Blockade in Jena von Polizei geräumt
Blockade in Jena von Polizei geräumt
Am 28. Mai versammelten sich ca. 40 Personen vor der Jenaischen Straße. Ziel dieser Aktion war es den Anmelder für den „Thüringen Tag der nationalen Jugend“ am wegfahren zu hindern.
Am 28. Mai versammelten sich ca. 40 Personen vor der Jenaischen Straße. Ziel dieser Aktion war es den Anmelder für den „Thüringen Tag der nationalen Jugend“ am wegfahren zu hindern.
Die Polizei löste die Blockade nach 2 h gewaltsam auf. Was dazu führte das 22 Personen in gewahrsam genommen wurden.
Eine Augenzeugin berichtete das der augenscheinliche „redelsführer“ des Einsatzkommandos einem Demonstrante unvermittelt ins Gesicht geschlagen habe.
Eine Augenzeugin berichtete das der augenscheinliche „redelsführer“ des Einsatzkommandos einem Demonstrante unvermittelt ins Gesicht geschlagen habe.
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Ergänzungen
Mehr Infos dazu
Hier von mir mal noch 2 Links zu Berichten:
Am 28. Mai versammelten sich über Tausend Bürger und Antifaschisten aller coleure um ihren Unmut über den „Thüringen Tag der Nationalen Jugend Weimar“ kunt zu tuhen.
Europaweites Neonazitreffen am 11.6. in Jena
Mehr infos
Sowohl Wohlleben als auch der Lautsprecherwagen waren zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht anwesend und nur wenige FaschistInnen und ein kleiner LKW waren noch da.
Nach einer halben Stunde traf die Polizei ein und führte Personalienkontrollen bei allen anwesenden durch, daraufhin wurde eine Spontankundgebung vor dem Haus angemeldet.
Eine weitere halbe Stunde später fuhr Wohlleben vor und betrat das Haus. Kurz darauf durchbrachen die AntifaschistInnen die Polizeikette, welche aus ungefähr 10 SreifenpolizistInnen bestand und stellte sich vor die Einfahrt und Wohllebens Auto. Dieser stieg nach kurzer Zeit wieder ein und wartete nun darauf, dass die Verstärkung der Polizei, bestehend aus ca. 50 BeamtInnen des BFE aus Baden-Würtemberg die blockierenden aus dem Weg räumte.
Die Prügeleinheit ging mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen die friedlich am Boden sitzenden vor, drückte Menschen zu Boden (siehe Bild 8), zerrte an Beinen und Armen und schlug auch vereinzelt Anwesende.
Nach ca. 30 bis 60 Minuten wurden alle BlockiererInnen geräumt und Ralf Wohlleben konnte ungestört nach Weimar fahren.
Gegen jedeN der BlockiererInnen liegt nun der Vorwurf des Verstoßes gegn das Versammlungsrecht und ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung vor.
Die Blockade konnte die Neonazis nur etwa 15 bis 30 Minuten aufhalten und das Nazivolksfest auf dem Herrmann Brill Platz in Weimar konnte stattfinden, jedoch hätte eine größere Anzahl von Menschen die Nazis sehr viel länger aufhalten können.
weitere ergänzungen
die in gewahrsam genommenen wurden nach recht kurzem aufenthalt in der gesa zur befragung wieder entlassen.
Die aktion ist auch als absage gegen das europaweite nazitreffen in jena am 11.6. zu werten, anmelder ralf wohlleben wird es auch da nicht leicht haben.
Infos: www.nazis-stoppen.tk
www.voelkerball.tk
www.rechten-konsens-brechen.tk
Bildunterschriften fehlen
Bild 1:
Die wenigen PolizistInnen können die Leute nicht aufhalten
Bild 2:
Die Kette wurde durchbrochen, die PolizistInnen versuchen die AntifaschistInnen vom Auto Wohllebens wegzuhalten.
Bild 3:
Die BlockiererInnen stehen vor Wohllebens Auto und nur 10 PolizistInnen dazwischen.
Bild 4:
Die BFE aus Baden-Würrtemberg marschiert auf...
Bild 5 & 6:
...und befragt alle Menschen einzeln ob sie aufstehen wollen, die dies nicht tun werden weggezerrt
Bild 7:
Der Polizist mit der Sonnenbrille und dem OliBa sagte schon als er die KollegInnen aus Baden-Würrtemberg erspähte sowas wie: "Jetzt gibt's auf die Fresse." und wär wohl am liebsten auch einer der Gepanzerten gewesen.
Bild 8:
Die BFE geht mit allen Mitteln gegen friedliche AntifaschistInnen vor...
Hausnummer..
welt.de: 4 Nazis, 18 Antifas festgenommen
Weimar - Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben sich Weimarer Bürger am Wochenende gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten gewehrt. Am Samstag verhüllten sie die Front des historischen Nationaltheaters mit grauen Stoffbahnen und der Aufschrift "Weimar sagt Nein zu Intoleranz und Faschismus". Auch das Goethe-Schiller-Denkmal verschwand unter einem grauen Umhang. Nach Angaben der Stadt beteiligten sich rund 2000 Menschen an Aktionen gegen die Veranstaltung der "Nationalen Jugend", zu der laut Polizei bis zu 150 Neonazis gekommen waren.
Ursprünglich wollten etwa 500 Rechtsextremisten am Samstag auf dem Theaterplatz ihren "Thüringentag" abhalten. Nach einem Widerspruch der Stadt und einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts wurde die Veranstaltung jedoch auf einen Platz außerhalb der Innenstadt verlegt. Sie wurde gegen 16 Uhr durch eine Verfügung der Stadt Weimar beendet, "weil der Charakter einer Versammlung nicht mehr gegeben war", wie Sprecher Fritz von Klinggräff sagte. Nach Polizeiangaben wurden vier Neonazis wegen Waffenbesitzes und Tragens verfassungswidriger Kennzeichen festgenommen. Am Vormittag waren in Jena 18 Personen aus dem linken Spektrum festgenommen worden, weil sie das Haus des NPD-Versammlungsleiters für die Weimarer Veranstaltung blockiert hatten. DW
Pressemeldungen
Breiter Bürgerprotest in Weimar
OTZ Jena, 30.5.2005
Polizei löst Blockade in Lobeda-Altstadt auf
Rechtes Haus in Jenaischer Straße blockiert Jena (OTZ). Etwa 40 Menschen haben am Samstagfrüh zwei Stunden lang die Jenaische Straße in Alt-Lobeda blockiert: Sie wollten NPD-Landeschef Ralf Wohlleben hindern, nach Weimar Aktionstag zu fahren.
Gegen 10 Uhr wurde die Aktion von der Polizei aufgelöst. 22 Personen der linken Szene, darunter der JG Stadtmitte, wurden vorläufig festgenommen und nach Aufnahme der Personalien wieder entlassen. Gegen sie wurden Anzeigen wegen Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.
In Weimar wurde die Blockade-Aktion in Jena mit viel Beifall von den dortigen Gegendemonstranten aufgenommen. Der sogenannte Thüringentag der nationalen Jugend in Weimar wurde gegen 16 Uhr von der Versammlungsbehörde mit der Begründung vorzeitig abgebrochen, dass es sich nicht um eine politische Kundgebung sondern um ein rechtes Volksfest handele.
In zwei Wochen plant die NPD das Fest der Völker in Jena auszurichten. Es ist derzeit verboten.
29.05.2005
Hausbesuch und Blockadeaktion bei Thüringer N
[...]
Der Reinfall des Thüringentages dürfte ein kleiner Vorgeschmack für das kommende �Fest der Völker� sein. Daher am 11. Juni: Europaweites Nazi-Treffen in Jena verhindern!
Vollständiger Artikel:
Jungnazi Lück und die "Fulltimealkis" Jena
Zumindest Matthias Lück wurde in den letzten Wochen und Monaten auf mehreren Neonazi-Veranstaltungen in Jena und Thüringen gesichtet. Er gehört zum Umfeld der "Kameradschaft Jena-Ost" (KJO). Angeblich wurde er kürzlich bei den "Fulltimealkis" herausgeworfen, hängt aber nachweislich weiterhin mit diesen herum, wie auch auf deren Website zu sehen ist.
Hier Lück zusammen mit den KJO-"Führern" Andre Gruschwitz und Christian Kaiser auf einer Nazi-Demo gegen zwei geplante AsylbewerberInnenheime in Jena am 3.März 2004:
Im Vordergrund mit Armeehose und Jacke mit gelbem Streifen, rechts daneben mit Apha Industries-Jacke Andre Gruschwitz ("Auschwitz"). Zur Kameradschaft Jena-Ost:
Natürlich waren bei der Kundgebung auch die beiden Jenaer Nazi-Chefs Wohlleben und Kapke zugegen.
Ausserdem war bei einer Nazi-Demo am 5. März 2005 in Greiz zugegen:
Im April 2005 fand in Jena eine Gerichtsverhandlung gegen die Jenaer Neonazis Kapke, Wohlleben und Maximilian Lemke, den dritten Bewohner des "Braunen Hauses" in der Jenaischen Straße 25 in Jena-Lobeda und Finanzchef des "Nationalen Widerstandes Jena" (NWJ), statt. Die drei Aktivisten des NWJ sollten sich wegen eines Überfalls auf eine Ausstellung "Die braune Falle – eine rechtsextremistische „Karriere“" verantworten, die das Bundesamt für Verfassungsschutz vom 03. bis 14. Mai 2004 im Einkaufs- und Businesscenter "neue mitte jena" gezeigt hatte. Am 6. Mai 2004 hatten sich mehrere Vertreter des "Nationalen Widerstandes Thüringen" vor dem Gebäude zu einer "Kundgebung" getroffen und die Ausstellung attackiert und beschädigt. Sie wurden allerdings wegen eines Verfahrensfehlers freigesprochen. Bei der Verhandlung waren Lück und ein weiterer aktiver "Fulltimealki", der auf den wenig schmeichelhaften Spitznamen "Dicke Nutte" ( hxxp://www.kotzfront.de/fulltimealkis/profil_dicke_nutte.htm ) hört, anwesend, entweder als Gäste oder sogar als Zeugen, was bedeuten würde, dass die bereits an dem Überfall beteiligt waren. Die ganze Zeit über umschwärmten sie die drei Jenaer Neonazis wie Fliegen einen Haufen Scheisse und fuhren anschliessend alle gemeinsam im Auto von Maximilian Lemke davon.
Lück - zusammen mit Schanker - am Morgen des 28.5. im Auto des Jenaer NPD-Kreisvorsitzenden Ralf Wohlleben (J-AD 582) vor dem Nazi-Haus in der Jenaischen Strasse 25 in Lobeda.
Ein besseres Foto von Lück zusammen mit Wohlleben vor dem Haus selbst im Anhang. Anschliessend fuhren sie gemeinsam nach Weimar zum "4. Thüringentag der nationalen Jugend". Lück war am Abend desselben Tags auch noch bei der lächerlichen "Spontandemonstrantion" von ca. 10 Nazi-Hanseln aus Jena und Altenburg dabei. Siehe auch
Zweiter von links mit den hellen Hosen, schwarzem T-Shirt und Handschuhen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Bullen aus Baden-Württemberg?
es wird so geschrieben:
weiteres bild
Gute Aktion, aber...
Darum nicht jammern, sondern kämpfen!
Trotzdem gut, dass ihr es nicht - wie ich - bei Verbalradikalität belassen habt:)
11.6. Naziaufmarsch angreifen!
krawalle gegen ralle!
daumen hoch - colle aktion
super sache
GROßES DANKE AUS WEIMAR
Tja, zu Weimar schweig ich lieber...
Hausbesuch und Blockadeaktion bei Thüringer N
Aktionen vor dem �Braunen Haus�
So sammelten sich am frühen Samstag Morgen etwa 40 AntifaschistInnen vor der Jenaischen Straße 25 � ein Gebäude, das nicht nur als rechtes Schulungszentrum in Thüringen fungiert, sondern den Nazikadern Ralf Wohlleben und Andre Kapke seit einiger Zeit auch als Wohnsitz dient. Gegen halb Neun waren nur noch wenige Nazis auf dem Gelände des �braunen Hauses�, im Hinterhof befand sich ein einsames Fahrzeug und ein kleiner LKW. Während die AnwohnerInnen bereits mit Flugblättern in den Briefkästen über die Machenschaften der in Jena-Lobeda ansässigen Neo-Nazis informiert wurden, entrollten AntifaschistInnen ein Transparent vor der Haustür von Wohlleben, welches sich gegen die neofaschistische Großveranstaltung richtet, die mit dem Namen �Fest der Völker� in zwei Wochen stattfinden soll. Der zweite Eingang wurde mit einem Müllcontainer verbarrikadiert. Nach einer halben Stunde traf die Polizei ein und nahm die Personalien von allen Anwesenden auf, während zeitgleich eine Spontankundgebung vor dem Haus von Wohlleben angemeldet wurde. Wenig kam �Ralle� Wohlleben vorbei und betrat mit mehreren Neo-Nazis das Gebäude, in dem auch der NPD-Kreisverband Jena seinen Sitz hat. Immer wieder waren laute Sprechchöre in Jena-Lobeda zu hören.
Neo-Nazis durch Sitzblockade gestoppt
Als die Rechtsextremisten rauskamen sich auf den Weg nach Weimar machen wollten, liefen die AntifaschistInnen auf das Auto von Wohlleben zu. Etwa 10 Beamte bildeten eine Polizeikette, um die Abfahrt der Neo-Nazis zu sichern. Die Kette wurde von den GegendemonstrantInnen sofort durchbrochen und Wohlleben aus nächster Nähe besucht, hinter seinem Fahrzeug stellten sich 20-30 Antifas auf und blockierten für einige Zeit die Abfahrt, so das dass betroffenen Fahrzeug zwischen der Sitzblockade und dem verbarrikadiertem Tor eingekeilt war. Nach kurzer Zeit trafen auch schon die ersten 50 Schläger der Göppinger Bereitschaftspolizei (Baden-Württemberg) in voller Kampfmontur ein. Während der Trupp vor der Blockade stehen blieb stürmte der Einsatzleiter mit den Worten �Ich habe da meine eigenen Methoden!� in die Menge und schlug einem friedlichen Demonstranten brutal ins Gesicht. Die Sitzblockade wurde nach 30-60 Minuten geräumt, 22 Personen wurden festgenommen und vereinzelt in Handschellen abgeführt. Gegen sie wurde Anzeigen wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung erstattet.
�Thüringentag� : Reinfall für die rechte Szene
Die Rechtsextremisten fuhren dann ungehindert nach Weimar, wo sich im Laufe des Tages nur ein Häufchen von etwa 100-150 Neo-Nazis aus ganz Thüringen sammelte. Der Theaterplatz wurde Ihnen verwehrt, da Wohlleben bei der Anmeldung 500 Teilnehmer angab und auf Grund dieser Größenordnung die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte - statt dessen mussten sie auf den Herrman-Brill-Platz ausweichen. Das war neben der geringen Teilnehmerzahl bereits die dritte Pleite für Wohlleben, da bereits am Vortag der neugewählte NPD-Kreisvorstand Martin Rühlemann wegen mehreren Vorstrafen als stellvertretender Versammlungsleiter abgelehnt wurde. Nach Redebeiträgen von Frank Schwerdt (NPD Thüringen), Michael Burkert (Skinheadclub Friedrichroda/NPD Gotha) und Patrick Wieschke (Kameradschaft Eisenach/NSAW/) schallte es vom Stadionvorplatz Neo-Nazimusik, die unter anderem von der österreichischen Band �Astaru� aus dem Umfeld einer sog. �Division 28 � gespielt wurde. Gegen 16:00 wurde schließlich die erfreuliche Mitteilung verkündet, das der Thüringentag vorzeitig aufgelöst werden solle. Nach Behördenangaben, handle es sich eher um Vergnügungsveranstaltung als um eine politische Kundgebung, die daher nicht vom Versammlungsrecht gedeckt werden könne. Außerdem wurden vier Neo-Nazis wegen Waffenbesitz und verbotenen Symbolen festgenommen. In der Innenstadt gab es breiten bürgerlichen Protest: Um 7:30 wurde das Theater symbolisch von 150 Menschen verhüllt und im späteren Verlauf nahmen 600 DemonstrantenInnen an einer BgR-Demo teil. Noch am Abend sammelte sich in Jena eine kleine Gruppe von 14 Neo-Nazis und protestierte gegen die vorzeitige Beendigung der Nazifeier.
Der Reinfall des Thüringentages dürfte ein kleiner Vorgeschmack für das kommende �Fest der Völker� sein. Daher am 11. Juni: Europaweites Nazi-Treffen in Jena verhindern!
mods