Plakate von "Universelles Leben" verändert
Seit Ende 2004 ist die totalitäre Sekte „Universelles Leben“ um die Prophetin Gabrielle Wittek mit einer Plakatserie bundesweit im öffentlichen Raum präsent, die für unbedarfte BetrachterInnen einen harmlosen Eindruck erweckt – ein paar Tiere, die darum bitten, nicht gegessen zu werden. In Giessen wurden einige der Plakate in der ersten Januarwoche mit Spruchblasen kommentiert, welche die Werbeaktion in ein anderes Licht rücken. Die Spruchblasen enthielten Sprüche wie „Für eine Welt ohne Religion, autoritäre Strukturen und Sekten wie UL“ oder „Unsere Gesichter werden benutzt, um Spenden für eine totalitäre Sekte zu zocken“.
Plakate der totalitären Sekte Universelles Leben verändert
Universelles Leben ist eine totalitäre Sekte mit ausgeprägten autoritären Strukturen. Da sie den Himmel auf Erden verwirklichen wollen, sollen die Mitglieder ihren Besitz an UL abtreten und fleißig in den UL-Betrieben „bienen“ (UL-Jargon), ohne Lohnerhöhungen zu fordern oder zu fragen, wer davon eigentlich profitiert. Die Mitglieder werden massiv dazu gedrängt, sich ausschließlich in der von UL aufgebauten Parallelwelt zu bewegen und Kontakte zur „Außenwelt“ aufzugeben.
In den Lehren der Sekte mit urchristlichem Gewand hat auch Antisemitismus und Menschenverachtung einen festen Platz – so gibt Gabriele Wittek höchstpersönlich den Juden die Schuld für ihre Verfolgung: „Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben.“ (Gabriele Wittek in: Das ist mein Wort)
Die Plakatserie - defintiv kein Zufall:
Seit Anfang 2002 versucht Universelles Leben verstärkt, sich in der Naturkostszene sowie in Tierschutz- und Tierrechtszusammenhängen auszubreiten – u.a. über die UL-Firma „Gut zum Leben“ (hat zahlreichen Läden in Deutschland und ist auf Märkten vertreten - siehe:
http://www.gzl.com/einkaufsquellen/einkaufsquelleninihrernaehe/index.html) und den „Lebe-gesund-Versand“, die beide ökologische, vegetarische und vegane Produkte vertreiben. Der ul-nahe Verlag „Das Brennglas“ verbreitet reißerisch aufgemachte Broschüren gegen Jagd. Auch die an Kiosken erhältliche Zeitschrift „Freiheit für Tiere“ ist ein UL-Organ. Auf dem Tierrechtskongreß (September 2002) in Wien traten ganz selbstverständlich die UL-ProtagonistInnen Dr. Sailer und Julia Brunke auf (Redakteurin des UL-Verlags „Das Brennglas“).
Daneben gibt es weitere personelle Verflechtungen mit Tierrechtszusammenhängen. Trotz deutlicher Aussagen seitens kritischer TierrechtlerInnen ist Universelles Leben vielerorts immer noch geduldet oder sogar akzeptiert – mit „die machen ja gute Tierrechts-Arbeit“ und ähnlichen Begründungen werden die massiven Bedenken gegenüber einer autoritären Organisation weggewischt, die unter dem Deckmantel der Tierliebe versucht, neue AnhängerInnen zu rekrutieren und Kohle zu zocken.
Auf jeden Fall verwundert es doch, warum UL sich so ungestört ím öffentlichen Raum breit machen kann – dabei gäbe es genügend Möglichkeiten, den religiösen FanatikerInnen auf den Keks zu gehen ... für einen kreativen Widerstand gegen Religion und autoritäre Sekten!
