Silvio Meier Demonstration 2005
Am Sonnabend, den 19.11.2005 fand in Berlin die traditionelle Silvio-Meier-Demo statt. Unter dem Motto „Keine Homezone für Faschisten!“ zogen trotz Eiseskälte über 1.500 Antifas lautstark und offensiv durch den Lichtenberger Nord- und Südkiez, vorbei an Wohnungen bekannter Rechtsextremisten. Mit der antifaschistischen Demonstration wird an Silvio Meier erinnert, der am 21.11.1992 auf dem U-Bhf. Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis erstochen wurde.
Am Sonnabend, den 19.11.2005 fand in Berlin die traditionelle Silvio-Meier-Demo statt. Unter dem Motto „Keine Homezone für Faschisten!“ zogen trotz Eiseskälte über 1.500 Antifas lautstark und offensiv durch den Lichtenberger Nord- und Südkiez, vorbei an Wohnungen bekannter Rechtsextremisten.
Obwohl von Anfang an eine repressive Grundstimmung herrschte und die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort war, so hielten sich die Bullen am Anfang relativ zurück. Allerdings verwehrten die Berliner Polizei TeilnehmerInnen die Stahlkappenschuhen trugen, die Teilnahme an der Demonstration. Ebenso wurde das mitführen von Seitentransparenten von Polizei verboten. Das mitführen der besagten Transparente konnte trotz massiver Androhungen von polizeilicher Maßnahmen durchgesetzt werden. Auch als die Lichtenberger „Zentrale“ der NPD eine Rauchbombe gezündet wurde und vereinzelt mit Flaschen und Steine beworfen wurde, schritt sie nicht ein.
In der Siegfriedstrasse änderte sich die Situation schlagartig. Immer wieder stürmten Polizeieinheiten den hinteren Teil der Demonstration und versuchten einzelne TeilnehmerInnen herauszugreifen, was ihnen zunächst nicht gelang.
Nach weiteren Rangeleien verließ die Demonstration den Lichtenberger Nordkiez und mensch nahm Kurs auf den Weitlingkiez. Dort fanden die Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Antifas ihren vorläufigen Höhenpunkt. Als etwa 30-50 teilweise vermummte Nazis aus dem verbotenen BASO & KS Tor Umfeld(darunter auch Björn Wild) sich vor der Kneipe „Die Kiste“ versammelten und dort eine Spontankundgebung abhielt, leitete die Polizei die Demonstration, zum Unverständnis aller Demonstranten kurzerhand in die Wönnichstrasse um.
Am Bahnhof angekommen, wo dort die eigentliche Abschlusskundgebung stattfinden sollte, setzte sich auf einmal der vordere Demozug in Bewegung. Hier versuchte die Demospitze die Polizeikette zu durchbrechen, um an die Nazis heranzukommen. Dabei eskalierte die Situation, da nun eine Polizeieinheit von hinten in den Block stürmte und losprügelte. Bei der anschließenden Auseinandersetzung wurden etliche Personen verletzt und einige sogar festgenommen. Auch nach dem regulären Ende der Demonstration kam es im Bahnhof selber noch zu brutalen Übergriffen. Auch hier wurden wieder Leute verletzt und mindestens zwei Personen festgenommen.
Auch wenn im Freien Widerstand mittlerweile Heldengeschichten kursieren ( übliches blabla wie "Silvio Meier Demonstration vorzeitig beendet" oder "Weitlingstraße konnte nicht durchquert werden" usw.), eines steht fest, am heutigen Tagen haben über 1.500 Menschen Lichtenberg gerockt und wir werden auch in Zukunft Lichtenberg und anderswo rocken.
In diesem Sinne:
Heult doch ihr Opferfressen!
Winke Winke
Zum Opferbericht:
hddp://www.freier-widerstand.net/forum/showthread.php?p=514
Obwohl von Anfang an eine repressive Grundstimmung herrschte und die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort war, so hielten sich die Bullen am Anfang relativ zurück. Allerdings verwehrten die Berliner Polizei TeilnehmerInnen die Stahlkappenschuhen trugen, die Teilnahme an der Demonstration. Ebenso wurde das mitführen von Seitentransparenten von Polizei verboten. Das mitführen der besagten Transparente konnte trotz massiver Androhungen von polizeilicher Maßnahmen durchgesetzt werden. Auch als die Lichtenberger „Zentrale“ der NPD eine Rauchbombe gezündet wurde und vereinzelt mit Flaschen und Steine beworfen wurde, schritt sie nicht ein.
