An einem Sonntag in Deutschland [Part II]
Für uns ist es abscheulich und zugleich bezeichnend für deutsche Zustände, zu sehen wie auf die Veröffentlichung der rassistischen Kundenpolitik des Cafés "An einem Sonntag im August" auf Indymedia z.T. reagiert wird.
Allein die Tatsache das ungefähr die Hälfte der Leute, die hier ihre Ergänzungen schreiben, die Dienstanweisung und die "Stellungnahme der Geschäftsleitung" anscheinend gar nicht verstanden haben, ist eine bedrückende Erkenntnis für uns.
Warum ist es so schwer, sich bei der Dienstanweisung alleinig auf den rassistischen Gehalt zu beziehen und diesen als solchen auch zu benennen und zu verurteilen.
Allein die Tatsache das ungefähr die Hälfte der Leute, die hier ihre Ergänzungen schreiben, die Dienstanweisung und die "Stellungnahme der Geschäftsleitung" anscheinend gar nicht verstanden haben, ist eine bedrückende Erkenntnis für uns.
Warum ist es so schwer, sich bei der Dienstanweisung alleinig auf den rassistischen Gehalt zu beziehen und diesen als solchen auch zu benennen und zu verurteilen.
Für uns ist es abscheulich und zugleich bezeichnend für deutsche Zustände, zu sehen wie auf die Veröffentlichung der rassistischen Kundenpolitik des Cafés "An einem Sonntag im August" auf Indymedia z.T. reagiert wird.
Allein die Tatsache das ungefähr die Hälfte der Leute, die hier ihre Ergänzungen schreiben, die Dienstanweisung und die "Stellungnahme der Geschäftsleitung" anscheinend gar nicht verstanden haben, ist eine bedrückende Erkenntnis für uns.
Warum ist es so schwer, sich bei der Dienstanweisung alleinig auf den rassistischen Gehalt zu beziehen und diesen als solchen auch zu benennen und zu verurteilen. Das viele hier in erster Linie von ihren schlechten Erfahrungen mit Dealern berichten, zeigt uns wie notwendig derlei Aktionen in dieser Gesellschaft sind. Wer versucht Dealer hier als das Hauptproblem darzustellen, liegt inhaltlich ganz dicht bei den InhaberInnen des "Sonntag"-Cafés.
Nun zu der "Stellungnahme der Geschäftsleitung", ich werde Zitate verwenden und auf diese Bezug nehmen:
"Vor wenigen Tagen nun wurde uns seitens des Bezirksamtes mit dem Entzug der Schankkonzession gedroht, was das Aus für unser Café und einen herben Verlust für die Kultur- und Studentenszene in unserem friedlichen, multikulturellen Kiez bedeuten würde.In dieser Situation sahen wir uns gezwungen, mit unmißverständlichen Maßnahmen gegen das Dealerproblem anzugehen!"
Ich will zu diesem Zitat nur hinzufügen, dass die Dienstanweisung seit 2 1/2 existiert (nicht seit ein paar Tagen) und bereits davor Hausverbote für einzelne Schwarze Personen ausgesprochen wurden. Ich bezweifle sehr, dass die Schließung des Cafés ein herber "Verlust für die Kultur- und Studentenszene in" euerem "friedlichen, multikulturellen Kiez bedeuten würde". Deutsche Idylle abschaffen.
"Ursache hierfür ist vermutlich die Tatsache, dass besagte Mitarbeiterin leider kürzlich wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten gekündigt werden mußte (was sie gegenüber dem RBB allerdings verschwieg)!"
Die ehemalige Mitarbeiterin sah sich, wie sie es in dem RBB-Beitrag auch formuliert hat, nicht in der Lage eine rassistische Dienstanweisung zu unterschereiben, worauf hin, sie durch die InhaberInnen und Geschäftsführerin massiv unter Druck gesetzt wurde und schließlich einfach nicht mehr im Dienstplan berücksichtigt wurde. Vor wenigen Tagen erhielt sie dann ohne ein weiteres Gespräch einfach ihre Lohnsteuerkarte zurück und war somit auf eine ganz besonders charmante Art gekündigt worden. die finanziellen Unregelmäßigkeiten können von ihr nicht bestätigt werden. Ausserdem muß hier erwähnt werden, dass viele der Angestellten sich gegen diese Formulierung aussprachen, die Einwände jedoch nicht berücksichtigt wurden.
