Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Text aus einer anderen Quelle, ein Flugblatt, eine Presseerklärung oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia ein umfassendes Infoportal mit Kopien möglichst vieler vermeintlich wichtiger und lesenswerter Texte anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihre eigenen Inhalte bieten. Die strategische Zweitveröffentlichung von Texten gehört nicht zu den Zielen dieses Projektes.
Bitte lest zu diesem Thema auch die Crossposting FAQ.
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Die Linke bittet nach wie vor um Mithilfe!
Laut einem Bericht der Berliner Morgenpost sind Berliner "Polizeibeamte" ab sofort in Gruppen bis zu acht "Beamten" gekennzeichnet. Laut Bericht "ist auf dem Rücken des Beamten mit einem 20mal 20 Zentimeter großen Stoffteil angebracht und enthält Buchstaben und Zahlenkombinationen. Auch Schutzhelme und Einsatzfahrzeuge werden damit ausgerüstet."
Hier nun der Artikel:
Polizisten werden numeriert
Einsatzgruppen mit bis zu acht Beamten erhalten von sofort an eine eigene Kennzeichnung
Berlins Polizisten bekommen eine Nummer: Als erstes Bundesland führt das Land Berlin eine Kennzeichnung seiner Polizeivollzugskräfte ein. Polizeipräsident Dieter Glietsch legte gestern eine Geschäftsanweisung vor, die die entsprechenden Zahlen und Buchstaben für die Einsatzgruppen regelt. Sie gilt von sofort an.
Während SPD und PDS die Kennzeichnung lobten, kritisierten CDU und FDP das Projekt aus unterschiedlichen Gründen. "Das Vorhaben ist gescheitert, denn Ziel war es laut Koalitionsvertrag, die Polizisten einzeln zu kennzeichnen", sagte FDP-Innenexperte Alexander Ritzmann, dem die Umsetzung nicht weit genug ging. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Henkel, sagte: "Wir sind gegen eine Kennzeichnung, da ansonsten die Gefahr besteht, daß Beamte von Querulanten mit Ermittlungsverfahren überzogen werden." Der grüne Innensprecher Volker Ratzmann sagte, dies sei der Schritt in die richtige Richtung. "Aber was Sie für geschlossene Einheiten vorlegen, geht nicht weit genug." Da die Vereinbarung von den Gewerkschaften und dem Personalrat mitgetragen wurde, nannte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) das Projekt eine "Koalition der Gewerkschaft".
Derzeit ist jede der 22 Einsatzhundertschaften und jeder Zug mit 40 Beamten gekennzeichnet. Neu ist, daß nun auch jede Gruppe mit bis zu acht Beamten eine Kennung erhält. Sie ist auf dem Rücken des Beamten mit einem 20mal 20 Zentimeter großen Stoffteil angebracht und enthält Buchstaben und Zahlenkombinationen. Auch Schutzhelme und Einsatzfahrzeuge werden damit ausgerüstet.
Freiwillig haben sich bereits 8000 der 16 000 Vollzugspolizisten ein Namensschild angesteckt - so wie es der Koalitionsvertrag vorsieht. Auf diese Freiwilligkeit setzt auch die SPD. Der Koalitionspartner PDS dagegen befürwortet eine individuelle Kennzeichnungspflicht. Dieses Thema werde man nicht aus den Augen verlieren, versprach Innenexperte Udo Wolf.
Polizisten werden numeriert
Einsatzgruppen mit bis zu acht Beamten erhalten von sofort an eine eigene Kennzeichnung
Berlins Polizisten bekommen eine Nummer: Als erstes Bundesland führt das Land Berlin eine Kennzeichnung seiner Polizeivollzugskräfte ein. Polizeipräsident Dieter Glietsch legte gestern eine Geschäftsanweisung vor, die die entsprechenden Zahlen und Buchstaben für die Einsatzgruppen regelt. Sie gilt von sofort an.
Während SPD und PDS die Kennzeichnung lobten, kritisierten CDU und FDP das Projekt aus unterschiedlichen Gründen. "Das Vorhaben ist gescheitert, denn Ziel war es laut Koalitionsvertrag, die Polizisten einzeln zu kennzeichnen", sagte FDP-Innenexperte Alexander Ritzmann, dem die Umsetzung nicht weit genug ging. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Henkel, sagte: "Wir sind gegen eine Kennzeichnung, da ansonsten die Gefahr besteht, daß Beamte von Querulanten mit Ermittlungsverfahren überzogen werden." Der grüne Innensprecher Volker Ratzmann sagte, dies sei der Schritt in die richtige Richtung. "Aber was Sie für geschlossene Einheiten vorlegen, geht nicht weit genug." Da die Vereinbarung von den Gewerkschaften und dem Personalrat mitgetragen wurde, nannte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) das Projekt eine "Koalition der Gewerkschaft".
Derzeit ist jede der 22 Einsatzhundertschaften und jeder Zug mit 40 Beamten gekennzeichnet. Neu ist, daß nun auch jede Gruppe mit bis zu acht Beamten eine Kennung erhält. Sie ist auf dem Rücken des Beamten mit einem 20mal 20 Zentimeter großen Stoffteil angebracht und enthält Buchstaben und Zahlenkombinationen. Auch Schutzhelme und Einsatzfahrzeuge werden damit ausgerüstet.
Freiwillig haben sich bereits 8000 der 16 000 Vollzugspolizisten ein Namensschild angesteckt - so wie es der Koalitionsvertrag vorsieht. Auf diese Freiwilligkeit setzt auch die SPD. Der Koalitionspartner PDS dagegen befürwortet eine individuelle Kennzeichnungspflicht. Dieses Thema werde man nicht aus den Augen verlieren, versprach Innenexperte Udo Wolf.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Ein Schritt in die richtige Richtung
Das Ganze ist auch ein Fortschritt, der indymedia und dem Preisverfall von Digitalkameras zu danken ist. Jeder, der mal mit einer Digicam Polizeiübergriffe dokumentieren wollte, kennt die panische Reaktion der staatlich legitimierten Gewalttäter.