Protest gegen Udo Steinbach & Tariq Ramadan
Bericht + Fotos von Protestaktion einiger AntifaschistInnen gegen Tariq Ramadan, den Pop-Star der Islamisten, und Udo Steinbach, Vordenker ur-deutscher Nah-Ost-Außenpolitik, anlässlich ihres Auftritts bei der Deutschen Muslim Liga in Hamburg.
Gut 30 Antifaschistinnen protestierten am Samstag Abend in Hamburg vor der Deutsch-Patriotischen Gesellschaft gegen Udo Steinbach und Tariq Ramadan. Beide wollten dort anlässlich des 50 jährigen Jubiläums der Deutschen Muslim Liga, einer deutschen Konvertitenvereinigung, einen Vortrag halten. Ramadan ist ein Modernisierer des Islamismus, Steinbach Leiter des Deutschen Orient Institutes, einen Think-Tank deutscher Außenpolitk. Beide sind in letzter Zeit gerade durch antisemitische Statements aufgefallen, was schon Anlass genung ( aber auch nicht der einzige Grund s. Flugblatt) ist, gegen sie und ihren Auftritt zu protestieren. Das an Passanten und Gäste verteilte Flugblatt erläutert, wer Ramadan und Steinbach sind und für was sie stehen. Hier ist das Flugblatt von bad weather [antifschistische gruppe hamburg] und der antideutschen gruppe hamburg nochmal dokumentiert:
Kein Dialog mit Islamisten!
Anläßlich der 50 Jahr-Feierlichkeiten der deutschen Muslimliga wird am 4.12. in der Patriotischen Gesellschaft wieder einmal ein europäisch-islamischer Dialog stattfinden. Eingeladen sind altbekannte, der Leiter des Deutschen Orient Institutes, Dr. Udo Steinbach und der „Pop-Star des Islam“ (FAZ) Tariq Ramadan, die wieder einmal versuchen klarzumachen, daß die Wertevorstellungen eines 'erneuerten' Islam mit denen der westlichen Zivilisation kompatibel seien.
Tariq Ramadan war Lehrer für Philosophie in Genf und Lehrbeauftragten für Islamwissenschaft an der katholischen Universität Fribourg und fungiert als Mitglied in diversen EU-Expertenkommissionen für Islamfragen. Er zeigt den Moslems den dritten Weg zwischen Fundamentalismus und säkularer Assimilation und findet Anklang bei der islamischen Jugend in den französischen Vorstädten und auch bei Teilen der bildungsbürgerlichen Elite. Der 1962 in Genf geborene Tariq Ramadan wuchs in einem Klima des politischen Islam auf. Sein Großvater Hassan al-Banna gründete 1928 die ägyptische Muslimbruderschaft, gewissermaßen die Matrix aller späteren politischen Islamisten von algerischer Heilsfront bis zur Hamas. Sein Bruder Hani Ramadan, ein bekennender ideologischer Hardliner, leitet heute das vom Vater Said Ramadan 1961 in Genf mit saudischem Geld erbaute erste europäische ,Centre Islamique'. Obwohl Tariq Ramadan jegliche Verbindung zum radikalen Islamismus bestreitet, setzt er das geistige und ideologische Erbe seines Großvaters und Vaters zeitgemäß fort. Und genau deshalb wird er von islamophilen Kräften wie dem Deutschen Orient Institut (DOI) umgarnt.
Vordenker der deutschen Außenpolitik*
Dr. Udo Steinbach ist seit 1976 Leiter des in Hamburg ansässigen Deutschen Orient Instituts (DOI). Das DOI fungiert als Vordenker der deutschen Außenpolitik und berät das Verteidigungsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es wird jährlich mit rund 385 000 Euro vom Auswärtigen Amt und mit eine ähnlich hohen Summe vom Senat der Stadt Hamburg finanziert. Das DOI analysiert dabei "die Konsequenzen für Regierungstätigkeit und zivilgesellschaftliches Engagement" im Nahen und Mittleren Osten und sieht die "Sympathie, die Deutschland traditionell in der gesamten Region entgegengebracht wird“, als Chance für die deutsche und europäische Außenpolitik. Nach Udo Steinbach wird "die Bundesrepublik im Nahen Osten weithin als künftige Großmacht und als ein Akteur gesehen, der ein Gegengewicht gegen eine allzu dominante amerikanische Machtausübung bilden kann".
Kein Dialog mit Islamisten!
Anläßlich der 50 Jahr-Feierlichkeiten der deutschen Muslimliga wird am 4.12. in der Patriotischen Gesellschaft wieder einmal ein europäisch-islamischer Dialog stattfinden. Eingeladen sind altbekannte, der Leiter des Deutschen Orient Institutes, Dr. Udo Steinbach und der „Pop-Star des Islam“ (FAZ) Tariq Ramadan, die wieder einmal versuchen klarzumachen, daß die Wertevorstellungen eines 'erneuerten' Islam mit denen der westlichen Zivilisation kompatibel seien.
Tariq Ramadan war Lehrer für Philosophie in Genf und Lehrbeauftragten für Islamwissenschaft an der katholischen Universität Fribourg und fungiert als Mitglied in diversen EU-Expertenkommissionen für Islamfragen. Er zeigt den Moslems den dritten Weg zwischen Fundamentalismus und säkularer Assimilation und findet Anklang bei der islamischen Jugend in den französischen Vorstädten und auch bei Teilen der bildungsbürgerlichen Elite. Der 1962 in Genf geborene Tariq Ramadan wuchs in einem Klima des politischen Islam auf. Sein Großvater Hassan al-Banna gründete 1928 die ägyptische Muslimbruderschaft, gewissermaßen die Matrix aller späteren politischen Islamisten von algerischer Heilsfront bis zur Hamas. Sein Bruder Hani Ramadan, ein bekennender ideologischer Hardliner, leitet heute das vom Vater Said Ramadan 1961 in Genf mit saudischem Geld erbaute erste europäische ,Centre Islamique'. Obwohl Tariq Ramadan jegliche Verbindung zum radikalen Islamismus bestreitet, setzt er das geistige und ideologische Erbe seines Großvaters und Vaters zeitgemäß fort. Und genau deshalb wird er von islamophilen Kräften wie dem Deutschen Orient Institut (DOI) umgarnt.
Vordenker der deutschen Außenpolitik*
Dr. Udo Steinbach ist seit 1976 Leiter des in Hamburg ansässigen Deutschen Orient Instituts (DOI). Das DOI fungiert als Vordenker der deutschen Außenpolitik und berät das Verteidigungsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es wird jährlich mit rund 385 000 Euro vom Auswärtigen Amt und mit eine ähnlich hohen Summe vom Senat der Stadt Hamburg finanziert. Das DOI analysiert dabei "die Konsequenzen für Regierungstätigkeit und zivilgesellschaftliches Engagement" im Nahen und Mittleren Osten und sieht die "Sympathie, die Deutschland traditionell in der gesamten Region entgegengebracht wird“, als Chance für die deutsche und europäische Außenpolitik. Nach Udo Steinbach wird "die Bundesrepublik im Nahen Osten weithin als künftige Großmacht und als ein Akteur gesehen, der ein Gegengewicht gegen eine allzu dominante amerikanische Machtausübung bilden kann".
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
nochmal das ganze Flugblatt
Anläßlich der 50 Jahr-Feierlichkeiten der deutschen Muslimliga wird am 4.12. in der Patriotischen Gesellschaft wieder einmal ein europäisch-islamischer Dialog stattfinden. Eingeladen sind altbekannte, der Leiter des Deutschen Orient Institutes, Dr. Udo Steinbach und der „Pop-Star des Islam“ (FAZ) Tariq Ramadan, die wieder einmal versuchen klarzumachen, daß die Wertevorstellungen eines 'erneuerten' Islam mit denen der westlichen Zivilisation kompatibel seien.
Tariq Ramadan war Lehrer für Philosophie in Genf und Lehrbeauftragten für Islamwissenschaft an der katholischen Universität Fribourg und fungiert als Mitglied in diversen EU-Expertenkommissionen für Islamfragen. Er zeigt den Moslems den dritten Weg zwischen Fundamentalismus und säkularer Assimilation und findet Anklang bei der islamischen Jugend in den französischen Vorstädten und auch bei Teilen der bildungsbürgerlichen Elite. Der 1962 in Genf geborene Tariq Ramadan wuchs in einem Klima des politischen Islam auf. Sein Großvater Hassan al-Banna gründete 1928 die ägyptische Muslimbruderschaft, gewissermaßen die Matrix aller späteren politischen Islamisten von algerischer Heilsfront bis zur Hamas. Sein Bruder Hani Ramadan, ein bekennender ideologischer Hardliner, leitet heute das vom Vater Said Ramadan 1961 in Genf mit saudischem Geld erbaute erste europäische ,Centre Islamique'. Obwohl Tariq Ramadan jegliche Verbindung zum radikalen Islamismus bestreitet, setzt er das geistige und ideologische Erbe seines Großvaters und Vaters zeitgemäß fort. Und genau deshalb wird er von islamophilen Kräften wie dem Deutschen Orient Institut (DOI) umgarnt.
Vordenker der deutschen Außenpolitik*
Dr. Udo Steinbach ist seit 1976 Leiter des in Hamburg ansässigen Deutschen Orient Instituts (DOI). Das DOI fungiert als Vordenker der deutschen Außenpolitik und berät das Verteidigungsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es wird jährlich mit rund 385 000 Euro vom Auswärtigen Amt und mit eine ähnlich hohen Summe vom Senat der Stadt Hamburg finanziert. Das DOI analysiert dabei "die Konsequenzen für Regierungstätigkeit und zivilgesellschaftliches Engagement" im Nahen und Mittleren Osten und sieht die "Sympathie, die Deutschland traditionell in der gesamten Region entgegengebracht wird“, als Chance für die deutsche und europäische Außenpolitik. Nach Udo Steinbach wird "die Bundesrepublik im Nahen Osten weithin als künftige Großmacht und als ein Akteur gesehen, der ein Gegengewicht gegen eine allzu dominante amerikanische Machtausübung bilden kann".
Das DOI ist das Aushängeschild des "kritischen Dialogs". Dabei führt es diesen Dialog auch gerne mit islamischen Extremisten, wie auf der im Februar 2004 gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem libanesischen »Consultative Center for Studies and Documentation« (CSSD), einem Think Tank der islamistischen Hizbollah, in Beirut organisierten Tagung »The Islamic World and Europe: From Dialogue towards Understanding«. Neben deutschen Nahostexperten tagten namhafte Islamisten wie der heutige Redner Tariq Ramadan, Azzam al-Tamimi, Jamal al-Banna von der ägyptischen Muslim-Bruderschaft oder Skeikh Naeem Quasim von der Hizbollah. Der Kritik des Simon-Wiesenthal-Centres an die Veranstalter, den islamistischen Extremismus salonfähig zu machen, wurde erwidert, daß "der kritische Dialog der Strategie (diene), Wandel durch Annäherung zu ermöglichen".
Ein weiteres Beispiel für den Dialog mit radikalen Islamisten ist die Teilnahme Steinbachs an einer Podiumsdiskussion des »Islamischer Weg e.V.« zum Thema »Freiheit ohne Gerechtigkeit ist Freiheit zur Ungerechtigkeit« 2003 in Bremen. Moderiert wurde die Diskussion von Yavuz Özoguz, dem Betreiber der Website muslim-markt.de. Diese wirbt für Hizbollah und Hamas und ruft zum Boykott des "Pseudostaates Israel" auf. Der Muslim-Markt ist auch an der Vorbereitung des alljährlichen Al-Quds-Tages beteiligt.
Bis heute ist beim DOI Aziz Alkazaz beschäftigt, der beste Verbindungen zu dem ehemaligen ba'athistischen Geheimdienst pflegt und Initiator diverser Irak-Solidaritäts-Initiativen ist. Als Generalsekretär der Deutsch-Irakischen Gesellschaft protestierte er gegen das UN-Embargo gegen das "belagerte irakische Volk", verharmloste das Baath-Regime und bezeichnete die "Dämonisierung Saddam Husseins" als "sehr irrational". Staatsministerin Kerstin Müller verteidigte Alkazaz im Mai 2003 vor dem Bundestag gegen die Kritik von Abgeordneten und NGOs wie medico international oder Pro Asyl mit dem Verweis auf seine guten Referenzen, die ihm sein Chef Steinbach ausgestellt hatte und betonte in diesem Zusammenhang, wie "wertvoll" die Arbeit des DOI für die Bundesregierung ist.
Steinbach selbst gilt in der deutschen Öffentlichkeit als der führende Islamexperte und er nutzt diese Rolle in Interviews und Artikeln immer wieder dafür, auch extreme, islamistische Kräfte zu unterstützen und Verständnis für islamistischen Terror zu erreichen, in dem er diesen in einen Kausalzusammenhang mit der Politik Israels und den USA stellt. Antiaufklärerische und antisemitische Positionen seiner Schützlinge kritisiert Steinbach - wenn überhaupt – nur auf massivem öffentlichen Druck.
Mit Tariq Ramadan, der stets behauptet, kein Antisemit und Frauenfeind zu sein und mit dem radikalen Islamismus nichts zu tun habe, hat Steinbach den idealen Gesprächspartner für den 'kritischen Dialog' gefunden. Ein Blick hinter die Fassade dieses "Reform-Islamisten" zeigt etwas anderes. Sein ideologisches Exerxierfeld ist dabei die westliche Gesellschaft, die er mit der Durchdringung von Politik und Religion im islamischen Geist reformieren will. Durch die Sympathie, die Tariq Ramadan trotz seines Vorwurfs des Eurozentrismus bei den No-Globals genießt, gelingt es ihm, das Gedankengut der Muslimbruderschaft in erneuerter Form in Europa zu verbreiten. Schon in den achtziger Jahren sammelte Tariq Ramadan erste politische Meriten im Umkreis von Gruppierungen wie SOS-Racisme und engagierte sich im Kampf für die "palästinensische Sache" gegen Israel. Im November 2003 wurde er als Redner auf dem linksalternativen Europäischen Sozialforum (ESF) in Paris begeistert gefeiert. Im Vorfeld dieser Veranstaltung veröffentlicht er in einem Artikel auf der französischen Islam-Website www.oumma.com eine Liste von sechs "intellektuellen französischen Juden", denen er mangelnden "Universalismus" vorwirft als auch eine reflexartige Unterstützung der „amerikanische und israelische imperialistische Unterdrückungspolitik gegen die Araber" zu unterstützen sowie die Unfähigkeit, von ihrer jüdischen Abstammung zu abstrahieren und klar die Palästinapolitik Israels zu verurteilen. Weil keine französische Zeitung bereit war, diesen an einschlägige antisemitische Verschwörungstheorien über die konspirative Rolle des "Weltjudentums" angelehnten Artikel zu drucken, wurde dieser schließlich auf der Webseite des von Attac organisierten ESF weiter verbreitet. Gerade dieser offene Brief zeigt, das Ramadan ein Antisemit auf der Höhe der Zeit ist: einer der seine Judenfeindschaft „politisch“, d.h. als Antizionismus legitimiert, weil nur so der Antisemitismus in der ehrenwerten Gesellschaft Verbreitung findet.
