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Antifa 08.05.2005 17:29 Themen: Antifa
Polizei löst die NPD Demo in Berlin auf.
Die Rechtsextreme Partei NPD sagt im Anschluss durch auflösung der Demo durch die Polizei die Demo überraschend ab.
Über 6500 Antifaschistinnenen treten heute zusammen gegen ca. 2000 Nazis in Berlin an um den Aufmarsch der rechten zu blockieren.

Dies wurde nach aktuellen jedoch noch spärlichen informationen erfolgreich in die Tat umgesetzt, die Nazi Demonstration wurde von der Polizei vor ca. 15 min aufgelöst.

Nähere Info`s folgen

Danke an alle couragierten Antifaschistinnen !
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Ergänzungen

Autonome Antifa is in

Kill BRD 08.05.2005 - 17:48
Auf Drängen der Polizei haben die Nazis (es waren wohl über 3.000) den Aufmarsch abgesagt. Die Polizei führte die Gegendemonstranten an. Das erinnert an den schönen 1. Mai 2001 in Frankfurt am Main.

Frühere Infos zum heutigen Tag in Berlin:
 http://de.indymedia.org/2005/05/115422.shtml

abgesagt?

leser 08.05.2005 - 17:51
laut spiegel online hat die jn ihren aufmarsch in absprache mit den bullen abgesagt
 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,355139,00.html

Wie das?

Antifaschist 08.05.2005 - 18:02
Soll das heißen, die eigentliche Nazi-Demo nach der Kundgebung hat gar nicht stattgefunden? Ich war bis kurz vor vier am Fernsehturm - die Redeleitung beschwerte sich zuletzt über die undemokratischen Polizeimethoden, wonach bis 14:20 die angemeldete Demoroute frei gewesen wäre. Die Polizei habe die Antifas nicht am Betreten der Route gehindert. Anschließend wurde die Kundgebung mit einem Beitrag aus Österreich ("Ostmark") fortgesetzt...

Also kein Demozug? Und wie kommen die armen Nazis jetzt wieder nach Hause?

newsticker teil 1

zuppi 08.05.2005 - 18:02
eine gute idee,den news-ticker neu zu machen,der erste wird etwas unübersichtlich. zum nachlesen der verläufe ist er aber unerlässlich und deshalb hier noch mal die url dazu.

nun scheint die nazidemo wirklich auszufallen,die 5 stündige nazi-kundgebung ist auch eklig genug gewesen. ich hoffe mal,das hier noch fehlende berichte angelegt werden,die im eifer der aktuellen berichterstattung und infoweitergabe untergegangen sind.
mich würde z.b. interessieren,wie die massen vom bb-tor in die richtung lustgarten und blockade an der friedrichstrasse gelangt sind? gab es dort extra aktionen?
ich hoffe,das die antifas,die von weiter weg nach berlin gekommen sind,eine unbeschadete rückfahrt geniessen.
und zu den nazis noch dieses: das war nach leipzig die 2. grosse niederlage innerhalb einer woche!keiner mag euch! hier krepiert der nationale widerstand!
jetzt wird die ideologische beute eingeheimst und die zeit der interpreten beginnt. die mitte hat sich international bewährt,die radikale linke hat den kopf hingehalten und kann möglicherweise wenig von dem "sieg" über die nazis profitieren. abgeloost haben die faschos,so ganz praktisch auf den strassen der hauptstadt,und das war ja der heutige minimalkonsens.

Nazis ziehen zum Bahnhof

Alex 08.05.2005 - 18:04
Die Nazis fahren mit S-Bahnen langsam weg. Watch out!

5000-6000 in der Karl-Liebknecht-Straße und am Platz der Republik waren offenbar der Anlass, die Nazis nicht maschieren zu lassen. Hier krepierte der nationale Widerstand.

Nazis ziehen ab (17 Uhr)

egal 08.05.2005 - 18:07
laut einem Livebericht von USB.fm sind die Nazis momentan am S-Bahnhof und werden von den Bullen reingeschleust. Wohin die Fahrt gehen soll ist noch unklar, aber wenigstens hat´s angefangen zu regnen :-)

Nazis in die S-Bahn unterwegs

muss ausgefüllt werden 08.05.2005 - 18:10
Laut Livebericht von USB.FM löst sich die Gegendemo/Blockade langsam auf, aber einige Leute warten noch bis die Nazis in die U-Bahn in Richtung Köpenick abfahren.

3 Strophen

Norbert 08.05.2005 - 18:29
Und - auch interessant - so sieht es die NPD

"17:00 Uhr, Lt. Mitteilung wurde die Demonstration, auf Grund der Unfähigkeit bzw. des fehlenden Willens der Polizei-Einsatzkräfte, gegen 17:00 Uhr aufgelöst. Der Grund sei die massive Blockade sog. Antifaschisten, die man nicht entfernen könne, gewesen. Dem Vorschlag der Demonstrationleitung, eine Ersatzroute zu wählen, wurde mit der Begründung, daß auch dort mit einer Blockade linkskrimineller Randalierer gerechnet werden müsse, nicht entsprochen. Udo Voigt, der Parteivorsitzende der NPD, hielt vorher noch seine Abschlußrede und die Demonstranten beendeten die Veranstaltung mit dem Singen aller 3 Strophen der Nationalhymne."

Aktuell 17:30

l 08.05.2005 - 18:43
Es gibt Gerüchte, die NPD würde noch über eine andere Demoroute verhandeln?!

18:00 - Nazis immernoch am S-Bhf Alex

muss ausgefüllt werden 08.05.2005 - 18:59
die Pressesprecherin von Kritik & Praxis berichtete soeben auf USB.FM, dass von den 2.000 bis 3.500 Nazis immernoch viele von der Polizei zum S-Bahnhof Alexanderplatz geleitet werden, um in Richtung Ostberlin (Jannowitzbrücke) abgefahren zu werden. Es wird vermutet, dass an der Endstation Ahrensfelde der Umstieg in die Busse zur Abfahrt der auswärtigen Nazis stattfindet.

Bild 1

Gauner 08.05.2005 - 19:05
Von eben. Karl-Liebknecht/Ecke Dircksenstr.

Bild 2

Gauner 08.05.2005 - 19:06
Karl-Liebknecht-Ecke Dircksenstr.

Bild 3

Gauner 08.05.2005 - 19:07
Karl-Liebknecht- / Dircksenstr.

Bild 4

Gauner 08.05.2005 - 19:09
Diese Traube in der Größe findet sich etwa seit 2 Stunden am Bahnhof Alex, Nordseit. Sprechchöre. Schön. :-)

fortsetzung nazidemo

antifas 08.05.2005 - 19:26
einige freie kameradschaften planen offenbar trotz der auflösung durch die npd die demo an einer anderern stelle (möglicherweise abfahrtsort) fortzusetzen.

nix gut für npd

ex und hop 08.05.2005 - 21:29
NPD muss Demonstration zum 8. Mai in Berlin absagen

Foto: dpa

Die rechtsextreme NPD ist mit ihrer geplanten Demonstration am Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai in Berlin gescheitert. Tausende von Gegendemonstranten versperrten am Sonntag den etwa 3300 am Alexanderplatz versammelten Neonazis den Weg zum Boulevard Unter den Linden. Nach Stunden des Wartens sagten die Veranstalter die Demonstration ab und zogen sich zurück.

Die Neonazis hatten unter dem Motto '60 Jahre Befreiungslüge - Schluss mit dem Schuldkult' zum Bahnhof Friedrichstraße ziehen wollen. Den ursprünglich geplanten Marsch zum Brandenburger Tor hatte das Bundesverfassungsgericht am Freitag verboten.

Ein Sprecher der Polizei sagte, man habe die NPD wegen erwarteter Zusammenstöße mit Gegendemonstranten zur Absage aufgefordert. Die Behörden hatte zuvor angekündigt, nicht mit Wasserwerfern oder Schlagstöcken gegen friedliche Demonstranten vorzugehen. Die Polizei hatte nach Gewerkschaftsangaben rund 9000 Beamte aus mehreren Bundesländern im Einsatz.

Am Berliner Dom hatten etwa 3000 Menschen die Straße blockiert. Der DGB hatte große, aufblasbare Plastikflaschen aufgestellt. Darauf hieß es: 'Braune Flaschen zum Altglas'.

Auch rund um den Alexanderplatz hatten sich mehrere tausend Demonstranten dem Zug der NPD-Anhänger in den Weg gestellt. Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) sagte der 'Netzeitung': Die Menschen hätten mit friedlichen Mitteln klar gemacht, 'dass Nazis, die den größten Völkermord in der Geschichte verherrlichen wollen', nie wieder eine bedeutende Rolle in Deutschland spielen dürften.

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, sagte der dpa: 'Es war richtig, unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit der Mittel der NPD nicht den Weg frei zu machen, weil dies zu viele Verletzte gefordert hätte.'

Mehr als 40 Demonstranten wurden nach einer ersten Bilanz der Polizei festgenommen. Drei von ihnen sollen einen Brandsatz geworfen haben. Zudem war es zu einzelnen Flaschenwürfen gekommen, als am Vormittag nach Polizeiangaben rund 6500 Gegendemonstranten vom Bertold-Brecht- Platz in Mitte zum Alexanderplatz zogen. Die Veranstalter sprachen von 15 000 Teilnehmern. 'Neonazis von der Straße fegen, für die Freiheit und das Leben', skandierten viele Demonstranten.

Politiker, Kulturschaffende und Kirchen erinnerten am Sonntag in der Hauptstadt an den alliierten Sieg über die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Zum 'Tag für Demokratie' am Brandenburger Tor mit Prominenten aus Kultur und Sport - Boris Becker sagte überraschend ab - kamen nach Angaben von Senatssprecher Michael Donnermeyer seit Samstag mehr als 100 000 Besucher.

'Ich bin begeistert, dass so viele Menschen den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung feiern', sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, auf der Bühne am Brandenburger Tor. Am Vorabend des Gedenktages hatten bereits rund 25 000 Menschen mit einer Lichterkette quer durch Berlin gegen Krieg, Rassismus und Rechtsradikalismus demonstriert.

Am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow legten der russische Botschafter in Berlin, Wladimir Kotenew, und der Berliner Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper Kränze nieder. Der 8. Mai 1945 sei der Sieg der Zivilisation über die Barbarei gewesen, sagte Kotenew vor 1000 Zuhörern, unter ihnen ordensgeschmückte Veteranen der Roten Armee. Zu der Kranzniederlegung war auch die PDS- Parteispitze mit dem Vorsitzenden Lothar Bisky und den drei PDS- Senatoren erschienen. Eine Kundgebung gab es auch vor dem sowjetischen Ehrenmal in Tiergarten.

Der Berliner Filmproduzent Artur Brauner erinnerte mit einer Zeitungsanzeige an die Millionen von den Nazis deportierten und ermordeten Juden: 'Der Schaden, der Deutschland durch die Vertreibung oder Ermordung der jüdischen Wissenschaftler, Gelehrten oder Künstler entstanden ist, wird nicht wieder gut zu machen sein.'

festnahmen

hand 08.05.2005 - 21:32
08.05.2005, 19:37 Uhr
42 Festnahmen bei Demonstrationen in Berlin
Nach den Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen zum 60. Jahrestag des Kriegsendes hat die Berliner Polizei ein positives Fazit gezogen. Die Gedenkveranstaltungen und das Fest der Demokratie am Brandenburger Tor seien «vollkommen störungsfrei» verlaufen, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Am Rande der Kundgebungen der rechtsextremistischen NPD und von Gegendemonstranten gab es insgesamt 42 Festnahmen. Die Polizei war mit rund 9000 Beamten im Einsatz.

Tausende Bürger hatten die Straße Unter den Linden und damit die geplante Marschroute der NPD blockiert, die vom Alexanderplatz zur Friedrichstraße führen sollte. Die Polizei untersagte daraufhin den Marsch. Die NPD beendete danach ihre Veranstaltung gegen 17.00 Uhr. Insgesamt hatten sich am Alexanderplatz nach Polizeiangaben rund 3300 NPD-Anhänger eingefunden. Von ihnen nahm die Polizei bei Vorkontrollen zehn Personen fest.

Zu kleineren Zwischenfällen kam es auch bei den Gegendemonstrationen. Mehrere hundert Menschen hätten versucht, zur NPD-Kundgebung zu gelangen. Die Polizei berichtete von Flaschen- und Steinwürfe auf Polizeibeamte. 32 NPD-Gegner wurden festgenommen.

© ddp

Druck der Internationale Medien

ab 08.05.2005 - 22:39
Heute im Observer und AP Newsticker:
German Far-Right Rally Protests 'Guilt'

Ostbahnhof: Nazis aufs Maul!

...und zwar richtig 08.05.2005 - 23:39
Ab 17 Uhr kam es am Ostbahnhof Berlin zu diversen unsererseits erfolgreichen Zusammenstößen zwischen Antifas und den Nasen.
Es kamen immer wieder versprengte Trüppchen Glatzen dumm wie Oskar und völlig erkennbar in den bahnhof gestratzt. Hier wurde gleich durch einschlägige Parolen die Aufmerksamkeit der gut 50 Antifas auf die Spackos gelenkt, welche daraufhin auch ordentlich kassiert haben...und zwar nicht nur von den Antifas, sondern auch der ein oder andere Bürger hat fliehende Nazis weggecheckt. Zwischenzeitlich mussten sich 10 der Faschos in eine Eisdiele im Bahnhof flüchten, welche dann von den Angestellten mit eher mäßigem Erfolg gegen den Druck der außenstehenden Antifas verteidigt wurde. Dann kamen irgendwann die gepanzterten Bullen, und schirmten die Abfahrtsbahnsteige (meist gen Osten...where else) der Nazis ab...bin leider zu spät auf die Idee gekommen Fotos zu schießen...habe nur 2 oder so...fotografiert hat wohl auch "Frank the Tank". Der Spacko saß in meinem Zug. Na ja, großer Auftritt der anwesenden Antifas...hätten ruhig ein paar mehr sein können; aber nach Bekanntgabe des Nazi-Demo-Abbruchs, hatten viele wohl keine Lust mehr; was weiß ich...

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