Riesige Flutwelle nach Erdbeben in Indonesien
Riesige Flutwelle nach Seebeben vor der Küste der umkämpften Provinz Acheh (Indonesien)
Die Erdbeben und riesigen Flutwellen die über Südasien und Südostasien zogen haben zehntausende getötet und hunderttausende obdachlos gemacht. Die betroffenen Staaten sind Sri Lanka, Indien, Indonesien, Malaysia und Thailand.
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf der ganzen Welt bereiten eine grosse Hilfskampagne für die betroffenen Menschen dieser Regionen vor, wie Schutz und Vorsorge vor Seuchengefahr, besonders gegen Malaria und Durchfall.
Eines der Gebiete, das am nächsten an dem Epizentrum des Erdbebens liegt, ist die Indonesische Provinz Acheh in Nordsumatra, wo etwa 50.000 Leute obdachlos wurden. Schätzungsweise 4.000 Menschen sind dort an den Folgen des Seebebens gestorben, weitere Tode werden erwartet. Gebäude und Strassen wurden zerstört, auch Brücken stürzten ein.
Die "Acheh Support Group" aus Wellington kommentiert:
"Die massiven Schäden, die diese Naturkatatstophe hinterlassen hat, werden sehr wahrscheinlich von der indonesischen Regierung benutzt, um die Verbannung der Medien und der humanitären Organisationen aus Acheh zu rechtfertigen, was dazu dient die seit der Offensive von 2003 andauernde, systematische Misshandlung der Bevölkerung von Acheh zu verschleiern."
Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hat Hilfe für die Region befohlen, aber es ist nicht sicher, ob er den internationalen Medien und Hilfsorganisationen auch Zugang gewähren wird. Die Region Acheh ist umkämpft von der indonesischen Regierung und der "Acheh Befreiungsbewegung" (Free Acheh Movement).
Ein Sprecher der "Acheh Support Group", die sich von Wellington (Neuseeland) aus für die Selbstbestimmung der Region Acheh einsetzt,?erklärte dazu:
"Acheh ist eine der am Bodenschätzen reichsten Provinzen in Indonesien und zugleich eine der am schlimmsten von Armut betroffenen. Die indonesische Regierung muss den Hilfsorganisationen und den internationalen Medien schnell Zugang gewähren, damit die Situation nicht nioch schlimmer wird als sie bereits ist."
Lokale AktivistInnen berichten davon, dass die Lage sehr schlimm ist und die Behörden mit der Situation nicht klar kommen. Am Morgen des 27.12. wird die Zahl der Toten in Acheh auf 2.500 bis 4.000 geschätzt, weitere tausende sind verletzt.
Am schlimmsten betroffen ist die Provinzhauptstadt Banda Acheh mit 1.400 bis 3.000 Verstorbenen, in dem südliche angrenzenden Distrikt Pidie werden 165 Tote, weiter südlich in Bireuen 123 Tote und in Lhokseumawe und in Nord Ach 710 Tote gezählt.
Wie die "Acheh Support Group" weiter berichtet, sind in der ganzen Provinz etwa 50.000 Menschen obdachlos geworden und in die Berge geflüchtet, wo es jedoch keine Nahrung gibt. Diese Gebiete sind normalerweise vom indonesischen Militä für ZivilistInnen gesperrt. Der "Ministerpräsident des Staates Acheh" hat aus seinem schwedischen Exil heraus in einer Stellungnahme verlauten lassen, dass die Truppen der "Nationalen Bewaffneten Kräfte Acheh" (Acheh National Armed Forces) den Befehl zu einem einseitigen Waffenstillstand bekommen haben, um humaitäre Hilfe zu leisten und nur kämpfen würden, falls sie angegriffen werden. Ein erster Angriff der indonesischen Truppen nach dem Seebeben habe bereits in Djuli (Bireuen) stattgefunden, wobei angeblich vier Kämpfer der Aufständischen getötet sein sollen.
Wahrscheinlich wegen zerstörter Strom- und Informationseinrichtungen gibt es von der Provinz Acheh bisher keine Berichte aus dem Südwesten, dem Süden, dem Westen, dem Singkil Distrikt und besonders von den Inseln vor der Westküste, wie Simeulu. Die Zahl der Opfer könnte doppelt so hoch sein, wie an der Ostküste, da das Epizentrum des Bebens in der Nähe der Insel Simeulu festgestellt wurde.
Berichte von Indymedia Neuseeland:
http://indymedia.org.nz/newswire/display/23785/index.php,
http://indymedia.org.nz/feature/display/23783/index.php,
http://indymedia.org.nz/newswire/display/23781/index.php,
http://indymedia.org.nz/newswire/display/23780/index.php
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf der ganzen Welt bereiten eine grosse Hilfskampagne für die betroffenen Menschen dieser Regionen vor, wie Schutz und Vorsorge vor Seuchengefahr, besonders gegen Malaria und Durchfall.
