Yorckstr. bleibt (vorerst) im Bethanien
Bezirk und ExbewohnerInnen der Yorckstraße 59 einigen sich auf eine Zwischennutzung des Bethanien. Das Haus soll zum Treffpunkt für ehemalige Yorck59-Projekte werden
Leider gibt´s seit einer Woche keinen Infofluss seitens der Yorckstr.
Schade eigentlich, wo es doch so viele bundes (und welt-) weite Soliaktionen gab und teilweise immer noch gibt. Liebe Yorckies, klar seid ihr total ausgebrannt, wohnungslos und immer im Streß, das ist nur verständlich! Trotzdem werdet ihr doch jemanden kennen, der alle zwei Tage nen paar Sätzchen zu eurer Situation durch die Weltgeschichte jagt. In meiner Stadt gibt´s auf jeden Fall ne Menge Leute, die nach Infos dürsten...! Es geht mir hier bestimmt nicht um den perfekten service, aber darum, eure UnterstützerInnen (von denen sich so mancheR die ein- oder andere nacht für euer Projekt umme Ohren geschlagen hat) bei der Stange zu halten. Und wie gesagt, Ihr habt mein vollstes Verständnis und meine ganze Solidarität, aber dass ich bei google fragen muß, ob Bethanien jetzt geräumt wird oder ob ihr noch bleiben könnt, ist doch etwas dürftig, oder (bei einer Gruppe von 60 Leuten und mindestens nochmal sovielen UnterstützerInnen!)?! Was mit diesen städtischen "Ersatz"-angeboten ist, also unter welchen Umständen sie euch angeboten wurden, ob/warum ihr diese ablehnt und was ihr euch ausser Bethanien eigentlich so vorstellt, weiß ausserhalb der Hauptstadt auch niemand. Würden aber gerne einige wissen, besonders das mit den städtischen Angeboten! Ich setze hier jetzt einfach mal nen TAZ-Artikel rein, euer letztes Lebenszeichen is schon was älter und die letzte Ansage war Duldung bis 22.06., und seitdem is ja schliesslich was passiert!
Aber wie gesagt: nehmt´s nicht persönlich, Ihr seit super! Nur halt etwas uninformativ. LIEBE UND KRAFT NACH BERLIN!
Und jetzt die TAZ:
Neues aus New Yorck
Künstler und Senat haben's im Fall des Palasts der Republik vor einem Jahr erfolgreich vorgemacht. Nun soll sich das Konzept der "soziokulturellen Zwischennutzung" auch auf Bezirksebene bewähren: Gestern haben sich die vor gut zwei Wochen geräumten BewohnerInnen der Yorckstraße 59 und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg darauf geeinigt, für den leer stehenden Flügel des Bethanien-Hauses einen befristeten Vertrag aufzusetzen. Ehemalige BewohnerInnen und UnterstützerInnen der Yorck59 hatten Teile des Hauses Mitte Juni besetzt.
Gekoppelt werden soll der Vertrag allerdings an vier Bedingungen. Die Yorcker müssen die Betriebskosten von rund 3 Euro pro Quadratmeter übernehmen; sie müssen sich mit den Nachbarn im Haus, darunter viele Künstler und die Musikschule, vertragen; die Verhandlungen mit dem städtischen Liegenschaftsfonds über ein Ersatzobjekt müssen weiterlaufen. Und: Sobald ein Investor den Kaufvertrag für das Bethanien abgeschlossen hat, müssen sie die Räume wieder verlassen.
In dem leer stehenden Flügel befand sich bis Jahresbeginn das Sozialamt. Seitdem ist das Bezirksamt auf der Suche nach einem Investor, der nach einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung die Räume nur für kulturelle Zwecke verwenden darf. Laut Bezirk ist man in konkreten Verhandlungen.
Um diesen bisher noch namenlosen Investor sorgt sich SPD-Stadtrat Lorenz Postler. Er befürchtet einen Imageschaden durch die Besetzung. Postler verweist auf eine Einschätzung des Rechtsamts, nach der es bei einer längerfristigen Nutzung durch Besetzer schwieriger wird, sie im Falle eines Verkaufs aus den Räumen zu bekommen.
Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS) will wohl auch wegen eines möglichen Investors nicht von einem "Nutzungsvertrag" für die Yorcker sprechen, sondern lediglich von einer "Duldungsvereinbarung". Ob Nutzung oder Duldung - die frühere Yorckstraßenbewohnerin Lisa Wagner hält das für Haarspalterei. "Wir werden die Räume nutzen und das vertraglich festhalten." Geplant ist unter anderem, dass sich im Bethanien wieder jene Initiativen treffen, die auch in der Yorck59 heimisch waren. Auch regelmäßige Kneipenabende und das "Kiezpalaver" soll es wieder geben.
In einem Punkt scheinen sich der Bezirk und die Besetzer inzwischen aber einig zu sein: Das Bethanien bleibt Zwischenstation. "Die Duldung ist auf keinen Fall unendlich", betonte Reinauer gestern erneut. Auch Lisa Wagner schließt eine dauerhafte Besetzung aus. "Wir werden die drei angebotenen Ersatzobjekte des Liegenschaftsfonds nun ernsthaft prüfen."
-------------------------
weitere Presse-links gibt´s auffer Yorck-Seite unter "Presse"
Schade eigentlich, wo es doch so viele bundes (und welt-) weite Soliaktionen gab und teilweise immer noch gibt. Liebe Yorckies, klar seid ihr total ausgebrannt, wohnungslos und immer im Streß, das ist nur verständlich! Trotzdem werdet ihr doch jemanden kennen, der alle zwei Tage nen paar Sätzchen zu eurer Situation durch die Weltgeschichte jagt. In meiner Stadt gibt´s auf jeden Fall ne Menge Leute, die nach Infos dürsten...! Es geht mir hier bestimmt nicht um den perfekten service, aber darum, eure UnterstützerInnen (von denen sich so mancheR die ein- oder andere nacht für euer Projekt umme Ohren geschlagen hat) bei der Stange zu halten. Und wie gesagt, Ihr habt mein vollstes Verständnis und meine ganze Solidarität, aber dass ich bei google fragen muß, ob Bethanien jetzt geräumt wird oder ob ihr noch bleiben könnt, ist doch etwas dürftig, oder (bei einer Gruppe von 60 Leuten und mindestens nochmal sovielen UnterstützerInnen!)?! Was mit diesen städtischen "Ersatz"-angeboten ist, also unter welchen Umständen sie euch angeboten wurden, ob/warum ihr diese ablehnt und was ihr euch ausser Bethanien eigentlich so vorstellt, weiß ausserhalb der Hauptstadt auch niemand. Würden aber gerne einige wissen, besonders das mit den städtischen Angeboten! Ich setze hier jetzt einfach mal nen TAZ-Artikel rein, euer letztes Lebenszeichen is schon was älter und die letzte Ansage war Duldung bis 22.06., und seitdem is ja schliesslich was passiert!
Aber wie gesagt: nehmt´s nicht persönlich, Ihr seit super! Nur halt etwas uninformativ. LIEBE UND KRAFT NACH BERLIN!
Und jetzt die TAZ:
Neues aus New Yorck
Künstler und Senat haben's im Fall des Palasts der Republik vor einem Jahr erfolgreich vorgemacht. Nun soll sich das Konzept der "soziokulturellen Zwischennutzung" auch auf Bezirksebene bewähren: Gestern haben sich die vor gut zwei Wochen geräumten BewohnerInnen der Yorckstraße 59 und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg darauf geeinigt, für den leer stehenden Flügel des Bethanien-Hauses einen befristeten Vertrag aufzusetzen. Ehemalige BewohnerInnen und UnterstützerInnen der Yorck59 hatten Teile des Hauses Mitte Juni besetzt.
Gekoppelt werden soll der Vertrag allerdings an vier Bedingungen. Die Yorcker müssen die Betriebskosten von rund 3 Euro pro Quadratmeter übernehmen; sie müssen sich mit den Nachbarn im Haus, darunter viele Künstler und die Musikschule, vertragen; die Verhandlungen mit dem städtischen Liegenschaftsfonds über ein Ersatzobjekt müssen weiterlaufen. Und: Sobald ein Investor den Kaufvertrag für das Bethanien abgeschlossen hat, müssen sie die Räume wieder verlassen.
