Frauenkirchenweihe 30. Oktober 2005

indyteam dd 30.10.2005 17:02 Themen: Indymedia
Am 30. Oktober fand in Dresden die Weihe der Frauenkirche statt. Mehrere zehntausend Menschen begleiteten völlig unkritisch den Festakt eines der größten protestantischen Gotteshäuser der Welt.
Nachdem die Kirche wenige Tage nach den alliierten Luftangriffen vom 13./14. Februar 1945 aufgrund des nachfolgenden Feuers zusammenstürzte, wurde sie in der DDR zum Mahnmal für den Krieg erklärt. Anfang der 80er Jahre entstand in der DDR-Friedensbewegung die Idee, die Kirche wieder aufzubauen. Aus dem vom Theologen Karl-Ludwig Hoch inszenierten Ruf des Friedens und dem Besuch des Altkanzlers Helmut Kohl Anfang der 90er Jahre wurde mit der Grundsteinlegung aus dieser Idee 1994 Wirklichkeit. Heute, 16 Jahre nach dem veröffentlichten "Ruf aus Dresden", wurde die Frauenkirche vor rund 60.000 Schaulustigen auf dem Dresdner Neumarkt und 1.500 geladenen Gästen (u.a. Gerhard Schröder, Angela Merkel, Horst Köhler) in der Kirche feierlich eröffnet.Ein Aufgebot von mehr als 1.000 Beamten sicherte die Feierlichkeiten, während der Luftraum über der Frauenkirche aus Angst vor Anschlägen von wem auch immer für den Flugverkehr gesperrt wurde. Deutsche Erinnerungskultur anlässlich des zweiten Weltkriegs klingt nach den Worten von Bundespräsident Horst Köhler inzwischen so: "Und die wiederaufgebaute Frauenkirche verbindet Menschen - weltweit. Menschen, die Völkerverständigung Wirklichkeit werden ließen und wollen, dass es nie wieder Krieg gibt - nicht in Europa und nicht anderswo auf der Welt. Wer Schülern heute erklären will, was der Ausdruck "Europa als Friedenswerk" bedeutet, dem empfehle ich eine Klassenfahrt nach Dresden und Coventry. Den Partnerstädten ist es über Jahrzehnte gelungen, Deutsche und Engländer aus zwei Orten zusammenzubringen, die durch ihre Geschichte immer miteinander verbunden sein werden. Frieden ist ein Geschenk, für das man aber immer wieder arbeiten muss, und manchmal grenzt das, was Versöhnung bewirken kann, an ein Wunder. Die Dresdner Frauenkirche kann uns Kraft geben, uns gemeinsam und grenzenlos noch stärker für Frieden und Versöhnung einzusetzen. (...) Was hier in Dresden erreicht wurde, sollte Deutschland insgesamt Mut machen. Der Wiederaufbau der Frauenkirche ist eine gesamtdeutsche Leistung. (...) So zeigt die Frauenkirche ganz praktisch, was uns als Deutsche eint, und was wir zu Stande bringen können, wenn wir gut zusammenarbeiten.". Traurig aber wahr, Deutschland 2005 hat es geschafft, dass sich nicht die Menschen die Auschwitz maßgeblich unterstützt und erst möglich gemacht haben entschuldigen müssen. Mit der Übergabe des Kuppelkreuzes durch den englischen Herzog von Kent (inzwischen geehrt mit dem Bundesverdientskreuz) versöhnen sich inzwischen Engländer mit Deutschen, ein quasi Umkehr der Geschichte. Und das in einer Zeit, in der gerade in Sachsen Neonazis bei Landtagswahlen mehr als neun Prozent der Stimmen bekommen und rassistische Ausgrenzung von MigrantInnen Alltag ist. Köhler spricht von "Europa als Friedenswerk" und übersieht in seinem nationalistischen Wahn die täglichen Opfer rassistischer EU-Grenzpolitik, der seit Beginn der 90er Jahre mehrere tausend Menschen zum Opfer gefallen sind. Was Deutsche zustande bekommen, wenn sie gut zusammenarbeiten, müsste gerade im Ausland Anlass zum Nachdenken geben. Die Frauenkirche als Symbol des neuen deutschen Nationalismus, mit nachwievor tödlichem Neonazismus, rassistischem Staatsbürgerrecht und immer schlimmer werdendem Geschichtsrevisionismus bietet auch 2005 keinen Anlass zum feiern.Nie wieder Deutschland!
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Ergänzungen

einmal kotzen bitte

saltandvinegar 30.10.2005 - 17:29

Schild-Spruch

hanin 30.10.2005 - 18:28
Auf dem Schild steht: "Kein Durchgang zur Frauenkirche" auf Deutsch und auf Englisch

@schlechte augen

brille 30.10.2005 - 18:37
Kein Durchgang zur Frauenkirche

Kleine Frage

nasachema 30.10.2005 - 22:43
Ich nehme mal an, bei der im ersten Satz enthaltenen Behauptung, die Frauenkirche sei zu DDR - Zeiten ein Mahnmal für den Krieg gewesen, handelt es sich um einen Tippfehler. Meines Wissens war die Frauenkirche ein Monument gegen Faschismus und Krieg. Es ging gerade darum, die Ruine der Frauenkirche als Mahnmal dafür, welches Leid von Deutschland gegen die ganze Welt ausging (und letztlich wieder auf Deutschland zurückfiel) permanent vor Augen zu haben. Es ging ferner darum, diesen Krieg als Produkt des Faschismus darzustellen. All das braucht man heute nicht mehr. Man will ja selber wieder fleißig Kriege führen. So ein "kommunistisches Mahnmal" stört da bloß. (Obwohl die Frauenkirche natürlich sehr schön aussieht).

Oh ja!

Moe 30.10.2005 - 23:43
Soweit ich mich erinnern kann, haben eben nicht nur Deutsche am Wiederaufbau mitgewirkt. Ich denke kaum, dass die Kirche nun weniger ein Mahnmal ist... Im Gegenteil. Sie ist nun nicht nur ein Mahnmal sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Menschen sich weiterentwickelt haben. Was würde es uns bringen, wenn Engländer sich an den Dingen, die Menschen vor 60 Jahren in diesem Territorium angerichtet haben, festklammern würden? Ganz nebenbei ist es auch ein wunderschönes Bauwerk. Vielleicht sollten wir aus der Kollektivschuld rauswachsen. Die "Deutschen" heutzutage haben kaum noch Verbindung zur NS-Zeit, kaum ein in Deutschland lebender Mensch war Täter. Grund genug, die Zeit zu verurteilen haben wir, aber eine Kirche zu verurteilen - gerade wo Kirchen Hitler nicht in den Kram passten - ist schwach. Sind es heute nicht auch die Kirchen, die den Kampf gegen Neonazis unterstützen? Wenn ich mich richtig erinner, so haben auch Kirchen zur Demonstration in Göttingen aufgerufen...

lol

lol 30.10.2005 - 23:53
"Die Frauenkirche als Symbol des neuen deutschen Nationalismus, mit nachwievor tödlichem Neonazismus, rassistischem Staatsbürgerrecht und immer schlimmer werdendem Geschichtsrevisionismus bietet auch 2005 keinen Anlass zum feiern. Nie wieder Deutschland!"


Die Frauenkirche in Dresden ist also ein Symbol für Neo-Nazismus und Rassismus ?
Kann es sein daß ihr ein klein bisschen verrückt seid ?
;-)

spass im wasserglas

double d 31.10.2005 - 00:21
die kirche ist gar keine richtige, sie hat nicht einmal eine eigene gemeinde. sie steht in einer stadt, die im nationalsozialismus nicht gerade als hochburg irgendeines widerstandes gegolten hat. sie ist inbegriff eines neuen, angeblich geläuterten deutschlands, in dem cdu-landtagsabgeordnete mit der naziparole "arbeit! familie! vaterland!" wahlwerbung machen, in dem ungestraft npd-landtagsabgeordnete "vom führer als größten staatsmann aller zeiten" sprechen dürfen, in dem grüne-bundestagsabgeordnete im kosovo-konflikt eine zweites auschwitz verhindern wollen und in einer regierungskoalition mit der spd ungehindert internationales völkerrecht brechen dürfen. sie steht für ein deutschland, in dem die wurzeln, die ursachen für faschismus nie beseitigt wurden. der sich überlegen fühlende volksgemeinschaftsgedanke ist nachwievor ein wesentlicher bestandteil deutschen staatsbürgerechts.

Liste der Konzentrationslager

Nichts und niemand wird vergessen!

Ergänzung

Ergänzer 31.10.2005 - 10:51
An den Feierlichkeiten zur Einweihung der Frauenkirche in Dresden nahmen übrigens auch die Botschafter aller Siegermächte teil.
Der Herzog von Kent schenkte der Kirche sogar ein Kreuz.
Niemand sah in der Kirche ein Symbol für etwas negatives.
Nehmt euch doch einfach mal ein Beispiel an der normal denkenden
Mehrheit. Selbst wenn ihr alle Deutschen hasst: Es waren wie gesagt
auch Vertreter der Alliierten da, und die hatten auch kein Problem
damit.

