Meldung aus der Anarchistischen Föderation

Kristian Egeners 17.03.2005 10:00 Themen: Soziale Kämpfe
Ausführlicher Bericht vom Gründungstreffen der Libertären Gruppe Düsseldorf.
U.A. mit einer Dokumentation der gealtenen Rede und Hinweisen auf die Seiten wo ihr demnächst die Interviews vom Gründungstreffen nachlesen bzw als MP3 runterladen könnt
>Redemanuskript für das Gründungstreffen
der Libertären Gruppe Düsseldorf im FdA-
IFA

Inhalt:
# Redebeitrag des Gründungstreffens
# nächstes Treffen Wegbeschreibung (eingeladen sind alle interessierten AnarchistInnen!)
# Bericht vom Gründungstreffen



# Redebeitrag des Gründungstreffens

13. März 2005
Liebe Freunde, liebe
GenossInnen!

Unter dem Leitsatz und in einem aufrufartigen Einladungstext: "Etwas
Besseres als Staat und Kapital findest du überall", wurde in den letzten
Wochen für dieses Treffen heute eingeladen. Das geschah auf verschiedene Weise: über die linke Düsseldorfer Stadtzeitung "Terz", die den Text in einer verstümmelten Form veröffentlicht hat.

Über verschiedene Internet-Seiten, wie die der anarchistischen Gruppe "Schwarze Katze" im Sauerland, über die Seiten des libertären Info-Ladens "Zapata" in Düsseldorf, des "Anti-Hartz-Bündnises-NRW". Vielen Dank an dieser Stelle an die, die das auf sich genommen haben. Bekanntlich sind ja libertäre Stimmen im nicht-libertären linken Meer nicht immer willkommen. Das ist durch Geschichte und Gegenwart ja auch reichlich belegt. In seiner Ausgabe vom 4. März 2005 veröffentlichte das "Neue Deutschland" in der, an diesem Tag erscheinenden Ausgabe, auf der Seite 13, unter der Rubrik "Außerparlamentarisches" eine 29-zeilen lange Nachricht über den Termin heute. Es sollte heißen: "Anarchisten gründen libertäre Gruppe", stattdessen hieß es dann aber: "Libertäre gründen Düsseldorfer Gruppe".
Für die März-Ausgabe der "Graswurzelrevolution" und für die entsprechende
Ausgabe der "Jungle World" war es terminlich leider zu spät. "Junge Welt" und "taz rhein-ruhr" heuchelten Interesse und brachten dann nichts. Aber, das war meiner Meinung nach, ja auch irgend-wie nicht anders zu erwarten!
Die "UZ" - Redaktion brachte darüber ebenso wenig, und war von dem
Vorschlag, darüber etwas zu veröffentlichen, auch nicht sonderlich zu begeistern. Warum eigentlich auch, entspricht es ja letztlich auch nicht ihrem Weltbild. Schnappsidee, das überhaupt versucht zu haben. Tausende Flugblätter wurden verteilt. Um was geht es eigentlich? Um die Gründung einer "Libertären Gruppe Düsseldorf im Forum deutschsprachiger AnarchistInnen" (FdA-IFA). Einer politischen Gruppe, die für Aktivitäten
im Raum Düsseldorf gedacht war, und die, bei Interesse, Wunsch und
entsprechender Beteiligung, nicht nur im Düsseldorfer Raum aktiv sein soll und muss. Wieso ausgerechnet eine solche Gruppe und was ist das FdA-IFA? Weshalb muss es unbedingt eine anarchistische, eine libertäre Gruppe sein? Wieso müssen diese gottverdammten Anarchisten etwas nach außen tun, anstatt dass sie in ihren philosophischen Hinterzimmern bleiben?
Kann es stattdessen nicht eine ganz gewöhnliche Initiative in diesen
Zeiten sein, eine sogenannte "Bürgerinitiative"? Ein Sozialforum etwa? Nicht ATTAC und nicht die Kommunistische Partei? Kann es nicht die Wahlalternative, die "grüne" Partei oder die BILD-Zeitung sein?
Meiner Meinung nach, als libertärer Kritiker, und da stehe ich zum Glück
nicht alleine, reicht uns das alles nicht. Denn wir wollen viel mehr, als uns dieses System in seiner verlogenen Art an politischen Möglichkeiten anbietet. Wir wollen viel mehr, als nur ein wenig Dampf ablassen, jammern über die Ungerechtigkeiten dieser ungerechten Welt, und nur blinden Protest gegen die Schweinereien dieses kapitalistischen und menschenfeindlichen Systems äußern. Wäre es so, dass wir uns nur damit zufrieden geben würden, was es da alles an sogenanntem Protest und zahnlosem "Widerstand" gibt, mit seinen defätistischen (Neigung zum Aufgeben, Hoffnungslosigkeit) Grundmustern, dann wären es noch viel elender um uns bestellt, als es das heute da und dort schon ist. Mit seinem, im Grunde sozialdemokratischen Mustern: Nur nicht die Grundfesten des kapitalistischen Systems und des Staates angreifen, immer nur ober-
flächlich sein und Michels Narren- und Nachtmütze auf dem Kopf tragen.
Immer schön deutsch bleiben und deshalb, trotz leisen Erhebens seiner Stimme, weiterhin den deutschen Unter-tan spielen. Das ist die Haltung, nicht nur verschiedener Protestbewegungen, sondern auch der Mehrheit der Linken in diesem Land. Die kapitalistischen Herrscher können beruhigt schlafen gehen und ihr Staat hat keinen ernsthaften und fundamentalen, ja
revolutionären Widerstand zu fürchten. Die "linken" Blitzableiter, in und außerhalb der systemintegrierenden Parlamente sorgen schon dafür, dass alles beim Alten bleibt. Nicht zu vergessen, die Katastrophe der
angeblichen "Gewerkschaften", die in diesem Lande schon immer eine
treudeutsch-doofe, untertänige und vaterländische sozialdemokratische Rolle gespielt haben. Ihnen ist zu sagen:
"Richtige Gewerkschaften würden kämpfen. Schert euch zum Teufel, verpisst euch!"
Unterdessen ist die Kacke am Dampfen, der Sozialabbruch bekommt in diesem
Land immer neue Dimensionen. Immer neue Säue werden durchs Dorf getrieben.
Naturzerstörung und militärische Aufrüstung schreiten voran, Hoffnungslosigkeit und Resignation gibt es bei vielen Menschen. Ich-Sucht und Entsolidarisierung werden propagiert - jeden Tag und in immer neuen Formen. Die Medien-Demokratie macht's möglich. Ein nie gekannter Ausbau, nicht nur der staatlichen Sicherheitsapparate, nicht nur in diesem
Land, findet statt. Immer mehr Gesetze, die den staatlichen Terror
legitimieren werden von Konservativen und Liberalen, von Sozialdemokraten und den angeblichen "Grünen" über die parlamentarische und mediale Bühne gepeitscht. Die Entrechtung und die Versklavung des Menschen, seine totale
Unterwerfung unter die Herrschaftssysteme werden vorangetrieben, ohne Rücksicht auf Verluste. Gleichzeitig wird das Aufkommen rassistischer und rechtsextremistischer Ideologie, nach Worten mit Abscheu behandelt, in der Tat jedoch massiv gefördert. Das Anwachsen neonazistischer Banden und der kapitalhörigen faschistischen Parteien, wie zum Beispiel der NPD, wird offiziell bejammert, wie bei Schröders "Aufstand der Anständigen". Gleichzeitig werden die braunen Aufmärsche dieser Chauvinisten und
Menschenhasser leise toleriert und mit Hilfe martialischer Polizeiaufmärsche abgesichert - Heuchelei in Reinkultur also.

