antifakundgebung gg h.wessel gedenken(berlin)

schlechte laune in person 23.02.2005 20:05 Themen: Antifa
einige bilder von der kundgebung gegen das horst-wessel gedenken in berlin friedrichshain/mitte
ca 100- 150 menschen haben sich ab 16.00 uhr bei schneeregen am friedhof St.-Nicolai an der prenzlauer allee ecke mollstr. versammelt, wo h. wessel beerdigt liegt um zu verhindern das dort eine neonazi kundgebung stattfinden konnte. im letzten jahr gab es ebenfalls vor ort eine antifaschistische kundgebung, so das die nazis zum krankenhaus im friedrichshain ausweichen mussten, wo wessel vor 77 jahren an einer sepsis starb nachdem ihn der rotfrontkämpfer albrecht (ali) höhler angeschossen hatte, um dort ihren braunen mist ablassen zu können. dieses jahr wurde auch dort eine antifa kundgebung angemeldet- nazis waren bis ca 18.00 uhr keine vor ort es bleibt aber abzuwarten ob sie es heute noch schaffen werden ihrem nazi idol gedenken zu können...

(hoffe die bilder sind nicht zu klein geworden;))


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Ergänzungen

es waren eher 150- 200 menschen....

schlechte laune in person 23.02.2005 - 20:16
sorry kleiner fehler...

Wichtig - Augen auf in F´hain

ACAB 24.02.2005 - 01:03
Am Abend des 23.02.2005 im Zeitraum von 20:30Uhr bis 23:30Uhr sind Aufkleber der Kameradschaft Tor sowie Plakate (4Farb) des Widerstand Nord zum Horst-Wessel-Gedenken in Friedrichshain geklebt worden.
Vor allem im Bereich U-Bahnhof Weberwiese bis zum Frankfurter Tor und in den Straßen Richtung Ostkreuz (Gubener-Str; Marchlewskistraße).
Die Plakate waren in geringer Anzahl aufgehängt worden, die Aufkleber allerdings sind zu mehreren Dutzenden verklebt worden.
Auf ihnen wird in NS-verherrlichender Art und Weise dem Nazi und Zuhälter Horst Wessel gehuldigt.

Alle Plakate und Aufkleber sind mitlerweile entfernt bzw. sichergestellt worden.

Also Augen auf - Naziplakate knicken...
Nationale Mythen brechen...

Fundstücke

Hunter S. Thompson 24.02.2005 - 01:48
Rund um den U-Bhf "Weberwiese", genauer Karl-Marx Allee 106, sprich der letzten Wohnstätte Horst Wessels, tauchten im Verlauf des Abends mehrere dutzend Aufkleber und einige Plakate auf.
Verklebt wurde recht wahllos entlang der Karl Marx Alle und Gubener Strasse.
Macher der Aufkleber waren KS Tor, KS Nordost, saxnot-Versand, KS Phönix, die Plakate stammten vom WiderstandNord.






Hintergrundinfo

Y 24.02.2005 - 02:10
Hier gibt es einen Artikel mit Hintergrundinformationen zum Tod des historischen Horst Wessel, der mit dem idealisierten Mätyrer der Nazis nur allzu wenig zu tun hatte... .

Im Grunde wurde ihm zum Verhängnis, dass er seine Miete nicht bezahlen wollte... . Doch lest lieber selbst.

 http://www.8ung.at/antieverything/content/library/issue3/horstkurz.htm

Friedhof verunstaltet

Faust 24.02.2005 - 10:25
Ahrensfelde. Mit Plakaten zum Todestag von Horst Wessel hatten
Unbekannte vorgestern den Friedhof in Ahrensfelde verunstaltet. Sie
hatten auch die Autobahnbrücke zwischen Lindenberg und Neu Buch
plakatiert. Die Polizei enfernte alle Plakate.

Quelle: MOZ // Polizeibericht (NIederbarnim Echo)

24. Februar 2005

Wesselkult auch in Postdam und Köpenick

Egon Erwin Kitsch 24.02.2005 - 11:32
Märkische Allgemeine (Polizeireport) vom 23.02.2005:

Beim Plakatieren gestört

Potsdam - Durch Zeugenhinweise wurde in der Nacht zum Mittwoch gegen 00:00 Uhr bekannt, dass mehrere Personen in der Behlertstraße in Potsdam Plakate kleben. Die eingesetzten Beamten stellten vor Ort 14 DIN-A-4-große Plakate mit der Aufschrift "Wir gedenken Horst Wessel" fest, die an einer Litfasssäule, einem Stromverteilerkasten und einer Toreinfahrt angebracht waren. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung wurden wenig später bei der Kontrolle eines Berliner Autos in der Geschwister-Scholl-Straße/Höhe Kastanienallee weitere derartige Plakate, Kleber, Pinsel, diverse CDs und ein Totschläger aufgefunden und sichergestellt. Gegen die drei Insassen (21, 22) aus Berlin wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen illegaler Plakatierung und Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz aufgenommen. Alle drei sind der Polizei bereits aus kriminalpolizeilichen Ermittlungen bekannt. Artgleiche Plakate waren bereits am 09. und 10. Februar in Werder und Groß Kreutz festgestellt worden.

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Berliner Zeitung vom 23.02.2005:

PDS hat keinen Horst-Wessel-Fanclub

jan.
Die PDS hat wegen eines Hetzplakats Anzeige gegen Unbekannt erstattet. In Treptow-Köpenick sei ein Plakat geklebt worden, auf dem der einstige SA-Führer Horst Wessel verherrlicht werde, unterzeichnet von einem "PDS Freundeskreis Wessel". "Einen PDS Freundeskreis Wessel gibt es selbstverständlich nicht", sagte PDS-Landesgeschäftsführer Carsten Schatz. (jan.)

in der Nachts gings weiter

Tom 24.02.2005 - 12:46
Wessels Trauerklösse kriegen wohl nicht genug. In der Nacht zum Donnerstag tauchten wieder Aufkleber rund um U-Bhf Weberwiese auf.
Auch diesmal war die antifaschistische Stadtreinigung zur Stelle.

Redebeiträge der Kundgebung

Einer 24.02.2005 - 18:08
Die Antifa Friedrichshain hat die Redebeiträge von der Kundgewbung ins Netz gestellt und resümiert:

Trotz Schneeregen fanden sich knapp 150 Leute vor dem Friedhof wo Wessel begraben liegt ein und verhinderten dadurch ein Gedenken der Berliner Neonazis an dieser Stelle. Nach der Kundgebung versuchten etwa 20 Aktivisten der Berliner Alternative Nordost und Kameradschaft Tor vergeblich ihre Spuren in Form von Aufklebern und Plakaten die sich positiv zu Horst Wessel äußerten in Friedrichshain zu hinterlassen, was aber an der Putzwut der herumstreunernden Antifas scheiterte. Außerdem wurden in Potsdam drei Berliner Neonazis beim Kleben von Wessel-Plakaten von der Polzei festgenommen. Im Vorfeld sind in den Ostbezirken Berlins, in Ahrensfelde und in Brandenburg (Torgau, Werder, Groß Kreutz) vereinzelt Plakate und Aufkleber aufgetaucht.

Redebeiträge:
Anmerkungen zur deutschen Erinnerungspolitik

Der nun folgende Beitrag soll einige Aspekte der Erinnerungskultur aufgreifen. Die Funktion von Erinnerungskultur und die ihre Instrumentalisierung sollen darüber Aufschluss geben, warum es eine immanente Aufgabe antifaschistischer Politik ist, sich der Erinnerungspolitik zu widmen und es als Bestandteil politischer Arbeit zu begreifen.

Bereits viele Publikationen haben deutlich gemacht, dass der wesentliche Aspekt des Erinnerns ist, die Vergangenheit lebendig zu halten. Durch die Vergegenwärtigung werden Bezugspunkte geschaffen -Bezugspunkte für eine Handlungsorientierung und eine Sinnsetzung. Das bedeutet, dass Erinnerungen immer auch von den gegenwärtigen Bedingungen des Erinnerns abhängen.
Erinnerungen dienen einer Gesellschaft der Sinnproduktion und politisieren somit auch im hohen Maße. Erinnerungskultur und Identitätsstiftung hängen in einer Gesellschaft somit unmittelbar zusammen. Durch dieses identitätsstiftende Element ist der Vorgang des kollektiven sich Erinnerns von großer Relevanz für Machtintestrukturen, die das steuernde Element der Erinnerungskultur zu instrumentalisieren wissen wollen.

Dass es sich bei der Geschichte des Nationalsozialismus um ein einzigartiges Ereignis handelt, das im Rahmen der Erinnerungspolitik und der nationalen Identitätsstiftung hindernd wirkt, ist offensichtlich. So handelt es sich bei dem Erinnern an den NS in Deutschland um eine Geschichte des Verdrängens, Verschweigen und letztlich zu gegenwärtiger Zeit um den Vorgang der Instrumentalisierung.
In den 50er Jahren zu Zeiten der Adenauer Regierung handelte es sich bei der Vergangenheitspolitik um ein Verdrängen und Verschweigen. Vor der Kulisse der Verurteilungen grenzte man sich symbolisch vom Nationalsozialismus ab, doch wurden die Opfer des NS unsichtbar gemacht.
Erst in den 60er Jahrepfand das erste Mal eine Auseinandersetzung in Ansätzen mit der Vergangenheit des NS statt. Anlass war zum einen der Prozess gegen Eichmann, den man in Südamerika festgenommen hatte und in Israel vor Gericht stellte, da er verantwortlich war für die systematische Deportation. Hinzu kamen die Ausschwitzprozesse. Staatsanwalt Fritz Bauer betrieb vor allem die Ermittlungen gegen das Lagerpersonal in Auschwitz. In diesem Rahmen wurde Opfern ein Rahmen gegeben, in dem sie ihre Erlebnisse schildern durften.
Der Ausgang des Auschwitzzprozesses verlief zwar letztendlich im Sande, doch war nun die Notwendigkeit da sich mit der Vergangenheit in irgendeiner Form auseinander zusetzen.
Vor allem Verbände wie der VVN und etwas später der BdA treiben eine solche Politik des Erinnern und Mahnens seitdem voran. Inzwischen ist der Fakt des Massenmordes während des NS gesellschaftlich anerkannt. Eine Reformierung des Lehrmaterials fand statt und die Geschichte des NS in Schulbücher aufgenommen. Ebenso entstanden seitdem Gedenkstätten wie Sachsenhausen, Dachau als unangreifbare Plätze der Erinnerungskultur.
Doch genauso wie der Kampf der Opfer des NS und anderer AntifaschistInnen Erfolge getragen hat, waren die Auseinandersetzung um die Vergangenheitspolitik geprägt von Ablehnung. Ist doch der gesellschaftliche Diskurs um die Vergangheit geprägt von der immer wiederkehrenden Frage, ob man sich noch schuldig fühlen müsse.
Lenkt doch diese Frage von dem wesentlichen Punkt ab in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des NS -nämlich der Verantwortung, die damit verbunden ist. Das einzige Ziel einer solchen Fragestellung ist der Effekt nun endlich Schweigen über die Vergangheit des NS zu breiten. Die Entwicklung um die Erinnerungskultur des NS jüngerer Zeit sind allerdings nicht weniger erschreckend. Fand doch 2003 / 2004 ein Vorzeichenwechsel der Erinnerungspolitik statt, der eingeleitet wurde mit dem Antrag der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Bei diesem Konzept sollte nun fortan den Opfern von Gewaltherrschaft gedacht werden ohne Beachtung des Kontextes, in dem die Menschen gestorben sind. Es handelt sich um eine Vereinheitlichungsbestreben in der Gedenkstättenpolitik. Der deutsche Opfermythos wird wiederbelebt und nun sollen auch Denkmäler, die der deutschen Vertriebenen gedenken, zukünftig als Gedenkstätten bezeichnet werden dürfen. Mit dieser Entkontextualisierung und der Fokussierung auf die erfharung von Leid, wird die Vergangenheitskorrigiert -deutsches Leid wird als einheitliche Größe konstruiert zu der Massenermordung durch die Nazis. Die Vergangenheit komplett entpolitisiert.
Diese Instrumentalisierung der Erinnerungspolitik hat nicht nur den Effekt sich wieder positiv auf die deutsche Vergangenheit beziehen zu dürfen -darüber hinaus wird dadurch unterbunden auf die Verantwortung hinzuweisen. Die Verantwortung, die aus der Geschichte des Nationalsozialismus resultiert. Der Verantwortung sich mit Antisemitismus und Rassismus auseinander zusetzen. Der Auseinandersetzung nach autoritärem Handeln und Unterdrückung.

Um nun zum Ende zu kommen:
Was muss nun die Aufgabe von uns AntifaschistInnen sein. Zunächst mal zu begreifen, dass man Erinnerungspolitik ernst nehmen muss, da es ein korrektives Mittel ist, dass von der breiten Gesellschaft eingesetzt wird, um sich wieder positiv auf seine Nation beziehen zu dürfen. Aufgabe von uns AntifaschistInnen muss es sein aktiv Erinnerungspolitik zu betreiben, die die Geschichte des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten lässt. Eine Erinnerungspolitik, die verdeutlicht, was rechte Ideologien sind, wohin sie führen und dass diese ernst zu nehmen sind. Dass rechte Ideologien kein Ausdruck einer pluralistischen Gesellschaft sind, sondern schlicht diskussionsunwürdig.


