Der 1. Mai in Hamburg

hippishit 03.05.2005 16:59
Drei Demos an einem Tag - Sonnenschein, Hitze und Happy People!
Um 10 Uhr startete am Uni-Hauptgebäude am Dammtorbahnhof die DGB-Demo. 5000 Menschen nahmen teil, darunter bis zu 500 Studierende in einem eigenen Block. In den Stadtteilen Harburg und Bergedorf fanden eigene DGB-Demos mit 1500 bzw. 600 Teilnehmern statt. Abschlußkundgebung, Kinderfest und Bratwurststände waren auf dem Großneumarkt in der Neustadt.
Gegen 13 Uhr 30 setzte sich nach einer Theatereinlage die Euromayday-Parade von der Wiese am Michel aus in Bewegung. Die Route führte die mehreren Tausend TeilnehmerInnen fast immer am Hafen entlang. Bewußt passiert und mit Aktionen bedacht wurden Lidl an der Reeperbahn und das Flüchtlingsschiff in Altona. Von fünf Wagen gab es Musik und Redebeiträge. Eine Sambagruppe sorgte für Stimmung und viele Passanten schauten sich die etwas andere Demonstration an.
Da manchem die Kapitalismuskritik des Euromayday nicht weitgehend genug war begann um 17 Uhr noch eine revolutionäre 1.Mai-Demo am Bahnhof Sternschanze. Zum ersten Mal an diesem Tag zeigte die Polizei größere Präsenz. Die Demo mit ungefähr 600 TeilnehmerInnen wurde von mehreren Hundertschaften der Polizei in einen Wanderkessel genommen und der eine oder andere Wasserwerfer fuhr durch die Gegend. Trotz einer überflüssigen Personalienfeststellung ("In der Demo wurde ein Joint geraucht", O-Ton Polizei) blieb die Demo friedlich.
Nach neun Stunden Demonstrationen endete der 1. Mai so ruhig wie er begonnen hatte.

Nachtrag zum 30. April:
Ottensen soll Punkfrei werden! In den letzten Wochen setzte die Polizei immer wieder willkürlich Punks in Ottensen/Altona fest. Die Punkerphobie geht nun soweit, dass für ein Straßenfest am 30. April, dass von einer Ini zum Erhalt des Bismarck-Bad (Hamburg will Schwimmhallen schließen) veranstaltet wurde, ein generelles Punkverbot erlassen wurde. Nicht nur der Auftritt der Band "Left Jab", die sich in der Ini engagiert, wurde verboten, sondern das Abspielen jedweder Punkmusik. Da sich Punkmusik nunmal nicht genau definieren läßt rückte beim Straßenfest auch gleich die Polizei an als Musik erschaltte, die als Punk definiert wurde.
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Punkparty auf der Altonale

Punker 03.05.2005 - 17:27
Liebe Freunde deftiger Musik. Demnächst findet in Hamburg Altona wieder einmal die Altonale statt. Eines der größten Stadtfeste Hamburgs.
Wir sollten entweder mit kleinen Musikmaschinen punkrockhörend über die Altonale ziehen oder mit Discwoman oder Walkwoman punkrockhörend Schilder tragen: Ich höre gerade Punkrock!
Selbst Ulrich Karpen, der in den 80igern noch mit martialischen Rechtsgutachten zur Abschirmung der Hafenstraße mit Personalausweißkontrollen sich einen Namen machte, sieht in dem Punkrockverbot einen Eingriff in díe Grundrechte. Der Mann hat offensichtlich gelernt.
Ist nur mal so ein Vorschlag.

punk in ottensen

punk auf st.pauli 03.05.2005 - 21:57
naja, wenn da "Polizei,SA/SS" von Slime läuft, und alle Punker die vorm Altoner Bahnhof stehn mitsingen, kann auch so´n Einsatzleiter Depp noch verstehn das das wohl Punker musik is..... ein Hoch auf den Mischer, der sich auch nicht grade beeilt hat das aus zu machen, als der Bulle vor ihn stand.
es gab ja auch mal anfang der 80er n Punk verbot in Hamburg, da durften auch keine Konzerte statt finden und die Leute wurden auf der Strasse verhaftet.
scheiß CDU faschisten, scheiß WM 2006. es geht ja doch immer nur um geld und status.... und wir werden geräummt, vertrieben, verboten, alles was bunt ist... tsjaja, liebe HamburgerInnen, selber schuld wenn ihr diesen depp wählt, aber auch die letzten haben ja schon mitgekricht das der scheiße ist, und nur ein freund der industrie und der bonzen..... und ab den Sommer, hurra! das neue Polizergesetz.... wird mal zewit das hier mal wieder gewaltig kracht......KRBUMMM!!!!