Flugblattaktion in Berlin-Prenzlauer Berg
In der Nacht vom 13. zum 14. Oktober verteilten Jugendliche Flugblätter bezüglich der Nazi-Problematik im Norden des Bezirkes Berlin-Prenzlauer Berg. Dies ist eine Möglichkeit, den Anwohnern der 'Legien-Siedlung' auf das derzeitige offensive Auftreten neofaschistischer Aktivisten aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
In der Nacht vom 13. zum 14. Oktober verteilten Jugendliche hunderte Flugblätter bezüglich der Nazi-Problematik im Norden des Bezirkes Berlin-Prenzlauer Berg. Dies ist eine Möglichkeit, den Anwohnern der 'Legien-Siedlung' auf das derzeitige offensive Auftreten neofaschistischer Aktivisten aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
Seit längerer Zeit agieren Neofaschisten relativ ungestört im Norden des Prenzlauer Berges, Mitglieder der Kameradschaft 'Nationale Aktivisten Prenzlauer Berg' (NAPB). Das Produkt dieser gestiegenen neonazistischen Aktivitäten sind Übergriffe und ein latentes 'Angst-Gefühl'. - (
http://aiwp.ai.funpic.de/frameseite.htm)
In der antifaschistischen Linken wird zur Zeit diskutiert, ob und welche
Möglichkeiten geeignet sind, Neonazi-Strukruen aufzudecken.
Es gab viel positive Resonanz für Antifa-Gruppen für deren öffentliche Outings und Flugblattaktionen, jedoch viel destruktive Kritik. - (
http://de.indymedia.org/2005/10/129596.shtml)
Wir halten des Anspruch, mit dieser Flugblattaktion, entgegen jedweiliger Kritik, das Problem für den Bürger benannt und eine Sensiblisierung für dieses Problem erreicht zu haben.
Dies sollte als Aufgabe der Antifa wiederentdeckt werden: Einen gemeinsamen Raum herzustellen, um der Entfremdung zwischen der Thematik 'Antifaschismus' und den Bürgern entgegenzuwirken.
-Text des verteilten Flugblattes:
Nazis im Prenzlauer Berg?
Hier im als „weltoffenen“ und „tolerant“ bezeichneten „Szene“-Bezirk existieren seit Jahren Neonazi-Strukturen. Hiermit möchten wir SIE darauf hinweisen!
Meist nicht in Bomberjacke, sondern mit schicken Turnschuhen und gerne im Outfit der Neonazi-Marke „ Thor Steinar “. Sie nennen sich „Nationale Aktivisten Prenzlauer Berg“ oder sind organisationsunabhängig. Erstere unterhalten Kontakte zum führenden Neonazikader Christian Worch aus Hamburg.
Sie haben ihren Wohn –und Aktionsraum z.B. zwischen Prenzlauer Allee, Ostseeplatz und Greifswalder Straße, also auch hier in der Legien- Siedlung!
Sie kleben Propaganda der neofaschistischen NPD, solidarisieren sich mit den vom Innensenator Körting verbotenen Nazi-Kameradschaften BASO ( Berliner Alternative Südost-Köpenick/Treptow) und KS-Tor (Lichtenberg) zerstören Wahlplakate der Grünen und Linkspartei.PDS und pöbeln/ greifen Menschen an, welche nicht in ihr beschränktes Weltbild passen.
Für MigrannInnen, alternative Jugendliche und Homosexuelle ist das nördliche Prenz’l Berg eine latente Angstzone.
Erst im Juni griffen Nazis 3 Jugendliche in der Legien- Siedlung mit Reizgas an, Ende Juli wurden 2 weitere Jugendliche von 15 Nazis in der Nacht am S-Bahnhof Greifswalder Straße attackiert und verletzt. Sie wurden wenig später in der Diskothek P1 im Thälmann-Park festgenommen.
Mitte August demonstrierten Sie zudem mit ca. 80 weiteren Nazis inLichtenberg.
Nazi-Treffpunkte sind vielfältig- ob beim Bier in der Kneipe „Sparstrumpf“(Greifswalder Straße/Danziger Straße), im Thälmann-Park oder am S-Bahnhof Prenzlauer Allee oder Greifswalder Straße.
