AUTOBAHN-CASTOR von Dresden nach Ahaus Mai/Juni

WigA Widerstand gegen Atomanlagen 29.04.2005 16:50 Themen: Atom
Zwischen 30. Mai und 14. Juni soll Atommüll in drei Transporten à 6 Castor-Behälter über 600 km Autobahn mit dem LKW fahren.
Die Situation

Im November 2003 wurde bekannt, dass die damalige sächsische CDU-Landesregierung und das Bundesumweltministerium 18 Castor-Behälter mit 951 abgebrannten hochradioaktiven Brennelementen aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Dresden-Rossendorf in das zentrale Brennelemente-Zwischenlager Ahaus (BZA) bringen wollen. Besonderheit: Der Atommüll soll in drei Transporten à 6 Castor-Behälter über 600 km Autobahn mit dem LKW fahren.

Nachdem zunächst alle beteiligten Regierungen für die Transporte waren, führten die zahlreichen Proteste der Anti-Atomkraft-Initiativen in Dresden, Ahaus und entlang der Transport-Autobahnen zu einem taktischen Rückzug der NRW-Landesregierung. Sie klagte jedoch nur gegen die Transportgenehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), ohne inhaltlich gegen die Einlagerung des Atommülls vorzugehen. Deshalb scheiterte die Klage. Daraufhin knickte die NRW-Landesregierung wieder ein und einigte sich mit Sachsen darauf, die Atomtransporte im Jahr 2005 durchzuführen.

Alle drei Transporte sollen nach derzeitigem Stand zwischen 30. Mai und 14. Juni rollen. Grund für diese Zeitplanung sind die Landtagswahlen in NRW am 22. Mai, die Rot-Grün nicht durch Castor-Proteste verlieren will. 2004 wurden aber mehrere Transporttermine aufgrund von angekündigten Widerstandsaktionen verschoben. Achtet deshalb auf aktuelle Infos.

Unsere Kritik

1. Die jetzt geplanten Atomtransporte dienen nicht dem Atomausstieg. Im Gegenteil: Sie sollen weiteren Atomtransporten nach Ahaus die Tür öffnen. Unter anderem aus dem Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München und aus der Plutoniumfabrik La Hague soll weiterer Atommüll nach Ahaus rollen.
2. Die geplanten Castor-Transporte verschleiern die ungelöste Entsorgungsfrage für Atommüll. Es gibt weltweit keine sichere Entsorgungsmöglichkeit für Atommüll. Die sogenannte „Zwischen“-Lagerung verschiebt das Problem nur auf kommende Generationen und sichert den ungestörten Weiterbetrieb der jetzt laufenden Atomanlagen.
3. Die Transporte sind absolut überflüssig: Die Lagerhalle in Dresden-Rossendorf ist bautechnisch „moderner“ als das Ahauser Zwischenlager. Ein Transport bringt also keinen Sicherheitsgewinn, sondern Gefahren für die Bevölkerung an den Transportwegen.
4. Gravierende Schwachstellen bei der Behältersicherheit und der Lagerhallensicherheit werden einfach ignoriert, um das Bild von der „sicheren“ Zwischenlagerung nicht zu stören.
5. Wieder einmal sollen Tausende von Polizisten Proteste mit Gewalt im Keim ersticken. Anstatt Atomanlagen stillzulegen werden für die Atomtransporte demokratische Grundrechte massenhaft außer Kraft gesetzt, um eine reibungslose Fahrt auf der Autobahn zu garantieren. Für Ahaus ist eine mehrwöchige polizeiliche Besatzung zu erwarten.
6. Die rot-grüne Bundes- und NRW-Landesregierung verhindern im Einklang mit CDU/CSU/FDP den Atomausstieg. Der neue Atomreaktor in Garching, Bestandsgarantien für laufende AKWs, der massive Ausbau der Urananreicherungsanlage in Gronau, die Endlagerpläne für Gorleben und die Atomtransporte unter anderem nach Gorleben, Ahaus und Gronau belegen, dass auch Rot-Grün die Atomenergie in Deutschland nach Kräften fördert.

Unsere Antwort: Wir stellen uns quer !

Wir wissen, dass der Atomausstieg nur durch Druck von unten erreicht werden kann. Deshalb konzentrieren wir uns auf wirksame Proteste und breiten Widerstand auf der Straße. 2004 konnten wir so die Transporte verhindern.

2005 wollen wir einen kompletten Einlagerungsstopp für Ahaus durchsetzen und den Atomausstieg im Münsterland konkret einleiten.

Unser Plan

Wir rufen zu bunten und vielfältigen Protesten an der Transportstrecke zwischen Dresden und Ahaus auf. Je mehr Aktionen im Vorfeld laufen, desto unwahrscheinlicher werden die Transporte.

Die Ausgangslage ist völlig anders als in Gorleben: Die Polizei muss drei Transporte nacheinander nach Ahaus bringen. Zusätzlich muss sie die Spezial-LKW-Stoßdämpfer immer wieder im Pendelverkehr von Ahaus zurück nach Dresden bringen, um den nächsten Transport zu starten. Dadurch ergeben sich viel mehr Widerstandsmöglichkeiten. Das heißt konkret, dass wir an fünf Terminen den Pendelverkehr durch vielfältige Aktionen durcheinander bringen können. Wir planen also nicht für einen Tag X, sondern für zwei Widerstandswochen. Aufgrund der fünf notwendigen Fahrten lautet unser Konzept X+4. Werden der Widerstand und der öffentliche Druck zu stark, steigen die Chancen für eine Absage oder weitere Verschiebung der Castor-Transporte.

Sollten die Transporte tatsächlich starten, stellen sich in Dresden-Rossendorf viele Menschen quer, um die Abfahrt des Atommülls zu verhindern. Dort benötigt der Atommülltransport 20 Kilometer bis zur Autobahn. Wichtig sind dann viele Aktionen an und auf den Autobahnen Richtung Ahaus. Es werden auch Demonstrationen direkt auf der Autobahn angemeldet werden, um unser Demonstrationsrecht dort durchzusetzen. Aber auch Camps neben der Autobahn, Mahnwachen auf Autobahnbrücken, an Autobahnzufahrten oder auf Rastplätzen können starke Polizeikräfte auf einfache und effektive Weise binden.

Sollte der Castor-Transport trotz Widerstand einen Aktionsort passiert haben, rufen wir alle Beteiligten auf, sofort nach Ahaus zu kommen. In Ahaus wird schon am Sonntag vor dem ersten Transport ein außerordentlicher Sonntagsspaziergang stattfinden und danach ein Widerstandscamp eingerichtet werden. Wir werden uns in Ahaus gegen die Einlagerung des Atommülls auf der Straße querstellen. Mehr als 500 Menschen haben dazu bereits den Aufruf „Wir stellen uns quer!“ unterschrieben.

Sollte der Atommüll das Zwischenlager erreichen, werden wir uns gemeinsam vor dem Zwischenlager sofort erneut querstellen, um die Rückfahrt der Spezial-LKW-Stoßdämpfer zu verhindern. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Leute nach den Protesten an der Strecke sofort nach Ahaus kommen. Solange die Stoßdämpfer in Ahaus sind, gibt es keinen neuen Transport. So können wir auch den öffentlichen Druck entscheidend verstärken. Auch in Dresden werden sich wieder viele Menschen querstellen, um die Stoßdämpfer nicht zurück zu lassen. Danach geht das „Spiel“ von vorne los.

X+4 gibt uns fünf Chancen zum Widerstand. Wir setzen auf einen starken Start und weiter wachsenden Widerstand durch die öffentliche Aufmerksamkeit.

Unsere Vereinbarung

Wir wissen, dass die Polizei versuchen wird, unsere Aktionen zu unterbinden. Wir suchen nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei, sondern mit der verantwortlichen Politik und Atomindustrie. Deshalb werden wir trotz aller polizeilichen Schikanen unser Demonstrationsrecht ruhig und besonnen, aber entschieden durchsetzen.

Besondere Umsicht erfordern Aktionen auf der Autobahn. Oberstes Ziel ist es, weder sich noch andere zu gefährden. Da wir aber ein Recht haben, dort zu demonstrieren, wo der Castor herfährt, werden viele Menschen auch auf der Autobahn selbst Demonstrationen anmelden und unser Versammlungsrecht offensiv durchsetzen.

Gemeinsam können wir die Castor-Transporte von Dresden nach Ahaus stoppen. Durch solidarisches Handeln untereinander setzen wir ein positives Gegenzeichen zu den verantwortungslosen Politikern aller Parteien, die weiter auf die Atomenergie setzen.

Alle Gruppen und Einzelpersonen, die sich in den Widerstand einklinken sind herzlich dazu eingeladen ihre Aktionen etc. selbstständig auf www.nixfaehrtmehr.de anzukündigen, zu bewerben, öffentlich zu machen. Infos zum Verfahren mit der Seite und eine Einführung gibts unter  nixfaehrtmehr@web.de!

Auch sehr gut: www.wigatom.de und www.bi-ahaus.de

Kein Castor von Dresden nach Ahaus !
Atomausstieg jetzt sofort !

see you on the road!
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Ergänzungen

Termine

antiatom 30.04.2005 - 18:48
22. Mai Sonntagsspaziergänge in Dresden und Ahaus - letzte Möglichkeit zum Protest vor den Transporten.

27. Mai, 16:00 Uhr Demo in Hannover, am Rande des Kirchentages

Termine für Infoveranstaltungen

Anti Atom Plenum Leipzig 06.05.2005 - 17:24

28.04. - Bochum - im Rahmen derAnti-Atom-Woche an der Uni!
02.05. - Bad Oeyenhausen - 20:00 Uhr Alte Druckerei , Kaiserstr.14 , 32545
Bad Oeynhausen
07.05. - Berlin - 17:00 Uhr - atomic cafe - 'auf nach dresden[!] - auf
nach ahaus[!]'
09.05. - Hannover - 19:00 Uhr - Pavillon am Raschplatz
Das atomplenum Hannover lädt zu einer Informations- und
Diskussionsveranstaltung über die für Ende Mai und Juni 2005
geplanten Castortransporte aus den Atomreaktoren in Rossendorf bei
Dresden in das Zwischenlager im nordrhein-westfälischen Ahaus ein.
Handlungsmöglichkeiten im Raum Hannover, durch den eine der beiden
möglichen (Straßen-) Transportstrecken führt, können bei Interesse
diskutiert werden.

11.05. - Göttingen
11.05. - Hildesheim
11.05. - Bonn

17.05. - Nottuln - 20:00 Uhr - Alte Amtmannei
17.05. - Münster - 20:00 Uhr - Sternstraße 31.
17.05. - Bremen - VeranstalterIn: Castor-Gruppe-Bremen: Kein Castor nach
Ahaus und anderswo! Urlaub in Bad Oeynhausen – Wir machen den Weg
dicht! 19.30 Uhr im Paradox, Bernhardstr. 12, zur
Reisevorbereitung. Kommt alle!
24.05. - Köln - 20:00 Uhr - Friedenswerk - Veranstalter: Kölner Gegentrom

In Leipzig wirds denke ich auch bald mal ne Veranstaltung geben. Schließlich kommt das Ding direkt bei uns vorbei!

näheres halt da wo ichs herkopiert habe: www.nixfaehrtmehr.de


Den Castor Stoppen!
No Pasaran! Atomausstieg sofort!

Heiße Phase beginnt!

roadblock 07.05.2005 - 14:57
Die heiße Phase für die drei Dresden-Ahaus-Castortransporte hat begonnen. Ende Mai soll der erste LKW-Transport mit sechs Castoren über die 600 km Autobahn rollen. Deshalb wollen wir euch die aktuellsten Infos liefern. damit ihr einen guten Überblick bekommt:

21./22. Mai: Konferenz und Sonntagsspaziergänge

Ein wichtiges Datum ist das Wochenende 21./22. Mai.
Am Samstag, 21. findet ab 12 Uhr im Zentrum Sternstraße 31 in Münster das letzte bundesweite Vorbereitungstreffen für die Castoren statt. Es geht um Aktionen in Dresden, an der Strecke und in Ahaus. Für Pennplätze wird in Münster gesorgt.

Am Sonntag, 22. Mai,
finden in Dresden und Ahaus wieder parallele Sonntagsspaziergänge statt. Dies ist die letzte Gelegenheit, sicher VOR den Castoren auf die Straße zu gehen. Deshalb ist eine große Beteiligung enorm wichtig. Beginn Dresden-Rossendorf: 15 Uhr, Beginn Ahaus: 14 Uhr (Motto: "Der Atomausstieg findet nicht in der Wahlkabine, sondern auf der Straße statt.")

Ab 25. Mai wird in Ahaus das Camp aufgebaut.
Mithilfe ist erwünscht. Ab 27. Mai finden in Ahaus, u.a. vor dem Zwischenlager, regelmäßig abends und nachts Mahnwachen statt. Geplant sind auch Kulturveranstaltungen etc pp sowie viel Raum für Gruppenaktionen, Zeit zum Gelände kennenlernen etc. pp.

27. Mai: Demo Hannover

Am Freitag, 27. Mai, findet in Hannover um 16 Uhr eine Demo am Rande des Kirchentags statt. Hannover liegt an der Nordstrecke und das Wochenende ist direkt am Beginn des Transportzeitfensters. Weitere Infos bei: www.atomplenum.de.

31. Mai: Demo Bad Oeynhausen

Um 18 Uhr wird in Bad Oeynhausen eine Demo über die Transportstrecke stattfinden. Dort hat sich das Anti-Atom-Forum Ostwestfalen-Lippe gebildet, die Bad Oeynhausen (4 km keine Autobahn!) zu einem Nadelöhr machen wollen.

Aktionskonzept X+4

Der Castor soll in Dresden schon an der Abfahrt gehindert werden. Wichtig sind viele Aktionen an der Strecke. Möglich sind im Norden Leipzig-Magdeburg-Hannover-Bad Oeynhausen-Ahaus und im Süden Chemnitz-Erfurt-Kassel-Dortmund-Bottrop-Ahaus. In Ahaus stellen sich viele Leute quer. Wenn der Castor an der Strecke durch oder in Ahaus drin ist, ist es sehr wichtig, dass alle Leute nach Ahaus kommen, denn: Viele Leute wollen die Transport-Stoßdämpfer vor dem Zwischenlager in Ahaus an der Rückfahrt hindern. Ohne diese Stoßdämpfer gibt es in Dresden keinen neuen Transport. Sind die Transport-LKWs wieder in Dresden, geht das Spiel von vorne los, sodass
wir mit Hin- und Rückfahrten insgesamt fünf Chancen zum Zugreifen haben (X+4). So bleibt unser Konzept flexibel und bietet für alle drei Transporte genug Möglichkeit zum Eingreifen.

Polizeivorbereitungen auf Hochtouren

Nach unseren Infos werden die Castoren komplett von sächsischer Polizei über die Autobahn im Konvoi begleitet. Geplant sind auch Pausen, deshalb macht euch mit den Autobahn-Rasthöfen vertraut, um evtl. Vorbereitungen für Mannschaftswechsel, Strahlenmessungen etc. pp. mitzubekommen. Für Ahaus sind allein 3000 Polizisten vorgesehen. Es herrscht bereits Urlaubssperre (auch rund um Bad Oeynhausen). Vor dem Zwischenlager will die Polizei mit 400 Polizisten auf dem Parkplatz dauercampen.
Zum Termin gibt es noch nichts 100%-iges. Deshalb spekulieren wir hier nicht zu dem Thema. Aber noch mal zur Erinnerung: 1998 wollte die Polizei den Transport VOR den Demonstranten durchziehen. Deshalb ist es enorm wichtig, dass schon am 22. Mai möglichst viele Leute auf der Straße sind.

Aufruf, Aktionen, Veranstaltungen:

Wer noch unter den bundesweiten Aufruf will oder Rückfragen hat, mailt uns an  wigatom@web.de Bis jetzt sind mehr als 60 Inis unter dem Aufruf. Der Aufruf steht unter www.nixfaehrtmehr.de.
Tragt eure Aktionen (so sie öffentlich sind) unter www.nixfaehrtmehr.de ein. Diese Website wird für die drei Castor-Wochen zur zentralen Infosite werden, damit wir nur eine Website aktualisieren müssen
Wenn ihr noch Veranstaltungen wollt, kontaktet uns möglichst rasch Derzeit gibt es Veranstaltungen in Berlin (7.), Göttingen, Hildesheim (11.), Bonn (11.), Münster (17.), Nottuln (17.), Köln (24.) sowie einige in Planung.

Liebe Leute, wir freuen uns, wenn ihr mitmacht. Unser Konzept ist dezentral, offensiv und bunt. Nur wenn viele Leute sich einbringen, können wir die Castor-Transporte zum Spektakel machen. Wann fahren die Scheiß-Teile schon mal im Sommer, wenn es schön und warm ist?

