AnarchistInnen im Aufwind ?
Am Sonntag, den 13.03.2005 Trafen sich in Düsseldorf AnarchistInnen zur Gründung einer libertären Gruppe.
Es kamen aber nicht nur DüsseldorferInnen. Das Interessa an vernetzten anarchistischen Organisationen und vor allem praktischen Aktionen scheint wieder etwas zu steigen. Die in NRW jahrelang inaktive "Föderation der deutschsprachigen AnarchistInne" scheint sich reorganisieren zu wollen.
Hier nun ein kleiner Bericht vom Gründungstreffen:
Es kamen aber nicht nur DüsseldorferInnen. Das Interessa an vernetzten anarchistischen Organisationen und vor allem praktischen Aktionen scheint wieder etwas zu steigen. Die in NRW jahrelang inaktive "Föderation der deutschsprachigen AnarchistInne" scheint sich reorganisieren zu wollen.
Hier nun ein kleiner Bericht vom Gründungstreffen:
Es trafen sich 15 Leute, die absolut dazu entschlossen sind, so der
Eindruck, die anvisierte Sache umzusetzten.
Wer hat sich getroffen? Zwei Leute aus Neuss, drei Leute aus Wupper-
tal, zwei Leute aus Köln (möglicherweise kommen von dort noch welche
dazu), einer aus Kaarst, zwei Leute aus dem Sauerland. Ein Mensch ist aus Bonn, der Rest ist aus Düsseldorf.
Davon sind drei Leute von "Foot not bombs", ein FAU-Sympathisant,
eine ehemaliges FAU-Mitglied, dann meine Wenigkeit.
Es wurde auch ein Interview gemacht, das auf der Internet-Seite der
"Schwarzen Katze" erscheinen soll.
Es wurde ein kurzer Vortrag gehalten. Vom Inhalt her, war es eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Verhältnisse und Positionen zu Staat und Kapital, aus der Sicht eines Michael Bakunin. Dies natürlich nur angerissen. Dann gab es eine kurze Darstellung, was FdA und IFA ist. Auch wie das Verhältnis zur FAU ist. Das alles waren nur bruchstückhafte
Darstellungen.
Nun ist es so, dass der Inhalt der Positionen von FdA und IFA-IAF
bei der nächsten Zusammenkunft diskutiert werden soll.
Die Vorstellung ist nun so, dass an zwei Sonntagen im Monat ein
regelmäßiges Treffen der Libertären Gruppe Düsseldorf stattfinden
soll (wird auf der Startseite der Libertären Gruppe veröffentlicht)
Also, ich muss Dir sagen, dass es eine ausgezeichnete Stimmung ge-
wesen ist, in der das Treffen stattfand. Am Anfang waren alle et-
was zurückhaltend. Dann aber, nach der ersten halben Stunde wandel-
te sich das plötzlich und sie tauten auf.
Und dann begannen sie zu erzählen. Und dann wurde es eine Bomben-
stimmung. Fast so, als hätten sich da alte Freunde getroffen, die
sich schon lange nicht mehr gesehen haben, und deshalb sich viel zu
erzählen hatten. Das ist ja auch sehr wichtig. Denn wir wissen ja
nicht, was noch alles auf uns zukommen wird und wie wir dann alle
aufeinander angewiesen sein können. Das verdammte System, dass uns
zerstören will, wird sich noch einiges einfallen lassen.
Lass' mal diese Gruppe sich zusammenwachsen. Ich habe auch den Ein-druck,
dass sie mehr werden wollen. Auf jeden Fall haben sie fast
alle gesagt, dass sie nicht nur Theorie, sondern auch aktiv vor Ort
arbeiten wollen. Das ist es ja auch, was ich mir von Anfang an vor-
gestellt hatte.
Eindruck, die anvisierte Sache umzusetzten.
Wer hat sich getroffen? Zwei Leute aus Neuss, drei Leute aus Wupper-
tal, zwei Leute aus Köln (möglicherweise kommen von dort noch welche
dazu), einer aus Kaarst, zwei Leute aus dem Sauerland. Ein Mensch ist aus Bonn, der Rest ist aus Düsseldorf.
Davon sind drei Leute von "Foot not bombs", ein FAU-Sympathisant,
eine ehemaliges FAU-Mitglied, dann meine Wenigkeit.
Es wurde auch ein Interview gemacht, das auf der Internet-Seite der
"Schwarzen Katze" erscheinen soll.
Es wurde ein kurzer Vortrag gehalten. Vom Inhalt her, war es eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Verhältnisse und Positionen zu Staat und Kapital, aus der Sicht eines Michael Bakunin. Dies natürlich nur angerissen. Dann gab es eine kurze Darstellung, was FdA und IFA ist. Auch wie das Verhältnis zur FAU ist. Das alles waren nur bruchstückhafte
Darstellungen.
Nun ist es so, dass der Inhalt der Positionen von FdA und IFA-IAF
bei der nächsten Zusammenkunft diskutiert werden soll.
Die Vorstellung ist nun so, dass an zwei Sonntagen im Monat ein
regelmäßiges Treffen der Libertären Gruppe Düsseldorf stattfinden
soll (wird auf der Startseite der Libertären Gruppe veröffentlicht)
Also, ich muss Dir sagen, dass es eine ausgezeichnete Stimmung ge-
wesen ist, in der das Treffen stattfand. Am Anfang waren alle et-
was zurückhaltend. Dann aber, nach der ersten halben Stunde wandel-
te sich das plötzlich und sie tauten auf.
Und dann begannen sie zu erzählen. Und dann wurde es eine Bomben-
stimmung. Fast so, als hätten sich da alte Freunde getroffen, die
sich schon lange nicht mehr gesehen haben, und deshalb sich viel zu
erzählen hatten. Das ist ja auch sehr wichtig. Denn wir wissen ja
nicht, was noch alles auf uns zukommen wird und wie wir dann alle
aufeinander angewiesen sein können. Das verdammte System, dass uns
zerstören will, wird sich noch einiges einfallen lassen.
Lass' mal diese Gruppe sich zusammenwachsen. Ich habe auch den Ein-druck,
dass sie mehr werden wollen. Auf jeden Fall haben sie fast
alle gesagt, dass sie nicht nur Theorie, sondern auch aktiv vor Ort
arbeiten wollen. Das ist es ja auch, was ich mir von Anfang an vor-
gestellt hatte.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Super aber warum so wenig D-Dorfer
Habt ihr die FDA-Düsseldorf oder iaf ein Paper zum Verhältnis zur FAU??
neue Gruppe auch in Berlin
Die Gruppe nennt sich selber "Organisierte AnarchistInnen" und ist bis jetzt durch Teilnahme an verschiedenen Demos, Organisation von Soli-Parties und einer Infoveranstaltung aufgefallen.
Außerdem organisiert diese Gruppe für den 25.03 eine Kundgebung vor dem Bundesministerium des Inneren gegen die Verschärfung des Versammlungsrechts.
Die Kundgebung beginnt um 16.00
Keine Angst vor Schlapphüten
# ein öffentliches Treffen ist ein öffentliches Treffen und somit öffentlich
# bestimmte Aktionen werden bewußt öffentlich gemacht, auch/gerade dann wenn Mensch Gesetzte brechen muss (siehe z.B. Aktionen der Gewaltfreien AnarchistInnen)
# bestimmte Dinge tut Mensch besser heimlich (aus Angst oder Überzeugung), das steht dann aber weder bei Indy (außer es ist schon alles vorbei und UNBETEILIGTE berichten, noch wird damit vor FreundInnen angegeben
Also, seit nicht klandestiner als ihr sein müsst - lasst den Menschen eine Chance bei euch mit zu machen und hängt nicht irgendeiner wahren Lehre an.
In diesem Sinne wünsche ich allen beim Gründungstreffen dabeigewesenen gutes gelingen in der neuen Gruppe und das die Ausstrahlung auf andere Orte anhält.
Für die Anarchie !!
vernetzung im sommer...
in der ersten august-woche wirds wieder nen @-camp auf burg lutter geben.
genaueres kann ich hier noch nicht berichten, aber es wird ab mitte mai mobilisierungszeugs und ne wieder aktualisierte netzseite geben. wer interesse hat, die seite vom letzten jahr zu betrachten : www.acamp.tk
lets reclaim for our lives.
viva @narchia
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Sehr gut!
Anarchisten vernetzt euch, lernt euch kennen und schreitet gemeinsam zur Tat!
Bakunins Tehorien stimmen meiner Meinung nach mit dem Geschehen in unserer Zeit überein!
Man könnte aus dem gesammten Netzwerk der Gruppen eine Antipolitische Auserparlamentarische Opposition bilden!
Viva Anarcho Syndicato!
Löscht bitte den Spinner ganz oben, scheiss Nazi!
Klasse Idee...
Schön und gut, aber
@ Identitätslinke
Identitätslinke?
anarchistisch?
Die Libertäre Gruppe Düsseldorf war (auf der entsprechend vorbereiteten Homepage
Abgesehen davon halluziniert sich die Libertäre Gruppe Düsseldorf auf ihrer Homepage bereits als Mitglied des Kommitees für Internationale Beziehungen der Internationalen Anarchistischen Föderation (CRIFA):
---------Zitat-------------
"Libertäre Gruppe Düsseldorf in der FdA/CRIFA
Postfach 10 48 32
40210 Düsseldorf"
-----------------------------
@ Ruhland Mühdorf
klasse
Anarchismus in der Kritik - nicht löschen
Hier noch einmal der Hinweis auf das Seminar zur Anarchismuskritik vom 24.6.-26.6. in Berlin.
Fuck you, I won´t do what you tell me!
Anarchisten oder Anarchie haben in der hiesigen Gesellschaft einen ziemlich schlechten Ruf. Da fallen Worte wie Chaos(tage), Terror, Bomben, "Sozialschmarotzer" mit gefärbten Haaren und schlechten Manieren. Und fast jeder weiß, dass in der Anarchie jeder dem anderen den Kopf einschlagen würde, was derzeit durch den Staat und die durch ihn gewährte Ordnung verhindert wird.
Solcherlei Kritik ist unsere Sache nicht. Zunächst können wir nicht erkennen, dass das Aussehen der politischen Akteure eine Auskunft über den vertretenen politischen Inhalt gibt. Desweiteren sind Gewalt oder Bomben als Mittel politischer Akteure keine Erfindung von Anarchisten, sondern schon immer auch Mittel demokratischer Staaten gewesen, um ihre Interessen innen- oder außenpolitisch durchzusetzen. Somit ist das Abstellen auf Gewalt von Fans demokratischer Staaten, wenn sie Anarchisten und deren Utopie kritisieren, kein taugliches Kriterium für eine Kritik bzw. pure Heuchelei.
Wir wollen auf dem Seminar diese Sorte Herrschaftskritik daher inhaltlich, also auf deren Stimmigkeit betrachten. Dabei sollen einerseits einige "Klassiker" des Anarchismus wie etwa Michail Bakunin, Pjotr Kropotkin oder Rudolf Rocker Gegenstand sein, die aber nicht einfach nur historisch eingeordnet oder ausgelegt werden. Vielmehr geht es darum, vor allem die Kritiken der Klassiker, die noch heute noch für Anarchisten aktuell sind und vertreten werden, zu untersuchen. Dies wird entweder thesenhaft oder anhand der Lektüre selbst geschehen.
Was ist also dran an Freiheit? Ist das Lob auf diese berechtigt? Welche Gedanken machen sich Anarchisten zum Staat und woraus folgt die Ablehnung dieser und jeglicher anderen Herrschaft? Wie soll die Ordnung ohne Herrschaft, die Anarchie ja bedeutet, aussehen? Was war (und ist) die Kritik von Anarchisten an kommunistischer Kritik des Kapitalismus und was stimmte an ihr und was nicht?
Andererseits wollen wir aktuelle Inhalte anarchistischer, aber auch anarcho-syndikalistischer Gruppen wie z.B. der "Freien ArbeiterInnen Union" - kurz FAU - untersuchen. Welche Kritik wird da an den bestehenden Verhältnissen artikuliert? Was wird strategisch vorgeschlagen und was taugt davon und was nicht?
Schließlich wollen wir uns einigen Kritiken des Anarchismus zuwenden und diese selbst kritisieren. Weniger die Kritik von besorgten Spießbürgereltern, sondern vielmehr von Personen, die Herrschaftslosigkeit selbst im Programm hatten, also sich im Resultat eigentlich mit Anarchisten einig waren und letztere trotzdem politisch und militärisch bekämpften, namentlich "Marxisten-Leninisten".
@ Parteikommie "Hinweiser"
Ach ja: Wenn Du so gegen libertäre Ansätze bist: warum postest Du dann bei Indy? Indy ist doch dem Sektentext zufolge auch böhse.
@ Bla
Libertäre sind übrigens in der Lage, auch ohne solche autoritären Anmerkungen wie "Parteikommie" und "Sekte" (die inhaltlich keine Kritik sind) selbst zu entscheiden, was für sie richtig und wichtig ist. Die brauchen solche lügenden Vortänzer wie Dich eh nicht. Wahrscheinlich bist Du gar kein Libertärer...
Ein paar Richtigstellung zum Bericht
Der Webmaster meldet sich zu Wort Oder Eine Replik an die KritikerInnen
Zuerst einmal stelle ich noch einmal die Kritik an der LGD-FdA zusammen, um dann im einzelnen darauf ein zu gehen. Das erspart euch die Mühe im Gästebuch und auf indymedia suchen zu müssen & gestattet es mir die Diskussion an den Ort zu bringen wo sie hingehört, ins Forum der LGD-FdA. Als Vorbemerkung sei mir gestattet zu bemerken das der Ton der Kritiker der KritikerInnen leider an manchen Punkten zu wünschen übrig lässt. Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf alle Kritiker der KritikerInnen, sondern nur auf ein paar. Die Argumente sind durch den Falschen Ton auch nicht gleich schlecht. Der schlechte Ton liefert leider auch eine billige Möglichkeit sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzten zu müssen. Insgesamt handelt sich um ca: 20 Kritiken und leider auch ein paar Unterstellungen bzw. Rhetorische Tricks zur Diffamierung. Ich mache mir die Mühe und werde sie allen einzeln beantworten:
1. Libertaria im Gästebuch der LGD-FdA
a) „Es ist problematisch, wenn Einzelpersonen oder eine sehr kleine Gruppe einen (anarchistischen) Zusammenschluss gründen wollen und die Organisationsform, Grundsatzpapiere, Eröffnungsreden, Webseiten usw. bereits vorbereitet bzw. installiert worden sind.“
Ich habe nun schon einige Gruppengründungen erlebt und die liefen alle sehr unterschiedlich ab:
# die Gruppe Super GAU tat sich einfach zusammen und tat das was Á.Jour vorher schon getan hatte einfach weiter & ein paar Kleinigkeiten :-)
# die AStI tat sich zusammen und hat alles komplett zusammen erarbeitet und immer (!) alles (!) komplett (!) neu zur Diskussion gestellt wenn jemand neu dazu kam
# die FAU-Ortsgruppe war von Anfang an auf Anarchosyndikalismus vestgelegt (auch wenn beim Gründungstreffen eine Frau da war die sagte das es ArbeiterInnen heute doch gar nicht mehr gebe, und warum wir dann eine Ortsgruppe der Gewerkschaftsföderation gründen wollten)
# Die Gründung einer anderen FAU-Ortsgruppe die ich miterlebt habe war von Anfang an EXPLIZIT als lokale Gewerkschaftsföderation ausgelegt. Allen „nur“ AnarchistInnen und „nur“ GewerkschafterInnen wurde sehr deutlich erklärt das sie bei diesem Treffen ggf Falsch sind. Diese Gruppe verfügte auch vor der „Öffentlichen & Offiziellen“ Gründung schon über Kontaktdaten (Tel/Fax – www, ....)
Aus Erfahrung weiß ich das es durchaus darauf ankommt was man will. Je nachdem was ICH will, werde ich auch die entsprechenden Mittel benutzen um mein Ziel zu erreichen.
Das Ziel des Kollegen der die LGD-FdA Gründen wollte war/ist deutlich vormuliert und zwar sowohl auf dem Fleyer als auch im www
Ein „Grundsatzpapier“ der LDG-FdA gab/gibt bis heute nicht. Alles was es gibt sind der Einladungstext, die Einstigsrede & den subjektiven Bericht vom Ersten Treffen!
Die „Organisationsform“ der LGD-FdA ist, in ihrer Binnenstruktur, auch nicht vorgegeben gewesen & liegt bis heute auch noch nicht fest.
Allerdings (wie der Einladung zu GRÜNDUNGSTREFFEN entnommen werden konnte) ist die LGD als aktiver Teil der FdA vorgesehen.
Im übrigen haben die GenossInnen der FdA den Gründungsprozess von Anfang an solidarisch begelitet!
b) „Hier sind von Beginn an Machtstrukturen geschaffen worden, die einer dogmatisch-kommunistischen Gruppe gut zu Gesicht stehen würden.“
Wo hier genau „Machtstrukturen“ geschaffen wurden würde ich gerne mal wissen. Alle die den Text des Gründungsaufrufes gelesen haben wussten worum es ging & konntensich von vornherein dafür oder dagegen entscheiden.
Außerdem sind alle im Vorfeld getroffenen Maßnahmen >natürlich< provisorisch!
Im Sinne aber einer Möglichst hohen Vielfalt mit der zu Gründenden LGD-FdA möglichst früh in Kontakt zu kommen wurden alle Möglichkeiten genutzt.
Den Verweiß auf die „dogmatisch-kommunistische[] Gruppe“ nehme ich mal als Polemik zur Kenntnis, ohne allerdings näher darauf ein zu gehen (es sei denn das möchte irgendjemand)
c) „Es ist schon eigenartig, wenn dieser "Gestaltende", um nicht gleich zu sagen bevormundende Teil dieser Gruppe dann mehrere selbstbeweihräuchernde Texte veröffentlicht.“
Nun, über den Charakter dieser Texte kann sicherlich gestritten werden. Sie erfüllen jedoch den wichtigen Effekt der (Subjektiven-)Berichterstattung.
d) „Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die Texte, die auf Indymedie veröffentlicht worden sind auch immer von einer Person gepostet werden.“
Was gerade den SUBJEKTIVEN Charakter dieser Texte unterstreicht!
e) Das Synonyom Kristian, wer auch immer, ist zumindest nicht gekennzeichnet als ofizieller Gruppensprecher. Diese persönlich gehaltenen Berichte, die sicherlich nicht von allen der Gruppe inhaltlich getragen werden können, sind alles andere als unproblematisch.“
Natürlich können sie nicht von allen in der Gruppe getragen werden (obwohl ich nicht weiß warum nicht) – aber das ist ja gerade der Charakter einer SUBJEKTIVEN Berichterstattung. Hierbei geht’s es nicht um irgendeinen kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern darum wie dieses Treffen von EINER Person EMPFUNDEN wurde.
f) „Wobei ich die Idee einers Gruppensprechers alleine schon als kritikwürdig erachte.“
Nun, da käme es sicherlich darauf an was so eine GruppensprecherIn denn so alles dürfte und was nicht – es gab & gibt anarchistische Organisationen/Gruppen/Initiativen die durchaus so etwas wie eineN GruppensprecherIn haben.
Allerdings: die LGD-FdA hatte bisher keineN GruppensprecherIn und ich weiß auch nicht ob sie auch nur daran denkt sich so etwas zu zu legen.
g) „Auch Stellungsnahmen einer Gruppe sollten gemeinsam im Konsens entstehen.“
Hier hast du ABSOLUT recht!
Allerdings findest du weder auf Indy noch auf der Seite der LGD-FdA auch nur irgendeine Stellungnahme der GRUPPE, sondern nur einzelne Ssubjektive Berichte, bzw Kommentare.
h) „Libertär würde bedeuten, dass eine neue entstandende Gruppe in einem Diskussionsprozess alles Relevante erarbeitet.“
Ja, das ist Richtig. Hat allerdings einige PRAKTISCHE Eingrenzungen. Die erste (und für unsere Diskussion entscheidende) ist die, welche besagt das zu einem GRÜNDUNGSTREFFEN einer Libertären Gruppe in Düsseldorf in der FdA, geworben wurde.
Deshalb stehen bestimmte Dinge nicht mehr Grundsätzlich zur Diskussion
# die Gründung einer Gruppe
# die Mitgliedschaft in der FdA zu den Regeln der FdA
Zur Disposition steht allerdings die gesamte Binnenstruktur der LGD-FdA. Und zu dieser wurde sich nicht einschränkend geäussert. Im Gegenteil, ALLE die im Sinne dessen was im Aufruf zur Gründung einer Libertären Gruppe stand, mitmachen wollten waren herzlich eingeladen zu kommen & sich aktiv zu beteiligen!
i) „Es sei denn, gewisse Persönlichkeiten haben Probleme mit diesem Selbstfindungsprozess.....“
Nun, im wesentlichen ging die Initiative von einer Person aus. Diese hat sicher kein Problem „Selbsfindungsprozessen“.
Allerdings war es nicht das was sie wollte. Diese Person wollte ene Libertäre Gruppe in Düsseldorf gründen welche Mitglied in der FdA sein soll. Deshalb hat sie auch alle Menschen eingeladen die dies auch wollen zum GRÜNDUNGSTREFEN zu kommen. Deshalb hat sie vorab schon Kontakt zur FdA aufgenommen und sich Informiert wie das so aussieht mit der FdA & dem Mitglied werden/sein.
j) „Überlegt euch dennoch gut, ob ihr hier von Beginn an die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten besitzt, die zum Wesen libertärer Gruppen gehören sollten.“
Das „Wesen“ libertärer Gruppe ist sicherlich nicht mit ein, zwei Sätzen fest zu legen.
Fest steht jedoch das die gesamte Binnenstruktur, incl aller im Vorfeld geleisteten provisorischen Anstrengungen von allen welche in der LGD-FdA sind selbst bestimmt werden können & auch sollen.
Z.B. die Homepage:
Der Webmaster, also ich, bin schon seit Jahren Mitglied in der FdA (schon zu Zeiten als sie noch I-AFD hieß) & werde es auch bleiben & zwar ohne mich der LGD-FdA an zu schliessen! Die Homepage habe ich bisher kommisarisch & provisorisch betreut. Das ändert sich sobald die LGD-FdA die Aufgaben intern Verteilt hat. Die LGD-FdA bestimmt dann auch ob und wenn dann was sie von der „alten“ Homepage behalten will & was weg kommt. Je nach den Fähigkeiten & dem Willen der Gruppe sieht die Homepage in ein, zwei Wochen auch vom Layout schon ganz anders aus.
k) „Ein Beispiel: Warum ist es z.B. solch ein wichtiger Aspekt, wie sich die neue Gruppe zur FAU verhält? Warum besitzt die FAU bei euch solch eine priveligierte Stellung?“
Erstens besitzt die FAU sicherlich keine „privilegierte Stellung“.