*Der Islam als moderne, antiaufklärerische Ideologie *
Wenn Ramadan von Reform-Islam spricht, dann ist damit weniger islamische Selbstkritik gemeint, sondern Kritik westlicher Dekadenz im Lichte der Offenbarung des Propheten. Die Kritik am Rassismus wird von Ramadan reaktionär gewendet. Er predigt einen "europäischen Islam", dessen Mitglieder sich als Staatsbürger in die europäische Gesellschaft integrieren, den Grundsätzen ihres Glaubens aber treu bleiben. Der so entwickelte Euro-Islamismus würde seinen Frieden mit Demokratie, Rechtsstaat und der Gleichberechtigung machen. Das heißt: die islamische Gemeinschaft soll als kollektive Struktur in der europäischen Gesellschaft bestehen bleiben und ihre Mitglieder sollen ihre staatsbürgerlichen Rechte wahrnehmen, um eine Gegengesellschaft zu etablieren.
Selbst Tariq Ramadan kann die Tatsache der repressiven, frauenunterdrückenden, antimodernen Praxis des Islam nicht leugnen. Mit einer trickreichen Unterscheidung isoliert er den "eigentlichen Islam" von allen historischen Fehlentwicklungen, die er konkreten "islamischen Kulturen" in die Schuhe schiebt. Unterdrückung der Frau, Unfreiheit und Rückständigkeit in der arabischen Welt hätten mit seiner vom Schmutz der Geschichte gesäuberten universalistischen Lehre nichts zu tun. Man müsse nun zurück zu einer Lektüre und Diskussion der heiligen Schriften, um deren Prinzipien auf die moderne Welt zu übertragen. Hier nun ist der Islamist tatsächlich in der Moderne angekommen. Aus einer rückständigen Religion soll eine moderne, zeitgemäße Ideologie gebastelt werden.
Der antimoderne Kern des Islam soll durch einen tiefen Rückgriff auf das ganz Ursprüngliche, die wahren Prinzipien des Islam, überwunden werden. Tariq Ramadan beharrt auf dem Primat des Glaubens. Er stellt islamische Gesetze über die französische Verfassung. Ein erstrebenswerter Kompromiss zwischen Laizismus und den Geboten der Umma darf für ihn keinesfalls auf Kosten der Religion gehen. Der Schleier wird - als freie Wahl der Frau - befürwortet, bei den körperlichen Strafen der Scharia ist der islamische Reformator für ein Moratorium, die Scharia selbst steht selbstverständlich nicht zur Disposition. Er spricht von den „Dynamiken der Befreiung im Großteil der muslimischen Länder, die zumeist in und durch den Islam Ausdruck finden". Die befreiende Qualität des Islam wird, so Ramadan, zum Anlaß genommen, „mit der Angst vor dem Islam eine Psychose zu erzeugen (...), um eine internationale Sicherheitspolitik zu rechtfertigen, deren repressive Maßnahmen die Freiheitsrechte aller Bürger bedrohen". Bei diesem Antiimperialismus aus islamischen Geiste wird fast alles auf den Kopf gestellt: Die Bedrohung geht vom Westen aus, er bedroht sogar seine eigenen Bürger und Bürgerinnen, während der Islam Befreiung bedeutet. Nicht der Islam ist das Problem, sondern die durch Angst vor dem Islam gespeisten Psychosen. Letztlich gewährt der "Meister der doppelten Rede" hier einen erhellenden Einblick in seinen Begriff von Befreiung und rechtfertigt immanent den derzeitigen weltweiten islamistischen Angriffe.
Der "moderne Islamist" und der deutsche Islamexperte haben beste Voraussetzungen, sich im fruchtbaren „Dialog der Kulturen“ anzunähern, um „eurozentristische“ Psychosen zu überwinden und die durch den kolonialen Reflex ausgelösten Ängste loszuwerden. Während Ramadan bei aller Modernität nicht von Schleier und Scharia lassen will, hält Steinbach die türkische »Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs« (IGMG), bei der er gern gesehener Gast ist, für einen geeigneten Partner in der Bildungspolitik, obwohl Milli Görüs unmissverständlich klarmacht: "Ein religiöser Muslim ist auch gleichzeitig ein Anhänger der Scharia". Und das Problem mit dem islamischen Terror und der "amerikanischen und israelischen imperialistischen Unterdrückungspolitik gegen die Araber" lässt sich sicherlich auch zur Zufriedenheit der Dialogbeteiligten klären. So setzte Steinbach im Januar 2003 die so genannte Al-Aqsa-Intifada mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto gleich: »Wenn wir sehen, wie israelische Panzer durch palästinensische Dörfer fahren und sich die verzweifelten Menschen mit Steinen wehren, dann müssen wir im Blick auf Warschau und im Blick auf den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto auch fragen dürfen, war das dann nicht auch Terror?« Steinbach versetzt die Israelis nicht nur in die Rolle der in Vernichtungsabsicht handelnden Deutschen, sondern er legitimiert die Morde der Palästinenser als gerechten Widerstand. »Müssen wir uns nicht fragen, was los ist, wenn ein anständiger und normaler junger Mann, der leben will, wie jeder andere auch, sich einen Sprengstoffgürtel umschnallt und sich in die Luft sprengt, nur weil er sonst keinen Ausweg sieht, sich seine Würde zu bewahren?« Aus dieser mitfühlenden Seele spricht nun wirklich wahres Interesse an anderen Kulturen.
