Desinformationskampagne gegen Agenturschluss
Nach zwei "Berichten" auf Indmedia wurde heute eine Mail verschickt, in der die gleichen Vorwürfe gege die Aktion "Agenturschluss", wie in den Artikeln, nochmals wiederholt wurden. Anscheinend soll hier eine gezielte Desinformationskampagne gegen die bundesweite Aktion "Agenturschluss" gefahren werden.
Die Mail wurde an die Adresse:
faum@au.org geschickt und erreichte die AutorIn über eine Mailingliste der FAU. Der Stil und die "Enthüllungen" (hier als Diskussion getarnt) entspricht den beiden Artikel, die bereits vor einigen Tagen auf Indymedia gepostet wurden:
http://de.indymedia.org//2004/12/102253.shtml
http://de.indymedia.org//2004/12/102242.shtml
Es hat den Anschein, dass gezielt versucht werden soll mit Desinformation und vermeintlichen Enthüllungen eine Spaltung, bzw. Demobilisierung der GegenerInnen von Hartz IV und des Sozialabbaus im allgemeinen herbeizuführen.
Die "Argumente" der Mail im einzelnen auseinander zu nehmen ist vermutlich müßig und Zeitverschwendung. Diejenigen, die sich an der Aktion beteiligen wissen, wieso sie dies tun; diejenigen, die es nicht tun wissen es ebenfalls.
Nur kurz eine Bemerkung zum Labournet. Das Labournet ist eine Plattform von sog. Links- und BasisgewerkschafterInnen. Da es in der BRD nur sehr wenige nicht im DGB organisierte Gewerkschaften gibt (z.B. die FAU und einige Interessensvertretungen spezieller Berufsgruppen, wie z.B. den Fluglotsen) ist es nicht weiter verwunderlich, dass tatsächlich Mitglieder von DGB-Gewerkschaften dieses Forum betreiben.
Für die Unentschlossenen gibt es nur die Empfehlung sich selbst ein Bild zu machen und die auf Indymedia geposteten Artikel über die Entwicklung der Aktion "Agenturschluss" zu lesen. Nebenbei bemerkt die Demonstartion in Nürnberg am 6.11.2004 war Teil der Kampagne zu der auch "Agenturschluss gehört! Hier eine sehr geringe Auswahl der Artikel:
http://de.indymedia.org//2004/08/90459.shtml
http://de.indymedia.org//2004/10/95939.shtml
http://de.indymedia.org//2004/10/96452.shtml
Außerdem ist es sinnvoll sich die Sonderseite im Labournet zum Agenturschluss anzusehen. Dort finden sich auch die Argumente, warum am 3.1.2005 Aktionen an den Arbeitsämtern stattfinden sollen:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agenturschluss.html
Außerdem hier noch die Mail im Original. Da der Name mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Fake ist wurde er am Ende mit hineinkopiert. Die Mail-Adresse wurde ab dem @ unkentlichgemacht, falls es sich bei der AutorIn tatsächlich nicht um einen Maulwurf/Provokateur der Bundesregierung oder von wem auch immer handelt.
Hallo Leute,
da die Aktion "Agenturschluss" leider bisher nicht in den örtlichen Gruppen
diskutiert werden konnte weil sie quasi "von oben verordnet" wurde, möchte
ich hier einige Punkte zur Diskussion stellen :
Wieso findet eine solche Aktion vor den Arbeitsagenturen statt ?
- eine Aktion "Agenturschluss" beinhaltet schon das Ziel, die Arbeitsagentur
zu schliessen.
Dies konfrontiert uns jedoch direkt mit denjenigen Erwerbslosen, die IN die
Arbeitsagenturen wollen, teils weil sie sich etwas davon versprechen, teils
weil sie einen Termin oder eine Vorladung bekommen haben, der sie unbedingt
Folge leisten müssen.
Frage 1 : Warum finden die Aktionen nicht bei den *wirklich*
Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik statt, also diejenigen z.B. ,
die Hartz IV und den Sozialraub konzipiert haben ?
Frage 2 : Warum wurden diese Aktionen nicht VORHER mit den Gruppen vor Ort
diskutiert ?
Frage 3: Wer finanziert diese Aktion ?
Frage 4 : Was soll mit der Aktion "Agenturschluss" eigentlich erreicht
werden ?
Zu Frage 1 :
Wenn es denn eine angeblich "bundesweit koordinierte" Aktion gibt, warum
dann nicht vor den *wirklich* Verantwortlichen ? Z.B. vor den Rathäusern und
Politikern in den Städten und Landtagen, die teils an dem Sozialraub
mitgearbeitet haben und ihn direkt vor Ort umsetzen ?
Zu Frage 2 :
Die Aktionen wurden vorher nicht in den einschlägigen Diskussionsforen
DISKUTIERT, sie wurden dort BEKANNTGEMACHT.
Dies ist ein großer Unterschied, eine Diskusssion beinhaltet einen
Entscheidungsprozess der Beteiligten, eine Bekanntmachung ist dagegen nur
die Veröffentlichung eines vorher durch eine kleine Gruppe ausgearbeiteten
Planes.
Dazu gibt es ein Interview von Mag Wompel in Telepolis wo steht :
"Die Industrie-Soziologin Mag Wompel ist Redakteurin des LabourNet Germany
und war an der Entwicklung der bundesweiten Aktion Agenturschluss
wesentlich beteiligt"
"Wesentlich beteiligt" ist mittelschwere Kokketerie.
Mag Wompel und Labournet haben die Aktion "Agenturschluss" fast alleine
entwickelt.
Dies wirft allerdings weitere Fragen auf :
Frage 3 : Wer steckt hinter "Labournet" ?
Diese Frage ist schnell beantwortet, schauen wir doch mal direkt bei
Labournet.de nach : Unter dem Punkt "Über uns" findet man :
Mag Wompel, Journalistin und Industriesoziologin, ver.di, CvD
Helmut Weiss, Übersetzer, stellv. Vorsitzender ver.di Dortmund
Frage 4 : Wer finanziert die Aktion "Agenturschluss" überhaupt ?
In Anbetracht der ganzen T-Shirts, Plakate, Jacken und Flugblätter ist diese
Frage berechtigt !
Die Plakate liegen bundesweit in zigtausender Stückzahl bereit, die risiegen
Transparente haben tausende gekostet und die Jacken und T-Shirt mit
aufgedrucktem "Agenturschluss" Label sind anscheinend auch nicht aus den
Sammeldosen diverser Arbeitsloser finanziert worden.
Da Mag Wompel und Helmut Weiss beide von Verdi kommen und man auch heute als
Online-Redakteur so gut wie kein Einkommen hat, liegt die Vermutung nahe
dass diese Aktion die zigtausende von Euro gekostet hat, auch von VERDI
finanziert wird.
Wenn ich, als Arbeitsloser, auf die Strasse gehe, und z.B. bei einer Demo
sammel, so kommt bei Kälte und Frost in 2 Stunden gerade mal 10 Euro
zusammen. Davon kann ich mir 250 doppelseitige Flugblätter kopieren (die
Kopie zu 2 Cent).
Jeder von uns Aktivisten weiss wie anstrengend und hart die Arbeit und die
Finanzierung unseres Widerstandes ist !
Nun frage ich mich, wieso werden wir nicht auch von den Gewerkschaften wie
Verdi unterstützt ?
Warum werden solche Aktionen wie "Agenturschluss", die nicht aus der Szene
kommen und, vor allem, nicht in der Widerstandszene diskutiert wurden,
einfach von oben verordnet und dann auch noch von den lokaöen Gruppen
pflichbewusst ausgeführt ?
Nochmal zu Frage 1 (warum finden solche Aktionen nicht bei den *wirklich*
Verantwortlichen statt) :
Wenn diese Aktion tatsächlich von Verdi konzipiert, gesteuert und finanziert
wird dann macht es Sinn dass die WIRKLICH Verantwortlichen NICHT das Ziel
einer bundesweit koordinierten Aktion sind, DENN :
Der Hartz IV Sozialraub wurde unter Mitwirkung von Gewerkschaften wie VERDI
(Isolde Kunkel-Weber, Ver.di) oder IG-Metall (Peter Gasse, IG Metall NRW)
erst möglich weil diese Gewerkschaften MITGLIED DER HARTZ IV KOMMISSION
gewesen sind !
WEIL Ver.Di in der Hartz IV Planungsgruppe war, findet diese Aktion nicht
vor den Verantwortlichen sondern, "abgelegen" vor irgendwelchen
Arbeitsämtern vor irgendwelchen Personen statt, die keine politische
Verantwortung und keine Entscheidungsbefugnisse haben.
Denn wenn wir solche Aktionen vor den Verantwortlichen machen wollten, dann
müssten ja die Verdi Mitglieder Mag Wompel und Weiss VOR der Verdi Zentrale
demonstrieren !
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
natürlich steht jedem frei, sich an den diversen Widerstandaktionen zu
beteiligen.
Doch das entbindet uns nicht von der Frage die jeder für sich selber
beantworten sollte, ob unsere Aktionen sinnvoll sind, ob sie die richtigen
Zielgruppe erreichen und ob die wirklich Verantwortlichen auch zum Ziel
unseres Protestes gemacht werden.
Viele von uns haben teilweise schon mehrere Monate an zig Demos
teilgenommen, sie organisiert, durchgeführt, und haben mit hunderten Leuten
diskutiert.
Im Interesse unseres Widerstandes sollten wir darauf achten dass wir uns
nicht von Organisationen verheizen lassen die für genau das Übel
verantwortlich sind, GEGEN das wir kämpfen, arbeiten und protestieren !
mit (immer noch) kämpferischen Grüßen
Nitolin
(in Medien wie "indymedia.de" können solche Zusammenhänge leider nicht
diskutiert werden da Indymedia inzwischen Gewerkschaftskritische Themen
zensiert und zudem jede Auseinandersetzung mit den Inhalten der Aktion
"Agenturschluss" unterdrückt.
Schaut Euch mal "indymedia.de" und die Aktion Agenturschluss an, dort werden
von Indymedia nur noch Jubelkommentare zu "Agenturschluss" veröffentlicht.)
p.s.: Es geht hier NICHT gegen die Gewerkschaften als Institution wenn sie
die wirklichen Interessen der Arbeiter vertritt. Es geht hier einzig und
alleine gegen den Missbrauch von Arbeitnehmerorganisationen als Waffen gegen
die Arbeiter, Angestellen und Erwerbslosen !
Name und Teil der Mail-Adresse:
Kim Bessermer
faum@au.org geschickt und erreichte die AutorIn über eine Mailingliste der FAU. Der Stil und die "Enthüllungen" (hier als Diskussion getarnt) entspricht den beiden Artikel, die bereits vor einigen Tagen auf Indymedia gepostet wurden:
http://de.indymedia.org//2004/12/102253.shtml
http://de.indymedia.org//2004/12/102242.shtml Es hat den Anschein, dass gezielt versucht werden soll mit Desinformation und vermeintlichen Enthüllungen eine Spaltung, bzw. Demobilisierung der GegenerInnen von Hartz IV und des Sozialabbaus im allgemeinen herbeizuführen.
Die "Argumente" der Mail im einzelnen auseinander zu nehmen ist vermutlich müßig und Zeitverschwendung. Diejenigen, die sich an der Aktion beteiligen wissen, wieso sie dies tun; diejenigen, die es nicht tun wissen es ebenfalls.
Nur kurz eine Bemerkung zum Labournet. Das Labournet ist eine Plattform von sog. Links- und BasisgewerkschafterInnen. Da es in der BRD nur sehr wenige nicht im DGB organisierte Gewerkschaften gibt (z.B. die FAU und einige Interessensvertretungen spezieller Berufsgruppen, wie z.B. den Fluglotsen) ist es nicht weiter verwunderlich, dass tatsächlich Mitglieder von DGB-Gewerkschaften dieses Forum betreiben.
Für die Unentschlossenen gibt es nur die Empfehlung sich selbst ein Bild zu machen und die auf Indymedia geposteten Artikel über die Entwicklung der Aktion "Agenturschluss" zu lesen. Nebenbei bemerkt die Demonstartion in Nürnberg am 6.11.2004 war Teil der Kampagne zu der auch "Agenturschluss gehört! Hier eine sehr geringe Auswahl der Artikel:
http://de.indymedia.org//2004/08/90459.shtml
http://de.indymedia.org//2004/10/95939.shtml
http://de.indymedia.org//2004/10/96452.shtml Außerdem ist es sinnvoll sich die Sonderseite im Labournet zum Agenturschluss anzusehen. Dort finden sich auch die Argumente, warum am 3.1.2005 Aktionen an den Arbeitsämtern stattfinden sollen:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/agenturschluss.html Außerdem hier noch die Mail im Original. Da der Name mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Fake ist wurde er am Ende mit hineinkopiert. Die Mail-Adresse wurde ab dem @ unkentlichgemacht, falls es sich bei der AutorIn tatsächlich nicht um einen Maulwurf/Provokateur der Bundesregierung oder von wem auch immer handelt.