Wichtige Ergänzung

Ergänzer 31.10.2005 - 11:18
Noch eine sehr wichtige Ergänzung:

Bild Nummer 9 "Spruch des Tages" befindet sich nicht an der Frauenkirche
sondern auf einem anderen Gebäude in der Nähe !
Schade daß immer wieder versucht wird durch Weglassen des
Zusammenhangs und geschickte Fotozusammenstellung die Wahrheit zu verfälschen.
Habt ihr euch das von den bürgerlichen Medien abgeschaut ?
Nur weil die Springer-Presse solche Methoden anwendet müsst
ihr das nicht nachmachen, oder ?
:-(

ohne ahnung

auch nicht viel 31.10.2005 - 13:03
1) türlich ist es eine richtige kirche. sie wurde gestern nähmlich entsprechend geweiht und damit ist es eine kirche.
2) ist diese kirche sogar nagelkreuzzentrum. lest mal nach bei "cross of nails"
3) wurde der bau von menschen weltweit unterstützt. es gibt tatsächlich noch menschen mit gemeinsinn die nicht autonome sind.
4) hätte ganz dresden eine gegendemo ausgelacht. wer sollte euch dann noch ernst nehmen.

frieden

bollin 31.10.2005 - 14:01
Dieses Kreuz aus Coventry,
was zur Wiedereinweihung aufgestellt wurde,bietet ein ganze
Menge an Möglichkeiten.
Man könnte Fakten aufarbeiten, man könnte eine wirklich pazifistische
einstelung zur Diskussion stellen und damit den Laden voranbringen.
Warum immer bei festegfahrenen untauglichen Positionen verbeleiben?


Das schlimmste - bitte beachtet dies - ist im Moment die
Darstellung auf wikipedia org.
Da hat man/frau den Eindruck, dass hier Protagonisten des Deutschen
Reiches am Werke - da fehlt jegwede objektive Darstellung der Kriegs-
geschehnisse um den deutschen angriff auf England.
Ich glaube ,es wäre nicht falsch sich darum mal zu "kümmern" -
Schlagworte nützen gar nichts.

nie wieder deutschland!

antifa 31.10.2005 - 14:27
also dass der spruch nicht an der frauenkirche steht, wurde bereits in den kommentaren geschrieben, es wurde also nichts unter dem teppich gekehrt.
s/w denken heisst eine kirche wiederaufzubauen und es zu schaffen, dabei mit keiner silbe die ursachen für dessen zerstörung zu erwähnen und nicht sie dafür zu kritisieren, wofür sie steht, als neues nationalsymbol eines endlich wiedererstarkten deutschlands ohne skrupel seine eigene geschichte hinter sich zu lassen und im namen von auschwitz krieg zu führen.

dieselbe leute werden auch befürworten, dass endlich das zentrum gegen vertreibung in berlin gebaut wird und damit geschichtliche verantwortung ad absurdum geführt wird.

es gab auch soweit ich weiss keine gegenveranstaltungen, alles andere wäre auch fahrlässig gewesen anlässlich des deutschen trauermobs, der auch, wie jeden 13. februar auch vor körperlicher gewalt im namen des friedens nicht zurückschreckt. außerdem stand in der polizeiverfügung der stadt dresden unter §3 e) verbote: "Fahnen, Transparente sowie Aufschriften mit politischen oder gegen die guten Sitten verstoßenden Äußerungen.", zuwiderhandlungen hätte nach §4 derselben verordnung eine geldbuße von bis zu 1.000 euro bedeutet.

hier mal die widerliche rede köhlers zum nachlesen:
 http://www.sz-online.de/special/frauenkirche/artikel.asp?id=988938

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 31 Kommentare

3. Foto

schlechte augen 30.10.2005 - 17:31
Was steht drauf?

ja

harris 30.10.2005 - 18:39
nach bild 9 gehört der schmarn grad noch mal niedergebombt!

Haha

lancaster 30.10.2005 - 18:52
" (...) während der Luftraum über der Frauenkirche aus Angst vor Anschlägen von wem auch immer für den Flugverkehr gesperrt wurde."

Wie geil ist das denn?

bild 9

indyteam dd 30.10.2005 - 19:02
@harris: zu entschuldigen gibt es eigentlich nichts, aber der spruch ist im gebäude nebenan eingelassen (kunsthochschule?). wobei damit aber nicht dein lösungsansatz revidiert werden soll :D .

wirklich empörend!

was weiß ich 30.10.2005 - 21:34
ja, es ist wirklich eine schande! wie kann es sein, dass engländer (briten?) und deutsche sich versöhnen! so eine schande! das darf einfach nicht sein. wie kann es sein, dass einem volk, dessen größerer teil eben nicht bei auschwitz dabei war, keine sippenschuld mehr gebührt? wie kann es sein, dass sich menschen um frieden bemühen und dabei die zementierten feindbilder mancher hier einfach ignorieren? echtmal, engländer und deutsche. tsss. müssen doch immer feinde bleiben.

oder wie soll ich diesen unsinnigen artikel verstehen?

ein dresdner, der vier jahre in england lebte

@was weiss ich

fliegeralarm 30.10.2005 - 23:42
tja, es ist immer eine frage der betrachtung, die einen finden, dass sich die alliierten für kriegsgreuel und massenmord zu entschuldigen haben und die anderen, dass wenn überhaupt, sich menschen in deutschland ihrer verantwortung bewusst sein müssen, so etwas nie wieder geschehen zu lassen. die letzten jahre aber zeigen, dass nazis ganze landstriche dominieren und gegenden zu national befreiten zonen erklären, dass anhänger der nationalsozialistischen rechten in landtagen sitzen und dass menschen, die in der hoffnung hierher kommen, den bürgerkriegen in ihren heimatländern zu entfliehen, gnadenlos in selbige abgeschoben werden.
wenn überhaupt, dann kann man in der geschichte von einer kollektivschuld sprechen, stattdessen erinnern die propagandareden ala horst köhler bei der eröffnung der dresdner frauenkirche in KEINER SILBE der eigentlichen ursache der zerstörung des gotteshauses. es gilt einzig und allein darum, dem neuen nationalsymbol eines niemals geläuterten landes zu huldigen. das ist ein hohn für die vielen niemals entschädigten angehörigen und opfer der nationalsozialistischen politik in der ns-zeit.

es gibt keinen deutschen und europäische frieden. jedes jahr krepieren hunderte menschen an den eu-außengrenzen, inzwischen schon mehr als in der gesamten zeit des kalten krieges. wenn das keine kriegserklärung ist, was dann? deutsche soldaten arbeiten verdeckt und unverdeckt auf mehreren kriegsschauplätzen dieser welt, man nehme nur das beispiel afghanistan oder den kosovo. deutsche anti-personenminen liegen in vielen ländern zu tausenden in der erde, deutsche firmen pochen auf patentrechte an dringend benötigten aids-medikamenten... und du sprichst von frieden?

kein frieden mit deutschland!
smash fortress europe!!
solidarität mit den migrantInnen dieser welt!!!

Frauenkirche

Henry 30.10.2005 - 23:58
Die scheiss DDR-Zeiten sind endlich vorbei, und nur die ewig Gestrigen
klammern sich an irgendwelche Kommunisten-Mahnmale.
Wer hat denn damals entschieden daß ausgerechnet die Ruine der Frauenkirche ein Mahnmal gegen Krieg und Faschismus sein soll ?
Das Volk ? Nein. Die Regierung !
Heute haben wir eine andere Regierung, und das ist gut so.
Es gibt genug andere Mahnmäler. Will hier jemand ernsthaft
behaupten daß es in Deutschland nicht genug Mahnmäler gibt ?

@Double D

Henry 31.10.2005 - 00:38
Wieso bringt ihr die Frauenkirche immer wieder mit Politik in Verbindung ?
Die Frauenkirche steht für Jesus Christus, und sonst nichts !
Was du alles aufgezählt hast ist zwar scheisse, aber das gibt es in jeder anderen Stadt auch. Was kann die Frauenkirche dafür daß die NPD im Landtag dumme Sprüche klopf ?
Was kann die Frauenkirche dafür daß es Konzentrationslager gab ?
Zeig mir doch mal ein Dokument wo draufsteht: "Im Namen der Frauenkirche gebe ich dieses Konzentrationslager in Auftrag. Gez. Der Führer"
Ihr versucht krampfhaft einen Zusammenhang zwischen Frauenkirche und Politik zu konstruieren und somit in die Fußstapfen des DDR-Kommunismus zu treten.
Wenn ihr einen Hass auf Religion habt, weil das irgendwo im Kommunistischen Manifest von Karl Marx steht, dann sagt es doch gleich, aber lasst eure Wut nicht an der Frauenkirche aus.
Nazi-Aufmärsche haben wir auch hier in München hin und wieder. München galt als "Hauptstadt der Bewegung" wo Hitler seinen ersten Putsch-Versuch gemacht hat. Alles ganz schlimm, und wir haben auch eine Frauenkirche in München.

 http://www.au-pair-job.de/Bilder/Deutschland-Muenchen-Frauenkirche.jpg

Sollen wir jetzt alle Frauenkirchen abreissen weil sie ein Symbol für den Nationalsozialismus sind ? Wie hirnrissig ist das denn ?
Und irgendwie versteh ich einfach den Zusammenhang nicht.

Traurig, traurig...

Beobachter 31.10.2005 - 07:14
>

Über die Verblendung einiger Indymediateilnehmer kann man manchmal wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Selbst ein Besuch beim Psychiater dürfte hier wohl nicht mehr wirklich viel bewirken...

Technischer Fehler oder Zensur?

Beobachter 31.10.2005 - 07:37
>Über die Verblendung einiger Indymediateilnehmer kann man manchmal wirklich nur noch den Kopf schütteln.

>Selbst ein Besuch beim Psychiater dürfte hier wohl nicht mehr wirklich viel bewirken...

Dem Beitrag war ein Zitat aus dem Ausgangsbeitrag vorangestellt, welches bei der Veröffentlichung scheinbar weggefallen ist (sofern es nicht absichtlich zensiert wurde, um den Kommentar aus dem Zusammenhang zu reißen und so darzustellen, als ob er dem Beitrag meines Vorschreibers „Henry“ galt) und zwar:

>Die Frauenkirche als Symbol des neuen deutschen Nationalismus, mit nachwievor tödlichem Neonazismus, rassistischem Staatsbürgerrecht und immer schlimmer werdendem Geschichtsrevisionismus bietet auch 2005 keinen Anlass zum feiern.

