Interviewrezension: Spiegel-onlineinterview mit Kardinal Meisner

Fusa 10.08.2005 16:22
Der Kölner Kardinal Meisner hat in einem Spiegel Interview die Werte für die er und für die wahrscheinlich zumindest eine Mehrheit aller Kardinäle steht erörtert. Um welche Werte es sich da handelt, die einem neuen Sendungsbewusstsein der Christen entspringen und gestärkt werden sollen, das soll dieser Artikel versuchen näher zu bringen.
Kardinal Meisner wurde in der Vergangenheit immer wieder berühmt durch seine in der Öffentlichkeit vertretenden Ansichten. So meinte er z.B. zur Herstellung der Anti-Babypille in Deutschland, dass es eine Tragödie sei, dass sich „die chemische Industrie ein zweites Mal anschicken würde, in Deutschland ein chemisches Tötungsmittel für eine bestimmte gesetzlich abgegrenzte Menschengruppe zur Verfügung zu stellen". Natürlich meinte er Zyklon-B.

Ein weiteres Beispiel für die völlig absurden Vergleiche die Meisner anstellt soll hier genannt werden. So hatte der Kardinal die historische Figur des Herodes als Beispiel für jemanden genommen, der sich von Gott abgewendet habe und dadurch erst zu Gewalttaten fähig geworden war, bzw. Menschen in seiner Umgebung geschadet hat.

Herodes hatte alle Neugeborenen getötet um sicher zu gehen das der neue Messias „Jesus“ nicht zur Macht kommen würde, da er von der Geburt eines neuen „religiösen Anführers“ gehört hatte. (oder so ähnlich: ich krieg die Geschichte nicht mehr ganz zusammen, aber auf jeden Fall hat Herodes viele Kinder getötet, bzw. töten lassen)

Und Herodes habe in der Geschichte viele Nachfolger gefunden so Meisner. Und diese Nachfolger seien unteren Anderen Hitler und Stalin. Ja das muss man als weltlicher vermeintlich aufgeklärter Mensch erst mal verdauen.
Auf jeden Fall hat Meisner sich dann sehr darüber gewundert, das Paul Spiegel vom Zentralrat der Juden diesen Vergleich eine Relativierung des Holocaust nannte. Kardinal Meisner meint daraufhin: „Dabei habe ich überhaupt nicht an den Holocaust gedacht. Also habe ich klar gestellt: Wenn ich gewusst hätte, dass das so interpretiert wird, hätte ich statt Hitler Pol Pot gesagt. Dann hätte sich keiner aufgeregt.“
Der Tenor seines Vergleiches ist nun also: Wer –glaubt- ist sicherer vor sich selbst, hat also eine höheres inneres Gesetz, das es ihm verbietet Menschen zu töten usw..


Doch nun zu dem Interview im Spiegel:

Zunächst einmal gehen die Spiegelinterviewer Dominik Baur und Alexander Schwabe auf die „unumgängliche“ Frage, ob dem Weltjugendtag ein Terroranschlag drohe, ein. Kardinal M. entgegnet: „Nein. Gott wird uns vor einer Katastrophe schützen. Es gibt auch gar keine Veranlassung für einen Anschlag. Beim Weltjugendtag geht es darum, Werte in der Welt zu stärken.“

Die Erziehung von Kindern muss wieder im Sinne Gottes vollzogen werden. Denn ohne die „Wirklichkeit Gottes“… „ werden die Kinder zu geistigen Krüppeln“.
Die Generation der 68`er, sei nicht fähig zu einer qualitativen Erziehung. Er nennt diese Generation „metaphysische Asylanten“ und geht noch einen Schritt weiter. Die 68`er seien orientierungslos. Zudem werfe man der Jugend immer vor, egoistisch und bequem zu sein, doch Kardinal M. nimmt hier die Jugend in Schutz, denn die meisten wollten doch hoch hinaus und hätten Ideale. Und sie werden das Verhalten der Eltern bzw. die Erziehungsmethoden nicht mehr mitmachen. Doch jetzt kommt Meisner erst richtig in Fahrt und klagt die Eltern und Lehrer Deutschlands (Europas? , der Welt?)an. Weil diese „die Jugend nicht mehr an die Quellen des Lebens führen, kommt es zu Ersatzhandlungen wie etwa zum Griff nach Kondomen und der Pille.“ Wenn das mal nicht ein logischer Schluss ist…

Aber Meisner hat auch ganz realpolitische Ansichten. Letztes Jahr als die Fertigstellung der EU- Verfassung immer näher rückte, wurde in der Öffentlichkeit eine Diskussion stilisiert, die Meisner anscheinend immer noch nicht so ganz verdaut hat. Die EU- Verfassung sollte sich auch nach Wünschen großer Teile der CDU auf den christlichen Gott berufen, bzw. stützen. In der EU- Verfassung wurde dies dann jedoch nicht aufgenommen.