Hallo Leute,
da die Aktion "Agenturschluss" leider bisher nicht in den örtlichen Gruppen
diskutiert werden konnte weil sie quasi "von oben verordnet" wurde, möchte
ich hier einige Punkte zur Diskussion stellen :
Wieso findet eine solche Aktion vor den Arbeitsagenturen statt ?
- eine Aktion "Agenturschluss" beinhaltet schon das Ziel, die Arbeitsagentur
zu schliessen.
Dies konfrontiert uns jedoch direkt mit denjenigen Erwerbslosen, die IN die
Arbeitsagenturen wollen, teils weil sie sich etwas davon versprechen, teils
weil sie einen Termin oder eine Vorladung bekommen haben, der sie unbedingt
Folge leisten müssen.
Frage 1 : Warum finden die Aktionen nicht bei den *wirklich*
Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik statt, also diejenigen z.B. ,
die Hartz IV und den Sozialraub konzipiert haben ?
Frage 2 : Warum wurden diese Aktionen nicht VORHER mit den Gruppen vor Ort
diskutiert ?
Frage 3: Wer finanziert diese Aktion ?
Frage 4 : Was soll mit der Aktion "Agenturschluss" eigentlich erreicht
werden ?
Zu Frage 1 :
Wenn es denn eine angeblich "bundesweit koordinierte" Aktion gibt, warum
dann nicht vor den *wirklich* Verantwortlichen ? Z.B. vor den Rathäusern und
Politikern in den Städten und Landtagen, die teils an dem Sozialraub
mitgearbeitet haben und ihn direkt vor Ort umsetzen ?
Zu Frage 2 :
Die Aktionen wurden vorher nicht in den einschlägigen Diskussionsforen
DISKUTIERT, sie wurden dort BEKANNTGEMACHT.
Dies ist ein großer Unterschied, eine Diskusssion beinhaltet einen
Entscheidungsprozess der Beteiligten, eine Bekanntmachung ist dagegen nur
die Veröffentlichung eines vorher durch eine kleine Gruppe ausgearbeiteten
Planes.
Dazu gibt es ein Interview von Mag Wompel in Telepolis wo steht :
"Die Industrie-Soziologin Mag Wompel ist Redakteurin des LabourNet Germany
und war an der Entwicklung der bundesweiten Aktion Agenturschluss
wesentlich beteiligt"
"Wesentlich beteiligt" ist mittelschwere Kokketerie.
Mag Wompel und Labournet haben die Aktion "Agenturschluss" fast alleine
entwickelt.
Dies wirft allerdings weitere Fragen auf :
Frage 3 : Wer steckt hinter "Labournet" ?
Diese Frage ist schnell beantwortet, schauen wir doch mal direkt bei
Labournet.de nach : Unter dem Punkt "Über uns" findet man :
Mag Wompel, Journalistin und Industriesoziologin, ver.di, CvD
Helmut Weiss, Übersetzer, stellv. Vorsitzender ver.di Dortmund
Frage 4 : Wer finanziert die Aktion "Agenturschluss" überhaupt ?
In Anbetracht der ganzen T-Shirts, Plakate, Jacken und Flugblätter ist diese
Frage berechtigt !
Die Plakate liegen bundesweit in zigtausender Stückzahl bereit, die risiegen
Transparente haben tausende gekostet und die Jacken und T-Shirt mit
aufgedrucktem "Agenturschluss" Label sind anscheinend auch nicht aus den
Sammeldosen diverser Arbeitsloser finanziert worden.
Da Mag Wompel und Helmut Weiss beide von Verdi kommen und man auch heute als
Online-Redakteur so gut wie kein Einkommen hat, liegt die Vermutung nahe
dass diese Aktion die zigtausende von Euro gekostet hat, auch von VERDI
finanziert wird.