In der Siegfriedstrasse änderte sich die Situation schlagartig. Immer wieder stürmten Polizeieinheiten den hinteren Teil der Demonstration und versuchten einzelne TeilnehmerInnen herauszugreifen, was ihnen zunächst nicht gelang.
Nach weiteren Rangeleien verließ die Demonstration den Lichtenberger Nordkiez und mensch nahm Kurs auf den Weitlingkiez. Dort fanden die Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Antifas ihren vorläufigen Höhenpunkt. Als etwa 30-50 teilweise vermummte Nazis aus dem verbotenen BASO & KS Tor Umfeld(darunter auch Björn Wild) sich vor der Kneipe „Die Kiste“ versammelten und dort eine Spontankundgebung abhielt, leitete die Polizei die Demonstration, zum Unverständnis aller Demonstranten kurzerhand in die Wönnichstrasse um.
Am Bahnhof angekommen, wo dort die eigentliche Abschlusskundgebung stattfinden sollte, setzte sich auf einmal der vordere Demozug in Bewegung. Hier versuchte die Demospitze die Polizeikette zu durchbrechen, um an die Nazis heranzukommen. Dabei eskalierte die Situation, da nun eine Polizeieinheit von hinten in den Block stürmte und losprügelte. Bei der anschließenden Auseinandersetzung wurden etliche Personen verletzt und einige sogar festgenommen. Auch nach dem regulären Ende der Demonstration kam es im Bahnhof selber noch zu brutalen Übergriffen. Auch hier wurden wieder Leute verletzt und mindestens zwei Personen festgenommen.
Auch wenn im Freien Widerstand mittlerweile Heldengeschichten kursieren ( übliches blabla wie "Silvio Meier Demonstration vorzeitig beendet" oder "Weitlingstraße konnte nicht durchquert werden" usw.), eines steht fest, am heutigen Tagen haben über 1.500 Menschen Lichtenberg gerockt und wir werden auch in Zukunft Lichtenberg und anderswo rocken.
In diesem Sinne:
Heult doch ihr Opferfressen!
Winke Winke
Zum Opferbericht:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Die bewusstlose Person
Was die Bullen am Ende der Demo (das war ja nicht erst am S-Bhf ... sie hatten ja schon in dieser Parallelstraße zur Weitlingstraße auf die vorbeilaufende Demo eingeprügelt) geritten hat, so durchzudrehen, kappiere ich total mal gar nicht.. Klar da haben nen paar versucht durchzubrechen und nen paar habens wohl angeblich auch geschafft, aber das ist doch kein Grund, wenn alles ruhig ist, erstmal der Demo-Leitung zu erklären, dass man beabsichtigt Leute festzunehmen (!), einen Wasserwerfer aufzufahren und auf die ersten Reihen immer wieder einzuprügeln... Hatte mich schon gewundert, warum die nach der Sache bei der NPD-Zentrale so ruhig geblieben sind..
Antifa=Bürgerwehr?
Hier ein aktueller Text von Freerk Huiskens als Denkanstoß.
Warum Demokraten (Neo-)Faschisten nicht kritisieren, sondern nur verbieten können:
gibs auch zum Anhören, hier werden in der Diskussion wichtige Verständnisfragen geklärt und nochmal konkret was zur Antifa gesagt:
einige kritik
ich fands auch blöd, dass erst nachdem die demo schon halb an dem npd-büro vorbei war, gesagt wurde woran wir eigentlich grad vorbei laufen und das da grade gut versteckt gefilmt wird.
noch was: die "rauchbombe" stand mitten auf der straße und hat eher uns behelligt als die nazis.
eine frage am rande: was hat das gerenne im bahnhof ausgelöst? wir mussten oben etwas warten und mussten dann mitansehen, wie die bullen reingeprügelt haben und dann an die zwei hunderschaften bullen da reingerockt sind und leute aufm weg verprügelt haben.
da fällt mir noch was ein: ein paar linke wurden wohl noch in irgendner seitenstraße von nazis angegriffen, dazu was genaueres.
mottenpost dazu
Demo zum Gedenken an Silvio Meier
Ohne größere Zwischenfälle ist gestern gegen 15.40 Uhr die Silvio-Meier-Demonstration am U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain gestartet und überwiegend ruhig verlaufen. Spätestens gegen 20 Uhr sollte die Demo am Bahnhof Lichtenberg zu Ende gehen, eine Abschlußbilanz der Polizei lag bei Redaktionsschluß noch nicht vor. Die Teilnehmerzahl lag mit rund 1400 deutlich höher als erwartet. Ursprünglich war nur von etwa 500 Teilnehmern ausgegangen worden. Der Zug erstreckte sich über eine Länge von etwa 200 Metern. Zu Flaschen- und Steinwürfen kam es in der Rutnikstraße in Lichtenberg vor der NPD-Geschäftsstelle. Überwiegend junge Leute erinnerten mit der Demo an den Punker Silvio Meier, der vor 13 Jahren an der Samariterstraße von Neonazis getötet worden war.
tz
Stahlkappenschuhe
Leute die nicht Denken können?