"Es ist ganz gewiss kein Zufall, dass bei uns auch viele aktive Antifas und Leute aus der linken Szene ihren Milchkaffee, ihr Frühstück und ihr abendliches Bier genießen. Darunter sind mit Sicherheit auch viele Indymedia-LeserInnen.Wenn wir wirklich Rassisten wären, dann wäre das ja wohl kaum der Fall, oder?!Insofern könnt ihr selber sehen, daß der Vorwurf des Rassismus oder der Ausländerfeindlichkeit jeder Grundlage entbehrt!"
Sich damit zu brüsten, dass irgenwelche politische AktivistInnen in dem Café verkehren ist eine gängige Abwehrreaktion von RassitInnen die denken per se nicht rassistisch sein zu können, weil sie mit vermeintlichen AntirassistInnen oder Menschen die von Rassismus betroffen sind Kontakt haben. Ich bin übrigens sehr gespannt, wie "viele aktive Antifas und Leute aus der linken Szene ihren Milchkaffee, ihr Frühstück und ihr abendliches Bier" weiterhin im "Sonntags"-Café genießen werden, da sie ja jetzt erst von der rassistischen Praxis in dem Laden erfahren haben?
Abschließend empfehle ich den InhaberInnen und der Geschäftsführung in ihrem eigenen Interesse keine weiteren Aussagen zu machen, da ihr mit der "Stellungnahme der Geschäftsleitung" erneut bewiesen habt, dass ihr in rassistischen Kategorien denkt und sprecht. Und ich verspreche euch, dass wir alles was von eurer Seite kommt gegen euch verwenden können und werden.
Nie wieder Sonntag!
Kommt zum Aktionstag am 17.07., von 10:00 - 22:00 an der Ecke Schönhauser-/Kastanienallee
Allein die Tatsache das ungefähr die Hälfte der Leute, die hier ihre Ergänzungen schreiben, die Dienstanweisung und die "Stellungnahme der Geschäftsleitung" anscheinend gar nicht verstanden haben, ist eine bedrückende Erkenntnis für uns.
Warum ist es so schwer, sich bei der Dienstanweisung alleinig auf den rassistischen Gehalt zu beziehen und diesen als solchen auch zu benennen und zu verurteilen. Das viele hier in erster Linie von ihren schlechten Erfahrungen mit Dealern berichten, zeigt uns wie notwendig derlei Aktionen in dieser Gesellschaft sind. Wer versucht Dealer hier als das Hauptproblem darzustellen, liegt inhaltlich ganz dicht bei den InhaberInnen des "Sonntag"-Cafés.
Nun zu der "Stellungnahme der Geschäftsleitung", ich werde Zitate verwenden und auf diese Bezug nehmen:
"Vor wenigen Tagen nun wurde uns seitens des Bezirksamtes mit dem Entzug der Schankkonzession gedroht, was das Aus für unser Café und einen herben Verlust für die Kultur- und Studentenszene in unserem friedlichen, multikulturellen Kiez bedeuten würde.In dieser Situation sahen wir uns gezwungen, mit unmißverständlichen Maßnahmen gegen das Dealerproblem anzugehen!"
Ich will zu diesem Zitat nur hinzufügen, dass die Dienstanweisung seit 2 1/2 existiert (nicht seit ein paar Tagen) und bereits davor Hausverbote für einzelne Schwarze Personen ausgesprochen wurden. Ich bezweifle sehr, dass die Schließung des Cafés ein herber "Verlust für die Kultur- und Studentenszene in" euerem "friedlichen, multikulturellen Kiez bedeuten würde". Deutsche Idylle abschaffen.
"Ursache hierfür ist vermutlich die Tatsache, dass besagte Mitarbeiterin leider kürzlich wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten gekündigt werden mußte (was sie gegenüber dem RBB allerdings verschwieg)!"
Die ehemalige Mitarbeiterin sah sich, wie sie es in dem RBB-Beitrag auch formuliert hat, nicht in der Lage eine rassistische Dienstanweisung zu unterschereiben, worauf hin, sie durch die InhaberInnen und Geschäftsführerin massiv unter Druck gesetzt wurde und schließlich einfach nicht mehr im Dienstplan berücksichtigt wurde. Vor wenigen Tagen erhielt sie dann ohne ein weiteres Gespräch einfach ihre Lohnsteuerkarte zurück und war somit auf eine ganz besonders charmante Art gekündigt worden. die finanziellen Unregelmäßigkeiten können von ihr nicht bestätigt werden. Ausserdem muß hier erwähnt werden, dass viele der Angestellten sich gegen diese Formulierung aussprachen, die Einwände jedoch nicht berücksichtigt wurden.
"Es ist ganz gewiss kein Zufall, dass bei uns auch viele aktive Antifas und Leute aus der linken Szene ihren Milchkaffee, ihr Frühstück und ihr abendliches Bier genießen. Darunter sind mit Sicherheit auch viele Indymedia-LeserInnen.Wenn wir wirklich Rassisten wären, dann wäre das ja wohl kaum der Fall, oder?!Insofern könnt ihr selber sehen, daß der Vorwurf des Rassismus oder der Ausländerfeindlichkeit jeder Grundlage entbehrt!"
Sich damit zu brüsten, dass irgenwelche politische AktivistInnen in dem Café verkehren ist eine gängige Abwehrreaktion von RassitInnen die denken per se nicht rassistisch sein zu können, weil sie mit vermeintlichen AntirassistInnen oder Menschen die von Rassismus betroffen sind Kontakt haben. Ich bin übrigens sehr gespannt, wie "viele aktive Antifas und Leute aus der linken Szene ihren Milchkaffee, ihr Frühstück und ihr abendliches Bier" weiterhin im "Sonntags"-Café genießen werden, da sie ja jetzt erst von der rassistischen Praxis in dem Laden erfahren haben?
Abschließend empfehle ich den InhaberInnen und der Geschäftsführung in ihrem eigenen Interesse keine weiteren Aussagen zu machen, da ihr mit der "Stellungnahme der Geschäftsleitung" erneut bewiesen habt, dass ihr in rassistischen Kategorien denkt und sprecht. Und ich verspreche euch, dass wir alles was von eurer Seite kommt gegen euch verwenden können und werden.
Nie wieder Sonntag!
Kommt zum Aktionstag am 17.07., von 10:00 - 22:00 an der Ecke Schönhauser-/Kastanienallee
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
dann lieber doch ein sonntag bei der antifa
zitat aus der stellungnahme:
die dealer hätten"...schlechte Zähne, dabei aber für Afrikaner ungewöhnliche Körperhygiene (stark riechendes Deo & After-Shave)"
...allein für diesen lupenreinen old-school-rassismus müsste man denen - wäre es nicht verboten - die scheiben einschmeißen!!!
..
mehr unter den links:
alle tage sonntag, das sonntag alle tage dichtmachen!
"Whites only" im "An einem Sonntag im August"
no discussion!
thema hin oder her, respektiert bitte, dass indy kein diskussinosforum ist. eure ergänzung als neuen artikel (!) hier zu posten ist sehr unsolidarisch.
es gibt so viele diskussionsforen im netz. viele sind auch auf indy verlinkt.
und es wäre doch so einfach...
und wenn das nicht reicht, und da in deutschland ja leider das hausrecht bis hin zum recht auf diskriminierung gegen auländerInnen, behinderte etc geht, warum dann dieses herumgeeiere, grad wie von dem eigenen nichterfüllten pc-anspruch kalt erwischt, liebe cafebetreiber?
mag ja sein, wenn ihr ein problem mit dealern habt. für mich völlig im grünen bereich, wenn ihr ein problem mit sexistischen anmachen habt. aber die reaktion sollte in einem sich als irgendwie 'links' verstehenden laden ja wohl unabhängig davon ausfallen, zu welcher personengruppe die person des anstoßes gehört.