# Download der Spruchblasen:
http://www.projektwerkstatt.de/ul/download/ul_tiergesichter.pdf
# Etiketten für „Gut zum Leben“-Produkte:
http://www.projektwerkstatt.de/ul/download/gzl_aufkleber.pdf
Natürlich sind diese Downloads nur für den Heimgebrauch gedacht – andere Anwendungen sind wahrscheinlich strafbar ;-)
Universelles Leben ist eine totalitäre Sekte mit ausgeprägten autoritären Strukturen. Da sie den Himmel auf Erden verwirklichen wollen, sollen die Mitglieder ihren Besitz an UL abtreten und fleißig in den UL-Betrieben „bienen“ (UL-Jargon), ohne Lohnerhöhungen zu fordern oder zu fragen, wer davon eigentlich profitiert. Die Mitglieder werden massiv dazu gedrängt, sich ausschließlich in der von UL aufgebauten Parallelwelt zu bewegen und Kontakte zur „Außenwelt“ aufzugeben.
In den Lehren der Sekte mit urchristlichem Gewand hat auch Antisemitismus und Menschenverachtung einen festen Platz – so gibt Gabriele Wittek höchstpersönlich den Juden die Schuld für ihre Verfolgung: „Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben.“ (Gabriele Wittek in: Das ist mein Wort)
Die Plakatserie - defintiv kein Zufall:
Seit Anfang 2002 versucht Universelles Leben verstärkt, sich in der Naturkostszene sowie in Tierschutz- und Tierrechtszusammenhängen auszubreiten – u.a. über die UL-Firma „Gut zum Leben“ (hat zahlreichen Läden in Deutschland und ist auf Märkten vertreten - siehe:
http://www.gzl.com/einkaufsquellen/einkaufsquelleninihrernaehe/index.html) und den „Lebe-gesund-Versand“, die beide ökologische, vegetarische und vegane Produkte vertreiben. Der ul-nahe Verlag „Das Brennglas“ verbreitet reißerisch aufgemachte Broschüren gegen Jagd. Auch die an Kiosken erhältliche Zeitschrift „Freiheit für Tiere“ ist ein UL-Organ. Auf dem Tierrechtskongreß (September 2002) in Wien traten ganz selbstverständlich die UL-ProtagonistInnen Dr. Sailer und Julia Brunke auf (Redakteurin des UL-Verlags „Das Brennglas“). Daneben gibt es weitere personelle Verflechtungen mit Tierrechtszusammenhängen. Trotz deutlicher Aussagen seitens kritischer TierrechtlerInnen ist Universelles Leben vielerorts immer noch geduldet oder sogar akzeptiert – mit „die machen ja gute Tierrechts-Arbeit“ und ähnlichen Begründungen werden die massiven Bedenken gegenüber einer autoritären Organisation weggewischt, die unter dem Deckmantel der Tierliebe versucht, neue AnhängerInnen zu rekrutieren und Kohle zu zocken.
Auf jeden Fall verwundert es doch, warum UL sich so ungestört ím öffentlichen Raum breit machen kann – dabei gäbe es genügend Möglichkeiten, den religiösen FanatikerInnen auf den Keks zu gehen ... für einen kreativen Widerstand gegen Religion und autoritäre Sekten!
# Download der Spruchblasen:
http://www.projektwerkstatt.de/ul/download/ul_tiergesichter.pdf # Etiketten für „Gut zum Leben“-Produkte:
http://www.projektwerkstatt.de/ul/download/gzl_aufkleber.pdf Natürlich sind diese Downloads nur für den Heimgebrauch gedacht – andere Anwendungen sind wahrscheinlich strafbar ;-)
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Ergänzungen
UL-Strategie hat anfangs gut geklappt
dunstkreis
(zugleich eine Liste der Unter- und Tarnorganisationen)
nicht schlecht:
Rosa
Sehr wichtige Aktion!
In jeder großen Stadt (München, Aschaffenburg usw.) gibt es mittlerweile UL-Läden und auch auf der Museumsuferfest war ein Stand von "Gut zum Leben".
Produkte von "Gut zum Leben" sollten boykottiert - egal, ob sie vegan sind und "gut schmecken"!
Kauft nicht bei Sekten!
ökobewegung kommt historisch von rechts
Aufklärung wirkt
Bekennerschreiben zur UL-Plakat-Aktion ...
Nutzung der Plakate
Wer kennt überhaupt das universelle leben?