In dem leer stehenden Flügel befand sich bis Jahresbeginn das Sozialamt. Seitdem ist das Bezirksamt auf der Suche nach einem Investor, der nach einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung die Räume nur für kulturelle Zwecke verwenden darf. Laut Bezirk ist man in konkreten Verhandlungen.
Um diesen bisher noch namenlosen Investor sorgt sich SPD-Stadtrat Lorenz Postler. Er befürchtet einen Imageschaden durch die Besetzung. Postler verweist auf eine Einschätzung des Rechtsamts, nach der es bei einer längerfristigen Nutzung durch Besetzer schwieriger wird, sie im Falle eines Verkaufs aus den Räumen zu bekommen.
Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS) will wohl auch wegen eines möglichen Investors nicht von einem "Nutzungsvertrag" für die Yorcker sprechen, sondern lediglich von einer "Duldungsvereinbarung". Ob Nutzung oder Duldung - die frühere Yorckstraßenbewohnerin Lisa Wagner hält das für Haarspalterei. "Wir werden die Räume nutzen und das vertraglich festhalten." Geplant ist unter anderem, dass sich im Bethanien wieder jene Initiativen treffen, die auch in der Yorck59 heimisch waren. Auch regelmäßige Kneipenabende und das "Kiezpalaver" soll es wieder geben.
In einem Punkt scheinen sich der Bezirk und die Besetzer inzwischen aber einig zu sein: Das Bethanien bleibt Zwischenstation. "Die Duldung ist auf keinen Fall unendlich", betonte Reinauer gestern erneut. Auch Lisa Wagner schließt eine dauerhafte Besetzung aus. "Wir werden die drei angebotenen Ersatzobjekte des Liegenschaftsfonds nun ernsthaft prüfen."
-------------------------
weitere Presse-links gibt´s auffer Yorck-Seite unter "Presse"
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Trauerspiel
!!Yorck 59 entledigt sich der UnterstützerInnen !!
Yorck 59 entledigt sich der UnterstützerInnen
warum "vorerst"?
weiterhin, viel erfolg
jedenfalls, solltet ihr euch das nehmen, was euch zusteht - das beste vom feinsten.
zur Kritik der sog "UnterstützerInnen
Ich kann an dieser STelle keine Yorck-Stellungsnahme schreiben, aber möchte folgende Punkte zu Bedenken geben - und persönlcihe Kommentare sind auch reingerutscht:
1. Wer beanspruch hier den Titel "Die UnterstützerInnen der Yorck59"? Die Yorck hatte und hat viele verschiedene UnterstützerInnen und die Vokügruppe ist ein kleiner Teil davon. Andere UnterstützerInnen kommen derzeit nicht mehr ins Bethanien, weil ihnen z.B. die ständig anwesenden MAcker (u.a. der "VoküGruppe") auf dem Keks gehen. So kam die Situation, dass vom breiten UnterstützerInnensprktrum der Yorck sich im und ums Bathanien nur die wohl fühlen konnten, die sich am krassesten den Raum nehmen konnten / wollten. Dominanz rulez!
2. Was das dann wieder mit den viel beschworenen "Freiräumen" zu tun hat, wenn sich die Ego-mäßigsten Personen und die standhaftesten Typen durchsetzen, das ist höchst fragwürdig.
So ist in der New Yorck in den letzten Tagen ganz klar geworden, dass "Freiräume verteidigen" nicht nur mit Mauern und Quadratmetern zu tun hat, die es zu besetzen gilt... Sich mit Dominanzstrukturen auseinandersetzen ist genauso Teil dieses Kampfes. - Nur dass dabei noch weniger mitmachen!
3. In der Diskussion seit letzter Woche ging es auch viel darum, wie denn Unterstützugn zu verstehen ist. Ich finde den Ansatz der "ausgenutzen UnterstützerInnen" merkwürdig und sehe das als eine Argumentationsschiene an, um die Yorck zu diffamieren. Unterstützung der Yorck59 muss finde ich von einem politischen Anspruch auf Räume getrennt werden. Wenn die "Unterstützung" nur unter der Bedingung von Anspruch auf Räumen stattgefunden hat, dann würde ich das nicht Unterstützugn nennen wollen. Ist das dann eher "Unterwanderung"?
