Rechtsextreme Schläger im Juz Dorfen
In der Nacht von Freitag auf Samstag (4./5. November) haben erneut mehrere offensichtlich rechtsextreme Jugendliche das Dorfener Jugendzentrum aufgesucht, um dort zunächst mit rassistischen und antisemitischen Parolen zu provozieren und anschließend gewalttätig zu werden.
Gegen ca. 2.30 Uhr kamen ungefähr 15 junge Erwachsene in zwei Gruppen in unsere Einrichtung. Zumindest vier von ihnen ergingen sich nach kurzer Zeit in rassistischen und antisemitischen Ausdrücken, die sich zunächst insbesondere gegen ein an der Theke arbeitendes JZ-Mitglied richteten. Der Jugendliche mit dunklem Teint wurde als "Neger" und "Nigger" bezeichnet. Außerdem fielen Ausrufe wie "Neger und Juden gehören ins KZ", Hitlergrüße wurden gezeigt.
Nachdem den betreffenden Personen Hausverbot erteilt wurde, weigerten sie sich, das JZ zu verlassen und wurden gewalttätig. Dabei kam es zu heftigen Attacken. Mehrere Personen wurden verletzt, am Boden liegende Jungen und Mädchen wurden geschlagen und getreten. Die Aggressoren konnten dann jedoch aus dem Gebäude gedrängt werden. Einige JZ-Besucher wurden zudem von den Angreifern mit einem Feuerlöscher besprüht, den sich diese zuvor verschafft hatten. Einer JZ-Besucherin wurde der Feuerlöscher über den Kopf geschlagen.
Die Polizei war bereits verständigt worden, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass die Rechtsextremisten das Jugendzentrum nicht von sich aus verlassen würden. Nach etwa 25 Minuten trafen drei Streifenwagen am JZ ein. Die rund fünfzehnköpfige Gruppe, deren Mitglieder unterschiedlich gewaltbereit waren, von denen sich aber niemand gegen die offene Aggression der anderen stellte, war zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Pkw abgefahren oder hatte sich zu Fuß entfernt. Einige Personen sind anwesenden JZ-BesucherInnen namentlich bekannt, das Autokennzeichen konnte notiert werden.
Während des von Beginn an offen feindseligen Auftritts im Jugendzentrum äußerte einer der Täter, dass sich die Gruppe zuvor in Dorfener Gaststätten "Wia z'Haus" und "Unikum" aufgehalten hatte. Offenbar, ohne dort wegen ihres aggressiven Benehmens oder rassistischen Äußerungen aufzufallen. Zwei JZ-BesucherInnen trafen kurze Zeit nach dem Zwischenfall im Jugendzentrum in einer Dorfener Tankstelle einen Angestellten der Gaststätte "Wia z'Haus". Der Mann, der bei verschiedenen Gelegenheiten schon als NPD-Sympathisant aufgefallen war, an dem diesmaligen Angriff auf das Jz jedoch nicht direkt beteiligt war, rief den beiden ein unzweideutiges "Bis zum nächsten Mal!" zu.
Der Zwischenfall vom Freitagabend ist der zweite Übergriff mit rechtsextremem Hintergrund im Landkreis innerhalb einer Woche. Wenige Tage zuvor hatten drei junge Neonazis in Erding einen türkischen Imbissstand verwüstet.
Nachdem den betreffenden Personen Hausverbot erteilt wurde, weigerten sie sich, das JZ zu verlassen und wurden gewalttätig. Dabei kam es zu heftigen Attacken. Mehrere Personen wurden verletzt, am Boden liegende Jungen und Mädchen wurden geschlagen und getreten. Die Aggressoren konnten dann jedoch aus dem Gebäude gedrängt werden. Einige JZ-Besucher wurden zudem von den Angreifern mit einem Feuerlöscher besprüht, den sich diese zuvor verschafft hatten. Einer JZ-Besucherin wurde der Feuerlöscher über den Kopf geschlagen.
Die Polizei war bereits verständigt worden, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass die Rechtsextremisten das Jugendzentrum nicht von sich aus verlassen würden. Nach etwa 25 Minuten trafen drei Streifenwagen am JZ ein. Die rund fünfzehnköpfige Gruppe, deren Mitglieder unterschiedlich gewaltbereit waren, von denen sich aber niemand gegen die offene Aggression der anderen stellte, war zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Pkw abgefahren oder hatte sich zu Fuß entfernt. Einige Personen sind anwesenden JZ-BesucherInnen namentlich bekannt, das Autokennzeichen konnte notiert werden.
Während des von Beginn an offen feindseligen Auftritts im Jugendzentrum äußerte einer der Täter, dass sich die Gruppe zuvor in Dorfener Gaststätten "Wia z'Haus" und "Unikum" aufgehalten hatte. Offenbar, ohne dort wegen ihres aggressiven Benehmens oder rassistischen Äußerungen aufzufallen. Zwei JZ-BesucherInnen trafen kurze Zeit nach dem Zwischenfall im Jugendzentrum in einer Dorfener Tankstelle einen Angestellten der Gaststätte "Wia z'Haus". Der Mann, der bei verschiedenen Gelegenheiten schon als NPD-Sympathisant aufgefallen war, an dem diesmaligen Angriff auf das Jz jedoch nicht direkt beteiligt war, rief den beiden ein unzweideutiges "Bis zum nächsten Mal!" zu.
