Schilly: Indigen@ - und Zigeunerfrei

Z(11#) 22.01.2005 01:46 Themen: Antirassismus Globalisierung Weltweit
Um den indigenen Völkern die direkte Teilnahme an den internationalen Verhandlungen über ihre Grundrechte zu ermöglichen wäre die Ratifizierung der entspr. Konvention nötig. Aber die EU blockt - wie immer unter reger Passivität der BRD Schilly: "Dann blieben womöglich Sinti und Roma im Land...."
Im aktuellen Moment des Auslaufens der "Dekade der indigenen Völker" sind als bislang einzige "Effekte" zu verzeichen - so das Vorstandsmitglied des Dachverbandes indigener Völker, Edwin Vasquez Campos - dass m@n nun in Europa weiss, dass es uns gibt und die Möglichkeit einer Neuauflage Die Forderungen der Indigen@ diesbezüglich haben sich verschärft: ein eigenes Sekretariat mit eigenen Haushalt und realen Kompetenzen. Die Entscheiduns-Gewalt liegt jedoch bei der UN-Generalversammlung, die bis Ende Januar abzusegnen hätte (bislang diskutiert die UNO seit 14 Jahren indigene Völkerrechte). "Projekte die im Namen der UreinwohnerInnen abgeschoben wurden führten zu einem Versickern der entsprechenden Budgets ebenso wie der Gewinnspannen, weiss wer wohin; eine Deklaration der Anerkennung indigener Rechte gibt es noch immer keine. Der IWF zeigt kein Interesse und die Weltbank hält sich an die eigenen Richtlinien nicht", so Vasquez Campos weiter.

Was den Indigen@ ( weltweit ca.400 Millionen Menschen ) die Möglichkeit eröffnen würde an den internationalen Verhandlungen über sich selbst partizipieren zu können, heisst " Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation " ( ILO ) und ist stolze 15 Jahre alt. Fünfzehn Jahre während welcher von den Staaten der Europäischen Union gerademal Dänemark, die Niederlande und Norwegen ratifizierten Die Konvention garantiert den Indigena das Recht auf kulturelle Idendität, auf Land und Ressourcen und auf Beschäftigung.
Edwin Vasquez Campos: " Die Rohstoffinsudtrie, die Verschmutzung durch die Erdölförderung ist die moderne Form der Kolonialisierung , an der wir langsam sterben. Die technologischen Umweltstandarts der Kozerne sind auf unseren Territorien extrem niedrig. Entsprechend groß sind die Schäden.Aber "Umwelt " ( § ) heisst für uns Nahrung, Medizin, Leben. Das uns Zugutekommen von Gewinnen für Bildung und Gesundheit, existiert nur auf dem Papier " .....

Bis zum deutschen Innenminister Otto Schilly scheinen weder ein Bewußtsein für die verletzende Schieflage internationaler Menschenrechte durchgedrungen zu sein, noch besitzt er ein solches für die multikulturelle Perspektive vor ( Stand) - Ort :
" Hier gibt es keine Indigena. Ich sehe keinen Grund zu unterzeichnen "
( Würde die BRD die Konvention in nationales Recht umsetzen so hiesse dies, dass alle ihre Wirtschaftverträge süd-amerikanischen Kriterien entsprechehn müßten, was Druck auf die dortigen Regierungen ausüben würde und Korruption und interne Absprachen mit den Multis entgegenwirken soll)

Es ist schwer auszumachen, welches Argument das schrecklichere und peinlichere ist ... den Schilly hat noch einen Deutschland -Trumpf gegen die Unterzeichnung des ILO-Abkommens :
" Eine Ratifizierung hätte womöglich zur Folge, dass sich Stämme wie Sinti und Roma dann in der BRD auf das Abkommen beziehen und ein Aufenthaltsrecht für sich verlangen "

Wer sich mit diesem Staat idendifiziert erbt, ausser einer Prokopfverschuldung ab Geburt, jedenfalls mit tötender Schicherheit die Schande seiner offenbar endlosen Geschichte. PFUI TEUFEL : SCHILLY !!! )

LINKS zum "THEMA" " ZIGEUNER "
Antitziganismus verbindet Europa
 http://de.indymedia.org/2004/11/100426.shtml
Antitziganismus - die spanische Version
 http://germany.indymedia.org/2004/12/100747.shtml

www.campusdelicti.de/geo
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Ergänzungen

dies Land schafft

Primitiv 22.01.2005 - 02:27
Es war immer derselbe Schirm, konstant wie ein Bild, wenn es regnte oder auch schneite - immer daselbe Bild: Schirm ...
schützend vor Kälte und Klamm(heimlich)keit; bunt : metallbunt; phantasiebunt; kriegsbuntd; blutbunt .. farbig eben. Und es regnete ( manchmal auch hagelte ) viel; viele Gemische: Schmutzregen; Gasregen; Steine regnete es; Wortschwälle; Sprachgemische.. und das Hageln, mitunter, von Androhungen; von Gewalt; von Gesetzmäßigkeiten. Die ganze Pailette von Klima, Katastrophe und gesetzlichen Maßeinheiten - gespannt wie ein Schirm vor das wortkarge Bunt von Huntergrund; immer wenn ... immer dasselbe Bild : Schirm