Meisner glaubt seitdem in einem Irrenhaus zu leben. Denn „wenn Gott in einer Gesellschaft nicht mehr Gott ist, dann fühlt sich jeder einzelne Mensch als Gott.“ Und so was darf aus Sicht der Kirche natürlich nicht sein. Wo kommt man denn dahin wenn jeder auf einmal meint selbst Herr oder Frau seines Lebens zu sein. Dabei gibt es doch so schöne Hierarchien in der Welt mit dem Papst ganz oben und über ihm nur noch Gott. Die 500- Seiten umfassende Verfassung lege nur Gesetze und Rechte der kleinen Götter (Menschen) fest und dies sei „unmenschlich“. Zu viele Götter machen das Leben nur „verwirrend“ und „hässlich“. Außerdem sind die 500 Seiten viel zu viel, denn „Gottes Verfassung, die Zehn Gebote, passen auf zwei Seiten. Aber sie haben den Vorsatz: Ich bin Jahwe, dein Gott. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Nun kann man natürlich immer darauf verweisen, dass das aussterbende Ansichten seien, die im Zuge eines Generationenwechsels verschwinden werden. Doch diese Erklärung ist nicht mehr(oder war noch nie) überzeugend. Tausende vor allem junge Menschen aus Europa reisten zur Beerdigung des letzten Papstes. Papst Ratzinger wurde immer als der Konservative dargestellt. Dabei wurde jedoch immer negiert, dass auch der alte Papst kein Reformer war, auch wenn er hunderte Reisen gemacht hat und alle großen religiösen Stätten der anderen Religionen besucht hat und für Vergebung für alle Möglichen Taten der Christen gebeten hat.

Denn schon der alte Papst lehnte die angeblich der Natur des Menschen widersprechende Homosexualität ab. Auch er war gegen die Benutzung von Kondomen. Auch die Besorgnis erregenden, exponentiell in die Höhe geschnellten AIDS- Erkrankungen Anfang der Neunziger im südlichen Afrika, Osteuropa und Asien konnte ihn auch nicht annähernd zu einer Änderung seiner Meinung bewegen. Kondome und Verhütungsmittel im Allgemeinen seien nur dazu da um sich immer mehr der fleischlichen Lust hinzugeben und dessen sollten sich die Menschen erinnern, dann würden die AIDS Erkrankungen auch wieder rückläufig werden. Natürlich ist Ratzinger auch dieser Ansicht.

Immer mehr vor allem junge Menschen in Europa und Amerika suchen Halt und Sinnstiftung in religiösen Gruppen und verbreiten ihren Glauben auf allen möglichen Wegen und vertreten dabei nicht immer andere Ansichten als der Kardinal oder der Papst.

Hier nur ein Beispiel einer solchen Gruppe.
Die Jesus-Freaks, die seit der Gründung in den frühen Neunzigern inzwischen 100 Gemeinden in Deutschland gegründet haben, sind in der Öffentlichkeit tätig und auch auf öffentlichen Festivals wie z.B. dem Moers Jazzfestival immer zu gegen.

Wikipedia Zitat:

Die Jesus Freaks bilden eine fundamentalistische Gemeinschaft. D.h. die Lehre der Gemeinschaft muss kritiklos akzeptiert werden. Hinterfragen gilt als Respektlosigkeit oder Angriff auf die göttliche Autorität. Die gleiche Wahrheit wird auf dieser Stufe allerdings auch noch anderen, ähnlich ernsthaften Gruppen zugestanden. Das Verlassen der Organisation ist möglich, wird aber erschwert.