Schön und gut
Münster
Der deutschen Außenpolitik
Die Berliner Exportzusage betrifft ein viertes U-Boot der ,,Dolphin´´-Klasse, dessen Bau die Rüstungsfirmen Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und Thyssen Nordseewerke besorgen. Zulieferer sind u.a. Siemens und MTU. Wie bereits bei den vorhergehenden Lieferungen wird auch das jetzt zugesagte ,,Dolphin´´-Exemplar noch auf deutschem Boden mit 650-Millimeter-Rohren versehen und in Israel mit entsprechenden Marschflugkörpern bestückt. Sie tragen atomare Sprengladungen und sind auf die arabischen Hauptstädte gerichtet.
Die Lieferungen widersprechen Kapitel II der Exportrichtlinien der Bundesregierung vom 19.01.2000, in denen es heißt, daß kriegsfähiges Material nicht in Länder ausgeführt werden darf, die in bewaffnete Auseinandersetzungen verwickelt sind. Diese Definition trifft auf Israel zu und wurde noch während der Anwesenheit des deutschen Verteidigungsministers Struck in Tel Aviv bestätigt. Während Struck die deutsch-israelischen Militärkooperation vertiefte, überfielen israelische Kampfflugzeuge den Libanon.
Die Waffenlieferungen entsprechen den Wünschen der deutschen Rüstungsindustrie, die ihre Repressionsprodukte gleichermaßen an arabische Regierungen liefert und damit den Gegnern Tel Avivs Vorschub leistet. Bereits in den 1950er Jahren florierte das deutsch-arabische Waffengeschäft und erreichte mit Exporten in den Irak und den Iran einen politischen Höhepunkt. Deutschland gehört inzwischen in die Gruppe der 5 größten Exporteure von Kriegswaffen (Position Nr. 4) und verfolgt dabei vor allem wirtschaftliche Ziele
Über informelle Kontakte kann die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) , DIG einen nur schwer meßbaren Einfluß auf die Außenpolitik Deutschlands gegenüber Israel nehmen. Dem dient die Einbeziehung wichtiger politischer Persönlichkeiten im Präsidentenamt (bis 1994 Hans Koschnik danach Manfred Lahnstein) und im Geschäftsführenden Präsidium. Die Beteiligung der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe - mit 132 Mitgliedern die zweitstärkste Freundesgruppe im Bundestag - an den seit 1978 von DIG und IDG organisierten bilateralen Konferenzen ermöglicht die informelle Erörterung von Problemen in den deutsch-israelischen Beziehungen.
Israellobby in Deutschland
Aktiv in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist übrigens auch Hamburgs Innensenator Ronald Schill. Er hat sich schon oft durch besonders drastische proisraelische Stellungnahmen hervorgetan.
Gegen den israelischen Rassismus
Mir ist es wichtig, meine Erfahrungen mit israelischem Rassismus kurz mitzuteilen.
Ich habe vor rund 13/14 Jahren viel mit Israelis (sie hatten ihren Militärdienst in den besetzten Gebieten im Westjordanland abgeleistet) zu tun gehabt, einerseits privat und andererseits auch jobtechnisch. Ich habe sehr liebe, nette und zuvorkommende Menschen kennengelernt. Wir haben gemeinsam gearbeitet, gefeiert und gekämpft (z.B. gegen Naziangriffe auf die Hafenstraße während der Fußballeuropameisterschaft). Nur eines ging gemeinsam nicht, Diskussionen über die Situation in Palästina/Israel. Äußerungen die dort gefallen sind, unterschieden sich nicht vom Vokabular in Nazi-Rechts-Rock Texten. Mir ist bewußt, daß derartig rassistischer Müll auch von Arabern im Zusammenhang mit dem Judentum zu hören sind.
Ich würde weder mit einer palästinensischen Fahne losziehen noch mit einer israelischen Fahne. Israel ist nicht gleich antifaschistisch oder wie es in einem Kommentar hieß faschistisch, die Fahne steht für den Staat Israel und der ist so gut oder schlecht, wie die treibende politische Kraft es dort gerade macht. Unter Sharon geht diese Fahne gar nicht!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
zuvorkommend!
Bravo für eine notwendige Aktion und ein gutes Flugblatt.
Grüße nach HH aus der Provinz
@abc
erst informieren, dann dissen...
@ abc
das dürfte deine fragen beantworten. und natürlich kannst du auch über deinen nachbar heinz schreiben, dies ist schließlich das open posting...
warum eigentlich noch ernst nehmen?
traurig ist nur, das zu so einer hirnbefreiten aktion eine antifa-fahne missbraucht wird. wenn eure lösung stumpfe islamophobie, ausgrenzung von minderheiten, rassistisches und nationalistisches gedankengut ist, dann reiht euch doch mit den npd-faschisten ein, die in berlin gegen islamische zentren demonstrieren wollten. ach ich vergaß, ihr wart ja bereits in berlin und habt dort den kampf gegen "mulitkultiterror" und "ausländische/arabische jugendbanden" zelebriert.
wer mehr über diese ex-linke gruppierung der sogenannten "antideutschen" erfahren möchte, kann ja mal die indymedia-suchfunktion nutzen. oder alternativ folgende links anklicken...