Bitte halten SIE die Augen offen- leisten SIE Hilfe bei rassistischen, sexistischen und antisemitischen Übergriffen!
Wer schweigt, stimmt zu!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Ihre
Antifaschistische Initiative
Seit längerer Zeit agieren Neofaschisten relativ ungestört im Norden des Prenzlauer Berges, Mitglieder der Kameradschaft 'Nationale Aktivisten Prenzlauer Berg' (NAPB). Das Produkt dieser gestiegenen neonazistischen Aktivitäten sind Übergriffe und ein latentes 'Angst-Gefühl'. - (
http://aiwp.ai.funpic.de/frameseite.htm) In der antifaschistischen Linken wird zur Zeit diskutiert, ob und welche
Möglichkeiten geeignet sind, Neonazi-Strukruen aufzudecken.
Es gab viel positive Resonanz für Antifa-Gruppen für deren öffentliche Outings und Flugblattaktionen, jedoch viel destruktive Kritik. - (
http://de.indymedia.org/2005/10/129596.shtml) Wir halten des Anspruch, mit dieser Flugblattaktion, entgegen jedweiliger Kritik, das Problem für den Bürger benannt und eine Sensiblisierung für dieses Problem erreicht zu haben.
Dies sollte als Aufgabe der Antifa wiederentdeckt werden: Einen gemeinsamen Raum herzustellen, um der Entfremdung zwischen der Thematik 'Antifaschismus' und den Bürgern entgegenzuwirken.
-Text des verteilten Flugblattes:
Nazis im Prenzlauer Berg?
Hier im als „weltoffenen“ und „tolerant“ bezeichneten „Szene“-Bezirk existieren seit Jahren Neonazi-Strukturen. Hiermit möchten wir SIE darauf hinweisen!
Meist nicht in Bomberjacke, sondern mit schicken Turnschuhen und gerne im Outfit der Neonazi-Marke „ Thor Steinar “. Sie nennen sich „Nationale Aktivisten Prenzlauer Berg“ oder sind organisationsunabhängig. Erstere unterhalten Kontakte zum führenden Neonazikader Christian Worch aus Hamburg.
Sie haben ihren Wohn –und Aktionsraum z.B. zwischen Prenzlauer Allee, Ostseeplatz und Greifswalder Straße, also auch hier in der Legien- Siedlung!
Sie kleben Propaganda der neofaschistischen NPD, solidarisieren sich mit den vom Innensenator Körting verbotenen Nazi-Kameradschaften BASO ( Berliner Alternative Südost-Köpenick/Treptow) und KS-Tor (Lichtenberg) zerstören Wahlplakate der Grünen und Linkspartei.PDS und pöbeln/ greifen Menschen an, welche nicht in ihr beschränktes Weltbild passen.
Für MigrannInnen, alternative Jugendliche und Homosexuelle ist das nördliche Prenz’l Berg eine latente Angstzone.
Erst im Juni griffen Nazis 3 Jugendliche in der Legien- Siedlung mit Reizgas an, Ende Juli wurden 2 weitere Jugendliche von 15 Nazis in der Nacht am S-Bahnhof Greifswalder Straße attackiert und verletzt. Sie wurden wenig später in der Diskothek P1 im Thälmann-Park festgenommen.
Mitte August demonstrierten Sie zudem mit ca. 80 weiteren Nazis inLichtenberg.
Nazi-Treffpunkte sind vielfältig- ob beim Bier in der Kneipe „Sparstrumpf“(Greifswalder Straße/Danziger Straße), im Thälmann-Park oder am S-Bahnhof Prenzlauer Allee oder Greifswalder Straße.
Bitte halten SIE die Augen offen- leisten SIE Hilfe bei rassistischen, sexistischen und antisemitischen Übergriffen!
Wer schweigt, stimmt zu!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Ihre
Antifaschistische Initiative
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Grüsse nach Prenzelberg — Antifa aus Thüringen
@ antifa aus thüringen — (A)
Mit welchem Mass wird denn gewogen? — Erwachsner
danke indy — antifa
prenzelberg fluten — nordkiez
>Dementi Sparstrumpf — Hecker