Eines der Gebiete, das am nächsten an dem Epizentrum des Erdbebens liegt, ist die Indonesische Provinz Acheh in Nordsumatra, wo etwa 50.000 Leute obdachlos wurden. Schätzungsweise 4.000 Menschen sind dort an den Folgen des Seebebens gestorben, weitere Tode werden erwartet. Gebäude und Strassen wurden zerstört, auch Brücken stürzten ein.
Die "Acheh Support Group" aus Wellington kommentiert:
"Die massiven Schäden, die diese Naturkatatstophe hinterlassen hat, werden sehr wahrscheinlich von der indonesischen Regierung benutzt, um die Verbannung der Medien und der humanitären Organisationen aus Acheh zu rechtfertigen, was dazu dient die seit der Offensive von 2003 andauernde, systematische Misshandlung der Bevölkerung von Acheh zu verschleiern."
Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hat Hilfe für die Region befohlen, aber es ist nicht sicher, ob er den internationalen Medien und Hilfsorganisationen auch Zugang gewähren wird. Die Region Acheh ist umkämpft von der indonesischen Regierung und der "Acheh Befreiungsbewegung" (Free Acheh Movement).
Ein Sprecher der "Acheh Support Group", die sich von Wellington (Neuseeland) aus für die Selbstbestimmung der Region Acheh einsetzt,?erklärte dazu:
"Acheh ist eine der am Bodenschätzen reichsten Provinzen in Indonesien und zugleich eine der am schlimmsten von Armut betroffenen. Die indonesische Regierung muss den Hilfsorganisationen und den internationalen Medien schnell Zugang gewähren, damit die Situation nicht nioch schlimmer wird als sie bereits ist."
Lokale AktivistInnen berichten davon, dass die Lage sehr schlimm ist und die Behörden mit der Situation nicht klar kommen. Am Morgen des 27.12. wird die Zahl der Toten in Acheh auf 2.500 bis 4.000 geschätzt, weitere tausende sind verletzt.
Am schlimmsten betroffen ist die Provinzhauptstadt Banda Acheh mit 1.400 bis 3.000 Verstorbenen, in dem südliche angrenzenden Distrikt Pidie werden 165 Tote, weiter südlich in Bireuen 123 Tote und in Lhokseumawe und in Nord Ach 710 Tote gezählt.
Wie die "Acheh Support Group" weiter berichtet, sind in der ganzen Provinz etwa 50.000 Menschen obdachlos geworden und in die Berge geflüchtet, wo es jedoch keine Nahrung gibt. Diese Gebiete sind normalerweise vom indonesischen Militä für ZivilistInnen gesperrt. Der "Ministerpräsident des Staates Acheh" hat aus seinem schwedischen Exil heraus in einer Stellungnahme verlauten lassen, dass die Truppen der "Nationalen Bewaffneten Kräfte Acheh" (Acheh National Armed Forces) den Befehl zu einem einseitigen Waffenstillstand bekommen haben, um humaitäre Hilfe zu leisten und nur kämpfen würden, falls sie angegriffen werden. Ein erster Angriff der indonesischen Truppen nach dem Seebeben habe bereits in Djuli (Bireuen) stattgefunden, wobei angeblich vier Kämpfer der Aufständischen getötet sein sollen.
Wahrscheinlich wegen zerstörter Strom- und Informationseinrichtungen gibt es von der Provinz Acheh bisher keine Berichte aus dem Südwesten, dem Süden, dem Westen, dem Singkil Distrikt und besonders von den Inseln vor der Westküste, wie Simeulu. Die Zahl der Opfer könnte doppelt so hoch sein, wie an der Ostküste, da das Epizentrum des Bebens in der Nähe der Insel Simeulu festgestellt wurde.
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http://indymedia.org.nz/newswire/display/23785/index.php,
http://indymedia.org.nz/feature/display/23783/index.php,
http://indymedia.org.nz/newswire/display/23781/index.php,
http://indymedia.org.nz/newswire/display/23780/index.php
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
habe kerze angezündet
es soll regionen geben, dort fehlen min. 30.000 menschen.
(((I))) IMC Jarkata berichtet
Zu Aceh
Zusammengefaßt aus:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
*grmpf*
Oh je...
wenn du schon meinst so einen bescheuerten Kommentar von dir geben zu müssen, dann informier die Leute doch richtig. Tsunamis bauen sich auf dem Meer gar nicht auf, sondern erreichen nur eine Höhe von wenigen Dezimetern. Erst wenn sie mit ihrer hohen Geschwindigkeit auf flache Gewässer treffen, bauen sie sich auf und erreichen Höhe. Von daher ist es egal, wie weit der betroffene Landstrich vom Epizentrum entfernt liegt. Das katastrophale in Indonesien ist einfach gewesen, dass die Welle(n) hier einfach viel weiter ins Landesinnere vorgestossen ist, als in anderen Orten. Und wenn das übrigens dein einziger Kommentar zu den Ereignissen ist, tut`s mir Leid. Ansonsten mein aufrichtiges Beileid an alle Opfer, ich habe gestern geweinzt bei den Bildern!