Aktion zum "Herrentag" in Berlin
In den verganenen Tagen sind in Berlin Aufkleber aufgetaucht, die auf den ersten Blick von der BVG stammen und "Kein Bus und keine Bahn zum "Herrentag!" ankündigen.
Erst beim genaueren Hinsehen fällt einem das ziemlich klein geschriebene "Eine Forderung an die" über dem BVG-Logo auf. Nach der Angabe im "V.i.S.d.P." sind die Aufkleber in einer Auflage von 7500 Stück gedruckt und werden damit wohl für einigen Wirbel in der Stadt sorgen und Öffentlichkeit für das Thema Männergewalt nicht nur am diesjährigen "Herrentag" (am 5.Mai) schaffen.
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Ergänzungen
schöner friedrichshain?
gibt es dieses jahr auch wieder eine kundgebung zum männertag in friedrichshain?
ähnliche Aktion
Kundgebung
Wo bekomme ich...
geile Aktion.... kann mensch solche aufklber/plakate erwerben????
sprachgebrauch
die aufkleber sind ein weiteres beispiel der klassischen linksradikalen selbstbezogenheit, die aus der durchführung einer aktion schon schliesst, dass die aktion erfolg hat. dabei dürfte die gebetsmühlenartikge wiederholung diverser ismen und machtverhältnisse eigentlich niemanden interessieren ausser denjenigen, die mit dem codes was anfangen können.
Tanzen gegen den Herrentag
Au Backe!
Das jetzt allerdings wegen dieses teils satirischen ( glaube kaum, daß die Männer aus jenen Zusammenhängen jetzt ein Fahr- und Hausverbot einhalten), teils realistischen( die erwähnten Übergriffe finden statt!) Plakats die armen Männer wegen Diskriminierung heulen, also ehrlich...
Schaut euch doch lieber mal an, wie abschätzig sich in euren Beiträgen über geschlechtlich"andere" Menschen geäußert wird und erkennt einfach an, daß ihr noch Einiges dazulernen müßt. So sehr ich auch Kritik am Feminismus u/o GenderaktivistInnen habe und sowenig ich auch mit diesem Plakat zu tun habe: Von linken Männern eurer Sorte fühle ich mich diskriminiert. Eurer Unwissenheit über das Gewaltpotential des sog. "Herrentages" und die Inhalte der Geschlechterkritik weiß ich leider sonst nichts hinzuzufügen...
OH MANN...
Bis auf die Forderung keine Busse und Bahnen zur Verfügung zu stellen, handelt es sich bei dem Aufkleber um eine blosse Tatsachenaufzählung. Die Angriffe finden statt, die Täter sind in der Regel weiße heterosexuelle Männer und das ganze passiert nicht selten auch im ÖPNV. Das das hier als Rassismus oder Sexismus identifiziert wird, zeigt nur, wie Männer reagieren, wenn sie ihre priviligerte Position in Gefahr sehen. Witzig auch, das hier Männer schreiben, sie hätten kein Problem mit ihrer Männlichkeit. Super, dann ist ja alles gut. Keine Probleme mit sexistischer Arbeitsteilung, sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder, kein Problem mit Pöbeleien und Übergriffen gegen (vermeintliche) Juden und Ausländer, kein Problem mit Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender... Denn weiße deutsche heterosexuelle Männer haben ja kein Problem mit sich???
Das einzige was auf dem Aufkleber fehlt ist die Erwähnung homophober oder heterosexixtischer Übergriffe. Aber das sei den MacherInnen verziehen.
gegeg den muttertag!
Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich der Muttertag auch auf dem europäischen Festland durch, zunächst in Österreich und Skandinavien, 1923 dann auch in Deutschland. Im »Dritten Reich« erklärten 1933 die Nationalsozialisten den Familienfesttag zum Staatsfeiertag (zweiter Sonntag im Mai) und gebrauchten ihn für ihre Mutterkult-Ideologie. Hinweis: Sollte der Muttertag auf den Pfingstsonntag fallen, so ist der Muttertag einen Sonntag früher.
an dieser regelung hat sich bis heute nichts geändert. neben den wurzeln mi ns ist dieser tag aber auch zu kritiseren, weil hier in extremer form rollen festgeschrieben werden.
also: 8.mai gegen muttertag und geschichtsrevisionismus!
@ Bernauer:
@ die genzen scheiß Typen hier:
zum Thema Sprachgebrauch
Du schreibst die Aufkleber wären ein Beispiel für "klassischen linksradikalen selbstbezogenheit" und das das "eigentlich niemanden interessiert ausser denjenigen, die mit den codes was anfangen können."
Dazu gab es ja nun schon viel Diskusionen und ich glaube das Beste dazu wurde in dem Papier "Wo ist Behle?" geschrieben. Ganz grob steht da drin, das wir den Normalbürger auf der Straße mit unseren Inhalten nicht erreichen können, weil der damit nicht nur nichts anfangen kann, sondern "solchen Sachen" eh immer schon ablehnend gegenüber steht. Es kann also nur darum gehen, erstens das "entfernte Nahumfeld", also anpolitisierte SchülerInnen, Studies,... zu erreichen und in der eigenen Szene Themen die unterbelichtet sind zu pushen. Das das hier der Fall ist, zeigen die vielen Reaktionen.
Der Aufkleber kann vieleicht eine gewisse Öffentlichkeit schaffen und so Leute ansprechen, die da eh irgendwie nen Draht zu haben. Da ist die Sprache eigentlich kein Problem. Und selbst bei denen, die es nicht vertsehen, scheint ja klar zu sein worum es geht, wie wiederrum die Reaktionen hier sehr deutlich zeigen.
Ausführlicher ist das alles hier erklärt:
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keine kundgebung
So viele Ergänzungen...
Ihr seid oberpeinlich und euer Geschreibsel ist nur Ausdruck eurer geistigen Armut! Fight sexism! Fight antisemitism! Fight racism!
was ist kommunikationsguerilla?
ganz konkret wird hier mit dem monopol der bvg gespielt . wenn die sagen, sie macht das und das, ist das halt so. natürlich hängt da noch mehr rechtliches dran, aber die bürgerInnen denken erstmal, oh so ist das also. das haben wohl die vielen männer, die jetzt bei "nichtinhaltliche ergänzung" stehen genauso wenig verstanden, wie den inhaltlichen anlass der ganzen geschichte.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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Spassverderber.... — ra0105
Ihr spinnt doch nich mehr ganz richtig!!!! — Vater
zu viel kohle? — wurst
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rassistische aufkleber — gay communist
Faschistinnenpack — Heterosexueller Mensch
Schuss nach hinten — Wesen der Welt
Das erinnert mich — Berliner
Herrentag für Herrenmenschen ! — Burschi !
übelste sorte — mir ist schlecht
@ gay communist — Gelangweilte
haha — mann
wie krass — einer
@ die ganzen scheiß Typen hier: — Berliner
White Heteropatriarchy Power Canceln — Afropunk
Transgender — ...
@Genderaktivist — ...
Gott erschuf Mann und Frau — Die Bibel
Hetzartikel — Sperrholz