Während die Konservativen und Liberalen von Union und FDP, sowie die
Kapitalistenverbände offen das Schleifen der Restbestände der eigentlich schon immer, im "Sozialstaat" fragwürdigen Sozialsysteme fordern, betreiben es die antisozialen Mafiosi der SPD um Schröder, Clement und der anderen Horrorfiguren ganz offen und verpassen der ganzen Chose ihre "soziale" Rhetorik. Sie glauben, dass sie damit die Menschen bei der Stange halten können. Und damit das auch so bleibt, springt ihnen, eine mit ihnen im Bündnis sich befindende antisoziale und naturzerstörerische Atom- und Kriegspartei zur Seite. Nichts ist geblieben von den Grünen. Sie waren rebellisch und wollten eine andere Gesellschaft, soziale Gerechtigkeit und Emanzipation, ein Leben ohne Ausbeutung, Krieg, Rassismus und Naturzerstörung. Was einst als links und widerständig begann, ist längst verschwunden, die Sonnenblume ist in giftigem und verseuchtem Zustand kläglich eingegangen. Als Mitte der 80er Jahre in NRW beim grünen Landesverband eine Landes-AG "Basisdemokratie/Anarchie" gegründet wurde, da waren es nicht wenige Anhänger der Staats-
sozialismus im grünen Landesverband, die sich massiv gegen die Existenz
einer solchen öko-anarchistischen Landesarbeitsgemeinschaft aussprachen. Als diese dann, mangels an Unterstützung, sich auflöste, da setzten diese marxistischen Damen und Herren alles dran, dass es keine Neuauflage mehr gab. Als Jahre später, ein Herr Fischer, seine Ex-Spontis und die in der
heutigen bündnis"grünen" Partei, in allen Schlüsselpositionen sitzenden
ex-stalinistisch-maoistischen KBW-Funktionäre, die letzten aufrechten linken Grünen um Ebermann, Trampert und Jutta Ditfurth aus ihrer Partei vertrieben hatten, da war es um den Laden endgültig geschehen. Aber erste Anzeichen gab es schon viel früher. Ich erspare es mir, darauf noch
einzugehen, es ist ekelerregend genug. Damals in den 80er Jahren gab es schon einige Zeit eine FAU - eine von Ex-68er Studenten und exil-spanischen CNT-Leuten gegründete anarchosyndikalistische Gewerkschaftsinitiative in der BRD. Aber es gab auch die Anhänger der Freunde des Guerilla-Kampfes und sogenannter Antiimps, die glaubten, sie könnten alles dort in ihrem Sinne umfunktionieren.
Im Falle der GRÜNEN hat das Umfunktionieren erfolgreich geklappt. Im Falle
der FAU hat das nicht geklappt und die Anhänger von Lenin, Stalin und Che Guevara suchten das Weite. Wer nun denkt, dass das "deutsche Besonderheiten" seien, liegt absolut falsch. Ähnliche Geschehnisse gab es genug, auch in anderen Ländern, in denen sich libertäre Kräfte in der Auseinandersetzung mit ihren Gegnern befanden und befinden. Und da stellt
sich doch die Frage, woran es liegt, dass libertäre Gruppen und
Organisationen kaum erfolgreich unterwandert werden können? Ist die anarchistische Freiheitsbewegung am Ende deshalb so resistent, weil sie vielleicht so authentisch ist? Weshalb ist sie eigentlich die einzige wirkliche Freiheitsbewegung? Wenn wir uns vor Augen führen, dass das Ergebnis der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, seit es Herrscher
und Beherrschte, seit es ein oben und ein unten gibt, nur Sklaverei,
Unterdrückung, Entrechtung, Terror und Krieg ist, dann ist es nur folgerichtig, dass die Beherrschten sich in der gesamten Geschichte aufgelehnt haben. Sei es durch einzelne Erhebungen und Revolten, sei
es durch Freiheitskämpfe und Revolution. Mal weniger, mal mehr! Durch die
jeweiligen gesellschaftlichen Umstände bedingt. Aber dort, wo vermeintliche oder tatsächliche linke Parteien die Oberhand in solchen Auseinandersetzungen bekommen haben, war bald Schluss mit den neuen Freiheiten. Von neuem begann das Spiel vom Herr- und Knechtsein. Man erinnere hierbei nur an die russ-ische Revolution, die schließlich in der stalinistischen Terrorherrschaft endete. Dies, als nur ein Beispiel, das zeigt, was geschehen kann, wenn eine Revolution von trojanischen Pferden
besetzt wird.

Es ist sehr wohl ausschlaggebend, welchen Charakter revolutionäre
Bewegungen und Organisationen haben. Es ist sehr wohl wichtig, welche Ideen den gesellschaftlichen Befreiungsversuchen zu Grunde liegen. Braucht man nach der Befreiung schon wider Parteien und Staat, damit dasselbe Spiel wieder von vorne beginnt? Damit es eine neue Zwangsherrschaft gibt,
oder in der demokratischen Variante, eine versteckte Form der Herrschaft
des Menschen über den Menschen?
Oder brauchen wir stattdessen etwas völlig anderes? Nämlich:
bedingungslose Freiheitsliebe, Ablehnung jeglicher Art von Obrigkeit und Staat, Ablehnung der bürgerlichen Ordnung mit ihren, das Individuum eingrenzenden Gesetzen.
Und: Statt des Staates die freie Föderierung, und zwar von unten nach
oben. Seiner Originalität nach mit sozialistischem und internationalistischem Gehalt. Außerdem die Abschaffung der gesellschaftlichen Klassen und Rangstufen, der Privilegien und Unterschiede aller Art, der absoluten Gleichheit sozialer Natur. Schließlich die Beseitigung des Patriarchats.
Ich halte es zum Beispiel mit dem großen russischen Revolutionär und
Anarchisten Michael Bakunin, für den "Freiheit ohne den Sozialismus Privilegien und Ungerechtigkeit" bedeutet hat. Für ihn war es auch klar, "dass Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet". Eine Aussage, die fast prophetisch in Erfüllung gehen sollte. Von der Tribüne herunter bekannte er: "Ich hasse den Kommunismus, weil er die Verneinung
der Freiheit ist, und ohne Freiheit kann ich nichts Menschliches denken.
Ich bin darum k e i n Kommunist, weil der Kommunismus alle Kräfte der Gesellschaft im Staat konzentriert und vom Staate absorbieren lässt, weil er notwendigerweise zur Zentralisierung des Eigentums in den Händen des Staates führt". Daher nannte er sich einen Kollektivisten und wurde somit zum "Begründer der kollektivistischen Strömung" im internationalen Anarchismus. Wie diese Strömung, so gibt es daneben noch andere Richtungen, die gleichberechtigt nebeneinander bestehen. Dieser Pluralismus ist kennzeichnend für die Anhänger der anarchistischen
Freiheitsphilosophie und sie macht sie den anderen Ideologien letztlich
geistig überlegen. Nicht autoritäre Vorstellungen vom Sozialismus, wie sie im Marxismus zum Beispiel daher kommen, können deshalb die Zukunft gehören.

"Die revolutionäre anarchistische Philosophie und Aktion haben die
Befreiung des Individuums und die Gleichberechtigung der Menschheit als Ganzes zum Ziel", heißt es im Aufruf - und Einladungstext für die Gründung einer "Libertären Gruppe Düsseldorf im FdA".

Das ist eine der grundlegenden Aussagen freiheitlicher Zielvorstellung.
Diese Wegmarkierung ist eine der zentralen Aussagen auch im Selbstverständnis der Internationale der Anarchistischen Föderationen (IFA), dem das FdA als deutschsprachige Gruppierung mit Mitgliedsstatus in der IFA angehört. Das FdA hat neben der Aufrechterhaltung der internationalen Kontakte, das Ziel, den Aufbau einer deutschsprachigen Föderation zu unterstützen und selbige auch zu werden. Neben der Anarchistischen Föderation Rhein-Neckar-Pfalz (AF RNP), die im Südwesten der BRD als Regionalföderation besteht und agiert, und in deren Aktionsgebiet noch autonome Untergruppen tätig sind, gibt es in Norddeutschland und neuerdings in Thüringen aktive FdA-Leute. Kontakte gibt es nach Freiburg und nach Berlin. In der Pfalz haben sich zudem Gruppen für anarchistische Wohnprojekte zusammengefunden.

Gute Verbindung gibt es, wo vorhanden, zur anarchosyndikalistischen FAU.
Da und dort gibt es auch FAU-Leute, die auch zum FdA gehören, was auch noch aus der Zeit der FdA-Vorläufergruppe I-AFD herrührt. In diesem Zusammenhang gilt es herauszustreichen, dass keinerlei Vorschriften gemacht werden können und dürfen, welchen Weg innerhalb der verschie-
denen Strömungen einzelne Mitglieder oder Gruppen gehen wollen. Seien es
nun kollektivistische, individualistische, öko-anarchistische, anarchosyndikalistische, mutualistische, anarcho-kommunistische oder religiös-pazifistische, also tolstojanische Vorstellungen. So lange
der Weg mit unseren generellen Grundsätzen vereinbar ist, ist jeder
willkommen. Wir streben nicht die Übernahme politischer Herrschaft an.

In diesem Sinne steht das Angebot in einer anarchistischen Föderation, die
sich aufbaut, zusammen zu arbeiten, auf dass wir auch gemeinsam diesem Ziel einer freiheitlichen, nichthierarchichen, herrschaftslosen Gesellschaft, ohne Staat und kapitalistische Ausbeuter näher kommen mögen.

e-Mail::  libgrudus@web.de ¦ Homepage:: www.libgrudus.de.be ¦ Anschrift::
Libertäre Gruppe Düsseldorf in der FdA/IFA, Postfach 10 48 32, 40210
Düsseldorf ¦ Telefon: : 01212-5-845-69-879



# nächstes Treffen Wegbeschreibung (eingeladen sind alle interessierten AnarchistInnen!)

Unser nächstes Treffen findet statt, am Sonntag, den 20. März, um 17 Uhr im „Gambrinus“. Das ist auf der Oberbilker Allee in Düsseldorf. Wie kommt mensch dorthin? Mit der U 074 ab Hauptbahnhof drei Stationen bis zur Station „Philipshalle“ fahren, dann den Aufgang „Siegburger Straße/Philipshalle“ benutzen. Da ist das dann. Oder aber: Ab Hauptbahnhof, mit der S-Bahn (Richtung Köln oder Solingen) fahren. Das ist
dann die 2. Station (Haltestelle Bahnhof Oberbilk). Aber nicht den Ausgang zur Philipshalle benutzen, sondern den anderen. Und dann stehst Du direkt davor.



# Bericht vom Gründungstreffen

Bericht zur Gründungsveranstaltung
von Kristian Egeners
Am Sonntag, den 13.03.2005 Trafen sich in Düsseldorf AnarchistInnen zur
Gründung einer libertären Gruppe. Es kamen aber nicht nur DüsseldorferInnen.
Das Interesse an vernetzten anarchistischen Organisationen und vor allem
praktischen Aktionen scheint wieder etwas zu steigen. Die in NRW jahrelang
inaktive "Föderation der deutschsprachigen AnarchistInnen" scheint sich
reorganisieren zu wollen. Hier nun ein kleiner Bericht vom Gründungstreffen:

Es trafen sich 15 Leute, die absolut dazu entschlossen sind, so der
Eindruck, die anvisierte Sache umzusetzten.

