Protestankündigung zu Weltjugendtag in Köln

Paparazi 01.08.2005 00:37 Themen: Soziale Kämpfe
Vom 16. bis 21. August 2005 wird in Köln-Marienfeld (bei Frechen) der Weltjugendtag stattfinden. 800.000 Jugendliche und ein Papst werden dazu erwartet. Dieses Event nutzen auch politische Initiativen, um für ihre Anliegen Aufmerksamkeit zu erreichen. Wie und wo kann man diesen Papst am besten treffen?
Pope Benedikt wird vom 18. bis zum Abschlussgottesdienst am 21. August in der Region sein und mit dem Papamobil Köln besuchen. Gullideckel im Kölner Südwesten wurden schon zugeschweißt, schließlich kündigten Autonome, Globalisierungsgegner und Kirchenkritiker an, den Papst lautstark zu begrüßen. Attac Köln wird dazu ein Straßentheaterstück aufführen:  http://www.attac-koeln.de/ak-wto.html

Der Heilige Prekarius wird zu einer Prozession erwartet am 19. August um 18 Uhr. Weitere Informatioenen:  http://www.sanktprekarius.tk und  http://de.indymedia.org//2005/07/123810.shtml

Der rassistische SODEXHO-Konzern, mit der Ernährung der 800.000 Jugendlichen beauftragt. Die Gläubigen erhalten ihr Mahl von einem Konzern, der auch Gefangene in Privatknästen und Mörder-Soldaten bei "out-of-area"-Einsätzen versorgt. Aktivisten des antirassistischen Grenzcamps, das 2003 in Köln stattfand, planen den Veranstalten in die Suppe zu spucken. Guten Appetit.  http://de.indymedia.org//2005/06/120986.shtml

Orte des Zusammentreffens
Der Papst kommt am Donnerstag, den 18. August, nach Köln über den Rhein gefahren von Rodenkirchen bis zur Hohenzollernbrücke. Vom Schiff aus hält er auf der Höhe der Poller Wiesen eine Ansprache. Er wird sich ins Goldene Buch eintragen, den Kölner Dom besuchen und von einem Podium aus ein Grußwort auf dem Roncalli-Platz sprechen. Anschließend fährt er vom Roncalli-Platz im Papamobil ins Erzbischöfliche Haus in der Kardinal-Frings-Straße. Die betroffenen Straßen werden zu diesem Zeitpunkt für den Verkehr gesperrt. Am Freitag besucht er vormittags die Kölner Synagoge. Der Samstag beginnt mit Audienzen: Bundeskanzler Gerhard Schröder und CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel werden ebenso vom Papst begrüßt wie die Oberbürgermeister von Köln, Bonn und Düsseldorf. Am Abend ist eine Audienz für Vertreter der wichtigsten islamischen Gemeinschaften geplant. Als Höhepunkt der Papstreise gilt die zweistündige Vigilfeier auf dem Marienfeld. Nachdem der Papst aus dem Papamobil die versammelten Jugendlichen begrüßt hat, wird das Jugendtags-Kreuz und die Marienikone auf den Berg am Marienfeld getragen. Vom Berg soll ein aus Bethlehem stammendes Licht von Kerze zu Kerze zu allen versammelten Jugendlichen wandern. Am Sonntag, den 21. August hält Benedikt XVI. eine heilige Messe auf dem Marienfeld. Nach einem Treffen mit den deutschen Bischöfen verlässt der Papst gegen 18 Uhr Köln. Genug Zeit also, ihm eins auszuwischen.

Verkehrsinformationen zum Weltjugendtag:
 http://193.111.43.208/wjt/wjt_verkehrsinfo/wjt_verkehrsinfo_druck.html
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Ergänzungen

gegenprogramm

fröhlicher heide 01.08.2005 - 01:59

19.08.2005, 18 Uhr, Rudolfplatz

lamm 02.08.2005 - 01:13
Die Prozession zu Ehren des Heiligen Prekarius, die - ähnlich wie beim Euromayday in Hamburg und anderen europäischen Städten - die Debatten und Aktionen rund um das Thema Prekarisierung und Prekarität aufgreifen wird, wird am 19.8. um 18 Uhr am Rudolfplatz beginnen.

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warum?

lamm 01.08.2005 - 18:17
was soll solche Anti-Religionspropaganda? Das Christentum stammt schließlich vom Judentum ab, und das ist es wahrscheinlich,w arum die Antisemiten hier gegen den Weltkirchentag sind!

Solidarität mit Israel!

@lamm

poratte 01.08.2005 - 20:22
poratte

@lamm

poratte 01.08.2005 - 20:33
du solltest deine "schlussfolgerungen" mal überdenken,so einen mist habe ich selten gelesen(da is ja jedes bildzeitungstitelblatt kompetenter).oblaten werden gerne in christlichen kirchen gegessen und die stammen ja wieder vom judentum ab und jeder der keine oblaten mag,ist wahrscheinlich auch antisemit.ich bin auch für solidarität mit israel,aber das so beknackt zu begründen is echt etepetete!kein wunder,das ihr euch alle selbst isoliert und dann werden die antideutschen auch noch von solchen schlaumeiern wie dir lächerlich gemacht..wenn du deinen satz in einer diskussion mit menschen mit mehr als 3 gehirnzellen anbringst,werden sie dir vielleicht mal etwas erklären.oder dich rauswerfen.
religionsfreiheit ja,glaubensfragen zu weltlichen fragen machen,nein.übrigens wusstest du,dass es nur in schweden und deutschland das system einer staatlichen kirchensteuer gibt, überall sonst finanzieren sich kirchen aus spenden etc.
und nur um dich mal zu ärgern:deine schlussfolgerungskette ist vom argumentationsstil her ziemlich deutsch..

@poratte

adadad 01.08.2005 - 21:31
die idee das "lamm" kein ad sondern ein anti-ad ist kommt dir nicht?

Geile Aktion!

offff 02.08.2005 - 12:27
Smash religion!