IMC-NRW: Was lief bisher ?
Seit Januar 05 gibt es in NRW eine lokales Indymedia-NetzwerkGruppe. Hier eine kurzer Zusammenfassung über bisherige Aktivitäten, Seminare und Treffen. Am Ende ist noch ein Ausblick auf geplante Aktivitäten zu finden.
InteressentInnen können sich bei
http://www.imc-nrw.tk/ über das Netzwerk informieren.
InteressentInnen können sich bei
http://www.imc-nrw.tk/ über das Netzwerk informieren.
Auf der einen Seite stand die Feststellung, dass es in vielen Ruhrgebietsstädten die selben sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme gibt. Dass es zwar viele Initiativen und Aktionen zu diesen Themen gibt, die aber kaum öffentlich wahrgenommen werden, weil sie nicht in kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Medien auftauchen.
Auf der anderen Seite stand die Erfahrung, dass da noch ne Menge Leute sind, die schon aktiv alternative Medien (mit-)gestalten, nach dem copyleft-Prinzip arbeiten oder zumindest an diesen Experimenten interessiert sind und Lust haben sich einzumischen. Leute, die sich mehr oder weniger selbst als ein Teil einer politischen Bewegung sehen und deshalb auch aus dieser Perspektive berichten wollten.
Damals noch unter dem vorläufigen Arbeitstitel "IndyRuhr" wollten sich Leute vernetzen, die politische Aktionen und Geschehnisse öfter (und irgendwann einmal vielleicht auch "besser")
dokumentieren wollten, als dies bisher schon geschieht.
Anlass für die Idee war ursprünglich das "Media Activist Gathering 04" im November in Berlin gewesen - ein Treffen zum 5. Geburtstag des weltweiten Indymedia-Netzwerkes, wo auch darüber gesprochen wurde, wie Medien BRD-weit besser vernetzt werden können. Denn schon dabei hatte sich herausgestellt, wie wichtig es ist, dass Leute sich auch lokal und regional unterstützen.
Mit der vagen Vorstellung, es sollten sich Leute aus den Bereichen Video- Radio- und Printmedien vernetzen, gab es im Januar 2005 ein erstes Gründungstreffen
http://de.indymedia.org//2005/01/105547.shtml
Wie sich herausstellte, sollten die Vernetzungsaktivitäten nicht auf das Ruhrgebiet beschränkt bleiben und ein weiterer Arbeitsschwerpunkt, nämlich die Beteiligug an der Moderation der deutschen Indymedia-Seite(
http://de.indymedia.org/static/moderation.shtml ), hinzukommen. Hieraus ergab sich deshalb auch die Namensänderung in "IMC-NRW"
http://docs.indymedia.org/view/Local/ImcNRW
Natürlich sind nicht immer alle Leute, die sich über das IMC-NRW vernetzt haben, an allem beteiligt.
Manche der Leute, die am Anfang dabei waren, kommen jetzt seltener oder erstmal gar nicht mehr bei den Treffen vorbei - andere sind neu dazu gekommen. Im Duchschnitt sind vielleicht so 10 Personen pro Treffen dabei.
Manche von ihnen haben bisher ausschleßlich als NutzerInnen mit Medien zu tun gehabt, andere haben sich bereits in dem Bereich engagiert oder beruflich mit Medien zu tun.
Als für viele besonders interessante Schwerpunkte haben sich bisher der Videoaktivismus (
http://de.wikipedia.org/wiki/Videoaktivismus ) und das Schreiben von Indymedia-Artikeln (de.indymedia.org) herausgestellt.
Am 11./12.6. 2005 gab es deshalb ein Videotraining mit Leuten von trojanTV
(
http://www.antenna.nl/organicchaos/Trojan/trojan_d.html ). Hier übten die TeilnehmerInnen den praktische Umgang mit Camera&Co, tauschten praktische und juristische Tips aus und lernten sich beser kennen.
Aus den Kontakten entstand bisher schon eine weitere Zusammenarbeit bei der Berichterstattung über die Studi-Proteste am 23.06.05 in Essen.
Ziel war es beim Videoaktivismus-Workshop immer, sich gegenseitig fit zu machen für das Produzieren von Dokus über Themen und Aktionen, die sonst aus politischen oder kommerziellen Gründen einfach nicht beachtet werden.
Dabei steht die Vorstellung des ursprüngich aus dem Bereich der freien Softwareentwicklung stammenden Begriff des copyleft (
http://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft) als Selbstverständnis im Hintergrund: Die Dokus sollen nach Möglichkeit frei kopierbar und in der Öffentlichkeit umsonst vorführbar sein!
Am 26.06 und 2./3.07 2005 soll außerdem eine Schreibwerkstatt (
http://docs.indymedia.org/twiki/pub/Local/ImcNRW/SeminarText.pdf ) stattfinden, bei der unter professioneller Anleitung geübt wird, wie man Artikel für Indymedia so schreiben kann, dass sie informativ UND gut lesbar sind.
Zur Zeit wird noch versucht, eine kleine Party mit Musik, FreundInnen, Videoinstellation und allem was sonst noch Spaß macht, für Anfang August hinzunekommen.