Wer hat sich getroffen? Zwei Leute aus Neuss, drei Leute aus Wuppertal, zwei
Leute aus Köln (möglicherweise kommen von dort noch welche dazu), einer aus
Kaarst, zwei Leute aus dem Sauerland. Ein Mensch ist aus Bonn, der Rest ist
aus Düsseldorf. Davon sind drei Leute von "Food not bombs", ein
FAU-Sympathisant, eine ehemaliges FAU-Mitglied, dann meine Wenigkeit. Es
wurde auch ein Interview gemacht, das auf der Internet-Seite der "Schwarzen
Katze" erscheinen soll.

Es wurde ein kurzer Vortrag gehalten. Vom Inhalt her, war es eine
Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Verhältnisse und Positionen zu Staat und
Kapital, aus der Sicht eines Michael Bakunin. Dies natürlich nur angerissen.
Dann gab es eine kurze Darstellung, was FdA und IFA ist. Auch wie das
Verhältnis zur FAU ist. Das alles waren nur bruchstückhafte Darstellungen.

Nun ist es so, dass der Inhalt der Positionen von FdA und IFA-IAF bei der
nächsten Zusammenkunft diskutiert werden soll. Die Vorstellung ist nun so,
dass an zwei Sonntagen im Monat ein regelmäßiges Treffen der Libertären
Gruppe Düsseldorf stattfinden soll (wird auf der Startseite der Libertären
Gruppe veröffentlicht) Also, ich muss Dir sagen, dass es eine ausgezeichnete
Stimmung gewesen ist, in der das Treffen stattfand. Am Anfang waren alle
etwas zurückhaltend. Dann aber, nach der ersten halben Stunde wandelte sich
das plötzlich und sie tauten auf.

Und dann begannen sie zu erzählen. Und dann wurde es eine Bombenstimmung.
Fast so, als hätten sich da alte Freunde getroffen, die sich schon lange
nicht mehr gesehen haben, und deshalb sich viel zu erzählen hatten. Das ist
ja auch sehr wichtig. Denn wir wissen ja nicht, was noch alles auf uns
zukommen wird und wie wir dann alle aufeinander angewiesen sein können. Das
verdammte System, dass uns zerstören will, wird sich noch einiges einfallen
lassen. Lass' mal diese Gruppe sich zusammenwachsen. Ich habe auch den
Eindruck, dass sie mehr werden wollen. Auf jeden Fall haben sie fast alle
gesagt, dass sie nicht nur Theorie, sondern auch aktiv vor Ort arbeiten
wollen. Das ist es ja auch, was ich mir von Anfang an vorgestellt hatte.

e-Mail::  libgrudus@web.de ¦ Homepage:: www.libgrudus.de.be ¦ Anschrift::
Libertäre Gruppe Düsseldorf in der FdA/IFA, Postfach 10 48 32, 40210
Düsseldorf ¦ Telefon: : 01212-5-845-69-879
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Ergänzungen

anarchistisch?

Ruhland Mühdorf 17.03.2005 - 18:57
Es ist immer wieder erstaunlich mit welchen Mitteln die Düsseldorfer "anarchistischen" FunktionärInnen ihre Parteilinie durchsetzen:

Die Libertäre Gruppe Düsseldorf war (auf der entsprechend vorbereiteten Homepage  http://www.lgd-fda.speedpage.org/) schon selbsternanntes Mitglied der Föderation deutschsprachiger AnarchistInnen (FdA), noch bevor es überhaupt eine Gründungsversammlung gab... so einfach geht das!

Abgesehen davon halluzinierte sich die Libertäre Gruppe Düsseldorf auf ihrer Homepage bereits als Mitglied des Kommitees für Internationale Beziehungen der Internationalen Anarchistischen Föderation (CRIFA):

---------Zitat-------------
"Libertäre Gruppe Düsseldorf in der FdA/CRIFA
Postfach 10 48 32
40210 Düsseldorf"
-----------------------------

Mittlerweile haben sie sich allerdings die Mühe gemacht diesen Fauxpas klammheimlich zu löschen, ebenso wie den obenstehenden Forumseintrag...



@ Ruhland Mühdorf

Kritik an Düsseldorfer Gruppe

Libertaria 19.03.2005 - 08:27
Es ist problematisch, wenn Einzelpersonen oder eine sehr kleine Gruppe einen (anarchistischen) Zusammenschluss gründen wollen und die Organisationsform, Grundsatzpapiere, Eröffnungsreden, Webseiten usw. bereits vorbereitet bzw. installiert werden. Hier sind von Beginn an Machtstrukturen geschaffen worden, die einer dogmatisch-kommunistischen Gruppe gut zu Gesicht stehen würden.

Es ist schon eigenartig, wenn dieser "Gestaltende", um nicht gleich zu sagen bevormundende Teil dieser Gruppe dann mehrere selbstbeweihräuchernde Texte auf Indymedia veröffentlicht. Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die Texte auch immer von einer Person gepostet werden. Das Synonyom Kristian, wer auch immer, ist zumindest nicht gekennzeichnet als ofizieller Gruppensprecher. Diese persönlich gehaltenen Berichte, die sicherlich nicht von allen der Gruppe inhaltlich getragen werden können, sind alles andere als unproblematisch. Wobei ich die Idee einers Gruppensprechers alleine schon als kritikwürdig erachte. Auch Stellungsnahmen einer Gruppe sollten gemeinsam im Konsens entstehen.

Libertär würde bedeuten, dass eine neue entstandende Gruppe in einem Diskussionsprozess alles Relevante erarbeitet.

Es sei denn, gewisse Persönlichkeiten haben Probleme mit diesem Selbstfindungsprozess.....

Einerseits schön, dass es Interessierte Libertäre in Düsseldorf und aus der weiteren Umgebung gibt. ..

Überlegt euch dennoch gut, ob ihr hier von Beginn an die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten besitzt, die zum Wesen libertärer Gruppen gehören sollten.

Auf Strukturprobleme der neuen Düsseldorfer Gruppe hinzuweisen kann nicht einfach als "pedantische" Kritik abgetan werden.

------------------------------------------------

Über Plattitüden über Anarchismus, wie sie von "Jungen Linken" zum Besten gegeben werden, verliere ich keine Worte, das ist es auch nicht wert. Überzeuge könnt ihr mich ohnehin nicht.

Kritik der Kritik

muss ausgefüllt werden 19.03.2005 - 13:03
1) zu: Ruhland Mühdorf (17.03.2005 18:57): anarchistisch?

Die Kritik ist gut fundiert & sauber argumentativ herausgearbeitet!
Sehr plausibel ist besonders der Abschnitt über:

"die Düsseldorfer "anarchistischen" FunktionärInnen"
die "ihre Parteilinie durchsetzen"

Ich weiß nicht welche Erfahrungen Du in Düsseldorf gemacht hast, aber als einer der beim Gründungstreffen dabei war, frage ich mich:

a) unter welcher Paranoia du leidest
b) warum ich so dumm bin mich manipulieren zu lassen ohne es zu merken

Ich gebe allerdings zu das der Hinweis auf die CRIFA auf der Seite falsch war (wurde kurz nach dem Treffen geändert).
Die Mitgliedschaft in der FdA war von Anfang an beantragt und auch auf dem Fleyer & in der Einführungsrede wurde klar gemacht das die sich Gründende Gruppe unter "diesem Stern" stehen würde.

Im übrigen ist dies nicht anders als bei Gründungstreffen von Anarchosyndikalistischen Gruppen der FAU. Diese sind auch automatisch in der IAA!


2)Libertaria (19.03.2005 08:27): Kritik an Düsseldorfer Gruppe
Du arbeitest mit ähnlichen Methoden wie Ruhland Mühdorf, d.h. du behauptest irgendetwas (Machtstruckzuren geschaffen) ohne es zu Belegen.
Die Homepage der LGD-FdA ist doch keine Machtstrucktur!
Alles was es auf dieser Seite bis zum Gründungstreffen gab war der Text des Fleyers der zum Gründungstreffen einlud & ein paar Links!
Mehr als natürlich waren da noch ein paar Kontaktmöglichkeiten angegeben. Das finde ich sehr gut, denn wie sollen Menschen in den Kontakt zu anarchistischen Gruppen, Oeganisationen, Initiativen usw kommen wenn es keine Möglichkeit gibt sie zu kontaktieren? Auch AnarchistInnen müssen sich vernetzen & dafür braucht es die Möglichkeit zum Kontakt!!
Im übrigen waren alle anwesenden schon mehr oder weniger als AnarchistInnen aktiv & fanden die Idee einer explizit anarchistischen Gruppe durchweg sympathisch!!

Zum Posting auf Indymedia: Es handelt sich da (soweit ich das recherchieren konnte) um ZWEI (!) Texte. Beide sind natürlich (!) subjektiv, da sie eben keine (!) Stellungnahme der neugegründeten Gruppe sind !!! Wären diese Texte im Namen der Gruppe gepostet worden, dann (!) hätte es sich hier um einen fehltritt gehandelt!
Soweit ich mich erinnere wurde auf dem Treffen auch kein "Gruppensprecher" bestimmt (um Sinn oder Unsinn eines solchen kann an anderer Stelle diskutiert werden).