Nur um dies klarzustellen.

Gegendemo?

Sir Arthur 31.10.2005 - 10:19
Gab es denn keine Gegendemo zu dem Scheiß gestern?

peinlich?

Dresdner 31.10.2005 - 11:23
Ich finde den Beitrag einfach nur peinlich.

Ich war anfänglich nicht für den Wiederaufbau der Frauenkirche, habe damals den Erhalt des Mahnmals plädiert.

Selbst wenn man eine linke Weltanschauung vertritt -
was spricht gegen die Wiederherstellung eines historischen Stadtkerns, zu dem Semperoper (wurde in der DDR wieder aufgebaut), Hofkirche ( Wiederaufbau wurde zu DDR- Zeiten begonnen) und Frauenkirche nun einmal gehören?!
Natürlich verkörpert eine Kirche Religion, die man als Atheist ablehnt - dennoch ist sie ein historisches Bauwerk, geprägt durch höchste Handwerks- und Ingenieurkunst.

Lieber Verfasser, es gibt nicht nur schwarz und weiß. Es gibt ein breites Spektrum an Grautönen, doch die scheinst Du nicht zu erkennen, daher fehlt Dir anscheinend auch der Blick für das Schöne auf dieser Welt, z.B. die Freude an der Kunst - fahr doch mal nach Dresden, vergiß mal einen einzigen Tag die gesellschaftlichen Verhältnisse, sei offen für Kunst, schau Dir die barocken Bauten an, besuche Galerien, achte auf Details...
Schwarz- Weiß- Betrachtungen entbehren jeglicher Dialektik!

Eins darf man auch nicht vergessen: Der Wiederaufbau der Frauenkirche entsprang dem Freiheitsdrang der späten 80er Jahre, der auch die DDR hinwegfegte aus einer Bürgerinitiative und nicht ferngelenkt von oben!

Was mich an der Zeremonie störte war, daß der kleine Mann ausgesperrt wurde, und hohe geladene Gäste den Vorrang unter Ausschluß des "einfachen Volkes" bekamen, sich Leute wie Köhler, Schröder und Merkel sich auf dem Rücken derer, die jahrelang Ihre ganze Kraft und Seele in dieses Projekt steckten, profilierten.

Natürlich bedürfen von Dir angesprochene Themen einen gesellschaftlichen Diskurs. Aber hier einen Zusammenhang zur Frauenkirche zu konstruieren ist dafür einfach kontraproduktiv.

Frauenkirche

Horst 31.10.2005 - 11:28
Es war ein Fehler gewesen, die Frauenkirche wieder aufzubauen, nicht nur des Geldes wegen.
Die zerbombte Kirche symbolisierte den Schrecken, das Grauen eines jeden Krieges.
Durch den Wiederaufbau ist sie nun kein Mahnmal mehr und der Horror des Weltkrieg II verblaßt zusehens.
Es ist schon so, die Ursachen des letzten Krieges und daraus resultierend die Folgen ,werden beseitigt,sollen nicht mehr gelten,(Aufbau der F.Kirche)einerseits, sowie andererseits die Zerstörung der Brücke bei Torgau.
Sie symbolisierte wie kein anderes Monument den Sieg über Hitler-Deutschland.

@Horst

Henry 31.10.2005 - 12:12
Es ist schon so, die Ursachen des letzten Krieges und daraus resultierend die Folgen ,werden beseitigt,sollen nicht mehr gelten

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Die Frauenkirche war aber nicht die Ursache für den zweiten Weltkrieg,
und es gibt noch genug andere Mahnmäler.
Wer hat denn überhaupt entschieden daß es ein Mahnmal sein soll ?
Die DDR-Regierung, und zwar von oben herab.
Heute revidiert man diese Entscheidung, und zwar demokratisch und von unten.
Mahnmäler gibt es immer noch genug.
Wird nicht zur Zeit ein fettes Holocaust-Mahnmal in Berlin gebaut ?
Wenn du den Schrecken des Krieges sehen willst kannst du dir auch einen der vielen Anti-Kriegsfilme anschauen. z.B. "Der Soldat James Ryan"
So ein hässlicher Trümmerhaufen in der Altstadt ist auch eine Strafe und Demütigung für nachkommende Generationen die mit dem zweiten Weltkrieg unter Garantie nix zu tun haben, weil sie damals nämlich noch gar nicht geboren waren. Den Schrecken des Krieges sehen junge Leute auch jeden Tag in den Medien. Dafür braucht man nicht an jeder Ecke ein Mahnmal.

bitte nicht immer diese s/w malerei

abcdef 31.10.2005 - 12:17
zu diesem artikel fällt mich echt nicht viel ein, außer...

es geht doch bei der frauenkirche nicht um schuld oder sonst irgendwas, sie ist auch kein symbol für das mit recht kritisierte "neue deutsche selbstwertgefühl"...sie ist ein zeichen der verständigung zwischen menschen die in england leben und menschen die hier leben.
mensch kann ja mit recht kritisieren, wie diese ganzen feierlichkeiten inszeniert worden sind und köhlers rede war wie so oft mal wieder mehr als daneben.