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Nationalsozialistische Mythen. Beispiel Rudolf Heß
"Wahrheit macht frei", sagen die Nazis wenn es um den ranghohen NS-Kader Rudolf Heß geht und meinen damit die Erringung von Definitionsmacht über Begriffe und geschichtliche Ereignisse. Jedes Jahr im August sammeln sich tausende Neonazis im bayrischen Wunsiedel, um am Grab des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß, der sich 1987 in Spandau nach 42 Jahren Haft das Leben nahm, zu trauern.
Sie knüpfen damit an den Helden- und Totenkult der Nationalsozialisten an, sie feiern einen Mythos - von dem nicht immer klar ist, ob sie ihn selber in allen Einzelheiten glauben - und sie verfolgen selbstverständlich auch ganz pragmatische Ziele, die von der inneren Konsolidierung bis zur Vergrößerung ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmungen reichen.
Ihr Objekt ist Rudolf Heß, eine denkbar große Fläche für die Anhäufung von Mythen. Er ist der letzte verstorbene ranghohe Vertreter des "Dritten Reiches" und damit Platzhalter für beliebige andere hohe NS-Repräsentanten. Die Mythen die sich um Heß ranken basieren teilweise auf wahren Geschehnissen, dazugedichteten Details und wahnhafte Deutungen.
Doch historische Fakten sind nicht zu verleugnen.

Ein Überblick: Die Karriere Heß begann mit 20 Jahren im ersten Weltkrieg, an dem er sofort nach Beginn freiwillig teilnahm und 1915, ohne an nur einer Kampfhandlung teilgenommen zu haben das Eiserne Kreuz immerhin 2. Klasse erhielt. 1917 zum Leutnant der Infanterie ernannt musste er ständig wegen mehr oder weniger starken Verwundungen ausfallen und ließ sich bis zum Ende des Krieges als Pilot ausbilden. Nach dem Krieg schloss er sich der Thule-Gesellschaft an, wo auch Himmler und Göring organisiert waren und aus der sich später das Freikorps Oberland entwickelte welches wiederum in der SA aufging. Außerdem trieb er sich in verschiedenen nationalistischen Parteien rum, wo er auch auf Hitler traf. Im November 1923 beteiligte er sich am Hitlerputsch und wurde wie Hitler zu eineinhalb Jahren Festungshaft verurteilt, wovon er nur die Hälfte absaß. Während der kurzen Haft entwickelte sich zwischen ihm und Hitler eine persönliche Beziehung und er half ihm durch Korrektur und lange inhaltliche Gespräche die Bibel der Nationalsozialisten "Mein Kampf" zu verfassen. Nach seiner Entlassung fungierte er als parteipolitischer Sprecher der NSDAP und wurde 1933, nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten offizieller Stellvertreter Hitlers. Als zweiter Nachfolger Hilers bekam er Einblick in sämtliche Bereiche des NS-Staates. Oft wird behauptet Heß sei ein friedensliebender Patriot gewesen, dabei war er es, der die Politik in der Öffentlichkeit propagieren musste und die deutsche Bevölkerung auf Antisemitismus, Denunziation und später eben auch Krieg einschwor. Der gesamte Apparat des "Dritten Reiches" war auf Krieg und die Überführung der deutschen Volksgemeinschaft in eine feste Kriegsgemeinschaft ausgerichtet. Heß war ebenfalls ideologischer Vorbereiter des Holocaust, indem er die Nürnberger Rassengesetze forcierte und den europäischen JudInnen die Schuld für den Beginn des Krieges 1939 gab.
Am 10. Mai 1941 flog Heß allein nach England, um dort einen Seperatfrieden auszuhandeln. Die Motivation für dieses Himmelfahrtskommando sehen Neonazis und rechte Historiker in dem Pazifismus Heß. Dabei sah die Situation 1941 eher so aus, dass er einen Zweifronten Krieg gegen Russland und England, nach der schnellen Einnahme Frankreichs, verhindern wollte, um sich bzw. die deutschen Armeen ganz dem Raum im Osten zuwenden zu können. Da die Briten so ein Abkommen schon etliche Male abgelehnt hatten und die Wehrmacht bereits englische Städte bombardierte, kann dieser Flug nur als völlig hirnrissiger Akt durch grenzlose Selbstüberschätzung gesehen werden. Er wurde in England wie jeder andere Kriegsgefangene behandelt, inhaftiert und konnte keine diplomatischen Beziehungen aufnehmen.
Hitler war natürlich empört über diesen Alleingang und ließ sämtliche Mitwisser verhaften und in Konzentrationslager internieren. Heß wurde in der öffentlichen Wahrnehmung getilgt und sein Schicksal verschwiegen, während andere seine Posten übernahmen.
Erst nach dem Krieg wurde er zu den Nürnberger-Kriegsverbrecher-Prozessen wieder nach Deutschland überstellt, wo er zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Die 42 Jahre Haft verbrachte er damit in Hirngespinstern zu leben, zu glauben er würde einmal die Führung Deutschlands übernehmen, dafür Pläne auszuarbeiten und ohne Reue am Nationalsozialismus festzuhalten. Immer wieder stellten die verschiedenen Bundesregierungen in diesen 42 Jahren Gnadengesuche an die Alliierten und auch bürgerliche Personen und natürlich Neonazis stimmten damit überein ihn endlich freizulassen. Doch die Alliierten blieben hart, zu stark war Heß Fanatismus und der Hang der Rechten in Deutschland ihn als quasi neuen Führer propagandistisch zu gebrauchen. Er entnazifizierte sich 1987 dann doch endlich selber und Neonazis begannen für ihn und seinen kläglichen Tot, der von ihnen natürlich als Mord gebrandmarkt wurde, jährlich in Wunsiedel zu demonstrieren.

Nationalsozialistisches Denken weist eine hohe Affinität zur Mystik auf, es lebt von Verschwörungen, dunklen Mächten der Zersetzung, heldenhaften Kämpfen berufener Eliten, von Ruhm und Ehre und von Blut und Boden. Neonazis brauchen solche Mythen, um sich als Gemeinschaft permanent neu zu konstituieren, sie brauchen die Figur des Führers wie die Figur des Märtyrers, an der immer wieder Sinn für das eigene Tun gestiftet werden kann. Weil Rudolf Heß nicht umsonst gestorben ist, marschieren die Neonazis und weil die Neonazis marschieren, ist Rudolf Heß nicht umsonst gestorben. So überlebt der Kult.
Die Dekonstruktion von Mythen führt nicht notwendigerweise dazu, dass solche Meinungen nicht mehr vertreten werden - sie trägt aber sicher dazu bei, dass sie im öffentlichen Diskurs als suspekt wahrgenommen werden: als Meinungen von Spinnern, entsprungen der geistfreien Märchenwelt der Neonazis.

Daher: Märchenstunden beenden. Den Nazis die Mythen nehmen!

Dieser Redebeitrag basiert auf der Rat Broschüre "Der Mythos stirbt zuletzt" von 2002.


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"Zur aktuellen Situation in Berlin-Friedrichshain"

Der Berliner Stadtteil Friedrichshain kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. In der Zeit der Weimarer Republik als roter Arbeiterbezirk und kommunistische Hochburg verschrien, war Friedrichshain am Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts Schauplatz heftiger politischer Auseinandersetzungen zwischen der KPD und der erstarkenden NSDAP. Hier machte der Nazi Horst Wessel und sein SA-Sturm 34, eine bis zu 250 Personen zählende Schlägertruppe, die Straßen durch Gewaltexzesse unsicher. Nach der Machtübergabe an die Nazis im Jahre 1933 erhielt Friedrichshain zumindest dem Namen nach durch seine Umbenennung in Horst-Wessel-Stadt einen nationalsozialistischen Anstrich. Dass in der darauffolgenden Zeit der Naziherrschaft jedoch von zahlreichen FriedrichshainerInnen aktiv Widerstand gegen den NS geleistet wurde, davon zeugen noch heute etliche Gedenktafeln an Wohnhäusern im Bezirk, die allesamt zu Zeiten der DDR angebracht wurden und in denen sich der vornehmlich verbale Antifaschismus des "real existierenden Sozialismus" etwas konkreter ausdrückte. Nach der Wende erhielt Friedrichshain vor allem durch die zahlreichen Hausbesetzungen wieder das Image einer autonomen, linksradikalen Hochburg, das sich noch bis heute zum Teil erhalten hat. So wird Friedrichshain derzeit in der Öffentlichkeit überwiegend als ein junger, alternativer und linksdominierter Bezirk wahrgenommen, in dem der wieder erstarkende Rechtsextremismus keine Basis habe. Dennoch, und ohne hier eine Parallele zu den Endzeiten der Weimarer Republik konstruieren zu wollen, muss festgestellt werden, dass es in Friedrichshain immer wieder zu rechtsextremistisch motivierten Übergriffen gekommen ist und auch heute noch kommt. Pöbeleien und tätliche Angriffe auf Menschen nichtdeutscher Herkunft, auf sozial Schwächere, auf linke Zecken und alle anderen, die nicht in das enge rechte Weltbild passen, finden auch hier - in Friedrichshain - regelmäßig statt. Dies zeigt insbesondere die folgende, unvollständige Aufzählung rechtsextremer Aktionen und Übergriffe, die im letzten Jahr in Friedrichshain passiert sind:

Am Jahrestag der Machtübergabe, am 30. Januar 2004 wurde von Mitgliedern der neonazistischen Kameradschaft Tor in Friedrichshain ein Transparent mit der Aufschrift "Hitler was '33 right" aufgehängt.
Eine Woche später, am 06. Februar bedrohten und verprügelten vier Nazis am Frankfurter Tor zwei Jugendliche, denen hierbei erhebliche Verletzungen zugefügt wurden. Die Täter wurden später von den Bullen aufgegriffen und lediglich kontrolliert. Am 18. Februar attackierten dann drei Nazis auf dem S-Bhf. Warschauer Str. einen Mann mit schwarzer Hautfarbe. Vier PassantInnen bemühten sich, die Nazis aufzuhalten, was auch teilweise gelang. Die Schlägerei wurde von einer großen Anzahl PassantInnen untätig mitangesehen. Als die Nazis flüchteten, wurden sie auf der Warschauer Brücke von den Bullen in Empfang genommen. Einen Tag vor Wessels Todestag, am 22. Februar 2004 klebten AktivistInnen der Kameradschaft Tor Propaganda-Aufkleber und fotografierten sich mit einem Transpi vor dem Krankenhaus Friedrichshain, um ihren Unmut darüber kundzutun, dass am Grab vom Horst Wessel etwa 100 Antifas den Friedhof blockierten.
Im April wurden dann mehrfach größere Gruppen von Nazis beobachtet, die abends pöbelnd durch den Kiez liefen. Am 6. April kam es zu einer Schlägerei zwischen einem Nazi und einem Punker an der Proskauer-Ecke Rigaer Strasse.
Am Abend des 01. Mai, nach dem verhinderten Naziaufmarsch durch Friedrichshain versuchten etwa zehn Nazis mehrere Autos und eine alte Halle in der Nähe vom Hangar am Ostkreuz mit Frostschutzmittel anzuzünden. Die Bullen nahmen einige von ihnen fest. Am Abend des sogenannten Vatertags, am 20. Mai 2004, kam es dann am Bersarinplatz zu Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und PassantInnen, die von den Nazis angepöbelt worden waren. Am selben Abend pöbelten auch am Wismarplatz, vor der Kneipe "Green Bar", Neonazis PassantInnen an, die augenscheinlich nicht-deutscher Herkunft waren. Die Kneipe "Green Bar" war schon zwei Wochen zuvor in ähnlicher Weise aufgefallen und auch im Juli passierten aus dieser Lokalität heraus rechtsextreme Pöbeleien und verbale Angriffe.
In der Nacht zum 06. Juni 2004 wurde dann in der Weserstr. eine Frau aus der "Kietz-Kneipe" heraus von Nazis angegriffen und verletzt. Sie wurde verfolgt und in einem Hauseingang gegen ihren Willen zwanzig Minuten lang festgehalten und weiter bedroht. Die Bullen erteilte herbeigeeilten PassantInnen und den Nazis Platzverweise, während sich der Kneipenwirt der "Kietz-Kneipe" offen zu seiner rechtsextremen Einstellung bekannte und einen Krieg gegen alles "linke" ankündigte.
Im August 2004 wurde im Café Melan in der Mainzer-Ecke Boxhagener Str. eine Bedienung von drei Männern beleidigt und der Versuch unternommen sie zu schlagen. Die Bedienung hatte sich darüber beschwert, dass die Männer auf Hitler angestoßen hatten. Leute aus dem Dönerladen gegenüber beförderten die drei nach draußen. Am 6. August wurden am Rande der "Biermeile" auf der Frankfurter Allee Flugblätter der Kampagne "Freßt keine Döner (FKD)" verteilt. Außerdem wurden alternative Jugendliche von Neonazis bedrängt und verfolgt. Auch die einen Tag später stattfindende Alternativkundgebung zur Biermeile unter dem Motto "Alltagsrassismus, Saufgelage und Chauvinismus" am Frankfurter Tor war ständigen Pöbeleien von Hooligans, Neonazis und besoffenen Normalos ausgesetzt. Am 28. August 2004 zogen dann zehn Herthafans unter "Wir bauen eine U-Bahn von St. Pauli nach Auschwitz"-Gegröhle vom Ostkreuz in Richtung Wühlischstr. Auf dem Weg wurde noch ein alternativer Jugendlicher von ihnen bedroht. Die Bullen nahmen daraufhin Anzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung auf. Am 30. August führten etwa 50 Neonazis unter massivem Bullenschutz eine Spontandemo vom S-Bahnhof Jannowitzbrücke zum Strausberger Platz und zurück durch, nachdem sie vergeblich versucht hatten, an einer Montagsdemo gegen Hartz IV teilzunehmen.
Eine Woche später, in den Morgenstunden des 7. September rissen drei mit Hämmern bewaffnete Neonazis unter lautem Gegröle linke Plakate in der Rigaerstrasse ab, bis sie von AnwohnerInnen verscheucht werden konnten. Nur 3 Tage später wurde auf dem Boxhagener Platz ein Jugendlicher aus einer Gruppe von 15 Nazis heraus tätlich angegriffen. Die Nazis hatten sich auf dem Platz getroffen und zusammen gesoffen. Am 17. September kam es dann nach einem Konzert der ehemals rechten Band "Böhse Onkelz" an der Landsberger Allee in der S-Bahn zu Angriffen von rechten KonzertbesucherInnen auf andere Fahrgäste.
Am 2. Oktober kam es dann schon wieder auf dem Boxhagener Platz zu einem Angriff von Neonazis auf eine Gruppe alternativer Jugendlicher, die sich allerdings erfolgreich verteidigen konnten. Am 29. Oktober brüllte in der TRAM 20 ein 22jähriger Mann aus Friedrichshain mehrfach "Sieg Heil", beschimpfte und attackierte einen Mosambikaner, bis drei PassantInnen eingriffen und den Täter den Bullen übergaben.
Am 6. November fand in der Kneipe "Happy Station" in der Petersburger Str. das Jahrestreffen der "Hammerskins" statt. Unter den Gästen waren auch Mitglieder der Vandalen. Die Bullen lösten die Party auf und überprüften 97 Personen.
Am 10. Dezember feierten dann etwa 50 Hooligans und Nazis, angeblich Angestellte einer Abrissfirma aus Friedrichshain, in der Cocktailbar "Morrison" an der Proskauerstr-Ecke Frankfurter Allee. Als ein paar Linke dies nicht mehr länger mit ansehen wollten und eine Fensterscheibe zu Bruch ging, stürmten die Partygäste wie auf Befehl auf die Straße und jagten die Linken unter "Sieg Heil" und "Die Zecken kriegen wir" die Proskauerstr. hoch, wo sie allerdings mit einem Stein- und Flaschenhagel herzlich empfangen wurden.

