Antifa-Demo am 9. November 2005 in Leverkusen
Auch in diesem Jahr fand am 9. November 2005, dem 67. Jahrestag der Reichspogromnacht, in Leverkusen-Opladen die traditionelle, antifaschistische Gedenk-Demonstration statt. Rund 150 Antifaschistinnen und Antifaschisten gingen unter dem Motto „Kein Vergeben – Kein Vergessen“ gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus auf die Straße.
Antifaschistische Gedenkdemonstration am 9. November 2005
Auch in diesem Jahr fand am 9. November 2005, dem 67. Jahrestag der Reichspogromnacht, in Leverkusen-Opladen die traditionelle, antifaschistische Gedenk-Demonstration statt. Rund 150 Antifaschistinnen und Antifaschisten gingen unter dem Motto „Kein Vergeben – Kein Vergessen“ gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus auf die Straße.
Auf der Auftaktkundgebung in der Bahnhofstraße bezog ein Sprecher der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV] Stellung gegen revisionistische Geschichtsschreibung sowohl durch Neonazis als auch durch die bürgerliche Mitte.
Nach der Auftakt-Kundgebung setzte sich die lautstarke Demonstration Richtung Platz der Synagoge in Bewegung. Dort wo sich, bis zu Ihrer Zerstörung durch die Nazis, mit der Synagoge der zentrale Ort jüdischen Lebens in Leverkusen befand, stoppte die Demonstration zu einer Zwischenkundgebung. Die [AALEV] beleuchtete die Entwicklungen des alltäglichen Naziterrors bis hin zu den antisemitischen Pogromen des 9. November 1938 in Leverkusen. Während der anschließenden Schweigeminute wurde zum Gedenken der Opfer ein Kranz am Gedenkstein niedergelegt.
In der Kölner-Straße gedachten die DemonstrationsteilnehmerInnen an den Stolpersteinen der Familie Salomon, welche bis zu ihrer Deportation 1941 dort lebte.
Mit lauten Sprechchören zog die Demonstration durch Hedrichsfeld ihrer Abschluss-Kundgebung durch die Kulturvereinigung Leverkusen e.V. entgegen. Als jedoch rechtsgerichtete Jugendliche am Rande immer wieder provozierten und schließlich den Hitlergruß zeigten, stoppte die Demo. Die Polizei beendete ein entschlossenes Eingreifen antifaschistischer Kräfte, indem sie die rechten Provokateure in Gewahrsam nahm und Strafanzeige wegen Volksverhetzung stellte.
Nach diesem Zwischenfall zog die Demonstration zurück zur Bahnhofsstraße wo ein Sprecher der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. in einem Redebeitrag die Wichtigkeit des antifaschistischen Kampfes betonte. Dieser ist angesichts der, von der Stadt propagierten „Nichtbeachtungs-Taktik“ gegenüber Neonazis wichtiger denn je.
Infos unter:
http://aalev.antifa.net/aalev_temp/20051109-leverkusen/
http://aalev.antifa.net
http://www.aalev.tk
http://www.kulturvereinigung.de
Auch in diesem Jahr fand am 9. November 2005, dem 67. Jahrestag der Reichspogromnacht, in Leverkusen-Opladen die traditionelle, antifaschistische Gedenk-Demonstration statt. Rund 150 Antifaschistinnen und Antifaschisten gingen unter dem Motto „Kein Vergeben – Kein Vergessen“ gegen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus auf die Straße.
Auf der Auftaktkundgebung in der Bahnhofstraße bezog ein Sprecher der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV] Stellung gegen revisionistische Geschichtsschreibung sowohl durch Neonazis als auch durch die bürgerliche Mitte.
Nach der Auftakt-Kundgebung setzte sich die lautstarke Demonstration Richtung Platz der Synagoge in Bewegung. Dort wo sich, bis zu Ihrer Zerstörung durch die Nazis, mit der Synagoge der zentrale Ort jüdischen Lebens in Leverkusen befand, stoppte die Demonstration zu einer Zwischenkundgebung. Die [AALEV] beleuchtete die Entwicklungen des alltäglichen Naziterrors bis hin zu den antisemitischen Pogromen des 9. November 1938 in Leverkusen. Während der anschließenden Schweigeminute wurde zum Gedenken der Opfer ein Kranz am Gedenkstein niedergelegt.
In der Kölner-Straße gedachten die DemonstrationsteilnehmerInnen an den Stolpersteinen der Familie Salomon, welche bis zu ihrer Deportation 1941 dort lebte.
Mit lauten Sprechchören zog die Demonstration durch Hedrichsfeld ihrer Abschluss-Kundgebung durch die Kulturvereinigung Leverkusen e.V. entgegen. Als jedoch rechtsgerichtete Jugendliche am Rande immer wieder provozierten und schließlich den Hitlergruß zeigten, stoppte die Demo. Die Polizei beendete ein entschlossenes Eingreifen antifaschistischer Kräfte, indem sie die rechten Provokateure in Gewahrsam nahm und Strafanzeige wegen Volksverhetzung stellte.
Nach diesem Zwischenfall zog die Demonstration zurück zur Bahnhofsstraße wo ein Sprecher der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. in einem Redebeitrag die Wichtigkeit des antifaschistischen Kampfes betonte. Dieser ist angesichts der, von der Stadt propagierten „Nichtbeachtungs-Taktik“ gegenüber Neonazis wichtiger denn je.
Infos unter:
http://aalev.antifa.net/aalev_temp/20051109-leverkusen/
http://aalev.antifa.net
http://www.aalev.tk
http://www.kulturvereinigung.de
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Ergänzungen
Erneuter Naziaufmarsch in Köln
Neonazis aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften planen am Samstag dem 19.November.2005 unter dem Motto „Meinungsfreiheit ist erlernbar“ durch die Kölner Innenstadt zu marschieren [Beginn 12h, Bahnhof West Köln]. Ihr Anlass hierfür ist das von der Stadt ausgesprochene und vom Verwaltungsgericht Köln bestätigte Verbot eines rechtsextremen Fackelmarschs, welcher am 67ten Jahrestages der Pogromnacht vom 9.11.1938 durch das ehemals jüdische Viertel der Kölner Südstadt ziehen wollte. Als Anmelder beider Veranstaltungen fungiert(e) der erst kürzlich wegen Volksverhetzung zu einer Mehrjährigen Haftstrafe verurteilte Kölner Faschist Axel Reitz.
Im Gegensatz zum letzten Mittwoch wird die Polizei jedoch diesmal kein Verbot gegen die Naziveranstaltung aussprechen und es wird damit nicht einmal ein Versuch unternommen diese gerichtlich zu verhindern.
Am morgen des 19.Novembers wird jedoch ab 11 Uhr auch eine antifaschistische Kundgebung in unmittelbarer Nähe des Auftaktorts der Nazidemonstration stattfinden. Also kommt zahlreich, dann könnte es schon dort sehr interessant werden……! ! !
Antifaschistische Kundgebung
Samstag 19.November, pünktlich 11Uhr
Am Bahnhof Köln West / Hans Böckler Platz
super demo!
sowohl sprech-chöre, als auch die musik vom lauti, waren (z.t. mehr als)angebracht.
einziger kritikpunkt: die orderInnen hätten früher die so genannten "seitenläuferInnen" in die demo integrieren sollen...
die demo war, trotz stress im umland (fuck da nazis!) gut besucht und machte den anwesenden viel spass!! (kleine frage am rande: waren es nicht mehr 150 menschen - hatte halt den eindruck... - muss deshalb jedoch die foto-auswahl kritisieren: die bilder geben leider nicht die wahre stärke der deemo wider... kleiner tipp am rande...)
NO WAY - Naziaufmarsch in Duisburg verhindern
17.11: Neonazi-Strukturen in NRW
Donnerstag, 17. November 2005, 19.30 Uhr im Djäzz, Börsenstraße 11, Duisburg
24.11: Polizeigewalt im Nationalsozialismus
Donnerstag, 24. November 2005, 19.30 Uhr im Djäzz, Börsenstraße 11, Duisburg
Samstag 26.11.: Naziaufmarsch verhindern!
Achtet auf Ankündigungen!
mehr unter Info's, Webbanner, Plakate & Mobilisierungsvideo gibts hier: www.du-gegen-rechts.de.be
demo
Die Demo war eigentlich sehr schön, gute musik schöne transparente viele Bürger, die sich solidarisierten. Leider liefen sehr viele Leute außerhalb der Demo anstatt sich zu intigrieren (daher auch die Variation der Personenzahlen).
Fazit: Schön und eindrucksvoll, wie jedes Jahr!
kein vergeben kein vergessen, auch in duisburg naziaufmarsch smashen!!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
hä — egal
Antifaschist — (muss ausgefüllt werden)
platt! — antifa
AALEV naja — EXIL-Leverkusnerin
Kranzniederlegung... — Hanni