Antideutsche greifen Juden in Kleinmachnow an und beschimpfen ihn als Nazi
Antideutscher schlägt mit Israel-Fahne auf jüdischen Antifaschisten ein
Antideutsche prügeln auf linken Juden ein:
Antideutsche schlagen mit Fäusten und Fahnenstangen auf Antifas ein
Antideutsche verehren Rassist und Massenmörder
antideutsche Kriegsbefürworter penetrieren CSD Berlin
Antideutsche zeigen Kriegsgegner an: Prozess
Antideutsche blockieren Antifa-Demowagen
Kameradschaft Nordost beschimpft Indy:
Antideutsche wollen Indymedia abschalten
Antideutsche hetzen gegen Veganer/Vegetarier
Köln: Antideutsche verteidigen Neonazis
BaHAMAS ganz rechts
Hamm: Antideutsche sabotieren Antifademo
Wunsiedel: Antideutsche nehmen Antifa-Mobilisierungsseite aus dem Netz zugunsten Propaganda für Kriegsblättchen Brüche
Hamm: Die antideutsche Einheitsfront
Berlin AANO zerstört Poster gegen Sozialabbau
Eine Demo für Synagogen und eine für Israel
"Antideutsche" und "Nationalbolschewisten"
AANO bei Demo gegen "Multikulti-Terror" und "arabische Streetgangs":
Mehr unter...
Bloß keinen Dialog
Omg, was seid ihr nur für Idioten...
@Z - Keinen Dialog mit Antisemiten!
einfach nur dumm
ich sehe ein horde kinder rassisten die nach dem faschistischen leitbild
" with US or agianst US " funktionieren. ärmlich - erbärmlich. die größte frechheit ist dann noch sich antifa hamburg zu nennen - muß wehtun.
bad weather ? sind das nicht die sexisten ?
als krönung dann noch die fahne, auf die leute sich berufen die nur ihr
eigenes blut heiraten dürfen ( orthodox ! ).
gegen fundamentale religionen demonstrieren ?
kinder, lest mal den talmud !
fuck off rassisten, antisemiten und kinder ohne bildung !
ihr könnt soviel demontrieren wie ihr wollt - ihr bleibt widerliche krauts!
gute aktion!
ich rechne diese aktion wohl eher dem sog. anti-d spektrum zu - zu dem ich mich bestimmt nicht zähle... aber: ich halte eure gelungene aktion für sehr sinnvoll! ihr habt damit verschleierte hintergründe eines "dialogs" sehr gut aufgedeckt.
respekt. weiter so...
bad weather = antifa- Hamburg !
Ich bin ein hamburger Kommunist und muss leider sagen die Linke besteht aus Freaks!!!
Bad Weather sind mit Bahamas in einer Demo mit marschiert, in der offen propagiehrt wurde : " Waffen für Israel"
Sie fordern, dass ein imperialistisches Land sich aufrüstet, damit es krieg führt! Diese Leute sind keine Revolutionäre sondern dienen mit ihrer Praxis offen dem Kapital!
Auch wenn sie wenige sind, muss jede/r sie ernst nehemn und sie wie feinde der Revolution betrachten. Diese kleinbürgerliche Bewegung muss zerschlagen werden und die Mitglieder müssen der linken rechenschaft leisten für ihre lähmende Funktion.
In dem man/frau sie in Bündnissen toleriert, werden diese würzeln schlagen.
Bad Weather(Antifa Hamburg) besteht aus einem kleinen Haufen Studenten, welche glauben, sie müssen gegen die Rebellion rebellieren:
Die Antideutschen sind zum glück in Hamburg noch sehr wenige, aber wenn man/frau sie lässt, werden sie mehr!
Antideutsche sind Nazis,welche sich in linken Strukturen rum treiben, also müssen sie auch wie nazis behandelt werden!
Antideutschen sind Faschisten
Und es gibt keine gemäßigten Antideutschen!
Kampf den Antideutschen und dem Kapital!
Die BEfreiung ist international!
Zionismus = Faschismus
seit wann
gute aktion!
Die Aktion geht völlig in Ordnung.
Dass islamismustolerante, antisemitische Indymedia-Spinner so reagieren, war ja klar.
Die einzige linke Gruppe in HH scheint "Bad Weather" zu sein.
pawlowscher reflex
Dem Ergänzungsbeitrag von "wundernder" ist nachdrücklich zu zustimmen. Da fällt der Name Bad Weather, Bilder von Transparenten sind zu sehen, sowie eine Israelfahne. Und schon hat der Beißreflex eingeschnappt. "Gegen Fakten völlig resistent" wie egotronic so schön singen geht ein sturm der Empörung durch das Open Posting. Und das nicht zu diesem Beitrag sondern eigentlich immer wo eine Israel Fahne auf Bildern zu sehen ist oder wo die Reizwörter Antisemitismus USA oder Israel zu lesen sind.
"So ist es wenn der Bauch und nicht der Kopf regiert"
Liest man dann die scheinbar mit verdrehten Augen und Schaum vor dem Mund in die Tastatur gehauenen Ergüsse, sollte eigentlich angesichts des antisemitschen Mülls Erschütterung sich einstellen. Das passiert so aber nicht zumindest auf indymedia ist antisemitische Hetze immer wieder ein inhaltliche Ergänzung zum Beitrag, eine Kritik an diesen Zuständen keine inhaltliche Egänzung.