Der Zwischenfall vom Freitagabend ist der zweite Übergriff mit rechtsextremem Hintergrund im Landkreis innerhalb einer Woche. Wenige Tage zuvor hatten drei junge Neonazis in Erding einen türkischen Imbissstand verwüstet.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
München , Mi, 9.11. Antifa-Demo gegen Nazis
Wie schon im letzten Jahr wollen auch heuer am 9. November - dem 67. Jahrestag der Pogrome gegen Juden und Jüdinnen in Deutschland - Neonazis in der Stadt aufmarschieren. AntifaschistInnen rufen zu Protesten auf.
Antifaschistische Demonstration am 9.11.05 um 16 Uhr am Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Um 18:00h findet am Stachus eine Nazi-Kundgebung statt.
Am Datum der Reichsprogromnacht. Kein Vergeben, -Kein Vergessen!
infos:
www.indynews.net
keinen Millimeter den Nazis...
Mehr dazu unter
und
Jingles und Trailer gibts bei indy zum download:
»
see you on the barricades.
Ganz andere Frage ...
Zu den Übergriffen: Schutzkonzepte ausdenken, Telefonketten aufbauen! Fürs nächste mal "gewappntet" sein - rechtlich habt ihr das Hausrecht (darauf kann mensch leider bei den Bullen nicht immer vertrauen - deshalb Gesichter bei Selbstverteidigungen nicht zeigen).
Antifaschistischen Selbschutz aufbauen - Nazistrukturen zerschlagen!
nicht nur rastatt/karlsruhe
VERHINDERN WIR GEMEINSAM AUCH DIESEN AUFMARSCH! VIELE LEIPZIGS, GÖTTINGENS UND POTSDAMS SCHAFFEN!
infos dazu:
Kein Fussbreit den Faschisten!
Ob friedlich oder militant - wichtig ist der antifaschistische Widerstand!
@ unverständiger
Nazis in Wü
...und am 13.11 den volkstrauernden Nazis in Würzburg entgegentreten!
Polizei bestreitet politischen Hintergrund
Jegliche politische Motive werden bestritten. Tatsachen, die in der Tatnacht von Zeugen und Geschädigten ausgesagt wurden, wurden offenbar bewusst weggelassen. Die rassistischen und antisemitischen Äußerungen wurden in der Tatnacht der Polizei mitgeteilt. Das ist durch Zeugen zu belegen. An die Hausmauer des Jz wurde der Schriftzug "Skinhead" mit einer Sig-Rune als S gesprüht. Das sind natürliche keine Hinweise auf politische Motive...
Wer erwartet auch etwas anderes...
Auch wenn man auf die üblichen Unkenrufe gar nicht eingehen sollte:
Es war eine zu respektierende Leistung der erheblich jüngeren und körperlich unterlegenen Jz-BesucherInnen, die Nazis aus dem Jz zu drängen. Leider mussten dafür einige Leute einiges einstecken. Auf dumme Kommentare können wir verzichten.
Polizeibericht der Kripo Erding:
Auseinandersetzungen im Dorfener Jugendzentrum
Dorfen, Lkr. Erding. In den frühen Morgenstunden des 5. November kam es im Jugendzentrum an der Jahnstraße zu heftigen Streitigkeiten zwischen anscheinend unerwünschten Partygästen und den Betreibern des Jugendtreffs. Im Verlauf der Auseinandersetzungen – an der sich offensichtlich beide Parteien aktiv beteiligten – wurden mehrere Personen beschimpft und geschlagen. Sechs leicht verletzte Jugendliche, zwei demolierte Fahrräder und eine verbogene Brille sind die vorläufige Bilanz der gewalttätigen Ereignisse.
Die auf der Internet-Homepage des Jugendzentrums aufgestellten Behauptungen, dass die Randale politische Hintergründe hätte, werden von den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Erding, die allerdings erst am Anfang stehen, nicht gestützt. In der Tatnacht verneinten die von den Polizeibeamten befragten Opfer jegliche Beteiligung von sogenannten „Faschos“. Auch die ersten Vernehmungen von Zeugen ergaben keinerlei Hinweise auf Verbindungen ins rechte Lager.
Rainer Wolf
Pressesprecher
Tja
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
see you in the streets...
solidarität mit "dem süden"!
... ob süd, ob nord - ....
Frage?
waren die mehr oder grösser als ihr? ...und wenn schon, auch nazis kochen nur mit wasse! waffen her und training, dann klappt auch mit den nasen...
Sich endlich mal wehren können
Ich hab' es langsam satt, dass sich einige Leute immer darauf beziehn, dass Antifa Angriff beteutet und beim ersten Nazi oder Bullen wegrennen.
Und für die Pazifisten unter uns: Auch Brecht meinte schon damals sinngemäß, dass Gewalt nur mit Gegengewalt beantwortet werden kann, auch wenn man sich auf das Niveau des Gegeners herablässt. Außerdem sollen die Waffen ja zur Selbstverteidigung benutzt werden.
nazi-gasthof
@sad
Er dient im Moment v.a dem Nationalen Infoportal Bayern Spektrum als Veranstaltungs- und Partyraum, sowie Norman Bordins NPD. Es scheint einer der letzten Rückzugsräume zu sein, wo sich diese Arschlöcher noch ungestört treffen können, nachdem ihnen in München durch unterschiedliche Aktionsformen (von Störaktionen bis hin zu nächtlichen Kleingruppenaktionen) sämtliche Kneipen abhanden gekommen sind ...