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Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein umfassendes Infoportal incl. Forum für die Verlautbarungen politischer Gruppen anzubieten. Indymedia will ein Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Indymedia will nicht als virtueller Flugblattständer für die Verbreitung, Kritik und Diskussion konkurrierender teilweise dogmatischer Ideologien herhalten. Das Veröffentlichen von Gruppenstellungnahmen und Flugblatttext gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen darüber, warum sich Indymedia nicht zum Diskutieren von politischen Texten eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Online-Diskussionsforen.
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Kritik zu Göttingen
Ich habe länger überlegt, ob ich diese Kritikpunkte veröffentlichen soll, aber einige erlebte Dinge machen eine Auseinandersetzung notwendig!
Aber vorneweg: Göttingen war ein Erfolg für die radikale Linke, es ist gelungen, die Nazis zu stoppen und sich vom Staat nicht die Formen des Protestes diktieren zu lassen. Danke an die GenossInnen aus Göttingen für die optimale Organisation.
Aber...einige Sachen waren nicht okay und da sollten sich die im Folgenden angesprochenen mal Gedanken drüber machen...
Aber vorneweg: Göttingen war ein Erfolg für die radikale Linke, es ist gelungen, die Nazis zu stoppen und sich vom Staat nicht die Formen des Protestes diktieren zu lassen. Danke an die GenossInnen aus Göttingen für die optimale Organisation.
Aber...einige Sachen waren nicht okay und da sollten sich die im Folgenden angesprochenen mal Gedanken drüber machen...
Erstens. Es ist nicht okay und politisch höchst fragwürdig, wenn unbeteiligte, am Rand stehende "Normalos", als "Zivis" tituliert werden und dann grundlos auf die Fresse kriegen. So eine Situation ist für die betreffende Person nicht nur schmerzhaft, sie setzt auch die Handelnden ins Unrecht, sowas ist nicht revolutionär. Es ist ein leichtes fest zu stellen, ob es sich um "Zivis" handelt, oder um einfach nur einen Studenten. Aber leider schreien erlebnisorientierte Poserkiddies lieber erstmal laut rum, wenn jemand nicht in den einheitslook passt. Das ist Kacke!
Zweitens: Fast genau das Gleiche bei vermeintlichen Nazis, auch da heißt es: Oh, der sieht ja komisch aus, da schrei ich doch mal in die Menge "Da, Nazis!" Auch hier wäre es mit 50 Genossen und GenossInnen ein leichtes gewesen, auf die betreffenden zu zu gehen und die Sache zu klären, anstatt einfach eine Massenhysterie auszulösen. In dem Fall, den ich erlebt habe, wurden zwei Antifas im vorbei gehen als Nazis beschimpft, nur der offensiven Reaktion des Genossen ist es zu verdanken, dass sich nicht die Gruppe auf ihn stürzte. Mensch hätte ihn auch einfach fragen können, gerade wenn wir in der Überzahl sind. Hier darf eben nicht das Motto gelten: "Hinterher sind wir eben schlauer." Also: Erst checken dann agieren!
Und als letztes: Ebenfalls politisch falsch ist es in Seitenstraßen, die fernab von der Naziroute sind Mülltonnen umzuschmeißen und dann eine bürgerliche, linke Frau, die sich sich sogar noch mit uns solidarisiert, aber gerne ihre Mülltonne behalten will als "Fotze" zu beschimpfen. Was soll das? Viele von euch erlebnisorientierten Kiddies sollten mal in den Spiegel schauen und sich fragen, wo sie eigentlich mit laufen wollen. So, jetzt aber genug moralisch rum genölt...das alles waren eben Wehrmutstropfen eines ansonsten tollen Tages in Göttingen.
Fazit: Wir alle müssen für die Zukunft bestimte Dinge klar ziehen, ich hab nämlich keinen Bock mich mit den eigenen Leuten zu prügeln...außerdem musste neben den ganzen Foto - Stories, auch mal ein bischen Kritik kommen.
Rotfront!
Zweitens: Fast genau das Gleiche bei vermeintlichen Nazis, auch da heißt es: Oh, der sieht ja komisch aus, da schrei ich doch mal in die Menge "Da, Nazis!" Auch hier wäre es mit 50 Genossen und GenossInnen ein leichtes gewesen, auf die betreffenden zu zu gehen und die Sache zu klären, anstatt einfach eine Massenhysterie auszulösen. In dem Fall, den ich erlebt habe, wurden zwei Antifas im vorbei gehen als Nazis beschimpft, nur der offensiven Reaktion des Genossen ist es zu verdanken, dass sich nicht die Gruppe auf ihn stürzte. Mensch hätte ihn auch einfach fragen können, gerade wenn wir in der Überzahl sind. Hier darf eben nicht das Motto gelten: "Hinterher sind wir eben schlauer." Also: Erst checken dann agieren!