Anarchis heißt nicht Selbsfindung!
ICH habe keine Probleme damit wenn Menschen mit relativ genauen Vorstellungen an die praktischen Dinge des Lebens gehen. Im Gegenteil! Ich finde das sehr positiv. Ich habe selbst ein paar recht klare Vorstellungen & möchte meine Zeit nicht unbedingt mit Menschen vergeuden denen ich erst das 1x1 der Anarchie beibringen muss.

Stellung zur FAU (haste nicht bei Indy gepostet sondern auf dem Gästebuch der LGD):
Ist doch klar das sich AnarchistInnen, zumal wenn sie sich in der FdA organisren auch eine Position zur EINZIGEN größeren libertären Organisation die es in Deutschland gibt finden wollen. Denn einerseits gibt es ne Menge gemeinsamkeiten mit der FAU, andererseits ist diese aber doch sehr beschränkt, nämlich auf die Mittel & Methoden des Syndikalismus. Einer, der so wie ich, nicht unbedingt an die klassischen Formen des "Klassenkampfes" glauben mag, und der durchaus der Meinung ist das der Syndikalismus von Anfang an gefähr läuft einerseits reformistisch zu sein (siehe auch die Texte von E. Malatesta) und andererseits ins fahrwasser der Marxisten zu geraten (siehe die Historische Entwicklung des franz. Syndikalismus) ist von daher sicher in einer Anarchistischen Föderation besser aufgehoben.

Zur Gruppenstrucktur:
Du scheinst uns alle ja für echte Deppen zu halten, die nicht merken wie sie Manipuliert werden! Ich kann mich nicht helfen, aber ich glaube du scheinst eine ähnliche Paranoia zu fahren wie Ruhland Mühdorf!
ICH finde es ansonnsten echt schwer beleidigend das du mich (und all die anderen) für so blöd hälst.


Abschluss an beide:
Euren Äußerungen nach scheint ihr euch als die besseren AnarchistInnen darstelen zu wollen. Dabei kommt allerdings ein sehr dogmatischer Geist des "Wir wissen es besser & wer es nicht so macht wie wir sagen ist keinE AnarchistIn" durch.
Auch wenn ihr versichert das es toll ist das es in Düsseldorf & Umgebung AnarchistInnen gibt die etwas machen wollen, so haltet ihr das was sie wie tun
a) von Anfang an für falsch
b) von Anfang an für von "außen" gesteuert (sind diese >Düsseldorfer "anarchistischen" FunktionärInnen"< eigentlich JUDEN?)

Mich erinnert das alles sehr an krankhfte Verfolgungswahn- & sehr gefährliche Verschwörungstheoriegeschichten.
Außerdem kommt hinzu das es mich auch sehr an die kommunistischen "Abrechnungsklassiker" erinnert. Nach Lenin, Trotzki, Stalin um jetzt nur mal drei zu nennen, wollen die AnarchistInnen im besten Falle (!) zwar das richte, sind aber objektiv immer Konterrevolutionär - ganz so wie bei euch beiden:
Die AnarchistInnen wollen zwar das richtige (z.B. sich organisieren) sind aber so blöd das sie dabei nicht nur irgendwelche Fehler machen sondern sich gleich eben überhauptnicht libertär verhalten. Setzten wir ein paar anarchistische KlassikerInnen (wie Osugi Sakae, M. Bakunin, R. Rocker, M. Stirner usw.) mal vorraus, dann verhalten sich die Libertären der LGD objektiv falsch also Konterrevolutionär & gehören in letzter Konsequentz an die Wand!

Ich weiß nicht ob ihr zwei euch kenn, ob ihr aus Düsseldorf oder wenigtsens der region kommt. Ich weiß auch nicht ob und wie ihr euch organisiert habt, aber: bitte MACHT ES BESSER !!!!

Ich war bei dem Treffen

Carlo Starkblom 20.03.2005 - 00:29
1:
Klar ist konstruktive Kritik immer erwünscht, aber die in den vorangegangenen Postings artikulierten Hauptkritikpunkte sind für mich nur bedingt nachvollziehbar. Als Teilnehmer des Gründungstreffens kann ich mich an keine wie auch immer geartete ideologische Vorfestlegung erinnern. Im Gegenteil bestand dahingehend Konsens, dass Anhänger jeglicher libertären Richtung zur Mitarbeit herzlich eingeladen sind. Zwar wurde FdA-Textmaterial verteilt, doch lediglich als Diskussionsgrundlage, ohne dass sich mir der Eindruck aufgedrängt hätte, indoktriniert werden zu sollen.

2:
Die Installierung einer Website noch vor dem konstituierenden Treffen macht aus meiner Sicht durchaus Sinn, um für eben dieses zu werben. Mit dem erwähnten Beitrag von Kristian E. habe ich ebenfalls keinerlei Probleme. Wieso auch, da er eher die Stimmung des Treffens be-, denn irgendeine ideologische Richtung vorschrieb. Was mich anbelangt, freue ich mich auf das morgige zweite Treffen, da Stimmung und Diskussionsinhalte des ersten mir sehr zusagten.

Klar ist konstruktive Kritik immer erwünscht

Carlo Starkblom 20.03.2005 - 01:45
Klar ist konstruktive Kritik immer erwünscht, aber die in den vorangegangenen Postings artikulierten Hauptkritikpunkte sind für mich nur bedingt nachvollziehbar. Als Teilnehmer des Gründungstreffens kann ich mich an keine wie auch immer geartete ideologische Vorfestlegung erinnern. Im Gegenteil bestand dahingehend Konsens, dass Anhänger jeglicher libertären Richtung zur Mitarbeit herzlich eingeladen sind. Zwar wurde FdA-Textmaterial verteilt, doch lediglich als Diskussionsgrundlage, ohne dass sich mir der Eindruck aufgedrängt hätte, indoktriniert werden zu sollen.

Die Installierung einer Website noch vor dem konstituierenden Treffen macht aus meiner Sicht durchaus Sinn, um für eben dieses zu werben. Mit dem erwähnten Beitrag von Kristian E. habe ich ebenfalls keinerlei Probleme. Wieso auch, da er eher die Stimmung des Treffens be-, denn irgendeine ideologische Richtung vorschrieb. Was mich anbelangt, freue ich mich auf das morgige zweite Treffen, da Stimmung und Diskussionsinhalte des ersten mir sehr zusagten.

Kritik der Kritik der Kritik

Libertaria 20.03.2005 - 09:53
Antisemitismusvorwurf, Verschwörungstheoretiker, Menschen mit paranoidem Verfolgungswahn, die mit dem Anarchismus abrechnen, sie an die Wand stellen, bei denen es sich entweder um Leninisten, Trotzkisten oder Stalinisten handeln muss, die alle Libertäre pe se als Konterrevolutionäre verstehen. Jawoll, das saß!


...... Hier schießt jemand sehr weit über das Ziel heraus.

Sei noch mal kurz erwähnt, dass ich nicht gemeint habe, dass sich auf den Treffen nicht auch über die FAU unterhalten werden sollte und dass nicht auch die Mitgliedschaft in der Förderation diskutiert werden sollte. Darum geht es aber auch nicht! Ich stelle fest, dass Miteinander und wesentliche Entscheidungen den Interessierten an der Libertären Gruppe sehr wohl abgenommen worden sind. Die Libertäre Gruppe versteht sich doch selbst als Zusammmenschluss unterschiedlicher anarchistischer Strömungen. Es muss die Frage doch erlaubt sein, ob alle beteiligten am Entstehungsprozess dieser anarchistischen Plattform partizipieren konnten!

Eröffnungsrede, verteiltes Flugblatt, Einordnung in die Förderation, Webseite, die nicht gemeinsam gestaltet worden, fest installierte Kontaktadresse deutet z. B. nicht darauf hin, dass für alle die gleichen Möglichkeiten zur Mitgestaltung bestanden haben.

Auf einem anderen ganz anderen Blatt steht, dass ich es im Grunde sogar begrüßen würde, wenn auf dem Gründungstreffen oder später entschieden worden wäre bzw. wird, dass sich die Libertäre Gruppe innerhalb der Förderation deutschsprachiger AnarchistInnen einordnete und es eine vernünftige Zusammenarbeit mit anderen libertären Gruppen in Düsseldorf (auch der FAU) und außerhalb geben würde.

Ich hätte mir hier nur einen Entscheidungsprozess gewünscht!

Ich lehne es nur ab, wenn diese Entscheidungen bereits vorher von Einzelpersonen oder einer auch einem einzelnen Individum festgelegt worden sind. Schade, wenn sich einige Menschen, die sich als Libertäre verstehen hier als kritikresistent erweisen sollten.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 9 Kommentare

Indy als sprachrohr gruppeninterner dinge?

muss nix! 17.03.2005 - 13:33
Das ist jetzt die dritte (oder so) meldung aus eurem kreis, die einzig und allein gruppeninterne duinge hergibt. Das ist nix gegen euch, aber wie würde Indymedia aussehen, wenn JEDE Gruppe es als ihr ganz persönliches sprachrohr benutzt?
Ihr habt doch ne homepage? benutzt die doch!!!!

pedantisch

till 18.03.2005 - 00:07
lieber ruhland,
nimm es mir nicht böse du
scheinst mir aber etwas pedantisch
zu sein!
solltest dich lieber freuen das es menschen
gibt die den arsch hoch bekommen.

in diesem sinne möchte ich mit freundlichen gr. verbleiben.
till

Fuck you, I won´t do what you tell me!

