführung allgemeiner Studiengebühren. Die Protestwelle beginnt am heutigen Montag mit einem Streik der Studierenden der GSO FH Nürnberg, morgen und übermorgen werden Demonstrationen in Augsburg und Bamberg folgen.
„Büchergeld, Kürzungen bei den Renten, geplante Mehrwertsteuererhöhung und auch Studiengebühren – das alles sind Zeichen der Neoliberalisierung. Wir bekämpfen an diesen Trend an Hochschulen und sprechen uns gegen Sozialabbau und die Logik des „Humankapitals“ aus“, so I.H. vom Sekretariat der LandesAstenKonferenz (LAK Bayern), dem Zusammenschluss bayerischer Studierendenvertretungen.
In den Augen des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS Bayern) und der LAK Bayern, beweist der Gesetzesentwurf der Staatsregierung ein weiteres Mal, dass es keine „sozialverträglichen“ Studiengebühren gibt. Sie lehnen Bildungsgebühren generell wegen ihrer sozialen Selektivität ab, den Gebührenvorschlag der Staatsregierung kritisieren sie im Besonderen. Nach Auffassung des ABS Bayern erscheinen die Kriterien der sogenannten Sozialverträglichkeit vollkommen willkürlich. So werden zwar Studierende aus kinderreichen Familien von Studiengebühren befreit. Jedoch sind beispielsweise für BAFöG-EmpfängerInnen, Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit keine ernstzunehmenden „Sozialverträglichkeitsklauseln“ vorgesehen. „Das Gesetz ist gegenüber der sozialen Realität, in der Studierende leben, vollkommen blind! Vielen wird durch den drohenden Schuldenberg der Zugang zur Hochschule verbaut“, so M.M. vom Sekretariat der LAK Bayern.
Die Streikenden an der GSO FH Nürnberg können Sie unter 0160/4465915 kontaktieren.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
das ist echt nicht wahr? — blubb
ohoh! — blubb