Die Demo war alles im allen sehr gelungen.
Aber eine Sache stinkt mir echt!
Ich stand am schluss in der ersten reihe, direckt vor ner Laterne.
Aufeinmal zählen Se alle runter und die erste Reihe schreit das die das nicht machen sollen, aber sie machens trotzdem. Ich konnt mich noch anner Laterne festhalten, ansonsten hätt ich voll aufs mauel bekommen!Was ich auch bekam!nächstet mal bitte dran denken, steht ihr in der ersten reihe zählt ruhig und stürmt, aber nicht wenn unfreiwillige es sind!
seltsame Polizeitaktik
übergriffe
Strafanzeige
Versteht mich nicht falsch, der grundlegende Fehler liegt in einer völlig überzogenen, repressiven Maßnahme der Bullen, aber wenn man die Möglichkeit hat, sich darüber zu informieren, lässt man seine Stahlkappen halt zu Hause. Und das wäre dann auch keine Niederlage.
@war da
übrigens werden auflagen für demos in berlin in der regel zwei bis drei tage vor demobeginn erteilt, wenn dann noch dagegen geklagt wird, dann hat man etwa 10-12 Stunden zeit die auflagen zu verbreiten.
Zu der Bewusstlosen Person
Also ersten war das unser Sani!!!
Zweitens ich bin dann nach der Demo ins Krankenhaus Lichtenberg gefahren um zu erfahren was mit ihm los sei ich bekam keine Auskunft weil ich kein verwarnter von im sei ich nahm dann im Flur platzt um vielleicht zu erfahren ob er heute noch da bleiben muss oder wieder raus kommt nach ca. 40 min, brach ein wenig hektig in der Rettungsstelle aus es.dann landete ein Rettungshubschrauber ein Notarzt und ein Sanitäter betraten die Rettungsstelle ich dachte mir nichts dabei und ging raus eine rauchen die Leute vom Rettungshubschrauber kamen mit einer trage wieder raus worauf unser Sani lag und der notartzt sagte nur noch da sieht Mann wo für die Polizei gut ist und die nennen sich deine Freund und Helfer ich ging wieder rein um zu erfahren was los ist und wo unser Sani hinkommt aber niemand wollte mir eine Auskunft geben eine Schwester sagte mir nur das er ein Schädelhirntraumär hat und verlegt werden müsste.
Aber wo er jetzt ist das kann ich leider net sagen.
KONTAKT Weitlingstraße/Am Bahnhof Lichtenberg
Was vorgefallen ist:
Ein Teil der Demonstranten etwa 5-6 wurden getrennt als der Demozug von der Weitlingstr. abbog. Diese Gruppe zersplitterte sich als eine Frau vor dieser Faschokneipe bedroht worden ist. Die Faschos haben diese Frau vor dem Eingangsbereich der Kneipe gekesselt (5-7). Die um Hilfe schreiende Frau wurde von einem fetten und widerlichen NS-Rocker mit Faustschlägen auf Hände und Arme tracktiert. Die Polizei hatte nicht sofort interveniert,obwohl ein Wanne mit 3 Bullen wenige 3-4 Meter entfernt war. Unsere wenigen Kräfte in der Weitlingstraße waren quantitativ so stark unterlegen dass die Intervention sehr schwierig war. Erst nach Rangeleien und einer ausdrücklichen Aufforderung an die Berliner Polizei diesen Rechen Aggressionsakt zu brechen, schlenderten der Polizist und die Polizistin zum Aggressionspunkt und zogen erstmal langsam ihre Handschuhe an und baten! diesen Arschloch dann erst dies bitte! seinzulassen. Die wenigen zersplitterten Antifas wurden von den Grünen vertrieben und in Richtung AntiAntifaBlock gehetzt, wo erfreut Faschos die taktische Hilfe ihrer Staatsmacht entgegennehmen wollten. Die Umgebung war mit etwa 7Rechten vor der Kneipe, 5 einzelnen Faschos und 20-30 AntiAntifas vor dem Haus verdreckt. Die Situation war dementsprchend unglücklich.