Und als letztes: Ebenfalls politisch falsch ist es in Seitenstraßen, die fernab von der Naziroute sind Mülltonnen umzuschmeißen und dann eine bürgerliche, linke Frau, die sich sich sogar noch mit uns solidarisiert, aber gerne ihre Mülltonne behalten will als "Fotze" zu beschimpfen. Was soll das? Viele von euch erlebnisorientierten Kiddies sollten mal in den Spiegel schauen und sich fragen, wo sie eigentlich mit laufen wollen. So, jetzt aber genug moralisch rum genölt...das alles waren eben Wehrmutstropfen eines ansonsten tollen Tages in Göttingen.
Fazit: Wir alle müssen für die Zukunft bestimte Dinge klar ziehen, ich hab nämlich keinen Bock mich mit den eigenen Leuten zu prügeln...außerdem musste neben den ganzen Foto - Stories, auch mal ein bischen Kritik kommen.
Rotfront!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
zu den Zivis an der Ecke
die ca. 6-8 Personen standen/saßen an der Ecke und beobachteten
die ganze Barri-Bau-Szenerie. Inbegriffen waren auch mind. 4 sichere
Zivis, die einige Genossen/innen aus Süddeutschland bereits oftmals
beobachtet hatten. D.h. die Info war sicher!
Die Person, die verletzt wurde, war sicherlich kein Zivi (Ausweiskontrolle wurde korrekt und gezielt durchgeführt!), aber das
Dilemma war, dass diese Person die ganze Zeit bei den Zivis stand und
sich auch mit denen unterhalten hatte. Die angreifenden GenossenInnen
dachten natürlich das ist auch ein Zivi.
Tja wer mit Zivis spricht muss halt auch damit rechnen, dass er was
abbekommt ... basta!
D.
Entäuschend
Ich verstehs nicht, so toll einen Naziaufmarsch verhindern und hinterher so verlässig zu sein.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Leider wahr !
wo bitte
was ich lese ist zurückzuführen auf indiviuelles fehlferhalten, oder zumindest deine interpretation davon!
mehr aber auch nicht.
ein Punkt noch
Ein guter Tag, aber es geht halt immernoch besser.
Eine Sache ist da noch, die ich nicht verstehe - entglaste Bushaltestellen und Telefonzellen haben meiner Meinung nach wenig damit zu tun einen Naziauzfmarsch zu stoppen. Und ich denke, es ist einerseits wichtig, Aufmärsche auch Radikal zu stoppen, wenn es nicht anders geht, aber dabei darauf zu achten was man macht. Denn es hilft uns nicht wenn die Leute uns nur als randalierer sehen. Warum Barrikaden gebaut werden ist relativ einfach zu vermitteln, aber zerstörte Bushaltestellen werden schon schwieriger...
Antifaschismus ist nicht nur entgegenstellen, sonder auch mit Menschen reden, bekanntmachen, überzeugen! Und wenn man so nen - in meinen Augen - Scheiß macht wird es schwierig am nächsten Tag mit Menschen über Rassismus zu sprechen, da sie einen nurnoch als Hirnlosen randalierer sehen...
Und wehe hier sagt jetzt wieder einer Fascho, ich hasse es, dass man hier bei uns tolleranten nie die Meinung äußern darf...
josen!
Genau
Aber ich muss doch sagen, das es Sitzblockaden auch getan hätten und wenn schon Richtige Barrickaden, dann aber nur die und nicht auch noch Mülltone und Krankenhaus abfälle(Humboldalle) anzündet oder Bushaltestellen und Telfonhäsuchen zu Zerschlagen.
Und nicht die Feuerwehr mit Steinen zu Vertreiben.
Noch etwas ich bin überzeugter Sozialist, war in meiner Göttigenzeit auch immer sehr Aktiv auf Demos gegen Nazis, den Castor, den Militarismus, Studien und Sozialabbau, die IGS'ler werden jetzt wohl schon wissen wer hier schreibt. :-)
Aber das am Samstag war wirklich nicht nötig, und hat den Linken aktivitäten in Göttigen sicher nicht viel Freunde sonder mehr Gegner eingebracht, das "Heute Jornal", die "Tageschau" sprachen von Gewaltätigen Randalen, die Bürgerliche Presse als GT, etc. hat die Situation auch nur als Bestätigung empfunden, das man noch mit viel mehr Härter Hand gegen Autonome vorgehen muss, wenn als bei der Nächsten Nazidemo das Polizeiaufgebot noch über ca.3000 Polizisten liegt und man wieder wehment ein Ende des Polizeistaats auf der Demo fordert, das ist dann ein Resultat von Samstag.