4. Eine kritische Auseinandersetzung zu dem Thema und eine politisch Dieskussion finde ich wichtig - gerade darum wer wie Ansprüche auf den Raum Bethanien stellt. Meiner Meinung nach hat der Projekterhalt der Yorck59 Priorität und die Bethanienbesetzung ist ganz klar in diesem Kontext entstanden - und kann meiner Einschätzung der Lage nach (Berliner Linie, ihr wisst schon) auch nur in diesem Kontext gerade aufrecherhalten werden.
5. Ich möchte auf keinen Fall eine Position vertreten, a la die Yorck59 sei unkritisierbar! Aber wenn es jetzt um die Spießigkeit der Yorck und so weiter geht, dann habe ich 2 Impulse: a) ein polemisches: Geht doch selbst ein Haus besetzen! Warum müsst ihr euch dann an der auch so beschissenen Yorck abarbeiten? b)ein Verweis darauf was für eine very special STruktur die Yorck59 ist, eben mit 60 Leuten, darunter die berühmten 12 Kinder, diverse politische Initiativen, ... die inzwischen seit mehr als 1 1/2 Jahren eine Hauskampf führt, am 6/6 geräumt wurde und innerhalb von weniger als einer Woche mit UnterstützerInnen eine New Yorck besetzt hat. Ja, das ist ganz schön spießig, dann sich sammeln zu wollen und nicht ein absolut offenes Haus haben zu wollen, was die Yorck (aus gutem grund)niemals war. Echt spießig, dann sich als Struktur ernstnehmen zu wollen und bei allem politischem Kampf und wichtiger Vernetzungsarbeit sich auch Zeit für die Gruppe sich nehmen zu wollen.
6. So wie die Auseinandersetzung im Bethanien mit der sogenannten UnerstützerInnengruppe, die ich jetzt lieber Vokü-Gruppe nennen möchte, gelaufen ist, - die Yorck-Ansage, erst einmal ein paar Tage Ruhe haben zu wollen und die Räume mehr zu schließen, wurde übergnagen - und nachdem am Mo eine kleine Brechstangenaktion im ersten STock (Besetzung der Besetzung) verhindert werden musste --- so auf jeden Fall empfinde ich Teile davon als Angriff auf die Struktur der Yorck. Mir fehlt es an einem politischen Respekt dieser STruktur gegenüber.
7. Ich bin sehr genervt von den Indy-Aasgeiern, die immer schnell verbalradikal in die Tasten hauen können. siehe 8.!
8. Freiräume verteidigen ist keine leichte Angelegenheit. Und Sprüche alleine reichen nicht! Und Besetzungen alleine auch nicht. Wir sind leider auch nicht nur "die Guten" auch wenn wir es noch so sein wollen. In Dominanzstrukturen stecken wir alle dicke drinne! WIdersprüche, WIdersprüche Widersprüche!
9. Yorck59 bleibt!
Unterstützungs(er)klärung
Ich glaube, dass einige Phänomene der ersten Tage der Besetzung Mißverständnissen geschuldet waren. So war der selbsternannten Security nicht klar, dass sie so nicht unbedingt von allen, v.a. von Yorckies, erwünscht war (kein Bock auf Rummackern, Kontrolleurs-Gehabe, hierarchische Befehlsstrukturen unter ihnen). Das Übernachten von vorher nicht bekannten UnterstützerInnen war anfangs gut, aber irgendwann nicht mehr nötig, weil die Räumungsgefahr überstanden war. Jeden Tag offene Bude war auch nicht für alle ok und manche von den Yorckies mochten nicht ins Haus wegen mancher Typen, die dort permanent abhingen. Aber dass nachdem erklärt worden war, was als Unterstützung begriffen wird und was nicht, einige trotzdem weiter machten und die Bedürfnisse der kürzlich Geräumten nicht respektierten, hat wahrscheinlich andere Hintergründe als die der vermeintlichen "Unterstützung".
Aber ich seh auch, dass solche Sachen meistens bei Neubesetzungen passieren. Klar kommen Leute, die Freiräume spannend finden, aber es nicht gut hinbekommen, die Bedürfnisse von anderen zu berücksichtigen. Oder es kommen Leute, die fette Probleme haben (legale oder illegale Drogen, Psychos usw). Und spannend und toll ist es allemal, dass es nach ewigen Zeiten mal wieder eine erfolgreiche Besetzung gibt. Klar muss da neues ausprobiert werden und weiter Druck gemacht werden, damit noch weitere Freiräume entstehen. Aber doch bitte nicht Druck auf die, die vor zwei Wochen geräumt wurden! Bestehende kollektive Strukturen, die über die Räumung hinweg gerettet werden konnten, müssen respektiert und unterstützt werden. Und zwar auf die Art und Weise, dass es der Struktur und den Leuten gut tut und nicht noch unnötig Kraft und Nerven raubt.