würdet ihr eine solche anweisung auch so formulieren, wenn die betreffenden leute weiße berliner jungs gewesen wären? hm?
und wenn da eine knappe handvoll leute ist, die streß machen, und das in einer art, die jenseits von gut und böse ist, warum nicht den professionellen weg gehen:
sobald irgendwer in flagranti erwischt wurde, kriegt er erklärt, was nicht drin ist und warum nicht und wird auf die option eines hausverbots hingewiesen. im wiederholungsfall könnt ihr dann der betreffenden person eine zeitlang n hausverbot verpassen. aber nur dieser! fotos in ausreichender quali kannste mittlerweile mit jedem besseren handy machen. das sollte ausreichen; einfach ausgedruckt & hinter die theke gepinnt oder so, und nicht jeder afro, der grad von ner heftigen party in euren laden kommt und morgens einfach nur mit starkem deo (heißgetanzt und will nicht müffeln), blutunterlaufenen augen (...war ne lange nacht heute) und ungewöhnlichen klamotten (party halt - sehen und gesehen werden) chillen will und zeit totschlagen, bis er wieder schlafen kann, muß riskieren, sich ne rassistische anmache zu fangen.
das ist nämlich ganz schön asozial den zu unrecht verdächtigten gegenüber, und damit macht ihr euch keinen deut besser als die leute, die ihr wegen ihres sicherlich asozialen verhaltens kritisiert.
die durchschnittliche mackerdisco ist da progressiver in der art und umsetzung ihrer hausverbote als ihr, da werden bekannte und eindeutig identifizierte individuen aufgrund schlechter erfahrungen gekickt und nicht einfach personengruppen verdächtigt. und sich unter das niveau einer stumpfen konsumdisse zu begeben, ist ja wohl eindeutig peinlich.
echt ey.
personenbeschreibung
In der Anweisung vom 12.04 werden auch bestimmte Verhaltensweisen beschrieben.
Wenn das Cafe Probleme mit einer schwarzen Dealergang hat,soll dann so getan werden,als ob sie nicht schwarz sind?
Ich denke nicht,daß diese Anweisung rassistisch ist.
Rassistisch ist es,wenn Personen,die nicht zu dieser Gang gehören,Hausverbot erteilt wird/wurde,weil sie schwarz sind.
Ob das der Fall war geht aus dem Artikel nicht hervor.
Die Bullen verstehe ich auch nicht ganz-sie setzen die Inhaber des Cafes unter Druck,anstatt das Problem selbst zu lösen,wobei eine Schliessung den Umschlagsplatz nur verlagern würde.
Die Deutsche Linke!
Das ist sie nun, unsere deutsche Linke! Vorbildhaft wird sich ganz nach Springer Art, übereilt in unsachliche Berichterstattung gestürzt und dem Rassismus der Krieg erklärt.
Wie glaubt ihr, kann eine Statement der Geschäftsleitung auf den Artikel innerhalb von 50 Minuten mitten in der Nacht geschrieben, der Wahrheit entsprechen.
Wieso ist nicht klar zu erkennen, dass es sicherlich in erster Linie um eine verirrte Wortwahl handelt, aber diese nur der Existenz dieses Cafes gilt. Es wurde keine offene rassistische Hetze gemacht und dieses Cafe zeichnet sich seit Jahren durch totale Liberalität aus.
Wie kommt jetzt ein Aktionsbündnis zustande, dass zu Aktionstagen mit Trommeln und DJ´s gegen das Cafe aufruft und sich vielleicht nur auf eine misslungene "rassistische Arbeitsanweisung" stützt, während der Harakiri- Shop zwei Stationen weiter, wirkliche Nazihetze verkauft?
Beneidenswert ist euer Eifer gegen die braune Brut, doch erinnert mich diese teilweise an ein pubertierendes Pulverfass
rückversicherung1
zur rückversicherung
HIERACHIEN - MACHT -GELD
Jeder reflektierte, ernsthaft und rational denkende Mensch, der sich mit Rassismus fundiert beschäftigt hat,
weiß das es keinen Menschen gibt, der frei von ansozialisierten Ressentiments ist.