Seminar 18.03.2005 - 10:25
Seminar zur Kritik des Anarchismus' vom 24. bis 26. Juni 2005 in Berlin

Anarchisten oder Anarchie haben in der hiesigen Gesellschaft einen ziemlich schlechten Ruf. Da fallen Worte wie Chaos(tage), Terror, Bomben, "Sozialschmarotzer" mit gefärbten Haaren und schlechten Manieren. Und fast jeder weiß, dass in der Anarchie jeder dem anderen den Kopf einschlagen würde, was derzeit durch den Staat und die durch ihn gewährte Ordnung verhindert wird.

Solcherlei Kritik ist unsere Sache nicht. Zunächst können wir nicht erkennen, dass das Aussehen der politischen Akteure eine Auskunft über den vertretenen politischen Inhalt gibt. Desweiteren sind Gewalt oder Bomben als Mittel politischer Akteure keine Erfindung von Anarchisten, sondern schon immer auch Mittel demokratischer Staaten gewesen, um ihre Interessen innen- oder außenpolitisch durchzusetzen. Somit ist das Abstellen auf Gewalt von Fans demokratischer Staaten, wenn sie Anarchisten und deren Utopie kritisieren, kein taugliches Kriterium für eine Kritik bzw. pure Heuchelei.

Wir wollen auf dem Seminar diese Sorte Herrschaftskritik daher inhaltlich, also auf deren Stimmigkeit betrachten. Dabei sollen einerseits einige "Klassiker" des Anarchismus wie etwa Michail Bakunin, Pjotr Kropotkin oder Rudolf Rocker Gegenstand sein, die aber nicht einfach nur historisch eingeordnet oder ausgelegt werden. Vielmehr geht es darum, vor allem die Kritiken der Klassiker, die noch heute noch für Anarchisten aktuell sind und vertreten werden, zu untersuchen. Dies wird entweder thesenhaft oder anhand der Lektüre selbst geschehen.

Was ist also dran an Freiheit? Ist das Lob auf diese berechtigt? Welche Gedanken machen sich Anarchisten zum Staat und woraus folgt die Ablehnung dieser und jeglicher anderen Herrschaft? Wie soll die Ordnung ohne Herrschaft, die Anarchie ja bedeutet, aussehen? Was war (und ist) die Kritik von Anarchisten an kommunistischer Kritik des Kapitalismus und was stimmte an ihr und was nicht?

Andererseits wollen wir aktuelle Inhalte anarchistischer, aber auch anarcho-syndikalistischer Gruppen wie z.B. der "Freien ArbeiterInnen Union" - kurz FAU - untersuchen. Welche Kritik wird da an den bestehenden Verhältnissen artikuliert? Was wird strategisch vorgeschlagen und was taugt davon und was nicht?

Schließlich wollen wir uns einigen Kritiken des Anarchismus zuwenden und diese selbst kritisieren. Weniger die Kritik von besorgten Spießbürgereltern, sondern vielmehr von Personen, die Herrschaftslosigkeit selbst im Programm hatten, also sich im Resultat eigentlich mit Anarchisten einig waren und letztere trotzdem politisch und militärisch bekämpften, namentlich "Marxisten-Leninisten".

Anmelden:  http://www.junge-linke.de/seminare/fuck_you_i_wont_do_what_you_te.html

@ libertaria

FAU'lerin 19.03.2005 - 17:47
"Über Plattitüden über Anarchismus, wie sie von "Jungen Linken" zum Besten gegeben werden, verliere ich keine Worte, das ist es auch nicht wert."

Na aber ohne Argumente ist das auch ziemlich peinlich, findeste nich?

@ Kommie, der sich FAU'ler nennt

X 19.03.2005 - 19:27
Sag mal bitte, wo bei der Juli-Sekte auch nur ein einziges stichhaltliges Argument zu finden ist! Wenn ihr Kommies mit ehrlichen Argumenten kommt, gibts auch gerne eine ehrliche Diskussion. Wenn aber nur Plattitüden und Unterstellungen kommen, gibts halt keine Diskussion. Punkt.

betrifft "X" (unten im grauen Bereich)

FAU'lerin 20.03.2005 - 16:58
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass ich Kommie bin und woher Du weißt, wer "Sekte" ist und wer nicht usw. Die Unterstellungen kommen da ganz offensichtlich von Dir und nicht von  http://www.junge-linke.de !

Jedenfalls musst Du schon mal nachweisen, wo hier Plattitüden vorkommen. Bisher gibt es nur einen Hinweis auf ein Seminar zum Anarchismus. WO da Plattitüden und Unterstellungen herkommen, weiß ich nicht. Aber vielleicht verrätst Du es mir??

Ex Anarchisten auf dünnem eis

Zorro 20.03.2005 - 17:44
Zitat Libertaria:
Es muss die Frage doch erlaubt sein, ob alle beteiligten am Entstehungsprozess dieser anarchistischen Plattform partizipieren konnten!

Antwort 1:
Als Teilnehmer des Gründungstreffens kann ich mich an keine wie auch immer geartete ideologische Vorfestlegung erinnern. Im Gegenteil bestand dahingehend Konsens, dass Anhänger jeglicher libertären Richtung zur Mitarbeit herzlich eingeladen sind. Zwar wurde FdA-Textmaterial verteilt, doch lediglich als Diskussionsgrundlage, ohne dass sich mir der Eindruck aufgedrängt hätte, indoktriniert werden zu sollen.

Antwort 2:
Die Einladung war Zielgerichtet, wer das nicht begreift will sabotieren

Zitat aus dem Aufruf: "Die Gründung einer libertären FdA-Gruppe im Raum Düsseldorf soll oben genannte Ziele befördern helfen, Realität zu werden. Nicht etwa nur in versteckten Hinterzimmern, bei Punsch und Zigarrettenrauch, soll ein weiterer linker Diskussionszirkel zustande kommen. Theorie und Praxis anarchistischer Zielsetzung sollen stattdessen zum Tragen kommen und im öffentlichen Raum zu wirken beginnen.

All jene, deren Absicht es ist, sich von einer auf den Staat fixierten Linken zu unterscheiden, und sich im libertären Sinne zu organisieren, sind eingeladen, sich hier zu engagieren."

Antwort 3:
Alle konnten frei entscheiden ob sie zu den Bedingungen wie sie im Aufruf formuliert wurden zu dem Treffen kommen wollten oder nicht!
Allen war klar das es NICHT um die Gründung irgendeiner "Freiheit für die Gummibärechn", "FreierBlick auf's Mitelmeer" oder sonstwas Gruppe ging. Allen war klar das es um die Gründung einer Libertären Gruppe in der FdA ging.
Das Einführungsreferat hat darüber hinaus deutlich gemacht was sich der Aufrufer darunter vorstellt, woher er kommt und was seine Analyse der Situation angeht.
Die Homepage sollte diesen Prozeß, der Gründung einer Libertären Gruppe in Düsseldorf als teil der FdA ebnfalls unterstützen.
Davon ausgehend das nicht alle sofort von dem Projekt erfahren, das nicht alle die ein Interesse an einer solchen Gruppe haben an diesem einen speziellen Tag auch können (und so war es ja auch) ist die Einrichtung von Kommunikationsmöglichkeiten doch nur Positiv!!

Antwort 4:
Die Installierung einer Website noch vor dem konstituierenden Treffen macht aus meiner Sicht durchaus Sinn, um für eben dieses zu werben.

Antwort 5:
Da gewisse Entscheidungen nun schon mal getroffen wurden, werden wir dich und deine Kompagnons sicher NIE (!) auf einem Treffen der Libertären Gruppe ertragen müssen - und das ist auch gut so!

noch etwas zum Nachdenken:
Wenn du ins Kino willst (z.B. in den Film "Alles auf Zucker"), aber nicht unbeding alleine, fragst du dann nicht auch Leute (vorzugsweise welche die du kennst und dir sympathisch sind) ob sie nicht mit dir in diesen Film wollen?
NEIN!
Du ANARCHISTERICH tust soetwas natürlich nicht, denn das ist ja nicht libertär, die Menschen können sich gar nicht mehr frei entscheiden, die Richtung ist schon zu sehr vor gegeben.
Du fragst:
"Habt ihr schon etwa vor"
"Wolt ihr etwas mit mir gemeinsam unternehmen?"
"Was wollt ihr denn unternehmen?"
und am Ende wunderst du dich das du den Film nicht im Kino gesehen hast sondern ihn dir alleine auf Video angeschaut hast ;-)


Zitat Ruhland Mühdorf:
"Es ist immer wieder erstaunlich mit welchen Mitteln die Düsseldorfer "anarchistischen" FunktionärInnen ihre Parteilinie durchsetzen"
Zitat Libertaria:
"Es ist problematisch, wenn Einzelpersonen oder eine sehr kleine Gruppe einen (anarchistischen) Zusammenschluss gründen wollen und die Organisationsform, Grundsatzpapiere, Eröffnungsreden, Webseiten usw. bereits vorbereitet bzw. installiert werden. Hier sind von Beginn an Machtstrukturen geschaffen worden, die einer dogmatisch-kommunistischen Gruppe gut zu Gesicht stehen würden"

Antwort 1:
Als Teilnehmer des Gründungstreffens kann ich mich an keine wie auch immer geartete ideologische Vorfestlegung erinnern. Im Gegenteil bestand dahingehend Konsens, dass Anhänger jeglicher libertären Richtung zur Mitarbeit herzlich eingeladen sind. Zwar wurde FdA-Textmaterial verteilt, doch lediglich als Diskussionsgrundlage, ohne dass sich mir der Eindruck aufgedrängt hätte, indoktriniert werden zu sollen.