Die Solidarität für die Yorck59 war immens wichtig für den Hauskampf der letzten Monate. Nur so konnte soviel erreicht werden - das öffentliche Interesse, die praktische Solidarität auch über Berlin hinaus oder die PolitikerInnen durch konkreten Druck zu Zugeständnissen zu bewegen. Und nun eben der Erfolg einer Besetzungsaktion, wie sie es schon lang nicht mehr gab.
Linke Freiräume erkämpfen!
EKH bleibt - OUBs bleibt - Plan B bleibt - Schanzenpark für alle!
Viva NewYorck in Bethanien!
Nicht ein Stück sondern die ganze Bächerei!!!
Grünnen Chaoten,und Stöbers Privatarmee gestohlen,wir mussten leider das
Haus räummen und unseren Traum von Freiheit und Selbstbestimmung erstmal auf Eis legen.
Es wurde keiner von uns festgenommen,denn durch schnelle Flucht konnten wir den Schlägertrupps entkommen.
TRotzdem fordern wir weiterhin ein Autonomes Jugendzentrum in Röthenbach.
Jetzt und sofort.......................
Libertäres Autonomes Zentrum in Exil!!!
Noch mal zur Erinnerung:
Libertäres Autonomes Jugend zentrum erschaffen!!!!
Wir haben wie schon erwähnt ein leerstehendes Haus in Röthenbach-Nürnberg besetzt,und sind jetzt fest entschlossen es auch zu behalten da bis jetzt keine Bullen oder irgendwelche Rollkommandos aufgetaucht sind,siet es so aus als würde unsere Idee von einen Unabhängigen Autonomen Zentrum,in Röthenbach aufgehen,und wir endlich ein Ort haben wo wir leben und Arbeiten können ohne zwang und Kontrolle.
Ein Ort wo jeder seine Ideen für eine besserer Welt verwirklichen kann,ein Ort für Leute die sich Freientfalten und verwirklichen wollen.
Wo es keine Sexistischen Anmache oder Rassistischen äußerungen geben wird.
Jeder ist willkommen bei uns der für eine Libertäre Gesellschaft ohne Knäste und Konsumzwang kämpfen will.
Wir werden mit der Stadt in nächster Zukunft in Kontact treten,um mögliche
Räumungen zu vor zukommen.
Da bissher nach unseren Information niemand für das Haus zuständigt ist,nehmen wir es uns und zwar heute.
In diesen Sinne kommt vorbei,unterstützt uns helft mit.
Autonomes Libertäres Zentrum Röthenbach
Immer mit der Ruhe
...und die Bullen diskutieren mit...
Leute: Lasst euch nicht spalten!
presseartikel
Hausbesetzer im Umzugsstress
Die Belagerer des Bethanien werden geduldet und holen jetzt ihre Möbel nach
Das Bethanien ist jetzt richtig geschrieben. Auf dem Transparent, das über dem Haupteingang des Kreuzberger Künstlerhauses hängt, haben die Besetzer das fehlende „h“ ergänzt. „Ach, das ist doch wirklich nicht so schlimm gewesen“, finden Lisa und Jonas. Sie fungieren als „Sprecher“ der Initiative „Yorck 59“ – den ehemaligen Bewohnern der Yorckstraße 59, die seit gut zwei Wochen das Bethanien belagern. „Die Yorckstraße wird doch auch ständig falsch geschrieben. Sogar von Professoren“, verteidigt Jonas den Fauxpas.
Fehlende Buchstaben sind also das Geringste, worüber sich die rund 60 Belagerer zurzeit Gedanken machen. Viele von ihnen leiden unterm „Umzugsstress“. Seit zwei Wochen kampieren sie nur auf einer Isomatte mit Schlafsack in den besetzten Räumen des Künstlerhauses in der zweiten Etage. Und jetzt, wo sie erst einmal aufatmen können, „holen wir unsere Möbel nach, die wir alle irgendwo in Kellern und Dachkammern bei Freunden untergestellt haben“, sagt Jonas.