Dementsprechend entscheidend ist der Umgang mit den eigenen Ressentiments, wie auch mit denen Anderer.
Was bisher gänzlich unter den Tisch gefallen ist ,sind die unhinterfragt wiedergegebenen und reproduzierten Hierarchien und Machtverhältnisse.
Doch vorab noch ne grundsätzliche Kritik an der allgemeinen Oberflächlichkeit und dem meist inhaltsarmen Bekennertum. ( wie z. B. Che T-Shirts etc)
Bei meiner folgenden Bewertung, ist erstmal unerheblich ob die erste Stellungnahme von euch autorisiert ist oder nicht,
den es geht um was Grundsätzliches.
Zitat:
"STELLUNGNAHME DER GESCHÄFTSLEITUNG BetreiberInnen "An einem Sonntag im August" 29.06.2005 03:58"
"Der "Sonntag im August" ist nicht rassistisch, war nie rassistisch und wird auch nie rassistisch sein!"
sowie
"Es ist ganz gewiss kein Zufall, dass bei uns auch viele aktive Antifas und Leute aus der linken Szene ihren Milchkaffee, ihr Frühstück und ihr abendliches
Bier genießen."
Per Deklaration, wie z.B.: "wir sind links", "wir sind Antifa", "wir sind multikulti", ("wir sind Papst"...:-)), lassen sich "Symbol"- und "Etiketten"- Fetischisten der
Mainstream/Bauch/Bewegung-Linken einlullen, wie in einem Teil der Ergänzungen zu bemerken ist.
Ein Symtom für diese Inhaltsleere, die Übernahme der Styles ..., durch weite Teile "der Rechten", wird zwar ständig auf Aufkärungsveranstaltungen
vermittelt, nur bis bei dieser Mehrheitlinken davon etwas im Bewußtsein angekommen ist und sie auch mal nach Inhalten fragen, wird angesichts der
Realität, z.B. des indymedia Niveaus, als Spiegelbild für den Zustand, noch lange dauern !
Kritischere Menschen hingegen nehmen eure, durch Verlautbarungen deutlich gewordene Denk und Verhaltensweise ernst und setzen sich damit
detailliert auseinander.
In einigen Ergänzungen tauchen subjektive Erfahrungsberichte auf, die den eigentlichen Kern vermeiden.
Dieses verständissvolle, oberflächliche, tolerante bis ignorante... ist ein konstitutiver Teil des herrschenden Alltags, der durchträngt ist mit
Machtverhältnissen und Hierachien, Ausbeutung- und Unterdrückungsverhältnissen, Gewaltverhältnissen und Ressentiments etc
Die leere Floskel "multikulti" ist eine Farce angesicht der alltäglich, allerorten reproduzierten Ressentiments und praktizierten Demütigungen,
Erniedrigungen, Zwangsmassnahmen...
Fangt doch mal mit den euch täglich begegnenden Menschen tiefgreifende Gespräche an und früher oder später stößt ihr auf Ressentiments wie
Rassismen, Homophobien, Antisemitismen, Frauenverachtung etc
Der alltägliche Selbstbetrug, das Ausweichen vor dieser unangenehmen Tatsache und der Rückzug in Nieschen, ist ein Teil unserer eigenen
Überlebensstrategie.
Je vehementer Mensch aus diesen Mechanismen aussteigt, bzw durch Worte und Taten auszusteigen versucht, desto mehr wird, von einer immer stetig
wachsenden Zahl ( wenn auch selbst zum Teil damit unzufriedener) weniger kritischer und angepasterer lebenden Menschen, als Störfaktor wargenommen
und bekämpft....
Der alltägliche Anpassungsdruck scheint mittlerweile derart verinnerlicht, das kaum jemand Hierarchien und Machtverhältnisse thematisiert.
Die indymedia Debatte bleibt in einem platten bipolaren/dichotomischen Schema verfangen: Rassismus ja oder nein.
Dabei ist die das Ganze bei Weitem komplexer und bei emanzipatorisch, radikalem Anspruch, mehr kritikwürdig, als nur eine
"zugegebenermassen etwas unbeholfenen Formulierungen" wie Stephan Schlage vom Cafe "An einem Sonntag im August" im Abendschau Beitrag sagt.