Natürlich ist das hier nur ein Auszug aus den vielfältigen Gruppen der neuen christlichen Bewegungen. Hat Mensch Zeit auf den Weltjugendtag in Köln zu gehen so wird er oder sie dort etliche dieser neuen Gläubigen antreffen. Dem Autor ist nicht bekannt ob schon Aktionen zum WJT von „linker“ Seite geplant sind, jedoch sollte man sich einer Auseinandersetzung mit dieser Entwicklung stellen und auch Aktionen bieten sich geradezu jetzt an.



Quellen:  http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,368465,00.html
 http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Freaks
 http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Christliche_Konfession



Fusa
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Ergänzungen

Gegenveranstaltung zum Kirchentag

nichtsofrommer 10.08.2005 - 16:58
Weiss zwar nicht ob es sich um ein linke Gegenveranstaltung handelt, aber bei Intresse einfach mal unter

 http://www.religionsfreie-zone.de

gucken.

Die Legende des Kindermordes

Herodes 10.08.2005 - 19:34
Zitat aus obiger "Nachricht": "So hatte der Kardinal (Meisner) die historische Figur des Herodes als Beispiel ... genommen. ... Herodes hatte alle Neugeborenen getötet um sicher zu gehen, dass der neue Messias „Jesus“ nicht zur Macht kommen würde, da er von der Geburt eines neuen „religiösen Anführers“ gehört hatte. (oder so ähnlich: ich krieg die Geschichte nicht mehr ganz zusammen, aber auf jeden Fall hat Herodes viele Kinder getötet, bzw. töten lassen)"

Also bitte, es gilt doch auch für Indy-Postings, dass am Anfang die Recherche zu stehen hat. Dabei ist die eigene persönliche Überzeugung zunächst VÖLLIG OHNE Belang! Wenn ich die Kirche warum auch immer hasse, sollte ich beim Schreiben trotzdem VORHER mich gut informieren. Sätze wie "ich krieg die Geschichte nicht mehr ganz zusammen." gehören einfach nicht hierher. Dann lässt man das Posting lieber sein.

Nun noch kurz zur Sache:
Der Bethlehemer Kindermord hat historisch nie stattgefunden!

Herodes war ein tyrannischer König, der vor Mord nicht zurückschreckte. Das "Neue Testament" der Bibel berichtet zwar vom Kindermord, aber der dem Herodes unterstellte Massenmord an Kindern fand nicht statt. In der Logik dieser Legendenerzählung versteht Herodes das Erscheinen Jesu auch nicht als das Erscheinen eines "religiösen Anführers", sondern als persönliche Gefahr durch den "neuen König der Juden", wie der Messias im "Alten Testament" von einigen Proheten bezeichnet und erwartet wurde. Herodes fürchtete sich also vor einer neuen weltlichen Macht, die ihm später den Thron streitig machen würde. Dann erscheint es logisch, dass die Legende vom Kindermord entstand, hat Herodes doch tatsächlich vorher schon Familienmitglieder beseitigen lassen, um den Thron erst besteigen zu können.

Falsches Zitat von Wikipedia

Ralph 10.08.2005 - 23:50
Das vermeintliche Zitat aus Wikipedia entspricht nicht der Wahrheit, weder inhaltlich, noch im Sinne eines Zitats.

Richtig heißt es in Wikipedia:
"Bei den Jesus Freaks handelt es sich um eine christliche Jugendbewegung. Seit der ersten Jesus Freaks Gemeinde, die 1991 in Hamburg entstand, haben sich mittlerweile über 100 Gemeinden in ganz Deutschland und darüber hinaus gebildet."
 http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Freaks

Der Rest des Artikels ist auch nicht besser...

Wikipedia Zitat

Fusa 11.08.2005 - 00:22
Hallo Ralph......na wer hat denn da nicht recherchiert?

Das Zitat von Wikipedia ist aus einer alten Version die zu der Zeit als ich den Artikel schrieb noch aktuell war. Um 16.02 wurde eine aktuellere Version ohne dieses Zitat geschrieben, das war 40 minuten nach meinem Artikel.....

Hier der Link zu der alten Version lieber Ralph:

 http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jesus_Freaks&oldid=8357498


zum Posting

Melia 11.08.2005 - 10:35
auf Indymediea sind schon häufig Artikel erschienen die die Kirche und ihre Veranstaltungen kritisieren. Es gibt aber auch christliche Kritiker die innerhalb der Kirche insbesondere der römisch-katholischen Kirche ihre Praktiken kritisieren. Solch Menschen werden tatsächlich aus der Kirche ausgeschlossen, eine beispiel Eugen Drewermann. Die Leute die hier auf Indymediea posten sind meistens aus dem linken Spektrum und ich habe den Eindruck auch sehr jung und sehr schlecht informiert, recherchieren sehr miserabel und die Kritik hat wenig Hintergrund. Das heißt gläubige Meinschen sind keineswegs unkritisch und nehmen alles hin was die hohen Würdenträger der Kirchen von sich geben.
Übrigens menschen aus dem sozialistischen Lager haben gezeigt das viele Taten welche im Namen des Sozialismus begangen wurden auch schlichtweg Verbrechen waren, Stalin oder Pol Pot. Also hat der real existierende Sozialismus gezeigt das die Menschen dieser Ideologie keinesfalls bessere Menschen sind. Zum Beispiel vertreter des Islam werden hier kaum kritisiert, das liegt sicher darn aus Unkenntnis oder auch Furcht, weil der Islam verfolgt nämlich seine Kritiker und bedroht sie mit Mord und Totschlag. Das haben wir von den Kirchen nicht mehr zu befürchten, das zeigt uns dass wir frei sind und auch die Kirche kritisieren können ohne Anmgst vor Verfolgung zu haben.
Diesen Vorzug sollten wir zu schätzen wissen, Islamisten kann man kaum kritisieren, die ragieren meist mit einer Fatwa daurauf, das heißt der Islam wird absolutistisch und tyrannisch, die Glaubensfreiheit wird da mit Füßen getreten.
Also ich finde Religion hat durchaus seinen Sinn und religiöse und spirituelle Menschen vom linken Spektrum auszuschließen halte ich für sehr negativ. Das ist sehr sektiereisch und diskriminierend gegenüber gläubigen Menschen.
Außerdem sind besonders die deutschen Linken sehr zersplittert und zerstritten, so können Sie kaum Alternativen bieten, außerdem jhalte ich das alles für ismen.
Ich würde mich freuen wenn auf Indymedia mehr ausgefeilte Artikel erscheinen würden, die von Bildung, guten Recherchen zeugen.
Ich finde es nicht gut wenn alle Religion hier auf Indymedia niedergemacht wird. Es sind ja Postings erschienen die gegen den Buddhismus gerichtet sind zum Beispiel gegen den Dalai Lama.
Aber der real existierende Sozialismus hat gezeigt, sie waren auch nicht besser als andere Regimes.
Also schaut doch lieber auf die eigene Nase bevor Ihr auf andere zeigt.
Übrigenz Kapitalisten sind meist auch Atheisten, für sie zählt nur das darwin´sche Konzept des Überlebenskampf, nur die Stärksten werden überleben.
Bedenkt das mal.

Die Linke in der Defensive

Menschen wollen Werte haben 11.08.2005 - 11:29

Bei all seinem Haß auf die Religion und bei seinem hilflosen Bemühen, Papst, Kirche und Glauben zu beleidigen, kommt der Autor des Artikels doch an einem nicht vorbei:

Die Religion befindet sich wieder im Aufwind. Der selbstverliebte, überhebliche Glaube der (inzwischen 68jährigen) 68-er-Versager-Generation, daß "sich diese irrationale Religion von selbst überlebt",
bewahrheitet sich nicht, und damit haben sie jetzt ein Problem.

Stalin ließ die Priester einfach zu Tausenden erschießen, aber die ach so "aufgeklärten", "emanzipierten" und "demokratischen" deutschen Linken, glaubten, das nicht nötig zu haben, weil das "ja von selbst verschwindet".

Nun haben sie es aber mit Menschen zu tun, die nicht immer nur den Linken Quark hören wollen wie z.B. "Erst kommt das Fressen, dann die Moral", oder "Das materielle Sein bestimmt das Bewußtsein" oder "Liebe muß dem Proletariat dienen, sonst ist sie irrational" und so weiter und so fort.

Und etwas besseres als diese verklemmt-agressive Mischung aus postuliertem Lustprinzip und praktizierter Beziehungsunfähigkeit hatte die Linke ja den Menschen niemals anzubieten.

Eine gute Gelegenheit, sich an die Vorteile der Meinungs- und Religionsfreiheit zu erinnern, die der Autor obigen Artiels offenbar zu erkennen nicht in der Lage ist.

Die Frage ist ja nicht, ob die Ansichten Meisners uns gefallen. Die Frage ist, ob die "Linke" gläubigen Christen (oder solchen, die noch auf der Suche sind und demnächst zu gläubigen Christen werden könnten) etwas besseres anzubieten hat.






Wie es einem als linken Christen so geht

ihr wisst wer ich bin 11.08.2005 - 14:31
Also was ich den letzten Wochen für sprüche von dieser linken Szene anhören musste, ist zum kotzen. Natürlich sind wir Christen alles Faschisten. Nazis! Wenn es nicht ganz so schlimm kam, dann sind wir zumindestens Idioten. Leichtgläubige. Leute die mit ihrem Leben nicht fertig werden und deshalb eine Lebenslüge brauchen. Man geht selbstverständlich davon aus, das wir linken Christen alle Gegenveranstaltugen besuchen. Mache ich aber nicht. Selbst die Demo am Freiatg von St Prekererus werde ich nicht mitzmachen. ich weiß auch nicht was das soll. Auf der einen Seite wird auf dem Aufruf der christliche Glaube verhöhnt auf der anderem Seite sollen aber bitte die Christen von Weltjugendtag dort hin kommen. Zu den wirklichen Sauereien hält die Linke die Fresse. Z. B: welche Drecksfirma den Weltjugendtag versorgt. Die auch Abschiebknäste etc versorgt. da kommt nichts. Keine aktion, kein Protest..nichts. Mehr muss man nicht dazu sagen.

Gruppen für linke ChristInnen

Roter hase 11.08.2005 - 15:39
Wer sich für linke christl. Gruppen interessiert, kann ja auch mal hier vorbeischauen  http://www.brsd.de/ oder  http://www.chrisoz.de/ (leider beide nicht sehr groß).

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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schlecht recherchiertes geschwafel

ubu 10.08.2005 - 16:58
wer hat sich denn hier ergossen: null neue information, das übliche gejammer über die katholische kirche & jesus freaks, zusammenhangslos dahergeschrieben... wozu auf indy?

Jedem Christen seinen Löwen :-)

Calicula 10.08.2005 - 19:21
groaarrrrrr !!!!

Ja da hast du recht...

Fusa 10.08.2005 - 20:52
Ok Herodes, du hast Recht. Natürlich hast du Recht. Er erwartete damals keinen religiösen Führer sondern den König der Juden. Nur war mir die Recherche dieser Bibelerzählung nicht wichtig genug für den gesamten Kontext des Artikels. Aber OK...das nächste Mal werde ich das beherzigen.
Kritik angenommen.

Abgesehen von Ratzi...

Ms. Flanders 10.08.2005 - 22:17
In Kölle wirds abgehen. Abgesehen von dem ganzen kirchlichen Kram, haben wir hier paar hundertausende Jugendliche in der Stadt. Sodom und Gomorra war nur der Erste Weltjugendtag ;)

was soll das alles?

666 12.08.2005 - 18:56
@melia:
ich fürchte du hast da was falsch verstanden. die gleichung indymedia=links=realexistierender sozialismus geht nämlich mal überhaupt nicht auf. ich persönlich glaube nämlich schon dass das "linke" spektrum einige sehr gute alternativen zu bieten hat, abseits von realexistierendem sozialismus. wenn du lust auf ein selbstbestimmtes leben hast beschäftig dich doch mal mit anarchismus... oder so.
wenn jemand seinen glauben leben will, soll er das doch bitte auch tun, ist doch super! denn ich denke schon dass gelebtes christentum, abseits von dem dreck den meisner, ratzi und co so von sich geben oder der scheiße die die kirche bei missionierung, homosexualität und pille so abzieht, ne gute sache ist. viel spass bei gläubig sein, solange ich auch mein ding machen kann ohne dass mir irgendein klerikalfaschist, die es leider nunmal auch gibt, auf die zehen tritt.

der beitrag "menschen wollen werte haben" ist ja absolut daneben. wenn du dir nur abgedroschene superplanlose scheiße aus dem "linken" spektrum reinziehst kann dir leider auch niemand helfen... da gibts nämlich so einiges mehr als die sprüche die du so zitierst... mit denen ich im übrigen vorher noch nie konfrontiert wurde. aber du bist selbst dafür verantwortlich womit du dich beschäftigst und womit nicht.

für ein selbstbestimmtes leben ohne götter und herren!