Aufatmen können die Belagerer deshalb, weil sie seit vergangenem Mittwoch Gewissheit haben, dass sie geduldet werden: Wenn sie denn die „Duldungsvereinbarung“ mit dem Bezirksamt am 12. Juli unterschreiben. Diese enthält drei wesentliche Bedingungen: Das Bethanien fungiert nur als Zwischennutzung, bis ein neuer Investor den Kaufvertrag mit dem Bezirk unterzeichnet hat. Die Bewohner prüfen derweil die drei alternativen Wohngebäude, die der Bezirk ihnen angeboten hat. Und die Besetzer zahlen während der Zeit der Zwischennutzung die Betriebskosten in Höhe von knapp drei Euro pro Quadratmeter.
Mit diesen Bedingungen könnten die Bewohner leben, sagt Lisa. Wichtig sei, dass sie jetzt eine Perspektive hätten. „Wir sind wie eine Familie, die zusammengehört“, sagt Jonas. Und in den vergangenen zwei Wochen sei die Lage noch zu unübersichtlich gewesen: die vielen Gespräche und die stetige Angst vor einer Räumung. So, wie Anfang Juni: Da war ihr Wohnprojekt „Yorckstraße 59“ von der Polizei geräumt worden. Nach dem Verkauf des Hauses hatten die Bewohner eine Mieterhöhung abgelehnt. Daraufhin setzte der Eigentümer des Gebäudes vor Gericht die Räumung durch. Da diese Gefahr nun vorbei sei, zögen auch die Kinder der Bewohner nach. So wie Jonas’ siebenjährige Tochter. „Vorher war die Lage hier für die Kinder nicht zumutbar“, sagt er.
Unzumutbar fanden den Zustand im Haus auch einige Zivilpolizisten, die sich nach der Besetzung im Künstlerhaus „umgesehen“ haben. „Sodom und Gomorrha“ herrsche dort, hieß es. Über zerborstene Scheiben, Farbschmierereien und aufgebrochene Türen beschwerte sich auch der Leiter des „Künstlerhauses Bethanien GmbH“ bei der Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS). „Wir haben mit allen Projekten hier im Haus geredet und klären nun, ob der Schaden wirklich von uns zu verantworten ist“, sagt Jonas. Am Wochenende der Besetzung habe das ganze Gebäude offen gestanden, so dass jeder Zugang zum Haus hatte. Das ist nun anders. Die Bewohner haben Schlüssel für die Schlösser im Gebäude beantragt. Zutritt haben nur noch „Familienmitglieder“ über den Seiteneingang. Tanja Buntrock
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@non
Kannst du es nicht verstehen? Da haben Leute, die gerade eben erst, nach 1 1/2jährigem Hauskampf und zuletzt nonstop-action, geräumt wurden, ein (vorrübergehendes) Ersatzobjekt besetzt. Und andere wollen aus diesem Ersatzobjekt gleich ein Soziales Zentrum machen. Wunderst du dich, dass das den Yorckies nicht unbedingt zusagt? Klar, das Problem war natürlich, dass die Yorckies das Bethanien in den ersten Tagen nicht füllen konnten. Andere sind gekommen, um dabei zu helfen und haben - natürlich - das dann erstmal nach ihren Ideen gemacht. Aber dann muss mensch sich doch mal fragen, ob man "UnterstützerIn" sein will oder ein Gegenprojekt zu dem aufziehen will, was die Yorckies mit der Besetzung erreichen wollen.
Die Yorck war zu 3/4 ein Wohnprojekt. Mit Türen und einem HausPlenum, an dem so gut wie ausschließlich die BewohnerInnen teilnahmen. Dann gab es noch feste Initiativen und auch Räume, die für öffentlichere Nutzungen zur Verfügung standen, nach Absprache mit dem Haus. Was wunderst du dich nun, dass es jetzt kein Offenes Haus werden soll, sobald Yorckies dort einziehen, nach ein paar Tagen Verschnaufpause, um von den Strapazen der letzten Tage/Wochen/Monate herunterzukommen...?
Und ich finde es durchaus gerechtfertigt, bei einem Hausprojekt darüber zu entscheiden, wer da noch mit reinkommt und welche Arten von Veranstaltungen dort laufen.