Zitat aus eurer "Dienstanweisung" (Fehler wie im Orginal):
"(gerne mit Verweis: Wir müssen das tun. Wir können nichts dafür. Wir haben eine Anweisung erhalten von unserem Chef.
Wenn Du nicht gehst muss ich sofort die Polizei rufen")
Befehl und Gehorsam -> Befehlsnotstand !?
Von euch gewünscht: Willige Vollstrecker ohne Verantwortung exekutieren, nur das via Befehlskette von Ordnungsamt und Bullerei
über euch die Geschäftsführung weitergereichte.
Nach oben buckeln nach unten treten. Ihr hab begriffen wie`S funktioniert und habt`S verinnerlicht.
Ihr reproduziert die herrschende Ordnung.
Und ihr habt dieses Machtverhältniss "gerne" wie ihr mit eurer Formulierung durchblicken last.
Eine weitere Auffälligkeit:
Wieso soll laut eurer schriftlichen Vorgabe eigentlich gedutzt werden ?
Kann das mit der von euch anvisierten Zielgruppe zusammen hängen ?
Bei Menschen die "Dienstanweisungen" herausgeben, Machtverhältnisse zellebrieren etc scheint mir eine derartige Formulierung äußerst ungewöhnlich.
Der Kontext jedoch ist entlarvend !
Dazu noch ein konstruierter Chef !? (Anderes wäre wohl eurer Meinung nach zu kompliziert ?)
Dabei seid ihr doch zu dritt - ein Mann und zwei Frauen (die laut Abendschau "nicht erkannt werden möchten" )
Stephan Schlage,der im Abendschaubeitrag auftrat
Claudia Humeniuk, die den "Offener Brief" hier gepostet hat
Kathrin Edelmann
Da Stephan und Claudia, wie die Suchergebnisse ja wiedergeben, in der "Erotikbranche" tätig seit, wiederhole ich hier nochmal meine Frage vom
29.06.2005 04:38 (erstes posting) :
"Warum wird für die "erotischen Lesungen" im "An einem Sonntag im August" mit (Soft)-Pornobild Postkarten geworben, die generell nur nackte Frauen
zeigen ?
Warum wird der unreflektierte Mainstream (Sexismus, Rassismus...) reproduziert ?"
Ansonsten auch bemerkenswert, daß ihr den Medien - Rechtsverdreher Nummer 1, TAZ-, Ströbele-, RZ Prozess- etc sowie Bonzen- und Vergewaltiger-
Verteidiger "Jonny" Johannes Eisenberg, als Rechtsanwalt genommen habt, der schon bei der TAZ Neubau (Kochstr.) Einweihungsparty 1988 gegen
ungebetene Gäste handgreiflich wurde.
Da habt ihr dann ja eventuell auch gleich die TAZ mit auf eurer Seite, den TAZ Hausanwalt und noch dazu (angeblichen ?)
Freund von TAZ Urgestein und u.a. Dauergerichtreporterin Plutonia Plarre.
Der RECHTS-STAAT wird mit euch sein und euch vor bösen aufgebrachten AntirassistInnen, sowie "schwarzen Dealern" schützen.
Speichel abwischen
FAKT 1: Betreiberinnen des Sonntag keine Rassistinnen
FAKT 2: auch keine Politikprofis, also keine Ahnung von dem was ihr Rassismus nennt
PROBLEM: irgendein Wisch
LÖSUNG: selbst hingehen und die fraglichen Leute BILDEN
Wer so eine Dienstanweisung besser formulieren kann der soll es mal MACHEN. Und dann freundlich überreichen mit dem Tipp, so läuft es in Zukunft runder. Im Sonntag SIND nun mal keine Rassisten zugange, was wollt ihr denn erreichen?? Bisher, dass die echten Rassisten jetzt lieber dort hingehen, da sie eure Sprache nur zu gut verstehen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Meinungspluralismus? Nein danke! — abc
Unity of Opression als dümpelnder Semitisimus — Was woll Ihr ? Mam'
Keine Kunden, keine Dealer — Just Me
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