Wenn ich, als Arbeitsloser, auf die Strasse gehe, und z.B. bei einer Demo
sammel, so kommt bei Kälte und Frost in 2 Stunden gerade mal 10 Euro
zusammen. Davon kann ich mir 250 doppelseitige Flugblätter kopieren (die
Kopie zu 2 Cent).
Jeder von uns Aktivisten weiss wie anstrengend und hart die Arbeit und die
Finanzierung unseres Widerstandes ist !
Nun frage ich mich, wieso werden wir nicht auch von den Gewerkschaften wie
Verdi unterstützt ?
Warum werden solche Aktionen wie "Agenturschluss", die nicht aus der Szene
kommen und, vor allem, nicht in der Widerstandszene diskutiert wurden,
einfach von oben verordnet und dann auch noch von den lokaöen Gruppen
pflichbewusst ausgeführt ?
Nochmal zu Frage 1 (warum finden solche Aktionen nicht bei den *wirklich*
Verantwortlichen statt) :
Wenn diese Aktion tatsächlich von Verdi konzipiert, gesteuert und finanziert
wird dann macht es Sinn dass die WIRKLICH Verantwortlichen NICHT das Ziel
einer bundesweit koordinierten Aktion sind, DENN :
Der Hartz IV Sozialraub wurde unter Mitwirkung von Gewerkschaften wie VERDI
(Isolde Kunkel-Weber, Ver.di) oder IG-Metall (Peter Gasse, IG Metall NRW)
erst möglich weil diese Gewerkschaften MITGLIED DER HARTZ IV KOMMISSION
gewesen sind !
WEIL Ver.Di in der Hartz IV Planungsgruppe war, findet diese Aktion nicht
vor den Verantwortlichen sondern, "abgelegen" vor irgendwelchen
Arbeitsämtern vor irgendwelchen Personen statt, die keine politische
Verantwortung und keine Entscheidungsbefugnisse haben.
Denn wenn wir solche Aktionen vor den Verantwortlichen machen wollten, dann
müssten ja die Verdi Mitglieder Mag Wompel und Weiss VOR der Verdi Zentrale
demonstrieren !
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
natürlich steht jedem frei, sich an den diversen Widerstandaktionen zu
beteiligen.
Doch das entbindet uns nicht von der Frage die jeder für sich selber
beantworten sollte, ob unsere Aktionen sinnvoll sind, ob sie die richtigen
Zielgruppe erreichen und ob die wirklich Verantwortlichen auch zum Ziel
unseres Protestes gemacht werden.
Viele von uns haben teilweise schon mehrere Monate an zig Demos
teilgenommen, sie organisiert, durchgeführt, und haben mit hunderten Leuten
diskutiert.
Im Interesse unseres Widerstandes sollten wir darauf achten dass wir uns
nicht von Organisationen verheizen lassen die für genau das Übel
verantwortlich sind, GEGEN das wir kämpfen, arbeiten und protestieren !
mit (immer noch) kämpferischen Grüßen
Nitolin
(in Medien wie "indymedia.de" können solche Zusammenhänge leider nicht
diskutiert werden da Indymedia inzwischen Gewerkschaftskritische Themen
zensiert und zudem jede Auseinandersetzung mit den Inhalten der Aktion
"Agenturschluss" unterdrückt.
Schaut Euch mal "indymedia.de" und die Aktion Agenturschluss an, dort werden
von Indymedia nur noch Jubelkommentare zu "Agenturschluss" veröffentlicht.)
p.s.: Es geht hier NICHT gegen die Gewerkschaften als Institution wenn sie
die wirklichen Interessen der Arbeiter vertritt. Es geht hier einzig und
alleine gegen den Missbrauch von Arbeitnehmerorganisationen als Waffen gegen
die Arbeiter, Angestellen und Erwerbslosen !
Name und Teil der Mail-Adresse:
Kim Bessermer
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Interessantes nebenbei
Übrigens wurden von den Mods alle weiteren Desinformationspostings gelöscht. Ob es sich dabei um Produkte irgendwelcher einzelner Rechter handelt oder vielleicht das sog. "Lagezentrum" der Bundesregierung dahintersteckt, ist meiner Ansicht nach nebensächlich.
Die Frage 4
Frage 1
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Hmm, — bjk
Alles Jammerlappen! — Autonomer Berliner