Lasst uns also schauen, wie wir weiter unterstützen können, dass die Yorckies zu einem neuen Haus kommen. Das muss nicht unbedingt das Bethanien sein. Es ist zu dem Zweck besetzt worden, Druck für Verhandlungen erzeugen. Zum Wohnen ist es wahrscheinlich eh nicht so gut geeignet (schlechter Zuschnitt der Räume, schwer heizbar im Winter). Und wenn die Yorckies da jetzt auch einziehen, gilt es dies zu respektieren und ansonsten zu helfen, das Haus zu beleben, ohne dabei das Bewohnen für die Leute zu anstrengend zu machen. Das kann natürlich für die Leute, die das Haus à la Soziales Zentrum / Offenes Haus angegangen haben, eine Enttäuschung sein. Daür aber die Yorckies zu beschimpfen, ist dumm: Schließlich gibt es wegen der Repression, mit der das Privateigentum an Häusern verteidigt wird, kein Soziales Zentrum und Offene Häuser, und nicht weil die Yorckies vor allem ein Wohnprojekt sind.
Und bitte: Fragt doch bitte erstmal bei den Leuten nach, bevor ihr jeder einseitigen Meinungsäußerung mit unsolidarischen Bekenntnissen zustimmt.
Pullistricker
Bei der räumnung waren 150 leute in der yorck und weitere hunderte davor.
Lediglich ca. 40 der sechzig mitbewohnerInnen waren in der yorck.
UntersützerInnen haben sich Verfahren eingefangen, sich verletzt, psychischem stress ausgesetzt, sich für die yorck aufgerieben, obwohl ihnen in den seltensten fällen vorher ein Platz zum Wohnen angeboten wurde.
Bei der Besetzung des Bethanien waren ebenfalls nur eine kleine Zahl der yorckies da, aber die sogenannten Unterstützerinnen waren in der Mehrzahl.
Ausserdem sind diese eigentlich ab dem Zeitpunkt der wieder Aneignung des Bethaniens schon keine Untersützerinnen mehr, sondern selber HausbesetzerInnen.
Die yorckies missbrauchen aber immer wieder ihre Stellung die sie während und kurz vor der Räumung erarbeitet haben. Diese stellung liesse sich nur herstellen, weil sie ihr "hausrecht" in der Yorck 59 immer wieder ausübten.
Das passierte ständig, aber am offensichtlichsten war es bei den Diskussionen um die Form des Widerstandes in der Nacht der Räumung zu beocbachten. Man wollte auf dem sinkenden Schiff bis zum schluss das Ruder nicht abgeben. Statt mit Farbbeuteln und Steinen hätte man lieber mit Wattebällchen und selbstgehäkelten Topflappen geworfen.
Jetzt im Bethanien beruft man sich auch gleich wieder auf die alten Rechte. Die Unterstützerinnen bzw. BethanienbesetzerInnnen sind lediglich zu desorganisert um sich gegen diese Verherrschaftlichung durchzusetzen.
Die Yorckies wollen sanft und mit "Friede, Freude und Eierkuchen"-Mitteln ihren sogenannten "Freiraum" erarbeiten. Aber dieser Freiraum gillt natürlich nur für sie und einigen FreundInnen dieser gealterten pseudo-revultionäre...
Auf dem Kiezpalaver zeigte sich dann auch wohin die Reise geht und wer da offensichtlich massiv eingeladen wurde...
Ehemalige Hausbesetzerinnen und Autonome die mittlerweile in ihre besten Jahre gekommen sind und von Antikapitalistischer, gegen die miefige bürgerliche Gesellschaft gerichteten Politik nicht mehr viel wissen will.
Statt dessen will man sich selbst einen "alternativen" Arbeitsplatz schaffen und sieht im neuen Bethanien den Ort einer Auslebung einer neuen "alternativen" Kultur die dann auch noch den "wirklichen und wahren" Interessen im kiez nachkomme.
Mit alternativer Schule, Kita will man dann an Projekten basteln die anders als anderswo sind.
Mag das ein holder Anspruch sein, bleibt dann für bestimmte politischere Initiativen kein Platz mehr. Dabei könnten diese im Bethanien Räume nutzen um dem Aufbau einer Organisation im Kiez gegen die herrschaftliche Politik der etablierten Parteien und der Bezirksverwaltung mitsamt ihren neoliberalen Quartiersmanagments anzugehen.
Aber auf diese Strategie Debatten will man sich von den yorckies ja gar nicht einlassen. Man will ja nur ein Haus in dem man wohnen kann, ab und zu ein paar leute einladen kann, ein bisschen elendsverwalterische Politik betreiben kann und fertig.
Die yorckies wollen, was alle Kleinbürger wollen: Einen Platz wo sie ihre Ruhe haben können. In den eigenen vier Wänden. Weil sie aber aus den sozialen bewegungen kommen braucht dass noch einen pseudo politischen anstrich: "ach ja, gegen privatisierung sind wir im übrigen auch! "
Unfähig, die eigene Widersprüchlickeit ihres Handelns zu erkennen, welche sich dadurch zeigt, dass ein öffentliches Gebäude jetzt qua der Ausnutzung ihres alten Hausrechts und ihrer Starallüren mindestens teilprivatisiert wird. Ein schöner Ausdruck dieser bürgerlichen Politik
sind die von den yorckies selbst aufgestellten und mitnichten durch Diskussion in einem BethanienbesetzerInnen Plenum abgestimmten Hausregeln die sich im Treppenaufgang befinden:
Da will man nicht das dieses oder jenes getan wird. Mögen einige punkte noch sinnig sein, etwas das bewohnbar lassen der räume etc., so werden in anderen punkten Hausordnungen aufgestellt die in das Leben der sogenannten "UnterstützerInnen" eingreifen: Man schreibt ihnen vor, keinen Alk oder sonstige Drogen zu sich zu nehmen. Man soll die bürgerliche Ruhe aussen und innen mit den MitmieterInnen nicht stören und anderen Käse.
Die Meinung eines kulturindustriellen möchtegern-Yuppie Vereins ist einem wichtiger als der Lebensstil von GenossInnen.
Alles um der Obrigkeit und der Gesellschaft zu gefallen, deren politische Einstellung sich oft durch einen nach wie vor gefestigten Glauben an die neoliberale Grüne Partei und deren Politikkasper Ströbele zeigt.
Die UntersützerInnen sind nur noch Makulatur dieses kleinbürgerlichen Projektes. Im schlimmsten Fall reine Manövriermasse, die instrumentell benutzt wird um hier und da der Bezirksverwaltung zu drohen. Die UntersützerInnen sollen durch das Besuchen von Parties, Kino Abende usw. klar machen, das in dem Haus was los ist. Soviel los, das man auf dem Kiezpalaver nicht mal damit rausrückt was eigentlich los ist: denn dieses achso politische Projekt macht zwar Parties, aber Politik machen das können sie nicht. Nein, da fragt man lieber in der Offenen Uni nach, ob die politischen Veranstaltungen dort nicht doch lieber im Bethanien gemacht werden könnten. Ohne Rücksicht darauf, das man damit auch einem anderen bedrohten Projekt damit die Legitimation entziehen könnte.
Bewegungspolitsche Diskussion will man nicht zulassen.
Die UnterstützerInnen sollen ihr Mund nur aufmachen, wenn sie das passende sagen. Kritik nur konstruktiv im Sinne der führenden Yorckies.
Sich gar mit ihnen und vor allem allen BethanienbesetzerInnen auf gleicher Augenhöhe über die Zukunft des gemeinsam erkämpften Raumes zu unterhalten,
daran arbeitet man nicht.
Deswegen ist die Informationspolitik auch so schlecht. Man will jetzt für sich die Sache in trockene Tücher bringen um hinteher dann laut und deutlich zu sagen: "Die alten HasInnen sind jetzt so offiziell wie möglich im New Yorck. Kommt her und trinkt Montags ein Bier (oder zwei) bei uns!"
Das Verhalten der Yorckies mag von den einzelnen betrachtet den genossinnen gegenüber fair und auch mal revolutionär sein, betrachtet man "die" Yorck als ganzes dann sind es ein paar Herrschaften oder eher Damen die da ihren Egotrip fahren und ihre Genossinnen verarschen, befehlen und vorführen.
Wenn ihr das nicht ändert kann New Yorck untergehen, ohne das die revolutionäreren soz. Bewegungen aus der Stadt Euch eine Träne nachweint!