Diese Auflistung ist sicher nicht vollständig und dennoch verdeutlicht sie sehr gut, dass sich heutzutage in Friedrichshain rechtsextremes Gedankengut jederzeit und in all seinen widerlichen Facetten bis hin zur tätlichen Gewalt artikulieren kann und auch immer wieder artikuliert.
Dies dürfen und werden wir als antifaschistisch und emanzipatorisch eingestellte Menschen nicht weiter hinnehmen! Lassen wir nicht zu, dass rechtsextremes Gedankengut toleriert und hieraus motivierte Angriffe zur Normalität werden - weder in Friedrichshain, noch anderswo!

Brechen wir die Kontinuität der rechtsextremen Übergriffe - sowohl in Friedrichshain, als auch anderswo!
Nehmen wir den Nazis ihre Treffpunkte - hier im Kiez und überall! Organisiert die antifaschistische Selbsthilfe!


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Pop und Nationalismus
Redebeitrag der Antifa Jugend Ostberlin und Jugend Antifa Friedrichshain

Wir schreiben den 29. September 2003. Eine Unruhe macht sich in Deutschland breit. Es herrscht Aufbruchsstimmung unter den sonst so gleichgültigen Köpfen der Bevölkerung. Ein neuer Trend kommt auf und bestärkt die sich neu formierende Volksgemeinschaft in ihrem Selbstbewusstsein : Es ist wieder cool deutsch zu sein!
Was die damals noch vermeintlich linke Band Mia vor nunmehr knapp 2 Jahren mit dem Song "Was es ist" ,in dem sie Auszüge aus einem Liebesgedicht des jüdischen Dichters Erich Fried verwendeten um ihrer Liebe zu Deutschland Ausdruck zu verleihen, und dem daraus folgenden Tabubruch ins Rollen brachten, hat sich heute bereits zu mehr als nur einer Diskussion um eine "Quote für den deutshen Pop" entwickelt. Wir haben es nunmehr nicht länger mit mit ein paar deutschidentitären Spinnern zu tun, sondern sehen uns einem ganzen Netzwerk aus Internetradios, Labels, Musikern, aber auch Politikern auf höchster Ebene konfrontiert, die alle eine gemeinsame Forderung eint: Die "deutsche Identität" zu schützen und gegen den "US-Kulturimperialismus" (Wolfgang Thierse) zu verteidigen.
So gibt es seit dem 8. Juni 2004 das berliner Internetradio "Ohrenkneifer", welches damit wirbt das erste 100% deutschsprachige Radio der Welt zu sein, was natürlich bedeutet ganztägig nur deutsche Musik zu spielen. Des weiteren kommen noch Labels, wie beispielsweise das ebenfalls aus Berlin stammende Label R.O.T. ("respect or tolerate") hinzu, welches als unter anderem auch die Reformierung des deutschen Musikbuisness über den "kreativen Umgang mit der deutschen Sprache" verfolgt. Pikanterweise handelt es sich hierbei auch um das Label, welches bereits die Band MIA unter Vertrag hat. Zu dieser Infrastruktur kommen jedoch auch noch Bands, die glauben ihr Aufgabenfeld unnötig ausweiten zu müssen. Hierzu gehört beispielsweise die Band "2raumwohnung" die mit ihrem eigenen Label ausschlieslich nationale Künstler unterstützen. Unterstützung können angebliche Künstler aber auch noch aus ganz anderen Ecken Deutschlands erwarten. So setzt sich seit geraumer Zeit auch der "Verein deutsche Sprache e.V." mit der eigens für diesen Zweck geschaffenen Initiative "Alle in eigener Sache" für die Quote ein. Doch auch die Rot-Grüne Fraktion im Bundestag hat in diesem Punkt den Schulterschluss mit der sächsischen NPD gewagt, die in ihrem Wahlprogramm Ebenfalls die Forderung nach einer Deutschquote im Radio artikulieren. Sie brachte, nachdem am 29.9.04 eine Anhörung zum Thema "Quote für Musik aus Deutschland" im Ausschuss für Kultur und Medien im Bundestag stattgefunden hatte am 17.12. 