Längerfristig wird außerdem angedacht, sich auch im Bereich Computer&Sicherheit in gemeinsamen Workshops fitter zu machen.
IMC-NRW-Leute treffen sich seit der Netzwerk-Gründung alle paar Wochen zu offenen Treffen, zu denen Neulinge jederzeit dazustoßen können. Termine sind unter
http://www.imc-nrw.tk/ nachzulesen.
Auf der anderen Seite stand die Erfahrung, dass da noch ne Menge Leute sind, die schon aktiv alternative Medien (mit-)gestalten, nach dem copyleft-Prinzip arbeiten oder zumindest an diesen Experimenten interessiert sind und Lust haben sich einzumischen. Leute, die sich mehr oder weniger selbst als ein Teil einer politischen Bewegung sehen und deshalb auch aus dieser Perspektive berichten wollten.
Damals noch unter dem vorläufigen Arbeitstitel "IndyRuhr" wollten sich Leute vernetzen, die politische Aktionen und Geschehnisse öfter (und irgendwann einmal vielleicht auch "besser")
dokumentieren wollten, als dies bisher schon geschieht.
Anlass für die Idee war ursprünglich das "Media Activist Gathering 04" im November in Berlin gewesen - ein Treffen zum 5. Geburtstag des weltweiten Indymedia-Netzwerkes, wo auch darüber gesprochen wurde, wie Medien BRD-weit besser vernetzt werden können. Denn schon dabei hatte sich herausgestellt, wie wichtig es ist, dass Leute sich auch lokal und regional unterstützen.
Mit der vagen Vorstellung, es sollten sich Leute aus den Bereichen Video- Radio- und Printmedien vernetzen, gab es im Januar 2005 ein erstes Gründungstreffen
http://de.indymedia.org//2005/01/105547.shtml Wie sich herausstellte, sollten die Vernetzungsaktivitäten nicht auf das Ruhrgebiet beschränkt bleiben und ein weiterer Arbeitsschwerpunkt, nämlich die Beteiligug an der Moderation der deutschen Indymedia-Seite(
http://de.indymedia.org/static/moderation.shtml ), hinzukommen. Hieraus ergab sich deshalb auch die Namensänderung in "IMC-NRW"
http://docs.indymedia.org/view/Local/ImcNRW Natürlich sind nicht immer alle Leute, die sich über das IMC-NRW vernetzt haben, an allem beteiligt.
Manche der Leute, die am Anfang dabei waren, kommen jetzt seltener oder erstmal gar nicht mehr bei den Treffen vorbei - andere sind neu dazu gekommen. Im Duchschnitt sind vielleicht so 10 Personen pro Treffen dabei.
Manche von ihnen haben bisher ausschleßlich als NutzerInnen mit Medien zu tun gehabt, andere haben sich bereits in dem Bereich engagiert oder beruflich mit Medien zu tun.
Als für viele besonders interessante Schwerpunkte haben sich bisher der Videoaktivismus (
http://de.wikipedia.org/wiki/Videoaktivismus ) und das Schreiben von Indymedia-Artikeln (de.indymedia.org) herausgestellt. Am 11./12.6. 2005 gab es deshalb ein Videotraining mit Leuten von trojanTV
(
http://www.antenna.nl/organicchaos/Trojan/trojan_d.html ). Hier übten die TeilnehmerInnen den praktische Umgang mit Camera&Co, tauschten praktische und juristische Tips aus und lernten sich beser kennen. Aus den Kontakten entstand bisher schon eine weitere Zusammenarbeit bei der Berichterstattung über die Studi-Proteste am 23.06.05 in Essen.
Ziel war es beim Videoaktivismus-Workshop immer, sich gegenseitig fit zu machen für das Produzieren von Dokus über Themen und Aktionen, die sonst aus politischen oder kommerziellen Gründen einfach nicht beachtet werden.
Dabei steht die Vorstellung des ursprüngich aus dem Bereich der freien Softwareentwicklung stammenden Begriff des copyleft (
http://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft) als Selbstverständnis im Hintergrund: Die Dokus sollen nach Möglichkeit frei kopierbar und in der Öffentlichkeit umsonst vorführbar sein! Am 26.06 und 2./3.07 2005 soll außerdem eine Schreibwerkstatt (
http://docs.indymedia.org/twiki/pub/Local/ImcNRW/SeminarText.pdf ) stattfinden, bei der unter professioneller Anleitung geübt wird, wie man Artikel für Indymedia so schreiben kann, dass sie informativ UND gut lesbar sind. Zur Zeit wird noch versucht, eine kleine Party mit Musik, FreundInnen, Videoinstellation und allem was sonst noch Spaß macht, für Anfang August hinzunekommen.
Längerfristig wird außerdem angedacht, sich auch im Bereich Computer&Sicherheit in gemeinsamen Workshops fitter zu machen.
IMC-NRW-Leute treffen sich seit der Netzwerk-Gründung alle paar Wochen zu offenen Treffen, zu denen Neulinge jederzeit dazustoßen können. Termine sind unter
http://www.imc-nrw.tk/ nachzulesen.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen