What The Hack! - ein "totaler Erfolg"
Nach vier Tagen ging gestern das Hack-Festival What The Hack! in den Niederlanden zu Ende.
"We pulled it off!" sagte der Organisator Rop Gongrijp zu Beginn der Abschlussveranstaltung und minutenlanger tosender Applaus folgte. Einen "totalen Erfolg" nannte er das Event, es "übertraf seine Erwartungen bei weitem."
"We pulled it off!" sagte der Organisator Rop Gongrijp zu Beginn der Abschlussveranstaltung und minutenlanger tosender Applaus folgte. Einen "totalen Erfolg" nannte er das Event, es "übertraf seine Erwartungen bei weitem."
Viele neue Kontakte wurden geknüpft, Projekte und Kooperationen gestartet und Freundschaften geschlossen. Eine der schon laufenden Aktionen ist die Petition gegen die von EU-Politikern geplante Vorratsdatenspeicherung.
Die Anwohner waren nach ursprünglichem Zweifel sehr erfreut und interessiert an dem Event. Sie würden lieber alle anderen Veranstaltungen auf dem Zeltplatz nicht statt finden lassen und dafür 3 solche Festivals haben wollen.
Doch es gab auch "alle vorstellbaren Probleme" im Vorfeld, unter anderem, dass der Bürgermeister von Boxtel das Event verbieten wollte. Glücklicherweise löste der Bürgermeister dann mit seinem Brief mit der Erlaubnis viele der anderen Probleme.
So sollten zum Beispiel alle Zelte, in die mehr als 20 Leute rein passen einen kompletten Grundriss mit allen technischen Geräten abgeben, ein Ding der Unmöglichkeit.
Alles in allem spiegeln diese Probleme mit den Behörden das politische Klima und die allgemeine Meinung gegenüber Hackern und Haeksen in den Niederlanden wieder, was auch Rob und Emmanuel Goldstein in ihrer Eröffnungsrede schon erläuterten. So tritt bald ein Gesetz in Kraft, dem zu Folge alle Events in den Niederlanden für den Polizeieinsatz zahlen müssen. Leider ist "wir brauchen keine Polizei" keine akzeptable Antwort. So wären die Kosten für das ganze Event mit 16 Polizisten locker doppelt so hoch gewesen wie jetzt.
Auf die Frage, ob es in vier Jahren, wie in der Tradition bisher, wieder ein solches Event gibt, antwortete der ganze Saal zwar mit einem lauten "JA!", aber Rop war sich noch nicht ganz sicher, da es eben "schwer wenn nicht sogar unmöglich zu organisieren" sei. Aber vielleicht findet man andere Lösungen, so kann er sich z.B. vorstellen, dass das Event in vier Jahren einfach irgendwo über einer Grenze, vielleicht in Deutschland oder Belgien, statt findet.

Eine Karte von issuecrawler zeigt, wer auf dem What The Hack! ist und wie die einzelnen Organisationen zusammen hängen.
Zur Kult-Veranstaltung "Fnord News Show" erschien mir eine kurze Zusammenfassung sinnlos, da es mehr als die gezeigte Version auf Felix von Leitner's Blog gibt.
Reuters (und damit viele große internationale Medien) berichtete über WTH!
Videos von allen Veranstaltungen gibt es zum Download auf rehash.xs4all und als Mirror auf ftpmirror.sectoor.
Die restlichen von den Besuchenden selbst im News-Wiki geschriebenen Berichte von den Vorträgen und Workshops:
Technology, Abilities and disabilities - Arun Mehta - Technik, Möglichkeiten und Behinderungen
Wifi over 500 km? Impossible? - Wi-Fi über 500km? Unmöglich?
Project Gutenberg - Literature in the public domain - Projekt Gutenberg - Literatur in der Public Domain
Community wireless in The Netherlands - Community W-LAN in den Niederlanden
Creative Commons in Nederland - http://creativecommons.org/ in den Niederlanden
Wikimedia projects, African Languages - Wikimedia Projekte in afrikanischen Sprachen
WhatTheHash? We need new algorithms. - WhatTheHash? Wir brauchen neue Algorithmen
Preserving ancient culture with modern methods - Antike Kulturen mit modernen Methoden erhalten
Lobying on European and National Level - Lobby-Arbeit auf Europäischer und Nationaler Ebene
WhatTheCopy. Copyright or left? - WhatTheCopy. Copyright or -left?
Hacking Animals (re-Rehacked version) - Tiere hacken
Wifi Workshop in Tent 3: OLSR - Wifi Workshop
Galactic Hacker Partei talk notes - Galaktische Hacker Partei
Hacking ideologies - Hack-Ideologien
CompLearn: Artificial Intelligence the Easy Way - Künstliche Intelligenz einfach gemacht
Closing session report - Abschluss-Kundgebung
Artikel bei heise:
Hacken zwischen Kultur und Kurzschluss
Frei wie Freibier
Wie sub ist eine Subkultur?
Von offener Biometrie zu offener Forschung
weitere Artikel auf de.indy:
What The Hack! - "Hacking is not evil"
What The Hack! - Halbzeit
Die Anwohner waren nach ursprünglichem Zweifel sehr erfreut und interessiert an dem Event. Sie würden lieber alle anderen Veranstaltungen auf dem Zeltplatz nicht statt finden lassen und dafür 3 solche Festivals haben wollen.
Doch es gab auch "alle vorstellbaren Probleme" im Vorfeld, unter anderem, dass der Bürgermeister von Boxtel das Event verbieten wollte. Glücklicherweise löste der Bürgermeister dann mit seinem Brief mit der Erlaubnis viele der anderen Probleme.
So sollten zum Beispiel alle Zelte, in die mehr als 20 Leute rein passen einen kompletten Grundriss mit allen technischen Geräten abgeben, ein Ding der Unmöglichkeit.
Alles in allem spiegeln diese Probleme mit den Behörden das politische Klima und die allgemeine Meinung gegenüber Hackern und Haeksen in den Niederlanden wieder, was auch Rob und Emmanuel Goldstein in ihrer Eröffnungsrede schon erläuterten. So tritt bald ein Gesetz in Kraft, dem zu Folge alle Events in den Niederlanden für den Polizeieinsatz zahlen müssen. Leider ist "wir brauchen keine Polizei" keine akzeptable Antwort. So wären die Kosten für das ganze Event mit 16 Polizisten locker doppelt so hoch gewesen wie jetzt.
Auf die Frage, ob es in vier Jahren, wie in der Tradition bisher, wieder ein solches Event gibt, antwortete der ganze Saal zwar mit einem lauten "JA!", aber Rop war sich noch nicht ganz sicher, da es eben "schwer wenn nicht sogar unmöglich zu organisieren" sei. Aber vielleicht findet man andere Lösungen, so kann er sich z.B. vorstellen, dass das Event in vier Jahren einfach irgendwo über einer Grenze, vielleicht in Deutschland oder Belgien, statt findet.

Eine Karte von issuecrawler zeigt, wer auf dem What The Hack! ist und wie die einzelnen Organisationen zusammen hängen.
Zur Kult-Veranstaltung "Fnord News Show" erschien mir eine kurze Zusammenfassung sinnlos, da es mehr als die gezeigte Version auf Felix von Leitner's Blog gibt.
Reuters (und damit viele große internationale Medien) berichtete über WTH!
Videos von allen Veranstaltungen gibt es zum Download auf rehash.xs4all und als Mirror auf ftpmirror.sectoor.
Die restlichen von den Besuchenden selbst im News-Wiki geschriebenen Berichte von den Vorträgen und Workshops:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
"Tolater Erfolg" !? — Anti-Totalitär
@ reflexgesteuerter Anti-Totalitär — Blubb