CASTOR gestoppt!
bericht über die aktion in der nähe von buchholz die den castortransport in die waa la hague am frühen morgen des 15.12. für ca. 2 std. gestoppt hat.
anders als von den bullen und den medien verbreitet wird, fuhr nicht irgendein güterzug sondern der castorzug aus stade in eine holz-barrukade hinter buchholz rein. trotz zweimaliger vorwarnung, die erste gruppe warf pyrotechnik auf die gleise (ca. 2 km vor der barri), die zweite winkte mit taschenlampen und transps (ca. 1 km vor der barri), hielt der castorzug nicht. er rauschte so mit ca. 50 - 60 kmh in die barrikade aus ästen und baumstämmen hinein. erst dann bremste er und hielt, dann aber auch für ca. 2 std.!
allein die tatsache das wieder mal ein castortransport trotz vorwahrnungen weiterführt macht uns wütend und nachdenklich. sollen so ankettaktonen verhindert werden? wir wissen es nicht, wir wissen aber das es immer schwieriger wird den castor mit "gewaltfreien" aktionen zu stoppen, er hält einfach nicht...
nachdem der castor stand sind in ca. 1km entfernung vier menschen von zivis mit bremer nummernschild (bgs) festgenommen wurden. ihnen wurde mehere sachen vorgeworfen: "objekte" in die schienen gelegt zu haben und ein "feuer" auf den schienen entfacht zu haben. der ort der festnahme war voll von bullen und zivis (bgs, lg, hb, hh), die feuerwehr rückte auch mit 2 fahrzeugen an und zum schluss kahmen herren von der bahn, sog. notfallmanager. auch der heli kreiste ununterbrochen. nach ca. 2 std. in der kälte wurden die vier menschen dann zum polizeirevier nach buchholz gebracht, für knapp sechs stunden eingesperrt und ed-behandelt. der vorwurf lautet: "verdacht des schweren eingriffs in den schienenverkehr", sonst gab es keine personalienfeststellungen oder festnahmen.
grade nach dem tod von sebastien finden wir es umso abscheulicher das castorzüge trotz vorwahrnungen nicht bremsen oder anhalten, das hält uns jedoch nicht davon ab atomtransporte, egal wohin oder woher, weiterhin phantasievoll und kreativ zu stören, wir finden es nach dem tod von sebastien sogar noch wichtiger grade auf die waa transporte hinzuweisen und mit versch. aktionen zu begleiten.
glaubt bullen und medien nicht!
solidarische grüße an alle die unterwegs waren!
wut und trauer zu widerstand!
allein die tatsache das wieder mal ein castortransport trotz vorwahrnungen weiterführt macht uns wütend und nachdenklich. sollen so ankettaktonen verhindert werden? wir wissen es nicht, wir wissen aber das es immer schwieriger wird den castor mit "gewaltfreien" aktionen zu stoppen, er hält einfach nicht...
nachdem der castor stand sind in ca. 1km entfernung vier menschen von zivis mit bremer nummernschild (bgs) festgenommen wurden. ihnen wurde mehere sachen vorgeworfen: "objekte" in die schienen gelegt zu haben und ein "feuer" auf den schienen entfacht zu haben. der ort der festnahme war voll von bullen und zivis (bgs, lg, hb, hh), die feuerwehr rückte auch mit 2 fahrzeugen an und zum schluss kahmen herren von der bahn, sog. notfallmanager. auch der heli kreiste ununterbrochen. nach ca. 2 std. in der kälte wurden die vier menschen dann zum polizeirevier nach buchholz gebracht, für knapp sechs stunden eingesperrt und ed-behandelt. der vorwurf lautet: "verdacht des schweren eingriffs in den schienenverkehr", sonst gab es keine personalienfeststellungen oder festnahmen.
grade nach dem tod von sebastien finden wir es umso abscheulicher das castorzüge trotz vorwahrnungen nicht bremsen oder anhalten, das hält uns jedoch nicht davon ab atomtransporte, egal wohin oder woher, weiterhin phantasievoll und kreativ zu stören, wir finden es nach dem tod von sebastien sogar noch wichtiger grade auf die waa transporte hinzuweisen und mit versch. aktionen zu begleiten.
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Ergänzungen
Soli-Grüße aus Göttingen
Den Festgenommenen alles Gute!
Kritik an Behörden und öffentlichen Medien
Ein sehr kurz gehaltener Artikel des lokalen Käseblatts „Harburger Anzeigen und Nachrichten“ (HAN) vom 16.12.04 informiert den Leser über die Blockade eines „Güterzuges“ mit Ästen und Reisig, die Festnahme von 4 Männern in der Nähe des Vorfalls und über das weitere Vorgehen der Polizei. Einen Tag später haben die rasenden Reporter immerhin schon recherchiert: Es war Atommüll auf dem Zug und die Festgenommenen kommen aus dem Tostedter Raum! (Unseren Informationen nach ist der zweite Teil dieser Meldung falsch). Kein Wort davon, wie der Atommüll-Zug in die Barrikade gekommen ist. Kein Wort von der Gefahr, die von solchen Transporten ausgeht – vielmehr eine verharmlosende Umschreibung „Mischabfälle“. Kein Wort über die Hintergründe dieser hochradioaktiven Transporte in Anlagen, die hochgradig die Umwelt verschmutzen. Und letztlich: kein Wort über diese „Lösung“ des Atommüllproblems. Größere Medien berichteten erst gar nicht.
Beobachter des Vorfalls bei Tostedt berichteten, der Castor sei trotz zweier Warnposten in großem Abstand mehr oder minder ungebremst in die Barrikade gefahren. Der Lok-Führer habe erst in Sichtweite die Notbremsung eingeleitet. Daraufhin stand der Zug offenbar ca. 2 Std.
Besonders vor dem Hintergrund, dass Sébastien Briat beim letzten Gorleben-Transport durch ähnliches Vorgehen der Behörden in Frankreich ums Leben kam und der laut Innenminister Schily gesteigerten Terrorgefahr, verschärft unsere Kritik.
Offensichtlich sollen „Widerständler“ eingeschüchtert und kriminalisiert werden - und die Medien haben ihren Anteil an dieser Entwicklung.