Der Fluß riß alles mit sich: Fort, was nicht der ungestümen Schwellung seiner Ader auswiech oder konnte. Seine okerfarbenen und grauen Wirbel jounglierten mit Gut als triebe dieses ein Spiel: auf sprang es ( gewaschen wie Geld ), um gleich darauf unterzugehen ( wie Jene die den Preis für alles bezahlen ).
Es hatte zu regnen aufgehört, bzw. genügte der Schirm gegen ein Rieseln. Die Frau stand am sogenannt sicheren Ufer und sah auf Bild: tobende Wellen hetzten einen uniformgrünen Ast (gebrochen wie der hilflose Arm der Ohnmächtigkeit ) der sich taumelnd nach irgendwo reckte, von sich selbst überlastet. Ein Stuhl kam vorrüber, von Leere geritten und Absurdität; weitere Äste die sich versuchten auf ihn zu setzen; Müll ... Die Kronen der Bäume schleppten ihr schwer gewordenes Grün auf den blättrigen Stelzen von Standort, entlang dem aufsteigenden Dunst. Blümchen öffneten bunte Schirmchen im Gras: sonnengelb, blutrot; farbig eben. Die Steinbank begann zu troknen und die Frau stellte den Korb auf sie.Ein Vogel schreckte aus den dämpfigen Flanken der Gebüsche wo die Zeit aufzukochen schien und verzischte. Sie schenkte Tee in eine Blechtasse; rief den Vogel in seiner Sprache und er antwortete ihr. Das rasende Wasser spie die Geräuschkulisse der umgebenden Stadt zurück: schirmte das Bild ab wider den Hagel des Metallischen; die scheppernden Ergüsse; die ratternden Salven von Eintönigkeit. Sie rief den Vogel in seiner Sprache und er antwoertete ihr.
Lagern verboten ! stand auf einem Schild und in der Frau kam es zur Antwort: sie sah die eintätowierte Nummer im Arm ihrer Ahnin; sah die Bilder der Bilder Jener, welche nicht zurückgekehrt waren. Bilder der Proteste: Camp; Märsche; Pressekonferenzen - verschlossen bleibende Türen; Räumung; Abschiebungen ... abgeschirmt. Bunte Bilder, farbig eben ...

Jemand rief den Vogel an in seiner Sprache der Antwort gab. Die Frau wandte sich um, an den Fluß. Ein weiterer Stuhl trieb an, schief und unnatürlich, wie ein Damensitz irgendwo nirgend vorei und leer, wie nach einem Parlamentsumsturz. Sie rief den Vogel an, und der Mann antwortete ihr. Er stand ruhig und sah dem Vogel nach der wieder verstummte im neuregnenden Grün. Ein buntgekleideter Mann, in gelb, weiß und blutendem rot und sein Gesicht war wie gemeißelt aus Stein ... sehr, sehr altem Stein - mit welchem er feststand - inmitten dieser verwässerten, alles mithinreissenden Ohnmächtigkeit, die sich durch ihre Formen von Verformung und der zirkulierenden Flucht in sich selbst jeglichen Konfrontationen entzog. Feststand der Mann und ebenso unnahbar. Regen löschte den Dunst ( dieser häufige Regen aus Kälte, Giften und Androhungen ), löschte das Licht und die Wärme der Steine.
Die Frau erhob sich, legte die Blechtasse zurück in den Korb, rief den Vogel an in seiner Sprache um sich zu verabschieben .... Sie sahen einander nicht an. Sie konnten keine Blicke tauschen, Ich - Parlamente die sie waren, zersprengter Versammlungen .. sahen mit einem Auge den Vogel der Antwort gab, für sie sprechend ...

Es regnet, dasselbe Bild : Schirm .... multibunt; kulturbunt; Bund-bunt; farbig eben ...
Ein Bild für solche die " andr`e Sprachen nicht verstehen " :

DEUTSCHLANDNACHRICHTEN
" Steinigung des Innenministers "

" Während einer Pressebefragung vor dem Parlamentsgebäude, wo der Bundesinnenminister stichhaltig erläuterte weshalb er keine Veranlassung für Deutschland sieht, die Konvention zur Festschreibung indigener Rechte zu unterzeichnen :
" Hier gibt es keine Indigena! " und " Dann womöglich werden die Zigeuner meinen, ein Aufenthaltsrecht in der BRD für sich in Ansprcu nehmen zu Können "
drang eine Gruppe von ( muß ausgefüllt werden ) bis zum Gebäudeingang vor und schleuderte Steine auf den Miinister die mit roter Farbe bemalt waren, jedoch im gelben Licht aussahen wie Weißglut. Der Innenminister mußte mit mindestens einem schweren Schock in einer Klinik behandelt werden. Die Attentäter entkamen mit Hilfe für sie Sprechender. "

