Nazis greifen Konzert in Neuss an
Am Freitag, 18.11., griffen ca. 25 Nazis ein Punkrockkonzert im Neusser Norden an.
Am 18.11. kam es in Neuss zu einem Angriff von ca. 25 Nazis auf eine Veranstaltung in Neuss.
Im Geschwister-Scholl-Haus, einem Jugendzentrum mit regelmäßigen Veranstaltungen fand an diesem Abend ein Konzert statt. Gegen 23:00 fanden sich vor dem Gebäude 20-30 Nazis ein und begannen mit rechtsradikalen Parolen zu provozieren.
Im Laufe der Zeit sammelten sich ca. 30 Besucher des Konzerts, wurden jedoch vom Veranstalter massiv daran gehindert gegen die Nazis vorzugehen. Die zum Teil mit Messern bewaffneten Nazis hatten zu diesem Zeitpunkt schon damit begonnen Flaschen aus einem Container auf die Punks zu werfen. Verletzt wurde zum Glück nach meinen Informationen niemand.
Die vom Konzertveranstalter gerufene Polizei kam ca. 40 Minuten nach Beginn des Angriffs, daraufhin zogen sich die Nazis zurück und sammelten sich an einer nahe liegenden Bushaltestelle. Einzelne Personen, die sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe der Haltestelle aufhielten wurden beschimpft und z.T auch tätlich angegangen.
Die Polizei war nur mit zwei Streifenwagen anwesend und weigerte sich in irgendeiner Art gegen die Nazis vorzugehen. So wurden weder Anzeigen aufgenommen noch versucht für die Sicherheit von Konzertbesuchern zu sorgen („Jetzt stellen sie sich nicht so an. Sollen wir jeden von ihnen nach Hause fahren? Wir fahren jetzt wieder!“ Zitat Bulle).
Da das Konzert zu diesem Zeitpunkt beendet war gingen viele Leute geschlossen zum Bahnhof. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen.
Für Neuss stellt dieser Vorfall einen Höhepunkt von Naziaktivität dar. In den letzten Monaten konnte man zunehmend Nazis in der Stadt antreffen, diese können sich auch mit „Landser“ T-Shirts, SS-Totenköpfen etc offen auf der Strasse bewegen. Auch finden sich seit einigen Monaten Homepages einer „Kameradschaft Neuss“ sowie des „Widerstands Neuss“ im Netz.
Angeblich treffen sich die Nazis freitags im „Jägerstübchen“, einer Kneipe am Busbahnhof.
Hinzuzufügen ist, dass aufgrund der Vorfälle im Schollhaus wohl keine Konzerte mehr stattfinden werden. Anwohnern, Stadt, Polizei und Ordnungsamt sind die Veranstaltungen schon länger ein Dorn im Auge. Inwieweit diese Tatsache mit dem kaum Vorhandenen Polizeieinsatz zusammenhängt kann jeder für sich beantworten.
So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Diese Provokation kann man sich nicht gefallenlassen. Bis jetzt kam es in Neuss nicht zu nennenswerten Antifaaktionen, vielleicht braucht es erst so einen traurigen Anlass um das zu ändern.
Auch bleibt die Frage wie die Nazis dieses Jahr auf die am 26.11. stattfindende Antira Demo gegen den Neusser Abschiebeknast reagieren werden.
Im Geschwister-Scholl-Haus, einem Jugendzentrum mit regelmäßigen Veranstaltungen fand an diesem Abend ein Konzert statt. Gegen 23:00 fanden sich vor dem Gebäude 20-30 Nazis ein und begannen mit rechtsradikalen Parolen zu provozieren.
Im Laufe der Zeit sammelten sich ca. 30 Besucher des Konzerts, wurden jedoch vom Veranstalter massiv daran gehindert gegen die Nazis vorzugehen. Die zum Teil mit Messern bewaffneten Nazis hatten zu diesem Zeitpunkt schon damit begonnen Flaschen aus einem Container auf die Punks zu werfen. Verletzt wurde zum Glück nach meinen Informationen niemand.
Die vom Konzertveranstalter gerufene Polizei kam ca. 40 Minuten nach Beginn des Angriffs, daraufhin zogen sich die Nazis zurück und sammelten sich an einer nahe liegenden Bushaltestelle. Einzelne Personen, die sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe der Haltestelle aufhielten wurden beschimpft und z.T auch tätlich angegangen.
Die Polizei war nur mit zwei Streifenwagen anwesend und weigerte sich in irgendeiner Art gegen die Nazis vorzugehen. So wurden weder Anzeigen aufgenommen noch versucht für die Sicherheit von Konzertbesuchern zu sorgen („Jetzt stellen sie sich nicht so an. Sollen wir jeden von ihnen nach Hause fahren? Wir fahren jetzt wieder!“ Zitat Bulle).
Da das Konzert zu diesem Zeitpunkt beendet war gingen viele Leute geschlossen zum Bahnhof. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen.
Für Neuss stellt dieser Vorfall einen Höhepunkt von Naziaktivität dar. In den letzten Monaten konnte man zunehmend Nazis in der Stadt antreffen, diese können sich auch mit „Landser“ T-Shirts, SS-Totenköpfen etc offen auf der Strasse bewegen. Auch finden sich seit einigen Monaten Homepages einer „Kameradschaft Neuss“ sowie des „Widerstands Neuss“ im Netz.
Angeblich treffen sich die Nazis freitags im „Jägerstübchen“, einer Kneipe am Busbahnhof.
Hinzuzufügen ist, dass aufgrund der Vorfälle im Schollhaus wohl keine Konzerte mehr stattfinden werden. Anwohnern, Stadt, Polizei und Ordnungsamt sind die Veranstaltungen schon länger ein Dorn im Auge. Inwieweit diese Tatsache mit dem kaum Vorhandenen Polizeieinsatz zusammenhängt kann jeder für sich beantworten.
So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Diese Provokation kann man sich nicht gefallenlassen. Bis jetzt kam es in Neuss nicht zu nennenswerten Antifaaktionen, vielleicht braucht es erst so einen traurigen Anlass um das zu ändern.
Auch bleibt die Frage wie die Nazis dieses Jahr auf die am 26.11. stattfindende Antira Demo gegen den Neusser Abschiebeknast reagieren werden.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
naja
fest steht allerdings dass die bullen erst kamen als die nazis schon so gut wie weg waren.
war auch dabei
Lass was gegen Nazis in Neuss unternehmen!!!!!!!!
Lg
Rheinbahn Nazis?
Kann nur Ergänzen!
2. Polizei kamm innerhalb von 10 Minuten!
3. Ausweise konnten danach teilweise sichergestellt werden!
4. Es wurde keiner tätlich an der Bushaltestelle (Polizisten standen daneben...)!
5. Gewalt erzeugt Gegengewalt! das ist keine Lösung, wenn man sowas jetzt zum Anlass nehmen würde..
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
aufsmaul — chris
Neusser Nazis — xy
fotos? — xxx
weg mit dem nazispam — (muss ausgefüllt werden)
wenn schon ....dann die Wahrheit — willkeinspam@web.de
@ willkeinspam — ich
26.11. — antifaschist
ja ich war da... — beteiligter
Interessiert die Wahrheit nicht? — Ein Augenzeuge
>Demo — anti-flag
Demo2 — ick
Diskussionsabend — Anonymer