2004 einen Antrag im Bundestag ein, in dem sie die Bundesregierung aufforderte Gespräche mit öffentlich rechtlichen, aber auch privaten Sendern zu führen, mit dem Ziel diese zu einer freiwilligen selbstverpflichtung zu bewegen, nach der sie mindestens 35% ihrer Sendezeit mit deutscher Musik gestalten würden. Bei so viel Aufmerksamkeit, die dieser Forderung, die letztendlich nur einen weiteren Ruf nach einer neuen, starken und selbstbewussten Nation Deutschland darstellt, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn auch alarmierend, dass die Forderung nach einer Deutschquote im Radio, ausgehend von Berlin, mehr und mehr zur salongfähigen Einstellung in ganz Deutschland avanciert. Ein weiterer alarmierender Faktor der ebenfalls prägend für den Nationalismus der neuen deutschen Popnation ist, ist der starke Antiamerikanismus, der seit dem 11.September 2001 in Deutschland wieder konjunktur feiert. Die Aussagen reichen hier vom aufgreifen alter antiamerikanischer Ressentiments wie das der amerikanischen Kulturlosigkeit, um zu argumentieren, dass "amerikanischer Einheitsbrei" die "kulturelle Vielfalt" in Deutschland gefährden würde (Wolfgang Thierse) bis hin zum kulturellen "Ende des Besatzungsstatus" oder dem "Genozid an der deutschen Musik". Letzteres Zitat zeigt dann auch deutlich wie zusätzlich zum Schüren eines neuen Nationalismus die deutsche Geschichte verharmlost und relativiert wird. So reiht sich auch dieser Diskurs wieder ein, in die deutsche Kontinuität von Schuldabweisung, Relativierung und Hochstilisierung kollektivdeutscher Werte, die gerade in diesem Gedenkjahr wieder große Bedeutung erlangt.

Wir haben keinen Bock auf Deutschland, und erst recht nicht auf Deutsche, die es sich zum Ziel gesetzt haben eine selbstbewusste Nation über eine angebliche kulturelle Identität zu schaffen.

Deutschland halts Maul!!!

auch im bereich friedrichsfelde

entferner 25.02.2005 - 10:30
wurden dutzende aufkleber von, wahrscheinlich, anb'lern geklebt. großteil wurde bereits entfernt!

Weitlingstrasse - Lichtenberg

Aktion Putzwut 26.02.2005 - 03:21
In der Weitlingstrasse, wo das Nazi-Gesocks zum Teil wohnt, war auch massiv geklebt und wurde diese Nacht auch massiv wieder entfernt.

No Tears For Horst Wessel!

Friedrichshainer

egal 27.02.2005 - 19:48
Habe am Nöldnerplatz auch 2 Aufkleber von einer Kameradschaft gefunden und entfernt. Kann mir vorstellend das da aber noch mehr sind und ich sie nicht gesehen habe.

Gruß

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 6 Kommentare

ich suche ....

blinsfisch 23.02.2005 - 21:17
... den artikel zur überschrift ... hmm...

toll

icke 23.02.2005 - 21:17
wo ist der text? wo sind die bilder???

a.c.a.b.

--- 23.02.2005 - 22:12
ROTFRONT!! Das war noch was :(

muss ausgefüllt werden

muss ausgefüllt werden 24.02.2005 - 00:08
Nana, dass war seinerzeit ne Auseinandersetzung im Zuhältermilieu. Luden-Wessel erinnert irgendwie an Rainer Sonntag.

wo wessel vor 77 jahren an einer sepsis starb

(muss ausgefüllt werden) 24.02.2005 - 08:13
... WER RECHNEN KANN IST KLAR IM VORTEIL!

sehr gute demoinitiative

antifa 24.02.2005 - 14:31
nächstes jahr komme ich auch !
das ist sicher.

delete germany in all styles