Gemeinsam können wir die Castoren stoppen!!

see you on the road!

www.bi-ahaus.de
www.wigatom.de
www.nixfaehrtmehr.de



Aufrufe drucken, Camp vorbereiten, Rechtshilfefonds anlegen und ähnliches kostet
viel Geld. Deshalb freuen wir uns über jede Spende, da wir dringend Geld
benötigen.
Spenden bitte auf folgendes Konto:
Konto 424 255 464, Inhaber: Florian Kollmann, Stichwort: "Castor",
BLZ 440 100 46, Postbank Dortmund

Sachsen verschleiert Transporttermin!

nixfaehrtmehr 11.05.2005 - 23:22
Sachsen verschleiert Transporttermin für Castoren -
Anti-Atomkraft-Initiativen rechnen weiter mit Castoren ab 28. Mai

Nach Einschätzung der Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem
Münsterland ist die Aussage der sächsischen Landesregierung, dass die Castor-Transporte "erst" in den Sommerferien stattfinden sollen, eine reine Nebelkerze, um von den tatsächlichen Transportterminen abzulenken. Die Initiativen gehen weiterhin davon aus, dass zwischen dem 28. und 31. Mai der erste von drei Castor-Konvois
mit hochradioaktivem Atommüll in Dresden startet. Das
Transportzeitfenster reicht bis zum 14. Juni.

Das Transportzeitfenster wurde schon im vergangenen November zwischen NRW und Sachsen abgesprochen. Die Polizei im Münsterland und Ostwestfalen hat deshalb für den Zeitraum nach der Landtagswahl am 22. Mai bis Mitte Juni eine Urlaubssperre. Auch mietet die Polizei seit längerem schon Objekte in Ahaus und
Umgebung an. Desweiteren plant die Polizei ab Ende Mai jeweils rund 400 Polizisten auf dem Parkplatz vor dem Zwischenlager in Ahaus im Dreischicht-System rund um die Uhr zu stationieren.

Sachsen verharmlost Transportgefahren - Angst vor Protesten?

Die Aussagen des sächsischen Umweltministeriums zu dem angeblich "geringen" Gefahrenpotenzial der Castor-Transporte sind skandalös. Erstens wird dort 2 kg Plutonium transportiert, genug um die gesamte Bevölkerung von NRW zu töten.
Zweitens gibt es keinerlei Vorkehrungen seitens der Polizei wie mit etwaigen Reifen- und Motorpannen oder anderen Unfallszenarien auf der Autobahn umgegangen wird. Bleibt im Schadensfall die gesamte Castor-Kolonne für Stunden auf der Autobahn stehen? Ein Verkehrschaos wäre die unvermeidliche Folge.

Und drittens wurden die Castor-Behälter MTR-2 niemals beladen getestet. Bei einem schweren Unfall sind die Folgen für die abgebrannten Brennelemente im Castor nicht bekannt. Die Aufhängung der Brennelemente ist so anfällig, dass die
Transportfirma sich weigert, die Castoren mit der Bahn zu fahren. Sollten die Brennelemente innerhalb der Castor-Behälter beschädigt werden, sind die Folgen nicht absehbar. All dies ignoriert und verschweigt die sächsische Landesregierung.

Offensichtlich hat die sächsische Polizei inzwischen Angst vor möglichen Protesten auf der Autobahn bekommen. An vielen Orten bereiten Gruppen Aktionen vor, um gegen diesen unverantwortlichen Atommülltourismus zu demonstrieren.
Besonderer Augenmerk fällt dabei auf Autobahn-Rasthöfe, Autobahnbrücken und -auffahrten. Hat die sächsische Polizei die Proteste und die Gefahren der Castor-Transporte unterschätzt und wird mit den Vorbereitungen nun nicht rechtzeitig fertig?

Die Anti-Atom-Bewegung ist für die Castor-Transporte gut aufgestellt. Die warmen Monate Mai bis September sind für Proteste generell ideal. Nach unseren Informationen sind viele Gruppen geradezu heiß darauf, an und auf den Autobahnen gegen die hochbrisanten Atomtransporte zu demonstrieren. Daran würde auch eine
Verschiebung der Castor-Transporte nichts ändern.

Die Vorbereitungen der Anti-Atomkraft-Initiativen für die Proteste laufen auf Hochtouren. Wir rufen für den 22. Mai zu zwei zentralen Auftakt-Demonstrationen in Ahaus und Dresden auf. Mit großen und bunten Sonntagsspaziergängen werden die Initiativen die heiße Phase der Castor-Proteste einläuten. Es folgen unter
anderem Demonstrationen in Hannover am 27. Mai, in Bad Oeynhausen am 31. Mai und ab dem 28. Mai rund um die Uhr in Ahaus.

Wir fordern deshalb die sächsische Landesregierung nochmals auf, die Atomtransporte doch noch komplett abzusagen. Dies würde als Signal der Vernunft gewertet werden. Wir erwarten auch von der NRW-Landesregierung endlich klare Aussagen und ein Ende des beschämenden Castor-Versteckspiels.


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Castor-Transporte ohne Sinn und Verstand

XXXXXXXXXXXXXXXXX 14.05.2005 - 14:48

Castor-Transporte ohne Sinn und Verstand

Hamburg (us) - Greenpeace hat am Freitag in Leipzig eine Protestaktion gegen einen geplanten Atommüll-Transport von Rossendorf bei Dresden ins westfälische Ahaus gestartet. Mit einer sieben Meter langen Castor-Attrappe geht es von Leipzig aus zwei Wochen lang durch Sachsen. Die echten Castoren werden voraussichtlich ab Ende Mai quer durch die Republik rollen.



Protest gegen Atomtransport
Auf dem Augustusplatz in Leipzig haben die Greenpeace-Aktivisten ein Banner entrollt: "Gefährlich, unnötig, sinnlos - Atommüll auf Deutschlandtour!" 150 gelbe Holzkreuze stehen bereit, auf denen Bürger mit ihrer Unterschrift ihren Protest ausdrücken können. Später sollen die Kreuze entlang der Transportstrecke aufgestellt werden. Bei der Tour durch Sachsen wird Greenpeace über die Risiken des bevorstehenden Atomtransportes informieren.