Kommentar von AugenzeugInnen der freien, unabhängigen Berichterstattung:

Die öffentlich ungerechten Medien der Korrpuption verschweigen, dass alle Steinwürfe gezielt an der physischen Person vorbei das Parlament trafen. Beabsichtigterweise wurden keinerlei Körper ohne .. schaften verletzt.
Nur ein betroffener Vogel schrie auf und floh in die Richtung von Lagern .. wo er sich auf einem Stuhl niederließ, um sich zu sammeln ....

Anmrk: die Formulierung " Ich-Parlamente von Versammlungen "
ist einem Gedicht des an spanischen Haftbedinungen gestorbenen
Xosé Tarrio entliehen :
 http://www.de.indymedia.org/2005/01/103527.shtml



Deswegen wird das WSF nie nach Europa kommen

Maxe 22.01.2005 - 13:22
Aufgrund der rassistischen und repressiven Politik Europas wird das WSF niemals nach Europa kommen. Dem größten Teil der Deligierten und Besucher würde der Zutritt verweigert. Kleinste Fehltritte werden zudem in Europa sofort mit Verhaftungen und Anklagen geahndet, es gibt einfach keine Freiräume (Ausnahme sind vielleicht einige Regionen in den romanischen Ländern)...

@Z(11#)

mensch 22.01.2005 - 19:19
Leider kann ich nicht die positiven Äußerungen über die IAO Konvention 169 in diesem Umfang teilen, da sie meiner Meinung nach im Gegensatz zu dem Erklärungsentwurf der UN weder Ressourcenrechte enthält noch die Möglichkeit eröffnen würde an den internationalen Verhandlungen über sich selbst partizipieren zu können (wobei ich nicht versteh was vom Autor damit konkret gemeint wurde). Auf jeden Fall garantiert Artikel 6 nur eine minimale Beteiligung indigener Völker in den Staaten wo sie leben.

Was mich jedoch mehr interessiert und ich wäre über eine Antwort sehr dankbar, wenn man mir sagen könnte, wann das Inneminiterium sich ablehnend zur IAO Konevention 169 geäußert hat und vorallem in der Form von "Hier gibt es keine Indigena. Ich sehe keinen Grund zu unterzeichnen" (was als Argument der BRD vor 1998 zwar vorgebracht wurde jedoch meine Wissens nicht danach)oder "Eine Ratifizierung hätte womöglich zur Folge, dass sich Stämme wie Sinti und Roma dann in der BRD auf das Abkommen beziehen und ein Aufenthaltsrecht für sich verlangen".

Antworten

Z(11#) 22.01.2005 - 21:35
1) Hier steht nix von positiver Resolution
der Inhalt derselben, ebenso wie die Zitate
Schilly sind einem taz- Artikel : Ausgabe
20.01.05 entnommen und zusammenfassend
wiedergegeben
Ich halte ab und zu bestimmte Informationen
in dtsch.Medien, von denen ich nicht annehme, dass
sie unbedingt von denselben Personen gelesen
werden wie Indy, für wichtig genug, sie frei
wiedergebend, weiterzustreuen
Fakt ist jedenfalls, dass mit der aktiven und intensiviertzen Teilnahme der Indigena an den Verhandlungen der Papiertiger eine Transfusion erhalten könnte ... die Indigena werden wohl selbst wissen, worauf sie P Energien setzen wollen ......

danke aber und weiter bei :
Schwarze Zukunft der Mapuche ?
 http://de.indymedia.org/2005/01/104712.shtml

Divergenzkriterien

primitiv 22.01.2005 - 23:46
Unter Bezugnahme auf Art.§ : >> http://www.de.indymedia.org/2005/01/104658.shtml >  http://www.carteleralibertaria.org/articulo.php?p=1392&more=1&c=1 )

Hierher jedenfalls können § sie § nicht - von wegen " Otto, find ich gut " ....
tralala Ihr Gesprächspartner ist
Herr Hartz - Herr 1 - Herr 2 - 3 - Herr Vierhatuns ....( oder was !?)

EU / VERFASSUNG : NEIN DANKE
www.imi-online.de
www.eu-verfassung.org
www.mehr-dmokratie.de/bu/ak/europa
www.sozialimpulse.de

EUROPA MACHT DICHT / Teil 1 und 2
 http://de.indymedia.org/2004/08/89069.shtml
 http://de.indymedia.org/2004/08/89067.shtml
FEATURE Migration/Südgrenze/1
 http://www.de.indymedia.org/2004/09/94044.shtml

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Die Wiederholung der Geschichte — mordechai stauffenberg

@primitiv Respect — mastermindchaos

Nichts Neues — Manne