Zweitens ist es nun mal so das es außer der FAU keine libertäre Föderation mehr in Deutschland gibt. Die FÖGA hat sich ja nun leider vor ein paar Jahren selbst auf gelöst / sich für inaktiv erklärt.
Die Frage: Was unterscheidet die FdA von der FAU ist doch durchaus eine berechtigte. Außerdem wurde diese Frage auch schon ganz Konkret von „außen“ gestellt. Wie du vielleicht Mitbekommen hast wurde u.a. in der Terz zum Gründungstreffen eingeladen. Die Redaktion hatte in einem ersten Gespräch (wg der Veröffentlichung des Textes) konkret nachgefragt.
Außerdem wurde auch von mehreren TeilnehmerInnen des Gründungstreffens nachgefragt.
l) „Welchen Einfluss habt ihr als Gruppenmitglieder auf diese Entscheidung diese Organisation besonders hervorzuheben. (Zur Info: Ich bin sicherlich kein Gegner des Anarchosyndikalismus)
Siehe oben:
Ergänzung: Da die Binnenstruktur der Gruppe noch gar nicht festgelegt wurde ist es auch noch sehr zweifelhaft ob sich wirklich die „Gruppe“ als ganzes mit dem Verhältnis zur FAU aus einander setzten wird.
m) „Auf Strukturprobleme der neuen Düsseldorfer Gruppe hinzuweisen sollte nicht einfach als Dissen oder Miesmachen abgetan werden.“
Die LGD-FdA hat doch noch gar keine Strukturen, kann von daher auch noch keine „Strukturrobleme“ haben. Präventiv leistest du aber auch nichts, da du weder Konkrete Probleme benennst die im Prozess der Binnenorganisierung auftauchen können benennst, noch Hinweise gibst wie diese strukturell verhindert werden können.
Konkret: Wie richtet Mensch die Diskussion um die Binnenstruktur der LGD-FdA so ein das sich alle gleichermassen, nach ihrem Willen und ihren Fähigkeiten beteiligen können?
n) „Es konnte zunächst nicht über die Organisierungsform, die ersten Texte, wer Postkontakte oder den Webauftritt übernimmt diskutiert werden, weil diese Punkte bereits vor dem Gründungstreffen feststanden.“
Leider ganz Falsch:
Die Organisierungsform ist noch gar nicht geklärt, das muss erst noch geleistet werden. Fest steht nur das die LGD-FdA Teil der FdA-IAF ist.
Es gibt keine ersten Texte der LGD-FdA, mal abgesehen vielleicht vom Aufruf zum Gründungstreffen. Das an einem solchen Aufruf nicht alle beteiligt sind welche hinter her in der Gruppe sind liegt nahe.
Postkontakt & Webauftritt stehen absolut zur Disposition. Soweit ich das weiß wurden diese Dinge auch auf dem Gründungstreffen besprochen/angesprochen. Es liegt jetzt nur noch an den Leuten die Aufgaben entsprechend als GRUPPE zu definieren und konkreten Leuten aus der LGD-FdA an zu vertrauen.
o) „Texte, die nicht gemeinsam erarbeitet worden sind (u.a. Eröffnungreden) wurden dann noch auf Indymedia veröffentlicht“
Es liegt in der Natur der Sache das eine Eröffnungsrede einer GRÜNDUNGSVERSAMMLUNG nicht von allen an der Gründung beteiligten gemeinsam erarbeitet wird. Das diese dann veröffentlicht wurde ist doch nicht falsch, sondern eher im Sinne einer Dokumentation/Berichterstattung zu verstehen.
Die beiden anderen Texte um die es geht sind der:
Subjektive Bericht von K.E. (siehe oben)
Und die Einladung zum nächsten Treffen. (Dokumentation/Bericht/Einladung!!!)
p) Für mich wäre es die bessere Lösung, dass unter welchem Dache sich die Libertäre Gruppe (die sich als Zusammenschluss unterschiedlicher Strömungen verstehen will)organisiert, auf dem Treffen gemeinsam besprochen worden wäre.“
Das mag für DICH auch richtig sein. Für die Person welche zu diesem Treffen eingeladen hatte war es richtig zu einem GRÜNDUNGSTREFFEN einer libertären Gruppe in Düsseldorf innerhalb der FdA ein zu laden. Das sind also offensichtlich zwei unterschiedliche Interessen, die sich dann auch unterschiedlich organisieren müssen, oder eben erst später zu einander finden. Im Übrigen ist die FdA dieser „Zusammschluss unterschiedlicher Strömungen“. WENN die LGD-FdA wollte könnte sie sich darauf vestlegen das ihr nur mutualistische, kommunistische, ökologische, pazifistische oder sonst was für AnarchstInnen angehören können. Allerdings hat sich die LGD-FdA eine solche Beschränkung nicht auferlegt!
q) „Die Frage sei doch erlaubt, wie viele Menschen, die bei der Gründung zugegen waren Einfluss auf diese Entscheidung nehmen konnten.“
Wenn es darum geht ob die LGD-FdA Mitglied in der FdA-IFA sein soll oder nicht, dann hatte da niemand mehr eine Möglichkeit der Einflussnahme.
Das GRÜNDUNGSTREFFEN war von Anfang an darauf ausgelegt!
Alle diejenigen die Lesen können und sich die Zeit nehmen Texte bis zu Ende zu lesen, konnten dies VOR dem Treffen wissen & sich dementsprechend entscheiden!
2. Libertaria auf Indymedia (Meldung aus der AF)
a) „Ich stelle fest, dass Miteinander und wesentliche Entscheidungen den Interessierten an der Libertären Gruppe sehr wohl abgenommen worden sind.“
Nein – Niemanden wurden irgendwelche Entscheidungen abgenommen. Vielmehr wurde sich Mühe gegeben möglichst klar & deutlich zu sagen worum es bei dem Treffen gehen sollte.
Alles (!) andere, also die gesamte (!) Binnenstruktur muss erst noch entwickelt werden! Nichts von dem was im Vorfeld zum Zwecke der Kontaktaufnahme zur LGD-FdA geschaffen wurde steht dogmatisch fest. Alles ist nur ein Provisorium. Sämtliche „Aufgaben“ müssen erst noch definiert und ggf verteilt/übernommen oder gar komplett Kollektiv gelöst werden. Das hängt jedoch von der Binnenstruktur ab, welche sich die LGD-FdA erst noch entwickeln muss.
b) „Es muss die Frage doch erlaubt sein, ob alle beteiligten am Entstehungsprozess dieser anarchistischen Plattform partizipieren konnten!“
Erstens handelt es sich nicht um eine „anarchistische Plattform“ sondern laut Aufruf um eine libertäre Gruppe in Düsseldorf in der FdA.
Zweitens entsteht die Binnenstruktur der Gruppe doch erst. Nun liegt es an den Einzelnen sich ein zu bringen!
Innerhalb dieses Prozesses kann es jedoch zu Problem kommen (unterschiede bei den Partizipationsmöglichkeiten aufgrund unterschiedlicher Bildung, Erfahrung oder wg der Reproduktion patriachaler Verhaltensweisen, ...) welche dann ggf Individuell und kollektiv gelöst werden sollten.
c) „Es gab in Düsseldorf keine Gruppe, die eine Sektion der FDA gründen wollte, sondern wie schon bereits erwähnt, kam diese Idee von einer Einzelperson.“
Korrekt!
Trotzdem hat diese Einzelperson ALLE Eingeladen die Lust haben, so wie er, eine Libertäre Gruppe in Düsseldorf zu Gründen, welche Mitglied in der FdA-IFA sein sollte.
Hätte es eine Gruppe gegeben, dann hätte diese Gruppe ja nicht mehr gegründet zu werden brauchen. Es hätte gereicht zu sagen das es diese Gruppe gibt und alle auf zu fordern doch ggf Mitglied in dieser Gruppe zu werden.
d) „Nach meinem Verständnis ist es sinnvoller, als in Eigeniniative ein Angebot zu unterbreiten (ich lade zu einem Gruppentreffen der FDA), es in , zugegebenermaßen recht mühevoller Arbeit, gemeinsam mit allen Gruppenmitgliedern zu gestalten.“
Ich respektiere dein Verständnis, zumal ich selbst auch schon so bei Gruppengründungen aktiv war. Trotzdem denke ich das das Vorgehen welches zur Gründung der LGD-FdA geführt hat keinesfalls als „unanarchistisch“ zu gelten hat.
Aus Individualanarchistischer (aber nicht nur aus der) Perspektive war es sogar ein sehr richtiges Vorgehen. Da war einer der etwas will, also sucht er Leute die es auch wollen und tut sich mit ihnen zusammen!
Ruhland Mühdorf auf Indymedia – (AnarchistInnen im Aufwind) & Meldung aus der Anarchistischen Föderation
a) Es ist immer wieder erstaunlich mit welchen Mitteln die Düsseldorfer "anarchistischen" FunktionärInnen ihre Parteilinie durchsetzen:
Da hier der Hinweis darauf fehlt welche „FunktionärInnen“ denn gemeint sind, von wem sie bezahlt sind (denn offensichtlich wird nur bezweifelt das es sich um „anarchistische“ FunktionärInnen handelt und nicht das es sich um „FunktionärInnen“ handelt) und was denn genau ihre „Parteilinie“ sei, schließe ich das es sich hier um eine Polemik gegen ein, zwei, drei, vier, viele Menschen aus Düsseldorf handeln soll.
Das es „Immer wieder erstaunlich“ ist mit „welchen Mitteln“ diese Leute ihre „Parteiline“ durchsetzten muss es in der Wahrnehmung von Ruhland Mühdorf schon öfter zu dem Einsatz solcher „Mittel“ gekommen sein.
Wie dem auch sei – Es wird nichts Konkretes vorgebracht, deshalb werte ich das als gezielte Diffamierung!
b) Die Libertäre Gruppe Düsseldorf war (auf der entsprechend vorbereiteten Homepage
Auch hier gilt:
# die Seite dient der Kontaktmöglichkeit für alle Interessierten an der LGD-FdA
# die LGD-FdA ist laut Einladung zum Gründungstreffen eine Gruppe welche in der FdA-IFA Mitglied sein soll
# das es die Gruppe noch nicht gab & damit keine Mitgliedschaft der Gruppe in der FdA-IFA ist jedem der lesen kann klar. Offensichtlich ist dies auch Ruhland Mühdorf klar.
# SELBSTERNANNT ist da nichts, denn schon Wochen vor dem Gründungstreffen gibt es Kontakt zur FdA. Diese wurde über die Absicht, das eine LGD gegründet werden soll informiert.
c) Abgesehen davon halluziniert sich die Libertäre Gruppe Düsseldorf auf ihrer Homepage bereits als Mitglied des Kommitees für Internationale Beziehungen der Internationalen Anarchistischen Föderation (CRIFA):
Auf der Homepage stand: Libertäre Gruppe Düsseldorf in der FdA/CRIFA:
# das heißt das sie sich als Mitglied der FdA begreift
# das heißt das die FdA Mitglied des Kommitees für Internationale Beziehungen der IFA ist
DAS ist Tatsächlich ein Fehler !!!
Die FdA ist nicht Mitglied des Komitees für Internationale Beziehungen der IFA. Und natürlich ist auch die LGD-FdA nicht in der CRIFA!
Diese „Fehlinterpretation“ lässt nur zwei Möglichkeiten zu:
# entweder Ruhland Mühdorf ist so wenig bewandert in der deutschen Sprache das es ihm nicht gelang die richtige Bedeutung zu erkennen
# oder Ruhland Mühdorf hat dies absichtlich so verstanden.
Zwiteres passt meiner Meinung nach gut zum Stil von Ruhland Mühdorf.
d) Mittlerweile haben sie sich allerdings die Mühe gemacht diesen Fauxpas klammheimlich zu löschen, ebenso wie den obenstehenden Forumseintrag...
Ruhland Mühdorf, lass dir gesagt sein es war keine Mühe. Im übrigen handelt es sich auch nicht um einen FAUXPAS, sondern eindeutig um eine Schludrigkeit meiner Person, welche mir beim Copy & Paste während des erstellens der Site unterlaufen ist.
Natürlich könnte ich auch eine Seitenlange Erklärung abfassen wie leit es mir tut diesen Fehler begangen zu haben.
Da aber bisher weder aus der FdA noch der IFA oder der CRIFA Beschwerden kamen & sich auch noch niemand an die LDG-FdA gewandt hat weil er / sie dachte die LGD-FdA sein die CRIFA sah/sehe ich dazu auch keine Veranlassung.
Zum Forum ist noch zu sagen das es einen provisorischen Beschluss gibt der es mir gestattet offen diffamierende Postings zu löschen.
Dieser Beschluss kann jedoch jederzeit wiederrufen werden, das liegt jedoch in der Hand der LGD-FdA, nicht in meiner, ich bin nur provisorischer Webmaster - (darf man das als Anarcho sein?;-))
Kleinkrämerei
libertäre guppe in der fda/bblahblah
das heisst auf hochdeutsch:
libertäre gruppe in der fda. nicht ohne, nicht eventuell sondern explizit.
einladung zu erbensuppe mit wurst bedeutet auch, das diese nicht ganz vegan ist.
im umkehrschluss bedeudet dann natürlich ne einladung zu veganer suppe, das da kein fleisch drin ist. egal aus welcher richtung man ankommt gibt es da eigentlich nicht zu meckern. wer bei erbsensuppe mit wurst meckert, weil fleisch drin ist, der hat hat einladung etweder nicht gelesen, oder verstanden. wer bei der vegangen variante die fehlende fleischbeilage kritisiert hat auch irgendwie nicht alles verstanden. ist _DAS_ etwa so schwer ?