Die 18 Behälter mit 951 Brennelementen russischer Bauart sollen auf der Straße nach Ahaus transportiert werden. Sie stammen aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor in Rossendorf. Sachsen will sich der Verantwortung für seine radioaktiven Hinterlassenschaften nicht stellen. Stattdessen wird das Problem nach Ahaus ins Zwischenlager verschoben.

"Der Atommüll wird hin und her verschoben obwohl niemand eine Lösung für das Atommüllproblem hat", so Patric Salize von der Greenpeace-Gruppe in Chemnitz. "Diese Transporte sind auch deswegen so sinnlos, weil der Atommüll in Rossendorf genauso sicher beziehungsweise unsicher ist wie in Ahaus - die Bevölkerung entlang der Transportstrecke wird völlig unnötig gefährdet".

Der Reaktor in Rossendorf wurde 1957 in Betrieb genommen. 1993 beschloss die sächsische Regierung die Stilllegung und den Transport der Brennelemente nach Ahaus. Für Material aus Forschungsreaktoren gibt es noch nicht einmal ein Konzept für die Endlagerung.

Die aus Uran bestehenden Brennelemente lagerten zunächst in einem Wasserbecken. Vor etwa 15 Jahren wurden sie in Behälter zur trockenen Zwischenlagerung umgelagert. Bis heute gibt es kein Endlager für hochradioaktiven Müll. Deshalb dauert die Zwischenlagerung länger als ursprünglich gedacht.

Das Prinzip der Zwischenlagerung ist für Brennelemente aus Atomkraftwerken und Forschungsreaktoren das gleiche. Der Atommüll wird in Castor-Behälter verpackt, das soll Schutz genug sein. Da die Forschungselemente kleiner sind als die aus Atomkraftwerken, werden kleinere Behälter benutzt, die so genannten Castoren MTR2.

Ob die Castoren nach einem Unfall tatsächlich dicht halten, ist nicht bekannt. Denn mit dem MTR2 wurden keine entsprechenden Tests durchgeführt. Die 600 Kilometer lange Straßenstrecke bietet zahlreiche Unfallgefahren. Hochradioaktives Material wird quasi auf einem Silbertablett durchs Land gefahren. Mit den unsinnigen Transporten muss Schluss sein. Die Bundesregierung muss endlich ein schlüssiges Entsorgungskonzept vorlegen.




© Greenpeace e.V.

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WigA Münster 14.05.2005 - 14:51
Der Mai ist schon halb rum und der Countdown für die Castor-Vorbereitungen
läuft. In der Presse werden derzeit diverse Nebelbomben bezüglich des
Transporttermins geworfen. Lasst euch dadurch nicht kirre machen. Wichtig
sind die Termine unten, damit liegen wir auf alle Fälle richtig. Bei FESTEN news
melden wir uns sofort. Hier nochmal der momentane Sachstand:

21. Mai: bundesweites Vorbereitungstreffen

Am Samstag, 21. Mai, findet ab 12 Uhr in der Sternstraße 31 in Münster das
letzte bundesweite Koordinierungstreffen zu den Dresden-Ahaus-Castoren statt. Es
geht konkret um Aktionen an der Strecke, in Dresden und in Ahaus. Pennplätze
werden organisiert. Anmeldungen unter  wigatom@web.de


22. Mai: Auftaktdemos in Dresden und Ahaus

Am Sonntag finden in Dresden-Rossendorf vor der Anlage ab 15 Uhr und in Ahaus ab
14 Uhr ab Rathaus die Auftaktdemos für die sommerlichen Castor-Festspiele statt.
Diese Demos sind die letzte Gelegenheit sicher VOR den Castoren zu
demonstrieren!


28. Mai: Camp-Eröffnung in Ahaus

Ab Samstag 28. Mai steht in Ahaus ein Camp. Der genaue Ort wird erst kurz vorher
bekanntgegeben. Jeden Abend spielen Bands, es gibt Kultur und natürlich viel
action rund ums Zwischenlager. Wichtig: Packt für alle Wetterlagen was ein, von
Badehose bis zu Regenzeug und vor allem Gummistiefel und/oder Wanderschuhe. Wer
schon früh ins Camp kommt, sichert sich einen bevorzugten Sitzplatz auf der
Strecke ... Also kommt am Wochenende vorbei, klinkt euch ein und leistet mit uns
gemeinsam kreativen und bunten Widerstand.


Weitere Termine:

27. Mai: Demo in Hannover ab 16 Uhr (mit Picknick an der Autobahn), Infos:
www.atomplenum.de

27. Mai: Demo in Dresden. Infos: www.castorstopp-dresden-de.

31. Mai: Demo in Bad Oeynhausen auf die Transportstrecke ab 18 Uhr. (Bei Bedarf
wird der Termin vorverlegt).

1. Juni: Aktion in Kamen am Kamener Kreuz. (Bei Bedarf wird der Termin ebenfalls
vorverlegt).

In Bad Oeynhausen und Kamen wird es während der drei Transporte Info-Punkte
geben. Genaue Infos dazu nächste Woche.


Mithilfe dringend gesucht !!

Wir brauchen ganz dringend Leute, die ab dem 25./26. Mai nach Ahaus kommen und
beim Aufbau des Camps helfen!! Es gibt sehr viel Arbeit, die auf möglichst
vielen Schultern verteilt werden sollte. Wer Zeit und Lust hat, kommt einfach
vorbei oder meldet sich kurz an unter  wigatom@web.de.
Auch die Dresdner können noch dringend Leute gebrauchen, die bei der
Vorbereitung in Dresden helfen. Wer eher aus der Gegend kommt, sollte lieber
dorthin fahren, um den Widerstand in Dresden zu unterstützen.


