Konsumgeile Affen wüten in der Schweiz

Blitzkurier 29.12.2004 11:57 Themen: Kultur
Tierpfleger Urs Schneider vom Tierpark Dälhölzli schildert den Ausbruch, der bereits schon am 22.12 stattfand so: „Die Aktion der Affen schien von langer Hand vorbereitet gewesen zu sein."
So war es den Primaten nämlich gelungen, im Tierpark ein System der Ausbeutung zu schaffen. Die Ameisen und Termiten mussten in Schichtarbeit Unmengen von Wald-Junk-Food ins Affengehege anliefern. Der Ameisenbär überwachte ihre Produktivität, war er doch selber von den Gorillas mit schlagkräftigen Argumenten zu Loyalität den Affen gegenüber bewegt worden. Die Affen konnten den Wald-Junk-Food zu horrenden Preisen an die Zootiere verkaufen, da die Nachfrage wegen der ewigen Propaganda durch die Papageien (durch die Affen bestochen) stetig anstieg. Die ständig wachsende Beschaffungskriminalität erklärt auch die gehäuft auftretenden Handtaschenräube der letzten Wochen im Tierpark.“

Auf diese Weise konnten sich die Primaten anscheinend genügend Geld beschaffen um sich ihren zeitweiligen Ausbruch und die darauffolgende Shopping-tour durch Berns Innenstadt zu leisten.

Entsetzte Passanten und Verkäufer schildern: „Die Affen, allesamt unhöflich, machten sich zuerst über die Parfümerie- und Konfektabteilung im Warenhaus Loeb her. Danach deckten sie sich in der Kleiderabteilung vom Globus ein. Danach suchten sie den „Mac Donalds“ heim. Schwerbepackt mit Geschenken und Einkaufstüten hinterliessen sie eine Spur der Verwüstung durch die Innenstadt, kombiniert mit lautem Geschrei und exzessivem Bananenkonsum. Nach einem kurzen Stehlunch vor dem Migros wurden sie durch die Polizei aufgeschreckt, worauf Silberrücken die Rangordnung im Revier wiederherstellen musste. Ein geschmückter Weihnachtsbaum im Foyer des „Hotel Schweizerhof“ animierte die Affen dazu, eine kurze Weihnachtsandacht inklusive Bescherung durchzuführen.“

Zufrieden und erschöpft sollen sie sich gegen Abend wieder im Gehege eingefunden haben.
Public Domain Dedication Dieses Werk ist gemeinfrei im Sinne der Public Domain
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Coole Aktion...

Arrow 29.12.2004 - 18:39
... ihr solltet nur noch sagen das das Ganze in Bern war. Nicht jeder kennt sich in der Schweiz aus!

Oberstübchen

Bibo 31.12.2004 - 16:51
Auf dem Gelände der deutschen Bahn ist das Vogelfüttern verboten und noch so einiges (Betteln,Ballspielen ,....).

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige den folgenden Kommentar an

haha — wildstyle-ray