Dresden: Nazis beim Stören gestört...
Heute sollte die Ausstellung des Kunstprojektes "100 Tote" (Welche die Folgen faschistischer Gewalt thematisiert) beginnen.
Zum Eröffnungsakt erschienen aber nicht nur Bürger, sondern auch etwa 30 Nazis. Dies widerum rief die Antifa auf den Plan.
Fotos + kleiner Bericht...
Zum Eröffnungsakt erschienen aber nicht nur Bürger, sondern auch etwa 30 Nazis. Dies widerum rief die Antifa auf den Plan.
Fotos + kleiner Bericht...
"Das zeitlich begrenzte Kunstprojekt "100 Tote" thematisiert die Folgen rechtsextremer Gewalt. Die hohe Kriminalität der NPD und anderer rechtsextremer Gruppierungen führte in Deutschland seit 1990 zu über 100 Todesopfern. Wir wollen daran erinnern, dass der Rechtsextremismus viele Opfer gefordert hat und weiter fordert."
http://www.tolerantes-dresden.de/aktionen_full.htm#100
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Nachdem AntifaschistInnen Kenntnis von der Naziprovokation erhielten, sammelten sich etwa 30 am goldenen Reiter.


Nachdem man zum "Japanischen Palais" vorgedrungen war standen sich zwei etwa gleich große Guppen von Faschos und Antifas gegenüber.

Man tauschte verbale Nettigkeiten aus, zu Auseinandersetzungen kam es aber nicht.


Eine Staatsanwältin forderte uns auf, die Vermummung abzulegen da dies eine Straftat darstelle. Als sie sich nicht einmal darauf einlasse wollte, die Tücher unter die Nase zu ziehen, wurde sie komplett ignoriert.
Sie gab dann deutlich zu verstehen, dass dann eventuell die Polizei einschreiten müsste.
Nachdem sich im Hintergrund ein Greiftrupp aus etwa 25 Beamten bereit machte, entschlossen wir uns die Konfrontration abzubrechen und entfernten uns unter Rufen von Parolen Richtung Dresden - Neustadt.
Die Beamten folgten jedoch nicht uns, sondern den Faschos die nun ebenfalls abzogen.

Unterwegs begegneten wir noch einer Person die durch aggressives Portraitfotografieren aufgefallen war.
Nach einem kleinen Sprint, wurde die Person eingekesselt und aufgefordert die Fotos zu löschen. Ohne große Worte kam er dem nach.Bis zum Schluss blieb allerdings völlig unklar, warum er diese Fotos machte.
Seine Angaben nach war er lediglich zufällig vorbeigekommen und wollte einfach ein gutes Motiv zu knipsen (man muss an der Stelle hinweisen, dass wir tatsächlich wieder sehr schnieke aussahen).
Allerdings klang dies wenig glaubhaft, da er jedoch nicht als Anti - Antifaaktivist bekannt war, begnügten wir uns mit der Löschung der Fotos.

Fazit:
Die Naziprovokation wurde nicht einfach hingenommen. Es zeigte sich erneut, dass Naziaktivitäten nicht ohne antifaschistische Reaktion in Dresden bleiben.
http://www.tolerantes-dresden.de/aktionen_full.htm#100
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Nachdem AntifaschistInnen Kenntnis von der Naziprovokation erhielten, sammelten sich etwa 30 am goldenen Reiter.


Nachdem man zum "Japanischen Palais" vorgedrungen war standen sich zwei etwa gleich große Guppen von Faschos und Antifas gegenüber.

Man tauschte verbale Nettigkeiten aus, zu Auseinandersetzungen kam es aber nicht.


Eine Staatsanwältin forderte uns auf, die Vermummung abzulegen da dies eine Straftat darstelle. Als sie sich nicht einmal darauf einlasse wollte, die Tücher unter die Nase zu ziehen, wurde sie komplett ignoriert.
Sie gab dann deutlich zu verstehen, dass dann eventuell die Polizei einschreiten müsste.
Nachdem sich im Hintergrund ein Greiftrupp aus etwa 25 Beamten bereit machte, entschlossen wir uns die Konfrontration abzubrechen und entfernten uns unter Rufen von Parolen Richtung Dresden - Neustadt.
Die Beamten folgten jedoch nicht uns, sondern den Faschos die nun ebenfalls abzogen.

Unterwegs begegneten wir noch einer Person die durch aggressives Portraitfotografieren aufgefallen war.
Nach einem kleinen Sprint, wurde die Person eingekesselt und aufgefordert die Fotos zu löschen. Ohne große Worte kam er dem nach.Bis zum Schluss blieb allerdings völlig unklar, warum er diese Fotos machte.
Seine Angaben nach war er lediglich zufällig vorbeigekommen und wollte einfach ein gutes Motiv zu knipsen (man muss an der Stelle hinweisen, dass wir tatsächlich wieder sehr schnieke aussahen).
Allerdings klang dies wenig glaubhaft, da er jedoch nicht als Anti - Antifaaktivist bekannt war, begnügten wir uns mit der Löschung der Fotos.

Fazit:
Die Naziprovokation wurde nicht einfach hingenommen. Es zeigte sich erneut, dass Naziaktivitäten nicht ohne antifaschistische Reaktion in Dresden bleiben.
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Ergänzungen
digital fotos löschen?!
digitale daten (also auch fotos) löschen heisst nich das sie weg sind...
speziell für digi fotos gibts im internet zuhauf programe die per knopfdruck (ausversehen) gelöschte bilder auf speicherkarten wieder herstellen!
das heisst wenn das wirklich nen anti-antifa knipser war und er n bischen plan von der materie hat, dann hat er euch gut verarscht...
achja, für alle "normalen" fotographen gilt das natürlich auch, wenn euch z.b. die bullen auffordern bilder von ihren missetaten zu löschen, dann kommt dieser aufforderung einfach nach, wechselt dann die speicherkarte (damit die "gelöschten" bilder nicht überschrieben werden) und rekonstruiert die bilderchen zuhause wieder...
also, immer mindestens zwei speicherkarten dabei haben ;)
und wers nich glaubt probierts einfach mal aus...
nur löschen bringt nichts
In einem Fall wie diesem ist es aber trotzdem nicht nötig, gleich das Speichermedium zu fordern. Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, sollte es reichen, nach dem Löschen einmal den kompletten noch freien Speicherplatz zu verknipsen. Fußboden o.ä. Dann müßte der Platz, auf dem sich das gelöschte Bild noch befand, überschrieben sein.
Nazis bei Kunstprojekt über Neonazi-Opfer
Presse-Mitteilung
- Neonazis bei Kunstprojekt über Opfer rechtsextremer Gewalt
- AntifaschistInnen protestieren gegen Nazimob am Eingang
Eine Gruppe von cirka 30 Neonazis versuchte am Sonntag, den 12. Juni 2005 eine Veranstaltung der Vereinigung "Tolerantes Dresden" im Japanischen Palais zu stören.
Unter ihnen waren bekannte und verurteilte Neonazis, wie Peter Naumann, Ronny Thomas, Sven Hagendorf, Tino Karsch, Karsten Scholz, Thomas Rackow, Toni Beger, Robert Wilkens und Ronny Höfer.
Im Veranstaltungsraum versuchte der NPD-Landtagsabgeordnete Klaus-Jürgen Menzel, sich ins Rampenlicht zu rücken. Er wurde vom Publikum daran gehindert .
15-20 Neonazis belagerten während der Veranstaltung den Eingang des Japanischen Palais, weil sie nicht eingelassen wurden. Die Polizei traf spät ein und hielt sich einige Stunden lang zurück.
Gegen Ende der Veranstaltung demonstrierten etwa 30 AntifaschistInnen lautstark vor das Japanische Palais und riefen Sprechchöre gegen die Nazis.
Mit einem Transparent protestierten die AntifaschistInnen gegen die unsägliche Hegemonie der Neonazis über den Eingangsbereich.
In der kommenden Woche finden weitere Veranstaltungen von "Tolerantes Sachsen" in Dresden zu ähnlichen Themen statt, bei welchen erneut mit einer Anwesenheit von organisierten Neonazis zu rechnen ist.
Namen
Namen2
Sind uns nicht ganz sicher, da unscharfes Foto.
typ auf bild 5
die abreise der nazis
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@ Mods — ra0105
html und so — aushilfsmod
worum geht es hier bei euren ergänzungen...?? — kontra
nur mal eben vollknipsen? — Horst