Da bleibt eigentlich nur eine Forderung sinnvoll nämlich indymedia endlich zu entnazifizeren!
Außendarstellung
Die Aktion als solche mag ja gut gemeint gewesen sein, der Typ mag israelfeindlich eingestellt sein - dennoch finde ich als relativ Unbeteiligter die Außenwirkung des Transpis "Solidarität mit Israel" oder noch viel schlimmer "gegen europäisch-islamistischen Dialog" fatal !
Muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen : ihr propagiert hier eine ablehnende Haltung zum Dialog mit einer anderen, und keiner kleinen, Glaubensrichtung !
Das ist schon mal per se daneben, egal wie gut die Ziele sind.
Das schlimmste was ich zum beispiel letzte Woche im Fernsehen (ARD-Morgenmagazin) gesehen habe war die mitgefilmte Hinrichtung dieses palästinensischen Schulmädchens von einem israelischen Wachturm, inclusive der gesprochenen Kommandos "Shoot her, shoot her".
Das 13 jährige Mädchen war noch 50m von den Wachtürmen entfernt - viel zu weit entfernt für ein mögliches Selbstmordattentat, und konnte anhand der Kleidung klar als Schülerin identifiziert werden, wurde sie auch, auch dieses war dem Fimprotokoll klar zu entnehmen.
Sie wollte lediglich den Weg zur Schule abkürzen - die ganze Aktion wurde, auch dieses habe ich gesehen, von einer israelischen Nachrichtensprecherin relativ mitleidlos mit den Worten kommentiert :"sie befand sich halt in einer gesperrten Zone".
Vor diesem Hintergrund finde ich ein derartiges Transpi, noch dazu unterschrieben mit Antifa (!) völlig daneben - ihr habt das warscheinlich anders gemeint, bloß daß erkennt man auf den ersten Blick nicht.
Das heutige Israel hat wenig mit der Judenverfolgung vor 60 Jahren gemein - dieses sollte sich mal abschließend in den Köpfen durchsetzen !!
Und mit diesem Israel wie es heute ist, fällt es zumindest mir relativ schwer, Solidarität zu haben !
Da bin ich eher auf Seiten der Palestinenser - aber den Dialog wollt ihr ja ablehnen !
Das Selbstmordttentate daneben sind weiß ich auch.
Denkt mal drüber nach !
gruß
real
islam vs. islamismus
ganz einfach: der/die autorIn setzt hier islam und islamismus gleich. ich schätze mal, keiner der leute, die mit dem israelfähnchen und den israel-solidaritäts-transparenten die veranstaltung gestört haben, kennt einen muslim oder eine muslima persönlich. islamophobie richtet sich gegen muslimische gläubige, wie antisemitismus sich gegen jüdische gläubige richtet. und was bad weather da betreibt ist alles andere als unterstützenswert, mensch lese den oben geposteten aufruf. einfach nur widerlich.
antisemitisches und islamophobes geschwätz bekämpfen!
wahnsinn
Leute was ist das eigentlich für eine dämliche Diskussion hier? Es wird darüber diskutiert ob das ok ist ne Israel Fahne dabeizuhaben und sonstige Sachen die eigentlich nebensächlich sind. Es geht hier im Grundlegende Sachen... Leute die Kritik an der Regierung und Politik des Staates Israels äußern werden viel zu vorschnell als Antisemiten bezeichnet evtl. auch als Antizionisten. Wenn ich jetzt sage ich scheiss auf Religionen bin ich dann direkt Antiislamist? Vielleicht, aber gleichzeitig auch Antizionist, Antichrist etc. Man sollte sich mal überlegen woher die ganzen Konflikte kommen, sie beruhen zum großen Teil auf den verschiedenen Glaubensrichtungen, die sich untereinander nicht tolerieren können. Ich sag dazu nur Fuck Religion, zitiere damit Propagandhi und gebe diesen vollkommen Recht! So und was viel wichtiger ist meines Erachtens man sollte mal endlich über die Mauer hinausblicken und nicht immer darauf achten aus welchem verdammten Staat jemand kommt oder welche REligion dieser Mensch hat, sondern einfach mal sich mit dem Menschen auseinander setzen und seine Einstellung prüfen und auch wenn er Moslem ist oder Jude oder Christ oder Buddhist kann er ebensogut ein verdammtes Arschloch sein oder auch nicht!!! Also haltet euch doch nicht mit albernen Sachen auf... Letztens hat hier bei mir in der umgebung ne Band gespielt aus Israel, die sich vehement gegen ihre Regierung und den Mauerbau in Israel auflehnt (Nikmat Olalim hießen die Jungs). Sie selber als Leute aus Israel haben sich als Antizionisten bezeichnet, obwohl sie aus jüdischen Familien stammen, und jetzt frage ich mich, was würdet Ihr dazu sagen?