Ich meine, Friedlicher Protest, mag die Nazis nicht "vernichten" oder sie "Vertreiben" aber er zeigt doch das Wichtigste Göttingen und andere Städte sagen "Nein zum Faschismus," den Faschismus ist keine Meinung es ist ein Verbrechen. Und wenn Friedlicher Protest und Friedliche Sitzblockaden, ein Ende des Demonstration erzwingen und sie so nach Hause fahren müssen ist das besser, als wenn in die NPD und die Kammeradschaften sich als Martyüre feieren, den das "Demokratische Demonstations Recht" entzogen worden ist, weil die Linken "Assozialen"(Ehm ich beziehe mich jetzt auf den Fascho-Jargong ich sehe mich selbst nämmlich nicht als Assozialler an) Element ihnen das Recht verwehrten.
Aber ich möchte auch sagen, das ich immer zu Glücklich bin, wenn ich die Antifa friedlich in einer Demo sehe und sie friedlich Zeigt, Links sein bedeutet nicht Radikal zu sein.
Und ich möchte desweitern auch noch sagen, ich schreihe hier nicht nach Härtem Vorgehen, ich wollte nur sagen, das man nicht Barrickaden anzünden muss, Mültonen verbrennen, Passanten defamieren und Feuerwehr leúte am Löschen hindern.
Sondern die Linken, also wir müssen wieder gemeinsam an einem Strang ziehen und nicht nur auf Demos zu einer Alternative gegenüber den Brügerlichen Kräften werden.
GLÜCK AUF Genossen.
Der Commander
aka Martin
sehe das meiste schon ähnlich...
@commander
die spaltungversuche kommen doch permanent von denjenigen, die behaupten, man könnte ne nazidemo auch mit friedlichen mitteln stoppen, von denjenigen, die auch seit samstag alle foren vollposten, von wegen:scheiß gewalt, muß man denn barrikaden anzünden, habt ihr euch mal überlegt wie die anwohner und bürger das ganze sehen....etc,pp.sieh doch endlich mal ein, daß jeder eine andere definition von widerstand hat, meiner meinung nach sind sämtliche wege zumindest erstmal nicht falsch!die zeiten, in denen man friedlich straßenzüge mit sitzenden menschen besetzte, sollten doch wohl nach der zeit, des wegtragens, des aufs maul bekommens etc endgültig vorbei sein, so denke ich, also:wenn ihr immer so toll seid, anderen vorzuschreiben, wie sie sich gegen einen naziaufmarsch zu verhalten haben, dann kommt doch endlich mal mit konstruktiven alternativvorschlägen.mir fällt immer mehr auf, daß zwar alle immer gegen jegliche art der gewalt sind, fast niemals aber etwas dem entgegensetzen können.ich zumindest würde mir nicht mehr von den cops in die fresse schlagen lassen, weil ich ne straße besetze und ich werde nazis auch nicht begegnen mit:ach leute, jetzt seid doch mal vernünftig und denkt mal über das nach, was ihr tut.aufgrunde der geschehnisse der letzten monate und jahre, muß der widerstand eben auch die pazifistische ebene verlassen, bürgerbegehren sind gescheitert, der aufstand der anständigen ist mehr als gescheitert, beteuerungen von politischer seite sind gescheitert und werden immer scheitern.und irgendwann einmal muß schluß sein, irgendwann müssen neue herangehensweisen "erlaubt" sein, ohne sich deshalb permanent anfeinden lassen zu müssen.denn es kann ja nun wirklich nicht sein, daß man wartet und zusieht, wie von naziseite mehr und mehr menschen verletzt und getötet werden, daß man zusieht wie hilflos (oder berechnend) politik und staatsapperat mit den zusammenhängen umgeht (als beispiel dafür mal die verbotsanträge gegen KS wie die BASO, ANSDAPO oder THOR in berlin, STURM 27 und HAUPTVOLK im haveland,deren KS nach wie vor bestehen, fast immer noch mit den selben leuten etc, das ganze deasaster des vorbots von blood & honour, die seitdem mehr oder weniger offen und "legal" ihre konzerte und festivals abhalten, z.B.in gera im sommer, woran nach wie vor die leute beteiligt sind, die schon die federführung unter b&h hatten,sei es die rechtsverscheibung sämtlicher pateienpolitik und einhergehend die rechtsverscheibung der