Streckenbeobachtung

Wir suchen verlässliche StreckenmelderInnen. Infos nehmen wir nur von Leuten
entgegen, die sich VORHER bei uns angemeldet haben, damit wir nicht im
Info-Chaos landen, wenn die Castoren rollen. Anmeldungen unter:
 streckenbeobachtung05@web.de


Tipp 1: Die Polizei wird unterwegs mehrere Pausen (z.B. zum Wachwechsel)
einlegen. Deshalb schaut euch die Rasthöfe entlang der Nord- und Südstrecke
genau an. Nur dort können die Wechsel stattfinden. An beiden Strecken gibt es
nur je 10 Möglichkeiten insgesamt. Die Übergabepunkte sind vielleicht schon
Stunden vorher mit Wannen belegt und deshalb gut auszumachen. Im Übrigen steht
der Castor-Konvoi dann ohnehin schon ...

Tipp 2: Die Polizei hat vor allem vor Steigungsstrecken auf der Autobahn große
Angst. Steht der Konvoi erstmal dort, macht der Rest nicht mehr viel Spaß.

Tipp 3: Bei allem, was ihr auf oder an der Autobahn macht, seid bitte enorm
vorsichtig und gefährdet weder euch noch andere.

Gemeinsam werden wir die Castoren stoppen!!

Atomfeindliche Grüße
Eure Wiga Münster

Transpieaktion gegen Dresden - Ahaus - Castor

Luise 16.05.2005 - 23:27
Transpieaktion gegen Dresden - Ahaus - Castor
Mai / Juni 2005

Am Sonntag, 22.05.2005 sollen um 16:00 Uhr an möglichst vielen Brücken der Autobahnen
Transpis zum Dresden-Ahaus-Castor hängen! Macht alle mit, egal wo, muss nicht an der

Transportstrecke sein.


Beispiel:

kein Castor auf der Autobahn
Dresden 28.5.-14.6.!!! Ahaus

weitere Infos:
www.nixfaehrtmehr.de
www.x1000malquer.de
www.bi-ahaus.de
www.wigatom.de
www.aktionsbuendnis-muensterland.de
www.castorstopp-dresden.de

DEMO am 22. Mai in Ahaus!

driver 8 19.05.2005 - 01:02
Am Sonntag den 22. Mai gibt es die letzte chance noch VOR den Autobahn- Castoren gegen diesen wahnsinn auf die strasse zu gehen:

ab 14 uhr in ahaus vor dem rathaus und dann mit einer hoffentlich großen demo zum atommüll-zwischenlager!

hier ein paar tipps zur anreise-auch wichtig für die transporttage!

NACH WIEVOR GILT ALS LETZTE NEUIGKEITEN DAS WAS HIER OBEN UNTER NEWS STEHT! SOBALD NEUES HERRAUSKOMMT WIRD HIER WAS STEHEN UND NATÜRLICH UNTER:

 http://www.wigatom.de
 http://www.bi-ahaus.de

wir sehen uns in ahaus!
stop castor!



DIE ANREISE:

Bahn:

Ahaus liegt an der RegionalBahnlinie Dortmund-Coesfeld-Gronau ("Westmünsterlandbahn"), Abfahrt in Dortmund stündlich zur Minute 55, in Coesfeld zur Minute 01.

Von Münster aus ist Ahaus per Bahn auch über die RegionalBahn Münster-Steinfurt-Gronau ("Euregiobahn") zu erreichen, in Gronau umsteigen in die "Westmünsterlandbahn" Richtung Dortmund. Von Münster fährt auch die "Baumbergebahn" über Billerbeck nach Coesfeld.

Bus

Am schnellsten geht's von Münster aus aber mit dem EuroSchnellbus S70/S71 Münster-Winterswijk über Laer, Horstmar, Schöppingen und Heek nach Ahaus. Abfahrt in Münster am Bussteig A3.

Abfahrtszeiten:

montags - freitags: 7.08 Uhr bis 20.08 Uhr stündlich

samstags: 8.08 Uhr bis 18.08 Uhr stündlich

sonntags: 10.08 Uhr bis 18.08 Uhr zwei-stündlich und 20.20 Uhr


Ankunft am Ahauser Bahnhof jeweils zur Minute 17.

Abfahrt ist vom Bahnhof jeweils zur Minute 39, der letzte EuroSchnellbus S70/71 nach Münster verläßt Ahaus wochentags wie auch am Wochenende um 18.39 Uhr.

Für Zuspätgekommene u.a.: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (ab ca. 19 Uhr) verkehren auch zahlreiche Nachtbuslinien von Münster aus Richtung Ahaus.

Wer es schafft, den zentralen Nachtbus-Knotenpunkt in Holtwick zu erreichen, sollte dort in den N12 nach Ahaus/Alstätte umsteigen. Es gibt folgende Linien:

Richtung Legden/Holtwick (ü. Schöppingen), N6

Richtung Legden/Holtwick (ü. Coesfeld), N8

Richtung Ahaus, N6/N7/N8 mit Umstieg in Legden/Holtwick in N12

Richtung Lette/Dülmen/Buldern, N8 mit Umstieg in Coesfeld in N18


Von Borken aus fährt der R76/77 über Stadtlohn nach Gronau und hält zur Minute .. am Ahauser Bahnhof.

Infos über Bus- und Bahnverbindungen gibt's in Ahaus auch im Mobimax-Büro (Marienplatz am Ende der Bahnhofstraße).


Auto:

Aus Richtung Norden:
Die A1 in Richtung Münster nehmen. Am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wechseln auf die A30 Richtung Rheine. Runter an der Autobahnausfahrt Rheine Nord. Jetzt über die B70 durch Neuenkirchen, Wettringen, Metelen, Heek bis Ahaus. Diese Straße führt an der Ortseinfahrt Ahaus direkt am Gleis des Atommüllagers vorbei.