Antwort 2:
Also bitte, einerseits Unterstellungen, welche, und das leigt in ihrer Natur, nicht weiter Belegt werdenm,
andererseits die direkte Bezugnahme auf eine mehr oder weniger offen agierende Verschwörung.
Also noch mal:

FRAGE:
Für wie dumm haltet ihr die 17 (!) dagewesenen (15 trugen sich in eine Liste ein) eigentlich?? Sie alle waren gekommen um der Gründung einer Libertären Gruppe beizuwohnen welche Mitglied der FdA sein will!
Also WER manipuliert da WEN, WANN, WIE und ggf zu welchem ZWECK??

UND

Was wollt ihr beide eigentlich (R.M. & L.)??

Tut euch doch zusammen (mit Kassel, Koblenz Educat und Garcia Rua), und lasst AnarchistInnen welche etwas bewegen wollen doch endlich (!) mal in Ruhe.
Gründet euren eigenen Verein, in dem ihr dann nur nach euren (den einzig waren) Regeln der Anarchie eure Sandkasten spiele treiben könnt.

PS:
Diese Zwei haben es sogar fertig gebracht der "Gruppe Basta" bzw einer Einzelperson daraus zu unterstellen sie wäre nicht "anarchistisch", da sie im Zuge der Chiapas-Solidarität Veranstaltungen VOR den "falschen" Leuten gemacht haben (jaja, zu den Veranstaltungen der AnarchistInnen dürfen nur AnarchistInnen kommen und Emma Goldman hat die Idee Veraten als sie damals in Amerika den deal mit dem Pfaffen machte, das er vor auf einer Versammlung der AnarchistInnen reden dürfe wenn sie in seiner Kirche reden darf - siehe Living my Life)

Was geht denn hier ab?

Libertaria 20.03.2005 - 23:37
Zorro: Ich habe nichts gegen Ya Basta, habe denen nicht unterstellt, deine Behauptung ist vollkommen haltlos. Warum solche Stumpfsinnigkeiten? Was soll diese Form der Auseinandersetzung. Warum wird meine Kritik gleichgesetzt mit der von R.M. Warum willst du mir vorschreiben mit wem ich zusammengehen soll? Was habe ich mit Garcia Rua zu tun. Fragen über Fragen. In dieser Form auf kritische Anmerkungen zu reagieren ist peinlich und ein Tiefschlag unter die Gürtellinie. Dir wird es nicht gelingen mich dazu zu provozieren es dir gleich zu tun!

Ich erkenne weiterhin nicht, dass meine Kritik vollkommen aus der Luft gegriffen ist. Für mich ist es ein Unterschied, ob ich, wie hier bereits verglichen wurde, mit Leuten ins Kino gehen will oder eine Libertäre Gruppe gründen möchte. In diesem Zusammenhang gilt es sich schon mehr Gedanken über Entscheidungsprozesse zu machen. Ich würde, selbst als Begründer dieser Vereinigung mein Eigeninteresse zurückstellen und mein Anliegen als Eines von Vielen auf dem Ersttreffen miteinander diskutieren. Immer zu erwähnen, dass sich die Gruppe als Zusammenschluss der unterschiedlichsten Strömungen des Anarchismus versteht. Deshalb ist die AFD als eine mögliche Organisationsform anzusehen. Es gab in Düsseldorf keine Gruppe, die eine Sektion der FDA gründen wollte, sondern wie schon bereits erwähnt, kam diese Idee von einer Einzelperson.

Nach meinem Verständnis ist es sinnvoller, als in Eigeniniative ein Angebot zu unterbreiten (ich lade zu einem Gruppentreffen der FDA), es in , zugegebenermaßen recht mühevoller Arbeit, gemeinsam mit allen Gruppenmitgliedern zu gestalten. Dieses hat dan aber auch rein gar nichts mit Beliebigkeit zu tun, sondern ist Ausdruck von einem im eigentlichen Sinne demokratischen Prozess.

So, jetzt klinke ich mal aus, weil ich denke es ist schon viel zu viel böses Blut vergossen worden, ich wiederhole mich ohnehin ständig und die Gegnerinnen des Anarchismus lachen sich ins Fäustchen mit welchen harten Bandagen hier gekämpft wird.... Außerdem sollte das hier kein Diskussionsforum sein, das hatte ich leider etwas vergessen.....

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass ich es trotz der angesprochenen Bedenken natürlich immer noch begrüsse, dass in Düsseldorf sich die Libertäre Gruppe gegründet hat. Aber selbst das scheinen mir Einige nicht abnehmen zu wollen. So ist das halt mit den AnarchistInnen....

Ein paar Richtigstellung zum Bericht

Webmaster :-) 21.03.2005 - 14:18
Ein paar Richtigstellung zum Bericht
Der Webmaster  meldet sich zu Wort Oder Eine Replik an die KritikerInnen

Zuerst einmal stelle ich noch einmal die Kritik an der LGD-FdA zusammen, um dann im einzelnen darauf ein zu gehen. Das erspart euch die Mühe im Gästebuch und auf indymedia suchen zu müssen & gestattet es mir die Diskussion an den Ort zu bringen wo sie hingehört, ins Forum der LGD-FdA. Als Vorbemerkung sei mir gestattet zu bemerken das der Ton der Kritiker der KritikerInnen leider an manchen Punkten zu wünschen übrig lässt. Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf alle Kritiker der KritikerInnen, sondern nur auf ein paar. Die Argumente sind durch den Falschen Ton auch nicht gleich schlecht. Der schlechte Ton liefert leider auch eine billige Möglichkeit sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzten zu müssen. Insgesamt handelt sich um ca: 20 Kritiken und leider auch ein paar Unterstellungen bzw. Rhetorische Tricks zur Diffamierung. Ich mache mir die Mühe und werde sie allen einzeln beantworten:


1. Libertaria im Gästebuch der LGD-FdA
a) „Es ist problematisch, wenn Einzelpersonen oder eine sehr kleine Gruppe einen (anarchistischen) Zusammenschluss gründen wollen und die Organisationsform, Grundsatzpapiere, Eröffnungsreden, Webseiten usw. bereits vorbereitet bzw. installiert worden sind.“

Ich habe nun schon einige Gruppengründungen erlebt und die liefen alle sehr unterschiedlich ab:
# die Gruppe Super GAU tat sich einfach zusammen und tat das was Á.Jour vorher schon getan hatte einfach weiter & ein paar Kleinigkeiten :-)
# die AStI tat sich zusammen und hat alles komplett zusammen erarbeitet und immer (!) alles (!) komplett (!) neu zur Diskussion gestellt wenn jemand neu dazu kam
# die FAU-Ortsgruppe war von Anfang an auf Anarchosyndikalismus vestgelegt (auch wenn beim Gründungstreffen eine Frau da war die sagte das es ArbeiterInnen heute doch gar nicht mehr gebe, und warum wir dann eine Ortsgruppe der Gewerkschaftsföderation gründen wollten)
# Die Gründung einer anderen FAU-Ortsgruppe die ich miterlebt habe war von Anfang an EXPLIZIT als lokale Gewerkschaftsföderation ausgelegt. Allen „nur“ AnarchistInnen und „nur“ GewerkschafterInnen wurde sehr deutlich erklärt das sie bei diesem Treffen ggf Falsch sind. Diese Gruppe verfügte auch vor der „Öffentlichen & Offiziellen“ Gründung schon über Kontaktdaten (Tel/Fax – www, ....)

Aus Erfahrung weiß ich das es durchaus darauf ankommt was man will. Je nachdem was ICH will, werde ich auch die entsprechenden Mittel benutzen um mein Ziel zu erreichen.
Das Ziel des Kollegen der die LGD-FdA Gründen wollte war/ist deutlich vormuliert und zwar sowohl auf dem Fleyer als auch im www

Ein „Grundsatzpapier“ der LDG-FdA gab/gibt bis heute nicht. Alles was es gibt sind der Einladungstext, die Einstigsrede & den subjektiven Bericht vom Ersten Treffen!
Die „Organisationsform“ der LGD-FdA ist, in ihrer Binnenstruktur, auch nicht vorgegeben gewesen & liegt bis heute auch noch nicht fest.
Allerdings (wie der Einladung zu GRÜNDUNGSTREFFEN entnommen werden konnte) ist die LGD als aktiver Teil der FdA vorgesehen.
Im übrigen haben die GenossInnen der FdA den Gründungsprozess von Anfang an solidarisch begelitet!

b) „Hier sind von Beginn an Machtstrukturen geschaffen worden, die einer dogmatisch-kommunistischen Gruppe gut zu Gesicht stehen würden.“