Es ist wichtig solch gefährdende sekten zu enttarnen aber leider schwächen die Sprechblasen die richtige aussage.
Auf den Fotos ist schön zu erkennen, dass bei den Plakaten nur am unteren Rand die Anschrift der Sekte steht, also leicht zu überdecken wäre.
Dann wäre das motiv und die Aussage bestimmt.
REspekt und gratulation an die Fleissigen
krass
@Olympe de Proudhon
universelles leben versuchte
ob die werbeversuche der sekte im alternativmilieu erfolgreich waren, kann ich nicht beurteilen, der irrationalismus und naturmystizismus hat zumindest gewisse aehnlichkeiten mit ideologieversatzstuecken sogenannter "tiefenoekologischer" oder "bioregionalistischer" gruppen aus den 1990er jahren, deren ideologien damals auch in die tierrechtsszene ausstrahlten
neue bilder
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Aha
Tierschutz nur der Linken?
Das ist ein schöner Slogan, um eine Legende aufrechtzuerhalten, die da heißt: "Natur-, Umwelt- und Tierschutz sind linke Themen."
Das stimmt aber einfach nicht. Tierschutz ist an sich noch lange nichts progressives, sondern in allen möglichen esoterischen Zusammenhängen ein beliebtes Thema. Und nicht nur bei den Esoterikern. Auch Nazis diskutieren auf einschlägigen Foren über Tierschutz und verweisen stolz darauf, dass es die Nationalsozialisten waren, die in Deutschland als einem der ersten Staaten ein Tierschutzgesetz einführten.
Wenn also UL Tierschutz fordert und vegetarische und vegane Produkte produziert, so tun sie das aus einer Ideologie heraus. Die verträgt sich sehr gut mit Antisemitismus, der auch in der linken Tierrechtsbewegung anzutreffen ist.
Eine moralische Gleichsetzung von Mensch und Tier führt im Endeffekt eben doch zu Ausdrücken wie "Hühner-KZ" und Auffassungen, die tatsächlich Auschwitz und Legebatterien gleichsetzen.
Vielleicht bietet diese Aktion (mein Lob!) Anlass für die linken TierrechtlerInnen, ihre Positionen zu überdenken und sich gegen Nazi- und Esoargumenten deutlich abzugrenzen.
Esst nichts was Augen hat
Kauft nicht bei antisemitischen Sekten....
Ich hab so nen Wirrkopf in der Family! Und muss mir dessen Gesabbel über "Die Juden als Mördervolk" anhören!
schöne sache das
Das glaub ich einfach nicht
Kauft nicht bei Sekten!
Sei mir nicht böse, aber das erinnert mich irgendwie an "Kauft nicht bei Juden"
klar, marzahn de coster
Das ist echt noch dümmer als die Totalitarismustheorie
Na sowas...
By the way: Ich habe hier noch keinen einzigen Spendenaufruf gesehen, keine Aktionen wie "Antifa organisiert Hilfstransporte" oder ähnliches. Stattdessen weltbewegend wichtiges wie: "Juhu, wir haben 3 Eier auf ein Arbeitsamt geworfen!" Und natürlich: "Faschistisches BKA, THW und Bundeswehr raus aus dem Krisengebiet !
Ihr seid so ein verlogenes, widerwärtiges und egeozentrisches Dreckspack !
P.S.: Nein, ich bin kein Mitglied von universelles Leben, ich verachte diese Spinner genauso wie Euch, Ihr befindet Euch also in guter Gesellschaft !
@ Cthulu
Aber ich es bringt nichts den Mädels und Jungs die hier schreiben was "kritisches" zu sagen, die sind zu verbohrt.
Die müßten eigentlich wissen von welcher Seite der Umwelt- und Naturschutz kommt. Aber nach 60 Jahren Gehirnwäsche muß man halt Farbeier gegen alles und jeden mit einer abweichenden Meinung. Die greifen sogar Ausländer an(Körperlich), mit der Entschuldigung: "das sind sicher Antisemiten - Die demonstrieren gegen die erschießung Palästinänsicher Kinder"