Konvoi gegen Faschismus und Kapitalismus
Unter dem Motto „8. Mai 1945 – Tag der Befreiung | 8. Mai 2005 – Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ rief das Gegeninformationsbüro zu einem Auto- und Fahrradkonvoi auf. Diverse Kleinbusse, PKWs und rund 50 Radlerinnen und Radler sorgten am Freitag, den 6. Mai ab 16 Uhr für Aufsehen in der belebten Innenstadt Berlins.
Im Vorfeld des Tages der Befreiung führte der Konvoi an Orte des Gedenkens an die Opfer des Faschismus und an Orte des Verbrechens, beziehungsweise zu Institutionen und Konzerne, die den Faschismus nahezu bruchlos überlebten. Kontinuitäten der bundesdeutschen Justiz, die damals wie heute gegen die oppositionelle Linke gerichtet ist, wurde ebenso beleuchtet wie der expansionistische Drang deutscher Konzerne und die militärische Begleitmusik, die am Ort der jährlich stattfindenden Gelöbnisse beim Bendlerblock aufgezeigt wurde.
Dem Gedenken an 11 000 aus Frankreich nach Auschwitz deportierte und ermordete Kinder wurde durch eine Polizeikette der Zugang zum Bahnhof Zoo verwehrt. Die Deutsche Bahn weigert sich, eine Ausstellung zu den Verbrechen der Reichsbahn auf Bahnhöfen zu zeigen, die in Frankreich Tausenden von Reisenden auf Bahnstationen gezeigt werden konnte. Hunderte von Informations-Flyern konnten trotzdem an interessierte Bahnreisende verteilt werden.
Weitere Stationen waren Daimler-Chrysler, die Deutsche Bank und der Bertelsmann-Sitz - Unter den Linden 1.
Zu den Höhenpunkten des Konvois gehörten die Redebeiträge der Zeitzeuginnen Vera Ansbach und Erika Baum am Gedenkstein für die Gruppe Baum am Lustgarten und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Widerstand war möglich und notwendig und ist auch heute möglich und notwendig – ebenso notwendig ist auch der menschliche Umgang miteinander, der den Widerstand erst ermöglicht. Die Lektüre Rosa Luxemburgs - mit all ihren Facetten - dürfe nicht auf Schlagworte reduziert werden, so Erika Baum, sondern sollte tiefgehender betrachtet werden, um auch in der heutigen Situation zu den richtigen Schlußfolgerungen zu kommen.
Eine Dokumentation des Konvois und der Redebeiträge ist in Arbeit.
Dem Gedenken an 11 000 aus Frankreich nach Auschwitz deportierte und ermordete Kinder wurde durch eine Polizeikette der Zugang zum Bahnhof Zoo verwehrt. Die Deutsche Bahn weigert sich, eine Ausstellung zu den Verbrechen der Reichsbahn auf Bahnhöfen zu zeigen, die in Frankreich Tausenden von Reisenden auf Bahnstationen gezeigt werden konnte. Hunderte von Informations-Flyern konnten trotzdem an interessierte Bahnreisende verteilt werden.
Weitere Stationen waren Daimler-Chrysler, die Deutsche Bank und der Bertelsmann-Sitz - Unter den Linden 1.
Zu den Höhenpunkten des Konvois gehörten die Redebeiträge der Zeitzeuginnen Vera Ansbach und Erika Baum am Gedenkstein für die Gruppe Baum am Lustgarten und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Widerstand war möglich und notwendig und ist auch heute möglich und notwendig – ebenso notwendig ist auch der menschliche Umgang miteinander, der den Widerstand erst ermöglicht. Die Lektüre Rosa Luxemburgs - mit all ihren Facetten - dürfe nicht auf Schlagworte reduziert werden, so Erika Baum, sondern sollte tiefgehender betrachtet werden, um auch in der heutigen Situation zu den richtigen Schlußfolgerungen zu kommen.
Eine Dokumentation des Konvois und der Redebeiträge ist in Arbeit.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
blah
Relativierung !
Das ist doch Relativierung !