Wo hier genau „Machtstrukturen“ geschaffen wurden würde ich gerne mal wissen. Alle die den Text des Gründungsaufrufes gelesen haben wussten worum es ging & konntensich von vornherein dafür oder dagegen entscheiden.
Außerdem sind alle im Vorfeld getroffenen Maßnahmen >natürlich< provisorisch!
Im Sinne aber einer Möglichst hohen Vielfalt mit der zu Gründenden LGD-FdA möglichst früh in Kontakt zu kommen wurden alle Möglichkeiten genutzt.
Den Verweiß auf die „dogmatisch-kommunistische[] Gruppe“ nehme ich mal als Polemik zur Kenntnis, ohne allerdings näher darauf ein zu gehen (es sei denn das möchte irgendjemand)

c) „Es ist schon eigenartig, wenn dieser "Gestaltende", um nicht gleich zu sagen bevormundende Teil dieser Gruppe dann mehrere selbstbeweihräuchernde Texte veröffentlicht.“

Nun, über den Charakter dieser Texte kann sicherlich gestritten werden. Sie erfüllen jedoch den wichtigen Effekt der (Subjektiven-)Berichterstattung.

d) „Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die Texte, die auf Indymedie veröffentlicht worden sind auch immer von einer Person gepostet werden.“

Was gerade den SUBJEKTIVEN Charakter dieser Texte unterstreicht!

e) Das Synonyom Kristian, wer auch immer, ist zumindest nicht gekennzeichnet als ofizieller Gruppensprecher. Diese persönlich gehaltenen Berichte, die sicherlich nicht von allen der Gruppe inhaltlich getragen werden können, sind alles andere als unproblematisch.“

Natürlich können sie nicht von allen in der Gruppe getragen werden (obwohl ich nicht weiß warum nicht) – aber das ist ja gerade der Charakter einer SUBJEKTIVEN Berichterstattung. Hierbei geht’s es nicht um irgendeinen kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern darum wie dieses Treffen von EINER Person EMPFUNDEN wurde.

f) „Wobei ich die Idee einers Gruppensprechers alleine schon als kritikwürdig erachte.“

Nun, da käme es sicherlich darauf an was so eine GruppensprecherIn denn so alles dürfte und was nicht – es gab & gibt anarchistische Organisationen/Gruppen/Initiativen die durchaus so etwas wie eineN GruppensprecherIn haben.
Allerdings: die LGD-FdA hatte bisher keineN GruppensprecherIn und ich weiß auch nicht ob sie auch nur daran denkt sich so etwas zu zu legen.

g) „Auch Stellungsnahmen einer Gruppe sollten gemeinsam im Konsens entstehen.“

Hier hast du ABSOLUT recht!
Allerdings findest du weder auf Indy noch auf der Seite der LGD-FdA auch nur irgendeine Stellungnahme der GRUPPE, sondern nur einzelne Ssubjektive Berichte, bzw Kommentare.

h) „Libertär würde bedeuten, dass eine neue entstandende Gruppe in einem Diskussionsprozess alles Relevante erarbeitet.“

Ja, das ist Richtig. Hat allerdings einige PRAKTISCHE Eingrenzungen. Die erste (und für unsere Diskussion entscheidende) ist die, welche besagt das zu einem GRÜNDUNGSTREFFEN einer Libertären Gruppe in Düsseldorf in der FdA, geworben wurde.
Deshalb stehen bestimmte Dinge nicht mehr Grundsätzlich zur Diskussion
# die Gründung einer Gruppe
# die Mitgliedschaft in der FdA zu den Regeln der FdA

Zur Disposition steht allerdings die gesamte Binnenstruktur der LGD-FdA. Und zu dieser wurde sich nicht einschränkend geäussert. Im Gegenteil, ALLE die im Sinne dessen was im Aufruf zur Gründung einer Libertären Gruppe stand, mitmachen wollten waren herzlich eingeladen zu kommen & sich aktiv zu beteiligen!

i) „Es sei denn, gewisse Persönlichkeiten haben Probleme mit diesem Selbstfindungsprozess.....“

Nun, im wesentlichen ging die Initiative von einer Person aus. Diese hat sicher kein Problem „Selbsfindungsprozessen“.
Allerdings war es nicht das was sie wollte. Diese Person wollte ene Libertäre Gruppe in Düsseldorf gründen welche Mitglied in der FdA sein soll. Deshalb hat sie auch alle Menschen eingeladen die dies auch wollen zum GRÜNDUNGSTREFEN zu kommen. Deshalb hat sie vorab schon Kontakt zur FdA aufgenommen und sich Informiert wie das so aussieht mit der FdA & dem Mitglied werden/sein.

j) „Überlegt euch dennoch gut, ob ihr hier von Beginn an die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten besitzt, die zum Wesen libertärer Gruppen gehören sollten.“

Das „Wesen“ libertärer Gruppe ist sicherlich nicht mit ein, zwei Sätzen fest zu legen.
Fest steht jedoch das die gesamte Binnenstruktur, incl aller im Vorfeld geleisteten provisorischen Anstrengungen von allen welche in der LGD-FdA sind selbst bestimmt werden können & auch sollen.
Z.B. die Homepage:
Der Webmaster, also ich, bin schon seit Jahren Mitglied in der FdA (schon zu Zeiten als sie noch I-AFD hieß) & werde es auch bleiben & zwar ohne mich der LGD-FdA an zu schliessen! Die Homepage habe ich bisher kommisarisch & provisorisch betreut. Das ändert sich sobald die LGD-FdA die Aufgaben intern Verteilt hat. Die LGD-FdA bestimmt dann auch ob und wenn dann was sie von der „alten“ Homepage behalten will & was weg kommt. Je nach den Fähigkeiten & dem Willen der Gruppe sieht die Homepage in ein, zwei Wochen auch vom Layout schon ganz anders aus.

k) „Ein Beispiel: Warum ist es z.B. solch ein wichtiger Aspekt, wie sich die neue Gruppe zur FAU verhält? Warum besitzt die FAU bei euch solch eine priveligierte Stellung?“

Erstens besitzt die FAU sicherlich keine „privilegierte Stellung“.
Zweitens ist es nun mal so das es außer der FAU keine libertäre Föderation mehr in Deutschland gibt. Die FÖGA hat sich ja nun leider vor ein paar Jahren selbst auf gelöst / sich für inaktiv erklärt.
Die Frage: Was unterscheidet die FdA von der FAU ist doch durchaus eine berechtigte. Außerdem wurde diese Frage auch schon ganz Konkret von „außen“ gestellt. Wie du vielleicht Mitbekommen hast wurde u.a. in der Terz zum Gründungstreffen eingeladen. Die Redaktion hatte in einem ersten Gespräch (wg der Veröffentlichung des Textes) konkret nachgefragt.
Außerdem wurde auch von mehreren TeilnehmerInnen des Gründungstreffens nachgefragt.

l) „Welchen Einfluss habt ihr als Gruppenmitglieder auf diese Entscheidung diese Organisation besonders hervorzuheben. (Zur Info: Ich bin sicherlich kein Gegner des Anarchosyndikalismus)

Siehe oben:
Ergänzung: Da die Binnenstruktur der Gruppe noch gar nicht festgelegt wurde ist es auch noch sehr zweifelhaft ob sich wirklich die „Gruppe“ als ganzes mit dem Verhältnis zur FAU aus einander setzten wird.

m) „Auf Strukturprobleme der neuen Düsseldorfer Gruppe hinzuweisen sollte nicht einfach als Dissen oder Miesmachen abgetan werden.“

Die LGD-FdA hat doch noch gar keine Strukturen, kann von daher auch noch keine „Strukturrobleme“ haben. Präventiv leistest du aber auch nichts, da du weder Konkrete Probleme benennst die im Prozess der Binnenorganisierung auftauchen können benennst, noch Hinweise gibst wie diese strukturell verhindert werden können.
Konkret: Wie richtet Mensch die Diskussion um die Binnenstruktur der LGD-FdA so ein das sich alle gleichermassen, nach ihrem Willen und ihren Fähigkeiten beteiligen können?

n) „Es konnte zunächst nicht über die Organisierungsform, die ersten Texte, wer Postkontakte oder den Webauftritt übernimmt diskutiert werden, weil diese Punkte bereits vor dem Gründungstreffen feststanden.“

Leider ganz Falsch:
Die Organisierungsform ist noch gar nicht geklärt, das muss erst noch geleistet werden. Fest steht nur das die LGD-FdA Teil der FdA-IAF ist.
Es gibt keine ersten Texte der LGD-FdA, mal abgesehen vielleicht vom Aufruf zum Gründungstreffen. Das an einem solchen Aufruf nicht alle beteiligt sind welche hinter her in der Gruppe sind liegt nahe.
Postkontakt & Webauftritt stehen absolut zur Disposition. Soweit ich das weiß wurden diese Dinge auch auf dem Gründungstreffen besprochen/angesprochen. Es liegt jetzt nur noch an den Leuten die Aufgaben entsprechend als GRUPPE zu definieren und konkreten Leuten aus der LGD-FdA an zu vertrauen.

o) „Texte, die nicht gemeinsam erarbeitet worden sind (u.a. Eröffnungreden) wurden dann noch auf Indymedia veröffentlicht“

Es liegt in der Natur der Sache das eine Eröffnungsrede einer GRÜNDUNGSVERSAMMLUNG nicht von allen an der Gründung beteiligten gemeinsam erarbeitet wird. Das diese dann veröffentlicht wurde ist doch nicht falsch, sondern eher im Sinne einer Dokumentation/Berichterstattung zu verstehen.
Die beiden anderen Texte um die es geht sind der:
Subjektive Bericht von K.E. (siehe oben)
Und die Einladung zum nächsten Treffen. (Dokumentation/Bericht/Einladung!!!)