gesellschaft, etc), zusieht was das "bürgertum" an gleichstellungstheorien entwickelt.......im endeffekt ist es mittlerweile doch völlig egal, wer etwas sagt.ich würde mich freuen, wenn antifaschistischer widerstand friedlich sein könnte, weil man damit etwas erreicht, da es aber anscheinend nicht geht, da "bürgerliche" zwar immer und immer wieder betonen, wie sehr sie gewalt ablehnt, selbst aber rein gar nichts (außer bunten demos die meilenweit von dem geschehniss weg sind)zur beseitigung faschistoider tendenzen unternimmt, spielt es irgendwann auch keine rolle mehr, was sie zu sagen haben, denn wie gesagt, außer den immerwiederkehrenden sprüchen gegen gewalt als solches, ist nichts, aber auch gar nichts von ihnen zu erwarten.sie sind es nämlich selber, die sich immer weiter in relativierende und gschichtsrevisionistische argumentationen vergraben, als argument gegen krawallsüchtige antifas.sie sind es, die mit aussagen wie:man muß auch mal einen strich unter ausschwitz setzen können,man muß ja auch die meinung anderer akzeptieren können (ich weiß wovon ich rede, ich höre diesen scheißdreck jeden gottverdammten tag), dafür sorgen, daß antifaschistische politik von vornerein in eine bestimmte ecke getrieben wird, daß linksextremismus mit rechtsextremismus gleichgesetzt wird etc.im endeffekt bleibt für mich folgendes resümee:ich gebe einen scheiß auf diejenigen, die mir immer sagen wollen, was richtig und falsch ist, im endeffekt sich aber nur selber gerne reden hören und überhaupt keine alternative liefern, bzw. anständige argumente bringen, was ich aber erwarten würde, wenn man permanant nur "gegen" bestehenede parktiken etwas zu sagen hat.
gegen rassismus, gegen faschismus und für den erhalt von telefonzellen und deren artverwandten.
Sogar die Polizei lobt uns!
OHNE die brennenden Barrikaden und die Hilfe der "Autonomen" wäre der aufmarsch nicht abgebrochen worden!
Friedliche Sitzblockaden hätten die 3800 Bullen mit Sicherheit nicht davon abgehalten die Nazis die komplette Route marschieren zu lassen.
Militanz schon!
Proteste
Göttingen: Polizei spricht von Guerilla-Taktik bei Autonomen
Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen am Rande eines NPD-Aufmarsches in Göttingen spricht die Polizei von einer neuen Taktik in der autonomen Szene. Göttingens Polizeipräsident Hans Wargel sagte am Montag, die Beamten seien von der "Guerilla-Taktik" der Autonomen überrascht worden. Die 1.000 gewaltbereiten linken Demonstranten hätten in vernetzten Kleingruppen agiert. Zuvor sei es ihnen gelungen, in unauffälliger Kleidung in Göttingen "einzusickern".
Systematische Vorbereitung bei Autonomen
Nach Einschätzung von Wargel waren die Autonomen gut aufgestellt gewesen. Die Errichtung brennender Straßenbarrikaden ist demnach systematisch vorbereitet gewesen. Erst unmittelbar bevor sie das Feuer gelegt hätten, seien sie in ihrer schwarze Kluft aufgetreten, so der Polizeipräsident. Dieses Vorgehen sei der Polizei neu gewesen. 500 der Autonomen hätten sich nach derzeitigen Erkenntnissen zwischen die Demonstranten gemischt, 1.000 weitere hätten dann im Universitätsviertel brennende Barrikaden errichtet. Bei den Ausschreitungen am Samstag waren rund 80 Menschen verletzt worden, darunter 14 Polizisten. Die Staatsanwaltschaft hat etwa 50 Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zivi game over
heul doch
bei einem punkt stimme ich dir allerdings zu. mir unverständlich wie sich jemand als links bezeichnet,bzw. in den zusammenhängen sich aufhält und dann
das wort fotze verwenden kann. also entweder tiefsten dorf oder zuviel kassierer.
Voller Erfolg der Linken?!?!?
Wir sind gegen Nazis, denn die sind Mörder
Wir prügeln andersdenkende nieder
Oh man, sind wir gute Menschen, nannten die sich nicht früher "Herrenmenschen"
Denkt doch mal nach, bevor ihr handelt oder schreibt