Trotalledem konnten sich die Antifas retten da sie entweder die Route nachliefen oder die Bullenreihen zum Bahnhof durchbrachen. Die Situation am Bahnhof Lichtenberg war im GrauBereich, da verstreute Faschos und zerstreute Bullen vor Ort gewesen sind und es keine bemerkenswerten Zusammenstöße gab. Wie die Lage am Bahnhof nach der ersehnten Verstärkung aussah wurde bereits erwähnt...
Nochmals danke an die bürgerliche Staatsmacht sich mal wieder so deutlich zu positionieren!
Hm
... was war denn das bitte...?
und wer sollte dafür zugänglich sein, wenn nicht am bündnis beteiligte gruppen: bündnisse haben schließlich ja nicht die funktion, alle in die verantwortungslosigkeit zu entlassen.
Zu den konkreten Verfehlungen: Die Moderation war unprofessionell. Kopflosigkeit in Situationen, in denen mensch die Situation ruhiger haette angehen muessen, verspätete Ansagen, die - das der Route inneseiende Eskalationspotential (npd - buero et al.) ins Leere laufen ließen; "kämpferische" ansagen, die sich gänzlich als hohle rhetorik offenbarten- ob der umgebenden situation.
Versuche, sprechchöre zu initiieren, die seltens mehr waren als linksruck- rhetorik; eine insgesamt totale verkennung der situation im Umfeld der Demonstration.
Musikbeiträge, die zwischen Dunpfheit und Deutschpop lagen;
keinerlei koordiniertes Agieren der Demonstration;
keinerlei hinweise darauf, dass jede menge alk nicht nur nicht hilfreich, sondern auch massiv gefährdend ist.
Gerade im Weitlingkiez so massiv zu scheitern - die eigene Route nicht durchsetzen zu koennen, andere leute in gefahr zu lassen bzw. sie dieser direkt auszusetzen-
mit ruhm beckleckerten sich die organisatorinnen nicht gerade.
und ja, als größte der vorbereitenden gruppen muss sich die alb dazu positionieren.
dies zu unterlassen wuerde längerfristig aktionsfähigkeit massiv einschränken- denn auf derartig vorbereitete und durchgeführte demonstrationen zu gehen ist niemandem anzuraten.
Nur die Assoziation freier Indiviuuen ist
Subjektive Analyse und Beobachtungen
Genau so ist auch zu erklären, das scheinbar (zB. bei dem NPD Büro) von den Bullen relativ viel geduldet wurde. Die haben sich erst mal die Leute angesehen die bereit sind zu agieren und auch mit welchem „qualitativen und quantitativen“ Potential sie es zu tun haben.
Und denkt mal nicht das die Bullen sich die Leute nicht gemerkt haben. Das sind dann auch die Leute gewesen die zu mindestens Ziel der späteren Zugriffe waren.
Es gab so viele Leute die sich so dermaßen taktisch unklug verhalten haben, das es mir manchmal schwer fällt zu den Solikonzerten zu gehen. (Sarkasmus)
Es gab Typen die in einer konfrontativen Situation direkt vor zwei Zivis kniend, am Rande der Strasse das Pflaster öffneten und auch noch lauthals rumschrieen das man gerade dabei ist eine „Quelle“ gefunden zu haben.
Eine Demo ist nun mal nicht die günstigste Variante sich mit den Nazis anzulegen und „gleichzeitig“ noch nebenbei eine entsprechend ausgerüstete Armee von Berufsschlägern zu bewältigen. Ich finde es regelrecht verantwortungslos, wie unter solchen Bedingungen unser Freunde und auch unser Potential relativ sinnlos verbraten wird.
Wenn wir die Nazis besiegen wollen, dann müssen wir, denke ich nicht vorher der Polizei bescheid sagen. (Demoanmeldung)
Noch eine tatsächliche Beobachtung!
Ich habe mich während der Demo vom Demozug abgesetzt und stand etwa zu dem Zeitpunkt direkt in der Weitlingstrasse als unsere Abschlusskundgebung begann.
Ich sah an dem Hauseingang, direkt gegenüber dem Cafe Müller eine Gruppe von max. 15 Nazis die sich dort hinter ihrem schon bekannten „grünen Transpi“ und ca. 30 Bullen versteckten. Das Geschreie war so lange „heldenhaft“ bis unser Durchbruchsversuch startete.