p) Für mich wäre es die bessere Lösung, dass unter welchem Dache sich die Libertäre Gruppe (die sich als Zusammenschluss unterschiedlicher Strömungen verstehen will)organisiert, auf dem Treffen gemeinsam besprochen worden wäre.“

Das mag für DICH auch richtig sein. Für die Person welche zu diesem Treffen eingeladen hatte war es richtig zu einem GRÜNDUNGSTREFFEN einer libertären Gruppe in Düsseldorf innerhalb der FdA ein zu laden. Das sind also offensichtlich zwei unterschiedliche Interessen, die sich dann auch unterschiedlich organisieren müssen, oder eben erst später zu einander finden. Im Übrigen ist die FdA dieser „Zusammschluss unterschiedlicher Strömungen“. WENN die LGD-FdA wollte könnte sie sich darauf vestlegen das ihr nur mutualistische, kommunistische, ökologische, pazifistische oder sonst was für AnarchstInnen angehören können. Allerdings hat sich die LGD-FdA eine solche Beschränkung nicht auferlegt!

q) „Die Frage sei doch erlaubt, wie viele Menschen, die bei der Gründung zugegen waren Einfluss auf diese Entscheidung nehmen konnten.“

Wenn es darum geht ob die LGD-FdA Mitglied in der FdA-IFA sein soll oder nicht, dann hatte da niemand mehr eine Möglichkeit der Einflussnahme.
Das GRÜNDUNGSTREFFEN war von Anfang an darauf ausgelegt!
Alle diejenigen die Lesen können und sich die Zeit nehmen Texte bis zu Ende zu lesen, konnten dies VOR dem Treffen wissen & sich dementsprechend entscheiden!

2. Libertaria auf Indymedia (Meldung aus der AF)
a) „Ich stelle fest, dass Miteinander und wesentliche Entscheidungen den Interessierten an der Libertären Gruppe sehr wohl abgenommen worden sind.“

Nein – Niemanden wurden irgendwelche Entscheidungen abgenommen. Vielmehr wurde sich Mühe gegeben möglichst klar & deutlich zu sagen worum es bei dem Treffen gehen sollte.
Alles (!) andere, also die gesamte (!) Binnenstruktur muss erst noch entwickelt werden! Nichts von dem was im Vorfeld zum Zwecke der Kontaktaufnahme zur LGD-FdA geschaffen wurde steht dogmatisch fest. Alles ist nur ein Provisorium. Sämtliche „Aufgaben“ müssen erst noch definiert und ggf verteilt/übernommen oder gar komplett Kollektiv gelöst werden. Das hängt jedoch von der Binnenstruktur ab, welche sich die LGD-FdA erst noch entwickeln muss.

b) „Es muss die Frage doch erlaubt sein, ob alle beteiligten am Entstehungsprozess dieser anarchistischen Plattform partizipieren konnten!“

Erstens handelt es sich nicht um eine „anarchistische Plattform“ sondern laut Aufruf um eine libertäre Gruppe in Düsseldorf in der FdA.
Zweitens entsteht die Binnenstruktur der Gruppe doch erst. Nun liegt es an den Einzelnen sich ein zu bringen!
Innerhalb dieses Prozesses kann es jedoch zu Problem kommen (unterschiede bei den Partizipationsmöglichkeiten aufgrund unterschiedlicher Bildung, Erfahrung oder wg der Reproduktion patriachaler Verhaltensweisen, ...) welche dann ggf Individuell und kollektiv gelöst werden sollten.

c) „Es gab in Düsseldorf keine Gruppe, die eine Sektion der FDA gründen wollte, sondern wie schon bereits erwähnt, kam diese Idee von einer Einzelperson.“

Korrekt!
Trotzdem hat diese Einzelperson ALLE Eingeladen die Lust haben, so wie er, eine Libertäre Gruppe in Düsseldorf zu Gründen, welche Mitglied in der FdA-IFA sein sollte.
Hätte es eine Gruppe gegeben, dann hätte diese Gruppe ja nicht mehr gegründet zu werden brauchen. Es hätte gereicht zu sagen das es diese Gruppe gibt und alle auf zu fordern doch ggf Mitglied in dieser Gruppe zu werden.

d) „Nach meinem Verständnis ist es sinnvoller, als in Eigeniniative ein Angebot zu unterbreiten (ich lade zu einem Gruppentreffen der FDA), es in , zugegebenermaßen recht mühevoller Arbeit, gemeinsam mit allen Gruppenmitgliedern zu gestalten.“

Ich respektiere dein Verständnis, zumal ich selbst auch schon so bei Gruppengründungen aktiv war. Trotzdem denke ich das das Vorgehen welches zur Gründung der LGD-FdA geführt hat keinesfalls als „unanarchistisch“ zu gelten hat.
Aus Individualanarchistischer (aber nicht nur aus der) Perspektive war es sogar ein sehr richtiges Vorgehen. Da war einer der etwas will, also sucht er Leute die es auch wollen und tut sich mit ihnen zusammen!



Ruhland Mühdorf auf Indymedia – (AnarchistInnen im Aufwind) & Meldung aus der Anarchistischen Föderation

a) Es ist immer wieder erstaunlich mit welchen Mitteln die Düsseldorfer "anarchistischen" FunktionärInnen ihre Parteilinie durchsetzen:

Da hier der Hinweis darauf fehlt welche „FunktionärInnen“ denn gemeint sind, von wem sie bezahlt sind (denn offensichtlich wird nur bezweifelt das es sich um „anarchistische“ FunktionärInnen handelt und nicht das es sich um „FunktionärInnen“ handelt) und was denn genau ihre „Parteilinie“ sei, schließe ich das es sich hier um eine Polemik gegen ein, zwei, drei, vier, viele Menschen aus Düsseldorf handeln soll.
Das es „Immer wieder erstaunlich“ ist mit „welchen Mitteln“ diese Leute ihre „Parteiline“ durchsetzten muss es in der Wahrnehmung von Ruhland Mühdorf schon öfter zu dem Einsatz solcher „Mittel“ gekommen sein.
Wie dem auch sei – Es wird nichts Konkretes vorgebracht, deshalb werte ich das als gezielte Diffamierung!

b) Die Libertäre Gruppe Düsseldorf war (auf der entsprechend vorbereiteten Homepage  http://www.lgd-fda.speedpage.org/) schon selbsternanntes Mitglied der Föderation deutschsprachiger AnarchistInnen (FdA), noch bevor es überhaupt eine Gründungsversammlung gab... so einfach geht das!

Auch hier gilt:
# die Seite dient der Kontaktmöglichkeit für alle Interessierten an der LGD-FdA
# die LGD-FdA ist laut Einladung zum Gründungstreffen eine Gruppe welche in der FdA-IFA Mitglied sein soll
# das es die Gruppe noch nicht gab & damit keine Mitgliedschaft der Gruppe in der FdA-IFA ist jedem der lesen kann klar. Offensichtlich ist dies auch Ruhland Mühdorf klar.
# SELBSTERNANNT ist da nichts, denn schon Wochen vor dem Gründungstreffen gibt es Kontakt zur FdA. Diese wurde über die Absicht, das eine LGD gegründet werden soll informiert.

c) Abgesehen davon halluziniert sich die Libertäre Gruppe Düsseldorf auf ihrer Homepage bereits als Mitglied des Kommitees für Internationale Beziehungen der Internationalen Anarchistischen Föderation (CRIFA):

Auf der Homepage stand: Libertäre Gruppe Düsseldorf in der FdA/CRIFA:
# das heißt das sie sich als Mitglied der FdA begreift
# das heißt das die FdA Mitglied des Kommitees für Internationale Beziehungen der IFA ist
DAS ist Tatsächlich ein Fehler !!!
Die FdA ist nicht Mitglied des Komitees für Internationale Beziehungen der IFA. Und natürlich ist auch die LGD-FdA nicht in der CRIFA!
Diese „Fehlinterpretation“ lässt nur zwei Möglichkeiten zu:
# entweder Ruhland Mühdorf ist so wenig bewandert in der deutschen Sprache das es ihm nicht gelang die richtige Bedeutung zu erkennen
# oder Ruhland Mühdorf hat dies absichtlich so verstanden.
Zwiteres passt meiner Meinung nach gut zum Stil von Ruhland Mühdorf.

d) Mittlerweile haben sie sich allerdings die Mühe gemacht diesen Fauxpas klammheimlich zu löschen, ebenso wie den obenstehenden Forumseintrag...

Ruhland Mühdorf, lass dir gesagt sein es war keine Mühe. Im übrigen handelt es sich auch nicht um einen FAUXPAS, sondern eindeutig um eine Schludrigkeit meiner Person, welche mir beim Copy & Paste während des erstellens der Site unterlaufen ist.
Natürlich könnte ich auch eine Seitenlange Erklärung abfassen wie leit es mir tut diesen Fehler begangen zu haben.
Da aber bisher weder aus der FdA noch der IFA oder der CRIFA Beschwerden kamen & sich auch noch niemand an die LDG-FdA gewandt hat weil er / sie dachte die LGD-FdA sein die CRIFA sah/sehe ich dazu auch keine Veranlassung.
Zum Forum ist noch zu sagen das es einen provisorischen Beschluss gibt der es mir gestattet offen diffamierende Postings zu löschen.
Dieser Beschluss kann jedoch jederzeit wiederrufen werden, das liegt jedoch in der Hand der LGD-FdA, nicht in meiner, ich bin nur provisorischer Webmaster - (darf man das als Anarcho sein?;-))