Aus Richtung Süden:
Über die A3 Richtung Köln und auf die A2 Richtung Hannover/Oberhausen wechseln. Am Autobahnkreuz Bottrop nochmals wechseln auf die A31 Richtung Gronau/Emden und runter an der Abfahrt Legden/Ahaus. Nach der Abfahrt rechts auf die B474 Richtung Ahaus abbiegen und etwa 5 km Richtung Ahaus fahren. Rechts von der Bundesstraße liegt in etwa 1,5km Luftlinie bereits das Atommüllager. Alternative: Bereits an der Abfahrt Gescher/Coesfeld herunter und in Gescher bzw. Coesfeld der Beschilderung in Richtung Ahaus folgen. Zweite Alternative: Weiterfahren bis zur Autobahnabfahrt Heek/Ahaus-Nord, dann rechts abbiegen in Richtung Ahaus. Diese Straße führt an der Ortseinfahrt Ahaus direkt am Gleis des Atommüllagers vorbei!

Es ist auch möglich auf der A2 am Autobahnkreuz Recklinghausen auf die A43 zu wechseln und weiterzufahren bis zur Abfahrt Dülmen. Nach der Abfahrt links abbiegen und über u.a. Lette, Coesfeld, Legden nach Ahaus. Hier unterquert man schließlich die A31 hinter Legden (siehe deshalb auch obige Beschreibung).

Aus Richtung Westen:
In den Niederlanden aus Richtung Norden über die A35 nach Enschede bzw. aus Richtung Süden über die A1. In Enschede der Beschilderung entweder Richtung Gronau, Alstätte oder Ahaus folgen. Fährt man Richtung Gronau (Grenzübergang Glanerbrug), so gelangt man schließlich über Epe und Graes nach Ahaus (B474). Alternative: In Enschede Richtung Alstätte/Ahaus (Grenzübergang Knalhutte), über Alstätte oder Graes nach Ahaus.

Aus Richtung Osten:
Fahrt am Autobahnkreuz Münster Nord von der A1 ab auf die B54 Richtung Gronau/Steinfurt. Über die Abfahrt Laer/Altenberge kommt Ihr durch Laer, Horstmar und Schöppingen und dann nach Ahaus. Nach der Ortsdurchfahrt Schöppingen links abbiegen! Nach der Durchfahrt Schöppingen-Gemen, kommt man direkt am Atommüllager vorbei.


ist garnicht so schwierig nach ahaus zukommen und auch hier gibt es einiges an wald und wiesen!
see you!

von Berlin nach Dresden-Rossendorf

atomschwein 20.05.2005 - 12:32
Demo in Dresden 22.5.

wer Lust hat von Berlin/Potsdam mit Zug und Bus zur Anti-Castor-Demo am Sonntag nach Dresden-Rossendorf zu fahren:

Treffpunkt 07:15 Uhr diesen Sonntag, 22.5., Bahnhof Berlin-Zoo am Eingang vom Reisezentrum.

Fahrt mit "Schönem Wochenend Ticket"

Zurück in Berlin 22:20 Uhr


(um von Potsdam zum Treffpunkt Berlin-Zoo zu gelangen:
06:51 Uhr ab HBF Potsdam, Ankunft Berlin-Zoo 07:09 Uhr, Treffpunkt am Reisezentrum 07:15)
(Abends zurück in Potsdam: 23:06 Uhr)


desweiteren gilt:
Marmor, Glas und Castor bricht - Yorck59 bleibt !



300 Atomkraftgegner in Ahaus und Dresden !

WigA Münster 23.05.2005 - 00:40
300 Atomkraftgegner in Ahaus und Dresden
von Wiga Münster - 22.05.2005 22:20

Rund 300 AtomkraftgegnerInnen haben heute in Ahaus und Dresden gegen die bevorstehenden Atomtransporte von Dresden nach Ahaus demonstriert. In Ahaus besetzten mehr als 200 Leute kurzfristig eine wichtige Straßenkreuzung am Stadtrand von Ahaus, die für die Castor-LKWs von zentraler Bedeutung ist. Die Blockade wurde mit den Worten beendet: "Heute gehen wir nochmal freiwillig, wenn der Castor kommt, bleiben wir hier!"
Bereits am Samstag bekräftigten Anti-Atom-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet bei einem Vorbereitungstreffen in Münster, dass es zwischen Dresden und Ahaus zu massivem Widerstand gegen die drei Castor-Transporte kommen werde. Motto: "Sommer, Sonne - Castor stoppen!!"

Auf den Demonstrationen wurde die Entsorgungslüge der Atomindustrie scharf kritisiert. Ein Gastredner der BI Lüchow versicherte in Ahaus, dass die WendländerInnen solidarisch an den Protesten teilnehmen werden und erinnerte daran, dass jeden Herbst unter anderem immer wieder viele AtomkraftgegnerInnen aus dem Münsterland und Sachsen nach Gorleben kommen. Morgen (Montag) ist in Meuchefitz im Wendland auch eine Infoveranstaltung zu den Autobahn-Castoren (19.30 Uhr) mit Leuten aus Sachsen und dem Münsterland.

Ansonsten gehen die Planungen für die Proteste unvermindert weiter. Feststehen tun folgende Demos für diese Woche:

Freitag, 27. Mai: In Dresden startet um 16 Uhr eine Demo ab Landtag zum Umweltministerium. Danach können alle gleich in Dresden bleiben, um bei der Abfahrt der Castoren dabei zu sein. Infos: www.castorstopp-dresden.de.