aus Kollektivschuld rauswachsen

Peter Lustig 31.10.2005 - 12:54
daß ich nicht lache. Ich bin schon längst raus aus der Kollektivschuld, aber der heutige Grenzschützer, der Menschen wegen ihrer Herkunft jagt, die Staatsanwälte, Polizisten (rassistische Kontrollen), Sozialamtsmitarbeiter, Richter, Pfaffen (wie jetzt in Dresden), Bundeskanzler, Aussenminister, Innenminister, die 100000en Denunzianten - alle und noch viel mehr "Deutsche" haben zwar keine Schuld am 2. Weltkrieg, aber sie haben neue auf sich geladen, da sie das unvollendete Werk des 3. Reiches weiterführen. Ein schönes Sprichwort dazu:

Was Deutschland nicht mit Krieg erreichen konnte, erreicht es mit dem "Frieden".

Es gibt eine Kollektivschuld - nämlich all derer, die sich in das Kollektiv "Deutschland" einreihen.

@Peter Lustig

Vernünftiger 31.10.2005 - 13:22
"Es gibt eine Kollektivschuld - nämlich all derer, die sich in das Kollektiv "Deutschland" einreihen."
------------------------------------

Was hat das mit der Frauenkirche zu tun ?
Was für eine Schuld haben die "Pfaffen" auf sich geladen ?
Wenn du alle Deutschen scheisse findest ist das dein Problem.
Was hab ich, oder die Frauenkirche, damit zu tun daß es
ein paar Spinner gibt die alle Deutschen hassen ?

Frauenkirche

Henry 31.10.2005 - 15:00
"und nicht sie dafür zu kritisieren, wofür sie steht, als neues nationalsymbol eines endlich wiedererstarkten deutschlands ohne skrupel seine eigene geschichte hinter sich zu lassen und im namen von auschwitz krieg zu führen."

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Die Frauenkirche steht, wie alle Kirchen, nur für JESUS, und
für nix anderes !
Warum begreift ihr das nicht ?

Ein Satzteil kommt mir besonders seltsam vor:
"und im Namen von Auschwitz Krieg zu führen"
Wann bitte hat Deutschland nach 1945 "im Namen von Auschwitz"
einen Krieg geführt ?
Ihr seid doch einfach nur gegen alles. Hauptsache irgendwie
gegen Deutschland, und als stramme Kommunisten auch gegen alle Pfaffen,
und immer wieder GEGEN GEGEN GEGEN.
Kotz euch das irgendwann nicht selber an ?

Köhler-Rede

Fritz 31.10.2005 - 15:13
Ich versteh nicht was ihr alle für ein Problem mit dieser Köhler-Rede habt.
Er findet zum Festakt die passenden Worte und spricht vielen Menschen aus der Seele.
Ich kann mich dem nur anschliessen.

eine etwas differenziertere sicht

@antifa 31.10.2005 - 15:58
die frauenkirche ist kein nationalsymbol...mag sein, daß manche da ein nationalsymbol drin sehen, aber wer kann das schon verhindern?
wenn jemand so argumenitert, dann hätte man ja gleich gar nichts aufbauen müssen nach dem 2.weltkrieg. dann würde die dritte nachkriegsgeneration jetzt immer noch in ruinen leben. dann wäre die erinnerung an die deutschen verbrechen allerdings warhaftig.
und wo ist die verhältnismäßigkeit?
wenn man sich über das "wir sind wieder wer" als neue deutsche mentalität aufregen will, dann gibt es doch ne menge andere sachen, die viel eindeutiger dafür stehen als diese kirche!
viel mehr kann man kritisieren, wie das ganze in den medien dargestellt wird. und kein kritisches wort fällt zu köhlers rede. aber die menschen, die diese kriche wieder aufgebaut haben, haben doch gar nichts mit der politischen klasse zu tun, die dieses ergeinis jetzt wieder für ihre zwecke missbraucht...
nicht jeder/jede ist gleich nationalist, weil sie sich freuen, dass ne kirche wieder aufgebaut wurde.

irgendwann heilt jede wunde

B. Harris 31.10.2005 - 17:29
ich errinere mich an einen von mir hier frei wieder gegebenen Satz:

Die schwarzen Steine in der Frauenkirche stellen die Wunden des zweiten Weltkrieges dar. Die hellen neuen Sandsteine werden sich im Laufe der Zeit dunkel färben (verwitterung), somit verblasen die Wunden des zweiten Weltkrieges...

Verblast somit auch die Schuldfrage und vorralem auch das Schuldbewusstsein der Deutschen???
Was ist mit den Wunden der wirklich Leidtragenden???

Wer denkt an die mehrere Millionen gequälten und ermordeten JüdInnen und anderen nicht ins Weltbild der Deutschen passenden Menschen???

Egal wieviele Steine Ihr um eure Taten bauen werdet, wir werden sie nicht vergessen und auch nicht verblassen lassen, sondern rot färben, damit jeder sieht, das ihr die T Ä T E R seit.

Deutsche Täter sind keine Opfer! Nie wieder Deutschland!!

Nationalsymbol

Dresdner 31.10.2005 - 17:54
Die Erbauung der Frauenkirche begann im 17. Jh. - da gab es noch lange keine deutsche Nation.

Die Welt hat auch andere Ereignisse erlebt, als Kriege.

Setzt Euch doch einfach mal mit der Kunstgeschichte auseinander, speziell mit der dresdner und nicht nur mit Faschismus- Themen, dann besitzt Ihr auch die Fähigkeit Dinge differenzierter zu betrachten.

Die Slogans "Niemals vergessen!...,...,...etc. sind ja alle richtig, hierfür m.E. aber mehr als nur herbeikonstruiert.

No Deutschland!!

Ronkong Coma 31.10.2005 - 17:57
Der Geschichtsrevisionismus um die Frauenkirche herum, begann schon mit der Bewegung "Ruf nach Frieden". Hier wurde die Frauenkriche umstilisiert, von einem Symbol für den Sieg über Hitlerdeutschland, in ein Mahnmahl für Frieden und ein Mahnhmal für die Opfer des Faschismus. Dies ist eines von vielen Beispielen, in denen es die Deutschen schaffen, sich selbst als Opfer des Nationalsozialismus darzustellen.

Im Themenspecial der "Publikforum" (Zeitung kritischer(?) Christen - http:/publik-forum.de) wird die Frauenkirche inzwischen als Symbol für das was Menschen Menschen antun können gesehen und der Wiederaufbau als Akt der Versöhnung dargestellt.
Nicht nur Schlussstrichmentalität, sondern auch Gleichmachung von Täter und Opfer.

Außerdem wird in dem ganzen Spektakel um die Einweihung, ständig eine Paralelität zwischen Dresden und Coventry aufgemalt und eine verdammte Gleichmachung betrieben. Eben wieder was Menschen, Menschen angetan haben. Weder ein Wort davon, dass Hitlerdeutschland England angegriffen hat und Coventry dem Erdboden gleichgemacht hat, noch davon, dass Dresdenns Bombardierung ein notwendiger militärischer Schritt zum Sieg über Deutschland war.

Übrigens ist es bezeichnend, dass die Forderung nach dem Wiederaufbau der Frauenkirche viel früher da war, als es überhaupt zur Diskussion stand die Synagoge in Dresden wieder aufzubauen.

Die ganze Schlusstrichmentalität wird unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Vertretern der Siegermächte gerechtfertigt. Diejenigen, die der Hitlerfaschismus am schlimmsten getroffen hat, die Jüdinnen und Juden, fragt keiner nach ihrer Meinung.

Der Wiederaufbau der Fraunkirche ist eine weitere Folge einer ganzen Serie: Schlusstrich- und Verharmlosungsfilme wie "der Untergang" und "Geschwister Scholl", der Krieg gegen ein "neues Auschwitz", Nationalisierung der deutschen Popszene, "Gedenkveranstaltungen" zum 13. Februar und so weiter....
Und das zu einer Zeit, in der Nazis im Landtag sitzen, in der ein rasanter Anwuchs rechtsradikaler Gewalt zu verzeichnen ist, in der es erlaubt ist "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" zu brüllen, in der täglich Menschen abgeschoben werden.

Und wer sich nicht mit Deutschland identifiziert und Deutschland hasst, der wird als jugendlicher Schreihals diffamiert, der alles scharz weiß sieht, der ein Extremist ist und einer Ideologie verfallen ist.

Der Wiederaufbau der Frauenkirche, seine Argumentation und die Abwehr von Kritik sind ein weiterer Beweis dafür, dass der Wunsch nach einer Volksgemeinschaft im postfaschistischen Deutschland überlebt hat.

Deutschland einstampfen!
Frauenkirche Abreißen!

Kein Vergeben - kein Vergessen
Gegen Schlusstrichmenthalität und Geschichtsverdrängung!

Den rechten Konsens aushebeln
und das deutsche Kollektiv in die Luft jagen1!

my 50 cents

Ali G. 31.10.2005 - 19:23
"Den rechten Konsens aushebeln
und das deutsche Kollektiv in die Luft jagen!"

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Oh ja. Bitte tu uns einen Gefallen und jag dich
gleich mal selbst in die Luft.
;-)

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"Wer denkt an die mehrere Millionen gequälten und ermordeten JüdInnen und anderen nicht ins Weltbild der Deutschen passenden Menschen???"
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Wurden die alle in der Frauenkirche umgebracht, oder im Auftrag der Frauenkirche ?

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"Egal wieviele Steine Ihr um eure Taten bauen werdet, wir werden sie nicht vergessen und auch nicht verblassen lassen, sondern rot färben, damit jeder sieht, das ihr die T Ä T E R seit."

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Bitte erspar uns dieses pathetische Gesülze.
Wenn du eine Show abziehen willst schliess dich einer Theatergruppe an.
Ich bin garantiert kein TÄTER, denn 1973 als ich geboren wurde war der zweite Weltkrieg und der Holocaust schon längst vorbei.
Wenn DU dich als Täter fühlst tu uns bitte einen Gefallen und spreng dich selbst in die Luft, du mieser Täter du !
Dir haben sie in der DDR scheinbar permanent die Kollektivschuld eingeprügelt, und jetzt glaubst du selbst daran.
Oder bist du etwa so um die 80 und warst damals bei der Wehrmacht und hast dich an Kriegsverbrechen beteiligt ?
Dann geh bitte zur Polizei und stell dich, denn Kriegsverbrechen verjähren nicht !
Verpiss dich, du Täter !

lieber eine bombe auf dem kopf...

...als nach auschwitz 31.10.2005 - 20:56
@ali g. dein "geschriebenes" kommt dem lebenden original deines pseudonyms schon verdächtig nahe.

genau und weil die kirche auch nur eine kirche ist, machen alle so ein trara darum. seit der wiedervereinigung ist es nichts anderes, als ein politikum, von der grundsteinlegung bis zum offiziellen festakt mit der gesamten politprominenz aus dem inland und der semipolitprominenz aus dem ausland. wenn es "nur" um eine kirche gehen würde, dann wäre um den bau sicher auch innerhalb der linken kein aufstand gemacht worden. aber genau darum geht es, es ist eben kein unpolitischer kirchenbau, sondern der aufbau eines symbols: "was uns als Deutsche eint, und was wir zu Stande bringen können, wenn wir gut zusammenarbeiten..." (horst köhler) sie gilt als symbol, um der welt zu zeigen, deutschland ist wieder zusammengewachsen und groß genug, um den frieden in vielen teilen dieser welt herbeizubomben.

achja, kirche und nationalsozialismus ist ja auch noch ein ganz anderes kapitel, aber reflektiertes lesen mal abseits von konservativen provinzblättchen wie der sächsischen zeitung wird hier nicht bei vielen ernst genommen.

Rosa, Karl und Ernst

würden sich im Grabe umdrehen 31.10.2005 - 21:57
...wenn sie das hier lesen müßten... oh lieber wissionowitsch, schenk uns kaderschulen, lieber gott schmeiß dialektik vom himmel!!!
wieso dürfen sich leute linke nennen, die über keinen millimeter dialekt verfügen? wieso glauben andere, sowas ist links?! das versteh ich nicht....

deine zukunft

**** 01.11.2005 - 10:44
- Die Frauenkirche ist für mich ein Symbol des lebendigen Christentums
- die neue Frauenkirche die das Leben und die Zukunft symbolisiert
- modernen Normalbürger auch mal was vernünftiges leisten und Kirchen
aufbauen
Der wiederaufbau einer kirche als zukunftsweisende tat normaler bürger für ein lebendes christentum...! ahja und der rest stalinistische kaderfunktionäre ahso... nee nee ich versteh schon! `73 geboren und trotzdem so ein kalter krieger!
nichts für ungut aber soviel kruden mist hab ich hier schon lange nichtmehr gelesen und man liest ja so einiges auf indymedia (hat die ju, dvu eigentlich kein forum oder bist du auch so ein armer, heimatloser fw-vertriebener?)!
gruß und kuß
****

DVU ?

Ali G. 01.11.2005 - 13:09
Ich bin nicht bei der DVU.
Wie mein Beitrag schon andeutet steh ich auf der
Seite der normal denkenden Einwohner Dresdens,
also weder Linksfaschist noch Rechtsfaschist.
Bin überzeugter SPD-Wähler. ;-)

mein alig

b. harris 01.11.2005 - 22:59
ich liebe normalo bürgär, vorallem welche die spd wehlen,

und deswegen drügge ich dir hiermit einen diggen saftigen schmatzer auf deine unschuldige stirn.

leben eigendlich deine omas und opas noch???
Wo waren die im NS?

@B. Harris

Ali G. 02.11.2005 - 01:44
Wo meine Omas und Opas im NS waren ?
Ich schätze mal im Iran, wie alle meine Vorfahren.
;-)

Die moralischen Grundsätze ...

Schweinesystem 02.11.2005 - 22:48
... der antideutschen Linken sind wirklich derartig grotesk, dass
man sich eigentlich wundert, warum diese Clowns überhaupt
noch jemand für diskussionsfähig hält.

Aber gut, daran ist nichts neues, schliesslich waren es auch
die gleichen Leute, die noch dem Ostblock nachingen.
nachdem sich die Linken in anderen westlichen Ländern angesichts
der Exzesse des Stalinismus schon Jahrzehnte vorher abgewandt
hatten.

Man orientiert sich halt an der Elterngeneration, zumindest
was moralischen Prinzipien angeht.