Es trat ein argumentativer Wandel in der Guppe sein Unwesen. „Scheisse, die kommen durch“... Einige von ihnen übten auch schon die rückläufige Frontbegradigung und die ca. 6 Nazis die stehen blieben hinter den 30 Bullen, sahen ziemlich geduckt aus hinter ihrem Transpi. Natürlich standen und schien sie dann wieder „heldenhaft“ als der Durchbruch nach 30 Metern von den Bullen gestoppt wurde. Leider!
Die Hälfte der Gruppe waren so Klamotten mäßig „Faschohools“ und die andere Hälfte im stil der „autonomen Nationalisten“. Diese zwei blonden kinnbärtigen Lappen die mensch auch auf der www.antifa.de sieht waren genauso da wie die „Rot-Zopf-gefärbte Anti-Antifa Tante“ mit dem üblichen Basecap und ihre schwarzgewandeten Zwerge.
Das haben sie dann auch geschrieen, das sie die „Anti Antifa“ wären.
Warum ich das alles so genau beobachten konnte? Weil ich mich auch im “Autonomenlook“ befand und nun wiederum die Bullen dachten ich währe ein Nazi und die Nazis mich scheinbar gar nicht gecheckt haben. Witzig war zu beobachten das ein ca. Anfang 30 jähriger Zivi der auch schwarz gekleidet war und sich offenbar ne Woche für den Einsatz nicht rasiert hatte von einem Nazihool angemacht wurde ob er als Zecke(für den er ihn offensichtlich hielt) nicht eine aufs Maul bekommen möchte. Der Zivi hat den Spinner nur laut gefragt ob er einen Polizeibeamten angreifen will und ihn angeblafft das der Nazi ihm „aus dem Licht gehen“ soll. Hat er dann auch gleich gemacht. Der Held!
Irgendwie war dem Zivi auf Dauer diese “Gesellschaft“ zu blöd und er flüsterte dem nächsten Robocop sein „Kennwort“ in den Helm und tat seinen Dienst dann von der anderen Straßenseite aus!
Kurz nach dem darauffolgenden Durchbruchsversuch entschieden sich die Bullen die klägliche Truppe dann doch nach haus zu schicken. Einer wollte weiterhin den Helden spielen und schubste einen Bullen. Der wiederum schubste etwas stärker zurück und der Fascho lag im Hauseingang. Hinter der vormals geschlossenen Tür!
Dann begriff die Hungerturppe endlich, das die Bullen nun die Spielregeln geändert hat.
Dann machten sie das was Faschisten am besten können: Gehorchen!
Dann musste auch ich weg da ich nicht noch mit denen in die „Kiste“ gehen wollte.
Ich plädiere dafür, die Faschos in ihrer Homezone ohne Bullen zu beehren.
Dann bestimmen wir die Umgebungsbedingungen in denen wir agieren können. Und wir können uns in Ruhe aussuchen wann, und wo, und wie wir agieren.
Meinetwegen kann dann später auch die Polzei kommen.
(muss ausgefüllt werden)
In Berlin wurde diese Auflage das erste mal anlässlich des Nazi-Aufmarsches vom 8.Mai verhengt. Seitem wird sie in B. SPORADISCH umgesetzt. Eine kontinuierliche Linie ist NICHT gegeben. Oft genug kommt mensch mit Stahlkappen durch Vorkontrollen oder es gibt wie z.B. beim Gelöbnix mündliche Zusagen der Einsatzleitung, dass Stahlkappen getragen werden dürften. Was die Grünen draus machen, wenn sie dich auf dem Kieker haben, ist fraglich.
Wer einigermaßen sicher gehen will (Denn man kann ja nie wissen, ob Team Green es heute wieder sehr genau nimmt oder doch nicht.) sollte seine Stahlkappen zu Hause lassen und sich gleich mal nen Termin beim Unfallarzt machen... nur zum Sichergehen. ;)
Zur Gedenktafel. Morgen früh soll eine neue Tafel aufgehängt werden. Gegen Nachmittag wird es noch eine Mahnwache geben. Weiss jemand die genaue Uhrzeit der Mahnwache und hat sich von den widersprüchlichen Aussagen des Menschen im Lauti nicht verwirren lassen?!
Montag: Mahnwache
An alle KlugscheisserInnen hier
vermutlich habt ihr noch nie eine Demonstration organisiert, sonst wüsstet ihr, dass die Auflagen immer erst so spät raus gegeben werden, dass mensch nicht in die zweite Instanz gehen kann - wenn es überhaupt Sinn machen würde.