27. Mai: In Hannover findet am selben Tag um 16 Uhr ab Kröpke eine Demo durch die Innenstadt zur Autobahn statt, um die Nordroute zu besichtigen. An dem Wochenende ist in Hannover die Hölle los wegen des Ev. Kirchentages. Infos: www.atomplenum.de

28. Mai: In Ahaus wird um 18 Uhr das Camp mit einem großen Open-Air-Konzert eröffnet. Ort wird noch bekanntgegeben. Am Bahnhof Ahaus wird ab Samstag ein Info-Punkt eingerichtet, um Anreisende in Empfang zu nehmen.
Wer beim Camp-Aufbau mithelfen will, kann am Donnerstag, 26. Mai, ab 12 Uhr ins BI-Büro nach Ahaus kommen (Bahnhofstr. 51). Ab dann ist auch das Info-Telefon im Ahaus BI-Büro rundum besetzt: 02561-961799. Infos: www.bi-ahaus.de, www.wigatom.de.

Tag X1: In Bad Oeynhausen und Kamen sind Info-Punkte geplant. In Bad Oeynhausen wird es auch eine Demo geben.

Wer Aktionen macht oder sich aktuell informieren will, kann dies auf der zentralen Website www.nixfaehrtmehr.de tun. Die Seite soll für die zwei Castor-Wochen zur zentralen Seite werden, damit nicht viele Einzelseiten ständig aktualisiert werden müssen.

Für einen widerständigen Frühling!
Für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie!





e-Mail::  KEINSPAM.wigatom@web.de | Homepage::  http://www.wigatom.de |

CASTOR-ALARM: Am 30.Mai aus Dresden >>Ahaus!

WigA münster 23.05.2005 - 21:15
CASTOR-ALARM: Am 30.Mai aus Dresden >>Ahaus!
von WigA Münster - 23.05.2005 20:04

Nun ist es raus. Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen verlautete, fährt der erste Castor-Transport von Dresden nach Ahaus am nächsten Montag gegen 10 Uhr aus Dresden ab. Die Ankunft in Ahaus ist 15 Stunden später für die Nacht zum 31. Mai gegen 1 Uhr nachts geplant.
Nun ist es raus. Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen verlautete, fährt der erste Castor-Transport von Dresden nach Ahaus am nächsten Montag gegen 10 Uhr aus Dresden ab. Die Ankunft in Ahaus ist 15 Stunden später für die Nacht zum 31. Mai gegen 1 Uhr nachts geplant.

Wir lösen deshalb bundesweiten Castor-Alarm aus und rufen euch alle auf, am Wochenende oder am Montag nach Ahaus zu kommen.

Hier nochmal die zwei wichtigsten Termine:

Samstag: 28. Mai,18 Uhr Camperöffnung und Open-Air-Konzert in Ahaus. Wer nicht motorisiert ist, gemeinsame Hinfahrt ab MS mit dem Linienbus: Abfahrt 14.10 Uhr, Treffpunkt 13.50 Uhr am Hbf.

Montag: 30. Mai, 18 Uhr große Demo ab Bahnhof Ahaus zum Zwischenlager/Transportstrecke. Momentan ist eine Mahnwache direkt vor dem Zwischenlager noch genehmigt.

Wer beim Campaufbau am Donnerstag und/oder Freitag helfen will, ist herzlich eingeladen. Meldet euch unter  wigatom@web.de

Lasst uns gemeinsam etwas gegen die Castor-Transporte tun - stellen wir uns quer !

 http://www.wigatom.de
 http://www.bi-ahaus.de
 http://www.nixfaehrtmehr.de



kommt vorbei-die sonne scheint!!!!!! Es ist nicht saukalt, wie es sonst im wendland ist: WIR HABEN SOMMER!

SOMMER_SONNE_CASTOR STOPPEN!
cheers
WigA Münster

Ministerium lässt neue AB-Schilder aufstellen

Waldläufer 24.05.2005 - 10:45
Soeben wurde bekannt, dass das Widerstandsministerium ab sofort entlang der Transportstrecke neue Schilder aufstellen lässt, um auf die zwangsläufigen Behinderungen im Zusammenhang mit den Castortransporten ab nächster Woche aufmerksam zu machen. Auf das sie recht behalten mögen!!

Kath. Lanfrauen fahren dem Castor entgegen

Xerexes 25.05.2005 - 01:34
Schöppingen liegt dirket bei Ahaus:
Veranstaltungen in Schöppingen (30.05.2005)
Fahrt nach Dresden und Umgebung 30 05 05
Veranstalter: Landfrauenverband Schöppingen

Quelle :  http://www.schöppingen.de

Werbe-Info-Portal der Polizei Münster

Xerexes 25.05.2005 - 02:29
Die Polizei Münster, die die Einsatzleitung und die Polizeikräfte für den Castortransport in NRW stellt, hat ein Informationsportal zum Castor-Transport eingerichtet:  http://www.polizei-muenster.de
Neben einer FAQ-Seite findet sich auch eine Link-Seite:
 http://www.polizei-muenster.de/start/castor/castor_links/castor_links.htm

Während die Polizei Niedersachen aber immerhin auch Links zu einigen Bürgerinitiativen auf ihren Informationseiten zum CastorTransport im Wendland veröffentlichte, entbehrt die Seite der Münsterischen Polizei völlig solchen Hinweisen. Einseitig und so offenbar ideologisch interessengeleitet wird nur auf die Werbeseiten der Betreibergesellschaften der Zwischenlager und auf das BfS verwiesen.Entsprechend fallen auch die Antworten auf die FAQs aus.

@ Xerexes: Verhältnis Polizei -Betreiber

Liv 25.05.2005 - 23:52
dazu findest Du mehr, wenn Du auf das Bild klickst!

[mehr zu eon:  http://archiv.greenpeace.de/e-off/images/07/eoff.html ]

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Atomkraft — RAF-Múffig

@ RAF-Müffg — realist