Soli-Erklärung für Plan B

StudentInnen 09.06.2005 16:17
Solidaritätserklärung für die von der Räumung bedrohten BewohnerInnen der Wagenburg Plan B in Oberhausen
Wir, AktivistInnen gegen Studiengebühren, am Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen,
solidarisieren uns im vollen Umfang mit den BewohnerInnen der Wagenburg Plan B in Oberhausen.

Die bevorstehende Räumung wird durch dieselben Protagonisten einer Politik exekutiert, die auch in absehbarer Zeit Studiengebühren einführen will.
Soziale Freiräume wie alternatives Wohnen und freier Zugang zu Bildung werden systematisch abgebaut und zerstört.

Kommerzialisierung von Bildung, Sozialabbau, Überwachungswahn und „Säuberungen“ der Städte von subkulturellen Projekten, sind verschiedene Seiten derselben neoliberalen Medaille.

Wir wehren uns gegen ein Gesellschaftsmodell, dass keinen Raum zur freien geistigen und kulturellen Entfaltung lässt. Insofern sind die Kämpfe gegen Studiengebühren, Hartz IV und für selbstverwaltetes Wohnen in dem gleichen sozialen und politischen Kontext zu sehen.

Unsere Solidarität gehört all jenen, die den schleichenden Umbau dieser Gesellschaft in eine ausschließlich auf Effizienz und Konsum orientierte Welt nicht weiterhin hinnehmen wollen.

Wir wünschen den BewohnerInnen der Wagenburg viel Kraft für ihren Kampf, der in anderer Form auch unser eigener ist.

Gegen eine neoliberale Welt, für eine freie und kulturell vielfältige Gesellschaft!
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Ergänzungen

ein bild von der Solidemo in Oberhausen 7.6.0

56k 09.06.2005 - 16:47
.

eilantrag abgeled

plan b solidarisacher mensch 09.06.2005 - 17:42
das gericht hat soebernd denn eilantrag abgelent.
hab heute nacht um 00.00uhr dürfen sie räumen.
kommt vorbei und helft plan b!!!
plan b bleibt!

Ankündigung

Autonome Gruppe Rosa Luxenburg 09.06.2005 - 19:07
Wenn es eine Räumung geben sollte...werden wir sie nur sehr schwer verhindern können, da die Polizei den günstigsten Moment abwartet, bis keine Unterstützer mehr vor Ort sind.

Trotzdem finden wir es politisch natürlich sinnvoll die Plan B zu verteidigen und das selbstverständlich diesmal militant. Jedoch liegt unser Hauptaugenmerk deutlich in der Nachspielzeit.

Bei einer Räumung:

1. Werden wir am Anfang unseren Protest mit einer großen Demo am Tag X kund tun, die unseren Hass über diese beschissenen Zustände zum Ausdruck bringen soll.

2. Werden wir uns für die Räumung rächen und den Bullen bzw. dem Staat zeigen, wie wütend wir sind indem wir ihre saubere Ordnung mit unseren äußersten Mitteln zerstören.

Sollten die Bullen irgendwelche Anstalten machen werden wir ohne wenn und aber die Stadt mit einer großen Menge an unfriedlichen Genossen heimsuchen!

KOMMT NACH OBERHAUSEN!!!

WENN RÄUMUNG DANN KRAWALL!!!
DIE INNERE SICHERHEIT ERSCHÜTTERN!!!

TAG X: 19 Uhr, Spontandemonstration, Hauptbahnhof, Oberhausen

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du sagst es: NACHSPIELZEIT!

autonome gruppen 09.06.2005 - 21:42
das werden heiße tage, falls es zu einer räumung kommt. urlaub wird es für die bullen in den nächsten wochen nicht mehr geben.
keine freie minute, keine freizeit für polizei und stadtverwaltungen!
egal in welcher stadt.
auch castor-aktionen machen sich an so einem tag der räumung gut.
oberhausen ist groß - das ruhrgebiet noch größer.
falls räumung, dann ausnahmezustand!