Im Lauti habt ihr bestimmt auch noch nie gesessen, sonst wüsstet ihr, dass mensch von dort aus nicht sieht was draussen passiert. Mensch ist auf die Infos von anderen angewiesen.
Darauf wie intelligent, oder dumm sich die TeilnehmerInnen auf einer Demonstration benehmen hat mensch keinen Einfluss. Es ist ihnen zum großen Teil selbst überlassen, wir sind ja keine StalinistInnen.
Ihr könnt hier bei Indymedia so viele Forderungen an irgend wen richten, wie ihr wollt. Darauf wird aber nicht eingegangen werden, denn Indymedia ist kein ernst zu nehmender Ort für derartige Auseinandersetzungen. Wer sich beschweren will, oder Stellungnahmen einfordert, der soll dies bitte persönlich, oder als Zusammenhang an die entsprechenden Gruppen und nicht als Anonyme(r) - Bulle, Nazi, oder Irgendwer tun.
Die MackerInnen, die meinen sie könnten gegen Wasserwerfer und quer gestellte Wannen zu den Naziwohnungen durchbrechen, sollen sich doch bitte beim nächsten Vorbereitungstreffen melden. Wir freuen uns immer über engagierte und motivierte Übermenschen, die sich gern in den ersten Reihen zusammen schlagen lassen. So können die GenossInnen, welche sich dafür bereit erklärt und Schläge kassiert haben, für andere sinnvolle Tätigkeiten bereit stehen - zum Beispiel als OrdnerInnen unter Anderem wegen zu besoffenen TeilnehmerInnen, MelderInnen um die Kommunikation zum Lauti zu verbessern...
...aber dafür müssten sich die KlugscheisserInnen vielleicht mal von ihrem hohen Ross begeben und sich selbst einbringen.
Pressemitteilung der Bullen:
Friedrichshain-Kreuzberg/ Lichtenberg
# 2112
Durch konsequentes Einschreiten hat die Polizei gestern unfriedliche Aktionen beim Aufzug zum „Silvio-Meier-Gedenken“ frühzeitig unterbunden. Es erfolgten 52 Freiheitsentziehungen sowie diverse Platzverweise. Die Beamten leiteten bisher acht Strafverfahren, u.a. wegen schweren Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Knapp 450 Polizeibeamte waren im Einsatz. 25 Personen der rechten Szene erhielten Platzverweise.
Am Aufzug beteiligten sich in der Zeit von 15 Uhr 50 bis 19 Uhr zeitweilig bis zu 1.400 Personen. Bereits am U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain hatte die Polizei vor dem Verlesen der Auflagen bei mehreren Teilnehmern angelegte Schutzbewaffnung festgestellt. Nach dem Abmarsch des Aufzugs warfen Teilnehmer wiederholt Flaschen und Steine auf Polizeibeamte und Gebäude, wobei u.a. eine Glasscheibe zerstört wurde. Auch versuchte der Anmelder, die Strecke zu verlassen, welches die Polizei verhinderte. Zum Abschluss des Aufzugs rief der Veranstalter die Versammlungsteilnehmer dazu auf, über den Bahnhof Lichtenberg den Heimweg anzutreten, weil dort Hooligans des 1. FC Union Berlin auf der Rückreise von einem Fußballspiel in Potsdam-Babelsberg erwartet wurden. Ein Zusammentreffen der Gruppierungen konnte aber durch einen erneuten starken Kräfteeinsatz verhindert werden. Ab 19 Uhr 15 hatte sich die Lage beruhigt.
Schweigepflicht ?
Zitat: "Zweitens: ich bin dann nach der Demo ins Krankenhaus Lichtenberg gefahren, um zu erfahren was mit ihm los sei. ich bekam keine Auskunft weil ich kein verwarnter von im sei."
Zur Aufklärung: Grundsätzlich gilt die Schweigepflicht.
Wenn ein Patient/eine Patientin mich davon befreit, ist alles in Ordnung Wichtig dabei: klar begrenzter Personenkreis).
Dabei sollte der Patient/die Patientin also die Person genau benennen, an die die Informationen weiter gegeben werden dürfen.
Sehr wichtig: die Schweigepflicht besteht gegenüber allen Personen, auch nahe Verwandten!!!
Mit dem Satz: "Ich bin der Bruder." begründet man keine Auskunftserlaubnis.
"Ich bin ein Freund/ der Freund." , reicht nicht zur Ablehnung der Auskunft, wenn der Patient/die Patientin vorher mir gegenüber äußert, dass der Freund informiert werden darf.
Der Patientenwille entscheidet allein, nicht die Verwandtschaft!!!
Der Arzt/die Ärztin muss nach bestem Wissen entscheiden, wenn der Patient/die Patientin sich nicht äußern kann. Dabei gilt der "mutmaßliche Patientenwille".
Aus diesem Dilemma entlässt man das Krankenhauspersonal nicht.
sani!!!
ist ein guter kumpel und freund von mir und ich mach mir wirklich große sorgen.
wenn jemand was weiß, dann bitte ich um weitere Berichte.
danke.
...
war auch ziemlich überrascht dass am lichtenberger bhf. einfach so ein nazi auf der straße zwischen all den demonstranten stand und uns böse blicke und gesten zugeworfen hat, ohne dass irgentjemand etwas dazu gesagt hat. habe auch bemerkt, dass noch viele mehr aus den fenstern fotografiert haben als auf den ersten blick bemerkt...
du suchst bilder?
wenn..., dann ...!!!
das ein bulle "den nervigen typen, der immer nur den zecken hilft" mal verprügeln wollte, kann ich mir gut vorstellen. sowas könnte die 23er, denen ich alles zutraue auch mit den zivten abgesprochen haben.
ob grün, ob braun nazis auf die fresse haun!!!
Hab Wut im Bauch
Es bringt in einer Zeit, in der es massenhaft Demos gibt und sich keine Sau mehr dafür interessiert überhaupt nichts, von einer Demo mehr zu erwarten, als die bloße Präsenz. Mit Demos richtet heute NIEMAND mehr etwas aus !!! Also erwartet nicht zuviel davon ! Und schon gar nicht mit "gewaltfreien" Demos.
Versteht mich nicht falsch, daß soll KEIN Aufruf zur Gewalt sein !
Aber wir sollten uns überlegen, unsere Strategien und unsere Taktik grundlegend zu ändern und uns der Situation anzupassen. Also alles zu seiner Zeit. Einerseits Demos, die keinen weiteren Anspruch haben, andererseits gezielte Aktionen, abseits der Demos und völlig unabhängig davon.
Vor allem: UNANGEMELDET !!! Selbst Spontandemos sind effektiver als 'ne stinknormale Latschdemo.
Weiterhin kann man nicht von "normalen" (ich weiß klingt blöd) Leuten erwarten, aktiver zu sein, als 'ne Demo bis zum Ende mitzulaufen. Ganz zu schweigen von denen, die sich jedesmal erst "Mut" ansaufen müssen und dadurch den Rest der Demo zu gefährden.
Trotzdem denke ich, daß es genug Leute gibt, die durchaus bereit sind mehr zu wagen, auch wenn sie, wie ich noch keiner festen Gruppe angehören. Irgendwie sollten wir Mittel und Wege finden solche getrennten Aktionen zu planen und auch umzusetzen. Ein wenig mehr "militanz", wenn es die "Richtigen" (und nicht Rettungsdienste oder Passanten) trifft, kann uns nicht schaden, sondern halte ich für dringend notwendig.
Ausserdem: Die Bullen bzw. die hinter ihnen stehenden Politniks zwingen uns durch ihre repressiven Maßnahmen geradezu ebenfalls zu reagieren.
Es wird meiner Meinung nach auch immer wichtiger, nicht nur die "Faschos" als Gegner zu betrachten, sondern ein System (Kapitalismus), das genau diese "Faschos" als Möglichkeit nutzt, selbst an der Macht zu bleiben und zu verhindern, daß das was wir als "Linke" bezeichnen noch stärker wird und ihnen damit gefährlich.
PS:
@Jemand aus dem Bündnis
"wir sind ja keine StalinistInnen"
Solche Diffamierungen einer bestimmten Politrichtung helfen keinem, außer denen, die alle Gruppierungen auseinanderdividieren wollen.
@kommunist
Der Sani war in "Zivil" da und nicht als Sani, also bringt deine Spekulation nicht viel.
warum wird mein beitrag ins graue verschoben,
autonomer potsdamer 20.11.2005 12:05
ich kann nur sagen das mir die besoffen auch richtig auf denn sack gingen.da braucht man keine feinde.
dann mit der npd zentral.fand ich auch dämlich.zu späte information.
die rauchbombe war nicht schlecht deponiert.nur das irgendein dussel sie gegen die wand werfen musste ,war müll.
die bombe konnte dadurch nicht ihre volle wirkung entfallten.wenn wir im nebel stehn ist es garnicht schlecht weil die bullen nicht sehen können wer wirft.
zum teil zu unentschlossen.
die vier nazis die erst sehr unbehelligt an der kaufhalle in der weitlingstr. stehen konnten,weil ein grosser teil nur damit beschäftigt war bier zukaufen.und an denn vorbei ist ohne sich die mal genau anzuschauen.
viel zuviel sinnloser pöbel gegenüber denn bullen.ich sag nur die eine rangelei nach der npd zentrale.
man braucht sich nicht wundern das nen bulle sauer wird.wenn er dreimal geschubst wird obwohl er sich nach jedem schubser umdrehte und ging.
da würde ich auch irgendwann ausrasten.
am bahnhof lichtenberg standen zum teil auch nazis rum die sehr unbehelligt durch uns durchliefen.egal ob man umstehende mit aufmerksam machte.
nein, man musste ja lieber die bullen vollpöbeln.
auch wurden unionfans getreten die nichts getan hatten,nicht jeder unionfan ist ein nazi.
und zu der sinnlosen auseinandersetzung an dem bahnhof der oben erwähnt wird sag ich mal garnichts.xxx und xxx haltens maul!!!!
ich wünsche mir fürs nächste mal eine frühere ansage des lautis auf besondere ziele.
besonnere leute und weniger pöbeln gegenüber der bullen.dafür mehr zusammenhalt,mehr ketten (denn die können auch schützen,und die aussenwirkung ist radikaler).zusammenbeleiben.achso und das nächste mal bleiben wir an der kreuzung stehn und sagen es nicht erst und laufen dann doch alle drumherum,sinnlose lautiansage.
zu denn flyern die verteilt wurden,kann ich auch nur sagen alles wieder dabei gewesen.prollen zb" na wat denn ...etc..und auch scooter musste wieder herhalten.
alles in allem trotzdem ein gelungener tag.seit langem mal wieder in lichtenberg.
trauer und wut zu wiederstand,.
in gedenken an silvio meier.
Betreff: Sani
2. Er wurde bereits am nächsten Tag auf eigenen Wunsch entlassen.
3. @will ick net sagen: Das verbreiten von Lügengeschichten dient vielleicht deiner Profilneurose, ist aber ansonsten für´n Arsch!
Bekannt ist mir das ganze deshalb, weil ich mit einer 2. Person ins Krankenhaus bin. Dort auf der Notfallstelle haben wir sehr wohl Auskunft bekommen und sogar kurz Gelegenheit ein paar Worte mit der verletzten Person zu wechseln. Ausserdem wurde der 2. Begleitperson am nächsten Tag mitgeteilt, dass der Sani bereits auf eigenen Wunsch entlassen wurde.
Schluss mit dieser ekelhaften Gerüchteküche!`
´Ne total Genervte
Silvio-Meier-Demo: Klage gegen Polizeieinsatz
Die Veranstalter der Silvio-Meier-Demonstration am 19.11.2005 in Berlin werden Klage gegen den skandalösen Polizeieinsatz einreichen, bei dem Teilnehmer wahllos verprügelt und viele verletzt wurden.
Wenn Du vor Ort warst und
- Zeuge von Polizeiübergriffen während und/oder nach der Demo warst,
- selbst durch Polizeigewalt verletzt wurdest,
- festgenommen wurdest und/oder eine Anzeige bekommen hast,
dann melde Dich bitte so bald wie möglich bei:
Wir behandeln Deine Mail vertraulich.
Falls Du Opfer von Polizeigewalt wurdest, ist es außerdem wichtig, dass Du Dir Verletzungen schnellstens bei einem Arzt Deines Vertrauens attestieren lässt.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
"zum Unverständnis aller Demonstranten" ??? — (muss ausgefüllt werden)
Frage — Frager
Nazis blockieren Demo? — Antifa
fazit. — autonomer potsdamer
na zum glück — blub
an »Aufgebrachter« — fischkopp
krit — war da.
stahlkappen sind keine schutzwaffen! — egal
Stahlkappe — Marek
U-Bahnhof Gedenktafel — muss ausgefüllt werden
Naja — :o)
Weitere Bilder — AGRRAF
Hallo Leute — Fred
Wie gehts dem Sani? — (muss ausgefüllt werden)
@ANA — antifascist
aha — autonomer potsdamer
@"autonomer" Potsdamer — Antiegomat
ANA bleibt ANA — ANA
QuerfrontNazi PeterTöpfer Woennichstrasse48 — (muss ausgefüllt werden)