Sylvester zum Knast
Sylvester 2004 zum Knast
Auch in diesem Jahr gibt es viele Gründe, Sylvester vor den Knast zu ziehen und Solidarität mit den Gefangenen zu zeigen.
Es werden weiter Knäste gebaut, die sich mit mehr und mehr Gefangenen füllen. In Berlin sitzen zur Zeit 5300 Menschen im Knast, davon 1251 allein in der für 994 Gefangene ausgelegten JVA Moabit.
Aus der Verflechtung zwischen Privatwirtschaft und Knastarbeit entsteht auch in der BRD ein Gefängnis-Industrie Komplex, der immer weiter ausgebaut wird.
Schon lange ist es normal, dass im Knast Schuhe geputzt oder Autos gewaschen werden, hinzu kommt seit einigen Jahren, dass das Bild des Gefangenen als billige Arbeitskraft, die gewinnbringend einzusetzen ist, immer weiter in den Vordergrund tritt.
So wurden z.B. im Jahr 2000 16% der Ausgaben für Knäste in Bayern (87,9 Mio DM) durch Knastarbeit finanziert. Aus Tegel z.B. kann von der „coolen“ Kleidung bis hin zu Einrichtungsgegenständen alles erworben werden. Knastarbeit ist Zwangsarbeit unter dem Deckmantel der Resozialisierung, denn es herrscht Arbeitspflicht. Rechte wie auf gewerkschaftliche Organisierung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kranken- oder Rentenversicherung existieren für die Gefangenen nicht. Dies sind derartig ideale Bedingungen für die Wirtschaft, dass schon von einer „echten Alternative zur Verlagerung der Produktion ins Ausland“ (JVA Heimsheim) gesprochen wird.
Private Unternehmen profitieren nicht nur von der Arbeitskraft der Gefangenen sondern stellen mittlerweile in manchen Anstalten sogar bis zu 42% des Personals. Sie zeigen schon lange großes Interesse, die verschiedenen Aufgaben vom Bau bis hin zum Gefangenentransport zu übernehmen. Dies geht soweit, dass vom Staat Knäste geleast werden sollen und damit ein vor Allem für die Wirtschaft lukratives Geschäft auf Kosten der Gefangenen gemacht wird. Mehr Gefangene bedeuten für die Unternehmen Gewinnsteigerung, dadurch wird die Notwendigkeit eines immer neuen Nachschubs an Gefangenen im System angelegt und mit Law- and Order Politik umgesetzt.
Deshalb fordern wir: Weg mit allen Zwangsanstalten!
Kommt alle zur Demo, seid laut und solidarisch!
Knäste zu Baulücken – Smash the Prison Industrial Complex!
Treffpunkt: 23.15 Ubhf. Turmstr. gegenüber von Karstadt in Berlin/Moabit
Organisiert von der Gruppe Kiralina und „Sylvester zum Knast“
Es werden weiter Knäste gebaut, die sich mit mehr und mehr Gefangenen füllen. In Berlin sitzen zur Zeit 5300 Menschen im Knast, davon 1251 allein in der für 994 Gefangene ausgelegten JVA Moabit.
Aus der Verflechtung zwischen Privatwirtschaft und Knastarbeit entsteht auch in der BRD ein Gefängnis-Industrie Komplex, der immer weiter ausgebaut wird.
Schon lange ist es normal, dass im Knast Schuhe geputzt oder Autos gewaschen werden, hinzu kommt seit einigen Jahren, dass das Bild des Gefangenen als billige Arbeitskraft, die gewinnbringend einzusetzen ist, immer weiter in den Vordergrund tritt.
So wurden z.B. im Jahr 2000 16% der Ausgaben für Knäste in Bayern (87,9 Mio DM) durch Knastarbeit finanziert. Aus Tegel z.B. kann von der „coolen“ Kleidung bis hin zu Einrichtungsgegenständen alles erworben werden. Knastarbeit ist Zwangsarbeit unter dem Deckmantel der Resozialisierung, denn es herrscht Arbeitspflicht. Rechte wie auf gewerkschaftliche Organisierung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kranken- oder Rentenversicherung existieren für die Gefangenen nicht. Dies sind derartig ideale Bedingungen für die Wirtschaft, dass schon von einer „echten Alternative zur Verlagerung der Produktion ins Ausland“ (JVA Heimsheim) gesprochen wird.
Private Unternehmen profitieren nicht nur von der Arbeitskraft der Gefangenen sondern stellen mittlerweile in manchen Anstalten sogar bis zu 42% des Personals. Sie zeigen schon lange großes Interesse, die verschiedenen Aufgaben vom Bau bis hin zum Gefangenentransport zu übernehmen. Dies geht soweit, dass vom Staat Knäste geleast werden sollen und damit ein vor Allem für die Wirtschaft lukratives Geschäft auf Kosten der Gefangenen gemacht wird. Mehr Gefangene bedeuten für die Unternehmen Gewinnsteigerung, dadurch wird die Notwendigkeit eines immer neuen Nachschubs an Gefangenen im System angelegt und mit Law- and Order Politik umgesetzt.
Deshalb fordern wir: Weg mit allen Zwangsanstalten!
Kommt alle zur Demo, seid laut und solidarisch!
Knäste zu Baulücken – Smash the Prison Industrial Complex!
Treffpunkt: 23.15 Ubhf. Turmstr. gegenüber von Karstadt in Berlin/Moabit
Organisiert von der Gruppe Kiralina und „Sylvester zum Knast“
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen