1-Euro-Aktionstag
Frankfurt/M : 1-Euro-Aktionstag
Am 22.6. wurde der 2. Spaziergang im Recyclingzentrum der Werkstatt Frankfurt durchgeführt.
Am 22.6. wurde der 2. Spaziergang im Recyclingzentrum der Werkstatt Frankfurt durchgeführt.
Frankfurt/M: Ein-Euro-Aktionstag
Spaziergang Nr. 2 im Juni
Zu Fünft gingen wir am 22. Juni in Frankfurt-Griesheim zum Recyclingzentrum
der Werkstatt Frankfurt. Die Werkstatt Frankfurt ist der größte Beschäftigungsträger von Frankfurt, allein im RZ sind weit über hundert Leute beschäftigt, sehr viele davon 1-Euro-Jobber/innen.
Vor ein paar Wochen hatten wir dort bereits vorgesprochen, erhielten allerdings vom techn. Leiter keine Zustimmung für einen "Spaziergang"-er müsse sich erst bei seinen Vorgesetzten die Erlaubnis einholen.
Wochen später erhielten wir dann "Grünes Licht" von einer "Personalerin", die uns die Kantine vom RZ "zuwies".
Dort verteilten wir dann in der Mittagszeit unsere Fragebögen, die von vielen Anwesenden angenommen wurden.
Die befragten Leute, meist ausländische Mitbürger, waren ausgesprochen sauer auf die ausbeuterischen sowie versklavenden Arbeitsverhältnisse, wie sie es nannten.
Dort bekommen sie offensichtlich noch nicht einmal Urlaub, tagaus,-tagein müssen sie Braun,-o. Weißware zerlegen.
Selbst Einarmige sowie Leute an Krücken werden dort zur Arbeit herangezogen, wie uns mitgeteilt wurde.
Insgesamt wurden 14 Fragebögen ausgefüllt, eine handvoll etwa, wurde nach Hause mitgenommen.
Es wären noch mehr Fragebögen ausgefüllt worden, wenn mehr Jobber/innen in der Kantine gewesen wären.
Da nun aber die Kantinenpreise zu hoch sind, mieden viele !-Euro-Jobber/innen den Speisesaal.
Es muß angemerkt werden, daß die von mehreren Organisationen erstellten Fragebögen zu abstrakt sowie lebensfern konzipiert wurden, mit der Folge, daß allerlei Fragen nicht ausgefüllt wurden.
Dennoch betrachten wir unsere Aktion als vollen Erfolg!
Aktionsgruppe gegen 1-Euro-Jobs
Spaziergang Nr. 2 im Juni
Zu Fünft gingen wir am 22. Juni in Frankfurt-Griesheim zum Recyclingzentrum
der Werkstatt Frankfurt. Die Werkstatt Frankfurt ist der größte Beschäftigungsträger von Frankfurt, allein im RZ sind weit über hundert Leute beschäftigt, sehr viele davon 1-Euro-Jobber/innen.
Vor ein paar Wochen hatten wir dort bereits vorgesprochen, erhielten allerdings vom techn. Leiter keine Zustimmung für einen "Spaziergang"-er müsse sich erst bei seinen Vorgesetzten die Erlaubnis einholen.
Wochen später erhielten wir dann "Grünes Licht" von einer "Personalerin", die uns die Kantine vom RZ "zuwies".
Dort verteilten wir dann in der Mittagszeit unsere Fragebögen, die von vielen Anwesenden angenommen wurden.
Die befragten Leute, meist ausländische Mitbürger, waren ausgesprochen sauer auf die ausbeuterischen sowie versklavenden Arbeitsverhältnisse, wie sie es nannten.
Dort bekommen sie offensichtlich noch nicht einmal Urlaub, tagaus,-tagein müssen sie Braun,-o. Weißware zerlegen.
Selbst Einarmige sowie Leute an Krücken werden dort zur Arbeit herangezogen, wie uns mitgeteilt wurde.
Insgesamt wurden 14 Fragebögen ausgefüllt, eine handvoll etwa, wurde nach Hause mitgenommen.
Es wären noch mehr Fragebögen ausgefüllt worden, wenn mehr Jobber/innen in der Kantine gewesen wären.
Da nun aber die Kantinenpreise zu hoch sind, mieden viele !-Euro-Jobber/innen den Speisesaal.
Es muß angemerkt werden, daß die von mehreren Organisationen erstellten Fragebögen zu abstrakt sowie lebensfern konzipiert wurden, mit der Folge, daß allerlei Fragen nicht ausgefüllt wurden.
Dennoch betrachten wir unsere Aktion als vollen Erfolg!
Aktionsgruppe gegen 1-Euro-Jobs
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Ergänzungen
Ergänzung zum 2. Ein-Euro-Spaziergang in Ffm
2.)Die lokale Presse (FAZ, FNP, FR), welche in einer Presseerklärung auf die Aktion hingewiesen wurde, ignorierte diese völlig.
Die Presseerklärung:
3.) Auszug aus der Preisliste der Kantine
4.) Nächstes Treffen:
Auswertung der Aktion vom 22.06.2005 und Vorbereitung weiterer 'Ein-Euro-Spaziergänge':
Zeitpunkt: 28.06.2005, 19:30 Uhr
Ort: Frankfurt-Bockenheim, Hamburger Allee 35, RMB Infoladen
Wir laden alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich gegen die Praxis der Zwangsdienste wehren wollen, ein sich an der Vorbereitung von weiteren 'Ein-Euro-Spaziergänge' zu beteiligen.
Ausgeschlossen sind natürlich Organisationen Gruppen und Einzelpersonen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.
5.) Weiterhin möchten wir noch hinweisen auf die öffentliche Diskussionveranstaltung 'Perspektiven des Widerstands gegen Agenda 2010 und Hartz IV-Gesetz in Frankfurt' am 07.07.2005 um 19:00 Uhr im DGB-Haus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77.
Hinweis der Werkstatt Frankfurt