Anarchist in St.Petersburg ermordet
Mord in St.Petersburg
Wir haben gerade eine Nachricht aus St.Petersburg erhalten, dass es dort zu einem brutalen Anschlag von Nazis auf russische AnarchistInnen gekommen ist. Einer von ihnen (Timur) ist tot, anderer (Max) liegt schwer verletzt in Krankenhaus. Leider haben wir keine weiteren Infos soweit. AbolishingBB
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Ergänzung
Sowohl in Petersburg als auch in Moskau kommt es in letzter Zeit immer häufiger zu gewalttätigen Konfrontationen zwischen Nozis und Antifas. Vor einigen Wochen hatten Skins einen Antifa in Moskau an dessen Hauseingang abgepasst und ihn mit Baseballschlägern beinahe umgebracht. Sie verliessen das Haus offenbar im Glauben ihr Ziel erreicht zu haben, der Antifa überlebte schwer veletzt. In Moskau fand am 4. November - dem neuen russischen Feiertag anstelle des 7. November - ein Aufmarsch von ca. 3000 Faschisten unterschiedlicher Organisationen statt.
ZDF "auslandsjournal" NeonazisSt Petersburg
Gewalt von Rechts
Neonazis in Sankt Petersburg
Irgendeiner fängt an, streckt die Fackel in die dunkle Nacht und schreit: "Ausländer raus, Russland den Russen." Die anderen fallen reflexartig ein, skandieren ihre faschistischen Parolen mit erhobenen rechten Armen - Neonazis in Russland, in Sankt Petersburg.
Sendung von 27.10.2005
heute morgen im Deutschlandfunk
Homosexuelle in Russland leiden unter Diskriminierung
Russlands Verfassung schützt zwar sexuelle Minderheiten, doch die Realität sieht anders aus. Besonders in der Provinz gibt es immer wieder Überfälle auf Schwule und Lesben. Die Stadt St. Petersburg gilt dazu im Vergleich als liberal. Gesine Dornblüth hat sich davon überzeugt.
Internet Recherche St.Petersburg (+Moskau)
Freitag, 11.11.2005
Schlägerei in St. Petersburg
In der Newa-Metropole kam es am frühen Freitagmorgen zu einer Schlägerei zwischen Russen und afrikanischen Studenten, berichtet RIA Nowosti. Die Polizei nahm die Streitenden fest, ließ nach Angaben der afrikanischen Gemeinde die russischen Jugendlichen aber wieder frei. Die Polizei bestätigte die Festnahme von fünf afrikanischen Studenten. Sie hätten die Schlägerei angefangen, seien mit Baseballschlägern auf Passanten losgegangen, teilte die Polizei mit. (ab/.rufo)
Donnerstag, 10.11.2005
Überfall auf chinesischen Studenten in Petersburg
In Petersburg ist ein chinesischer Student am Mittwochabend von einem Unbekannten angegriffen und durch Messerstiche verletzt worden, berichtet gazeta.ru. Der junge Mann musste ärztlich behandelt werden. Er hatte Stichwunden im Brust- und Gesäßbereich. Bislang hat die Staatsanwaltschaft noch nicht entschieden, ob ein Strafverfahren eingeleitet wird. Vor wenigen Wochen ist ein peruanischer Austauschstudent in Woronesch bei einem brutalen Überfall erschlagen worden. (ab/.rufo)
Dienstag, 08.11.2005
Rechtsextremisten oder Schafe im Wolfspelz?
Moskau. Am 4. 11. nahmen knapp 2.000 Menschen an einer Demonstration der Rechtsextremisten teil, doppelt so viel, wie die Organisatoren erwartet hatten. „Die Faschisten kommen“ - warnt die librale Presse.
Auf einer Pressekonferenz wehrten sich heute die Organisatoren der „Eurasischen Union der Jugend“ („Jewrasijskij Sojus Molodjoschi“ - ESM) gegen den Faschismus-Vorwurf. Fünf der führenden liberalen russischen Zeitungen (Kommersant, Nesawissimaja Gaseta, Gaseta, Nowaja Gaseta und das Boulevardblatt MK) hatten die Demonstration am vergangenen Wochenende als ersten Schritt zum Faschismus eingeschätzt.
ESM-Sprecher Valeri Korowin nannte die Kommentare „liberale Hysterie“ und kündigte an, gegen die genannten Zeitungen vor Gericht zu ziehen. Die ESM sei nicht faschistisch, sondern eine geopolitische patriotische Bewegung. „Für uns sind alle Völker gleich“, meinte Korowin.
Tatsächlich war es auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche zwischen ESM-Sprechern und dem Vertreter der „Bewegung gegen illegale Einwanderung“, Alexander Below, fast zu Handgreiflichkeiten gekommen, weil dieser gegen kaukasische und mittelasiatische Wanderarbeiter in Moskau vom Leder zog.
Dann aber hatte Below während der Abschlusskundgebung auf dem Platz vor der Präsidentenadministration dazu aufgerufen, „die Okkupanten, die mit ihren Heroin-Säcken aus den Bergen kommen“ und Moskau besetzen, „in Stücke zu reißen“.
Freitag, 04.11.2005
Tag der Nationalen Einheit in Russland ruhig
Die Feierlichkeiten zum neuen Tag der Nationalen Einheit in Russland verliefen ruhig. Putin legt auf dem Roten Platz am Denkmal für Minin und Poscharski, die 1612 den Volksaufstand gegen die polnische Okkupation angeführt hatten, Blumen nieder. In Nischni-Nowgorod, wo der Aufstand begonnen hatte, enthüllten Patriarch Alexi II. und der Bildhauer Surab Zeretelli ein Kopie dieses Denkmals. Die Regierungspartei "Einiges Russland" organisierte Kundgebungen in zahlreichen russischen Stäften. In Moskau riefen erstmals Rechtsextremisten zu einer gemeinsamen Demonstration auf, an der schließlich knapp 2.000 Menschen teilnahmen. Gegendemonstraten bewarfen den Demonstrationszug mit wassergefüllten Präservativen und Knall- und Leuchtkörpern. Die Demonstration richtete sich unter den Parolen "Ruhm den Imperium" und "Russen, steht auf" gegen illegale Einwanderung nach Russland. Die "Eurasische Jugend" rief zum Kampf für ein "Drittes Imperium" auf. Die Demonstration endete vor der Präsidentenadministration auf dem Slawischen Platz in Moskau. (gim/.rufo)
Freitag, 04.11.2005
Rechtsradikale wollen durch Moskau marschieren
Moskau. Rechtsextremisten planen am 4. November, dem neuen russischen Nationalfeiertag, einen Großaufmarsch in Moskau. Erstmals demonstrieren die sonst zerstrittenen rechtsradikalen Organisationen zusammen.
Deutschlandradio Feature 06.12.2005 · 19:15
"Schuld und Sühne" Ein Tag im Jugendgefängnis Kolpino bei St. Petersburg
von Marianna Butenschön
Gitarrist von Sandinista von Faschos getötet!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Solidarität nach St. Petersburg! — .:.
"Unwichtig" in den Papierkorb — woeizu