Zusätzlich noch eine Anmerkung: Die REgierung Israels ist fürn Arsch und das sage ich jetzt einfach mal so... Nennt mich dafür Antisemiten, Antizionisten oder sonst was ist mir doch egal! Scharon ist ein Kriegsverbrecher, das machen sich viel zu wenige Leute klar, informiert euch auch mal darüber, anstatt stumpfsinnig Israelkritische Stimmen sofort als antisemitisch abzustempeln! Das wird leider heutzutage zu wenig gemacht, sondern viel zu oft vorschnell geurteilt auch von linken Gruppierungen! Damit will ich jetzt nichts zu den beiden Herren von oben sagen, ich kenne diese nicht. Ich woltle das nur mal als allgemeine Äußerung loswerden weil mir so einiges aus dieser Diskussion auf den Sack geht!!!
@wundernder
Liebe Mods
Islamismus, Inymedia, Hamburg
Solidarität mit den Hamburger GenossInnen
@Alfons Kilad
Manchmal verstehe ich euer Prinzip der Auswahl nicht ganz. Einmal wandern für mich lesenswerte Beiträge in den "Papierkorb", dann kommen Beiträge auf die Hauptseite, wo ich mich schwer tue überhaupt etwas "Linkes" auszumachen.
---schnapp---
Richtig, für DICH lesenwerte Beiträge gehen ab und zu in den "Papierkorb".
Was für dich lesenswert erscheint, ist für manche Moderatoren möglicherweise nicht lesenwert. Da es nunmal zu diesem Thema hundert Meinungen gibt, kann man es euch überhaupt nicht Recht machen. Egal welcher Beitrag verschoben, versteckt, oder beibehalten wird, jedesmal kommt Kritik von irgend jemandem dem das nicht passt.
Die Moderatoren können dieses Kinderspiel nicht gewinnen..dafür sorgt "Ihr" schon.
---schnipp---
Wenn sich manche augrund der Förderung rechten Gedankengutes von Indymedia abkehren würden, würde ich hier Indymedia nicht verteidigen.
---schnapp
Klar, Indy fördert rechtes Gedankengut. Na ok...is dein gutes Recht dies zu glauben. Trete doch einfach in Kontakt mit Indymedia und dann wirst du vielleicht mal Moderator und kannst dich in deiner Freizeit stundenlang mit solchen Dingen auseinandersetzen.
Soweit ich das als Außenstehender überblicken kann, sind die Moderatoren es leid, das jedesmal beim Thema "Antideutsche" oder "Israel" hier eine Latte von dämlichen Kommentaren auftaucht und spätestens beim ersten Eingriff der Moderatoren kommt "Zensur!!!", "Schlafen die Moderatoren, der Nazibeitrag steht schon 10 Sekunden hier!!!" usw.
Vielmehr sollten alle die hier ihre Kommentare gepostet haben mal selbst reflektieren warum sie jedesmal bei diesem Thema ellenlange sinnlose Beschimpfungen und andere Kinderdiskussionen hier lostreten.
Bei den wirklich interessanten Artikeln auf Indy, wo es um mehr geht als pubertierende Kiddies und Studenten die nur in ihrer Theoriewelt leben und sonst was für Aktionen machen, stehen meist nur 1-2 Kommentare (die aber oftmals wirklich informativ sind).
Einige Leute machen sich die Mühe und schreiben wirklich gute Artikel und dann kommt "ihr" und schreibt 5 "Artikel" oder "Kommentare" die auch aus der Hand eines 5jährigen stammen könnten.
Wenn ihr unfähig seid das Prinzip von Indymedia zu verstehen und euch auch aktiv zu beteiligen (NEIN, 2 Zeilen Kommentare mit 5 Schimpfwörtern ist keine Beteiligung), dann bitte, sucht euch ein Projekt wo das erwünscht ist, oder noch besser, baut selber solch ein Projekt auf, damit ihr endlich mal kapiert was dort für eine Arbeit hintersteckt.
Und nu kratzt euch die Augen aus und lebt weiter in Eurer Haßwelt. (Danke ... mod;-)
Sinnvolle Aktion.
Wer immer sich mit Dialog der Kulturen versucht und glaubt den Islam als Ideologie irgendwie doch integrieren zu können, sollte sich überlegen wie deren Dank! aussehen würde wenn sie die Macht hätten. Na so wie im Iran, da erfuhren die Linken die für die Revolution kämpften sehr schnell mit wem sie es zu tun hatten. Später erfuhr die Tudeh Partei den Dank des Regimes für ihre angekündigten Denunziationsabsichten zugunsten des Chomeiniregimes. Die Anbiederei schützte sie nicht vor einen trockenen Platz im Evinknast.
Oh nein
Israel ist ein aggressiver Staat mit einer Menge Waffen mit denen sie Millionen Mneschen unterdrücken. Der Holocaust war das größte Verbrechen der Menschheit keine Frage. Aber ich frage mich trotzdem ob das derartige Repressionen legitimiert.
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Rassistischer gehts nimmer...
Gut aber problematisch
Andererseits wird eine Anti-Islamistische Demonstration zum Problem, da sie, wenn sie nicht aufpasst, in das selbe Horn bläst, wie all jene, die gerade die rassistische Debatte um "Parallelgesellschaften" und "Leitkultur" geführt werden.
Deshalb hat das Flugblatt seine Schwachstellen: Es behandelt an einigen Stellen "Islam" und "Islamismus" äquivalent. Damit wird weiter an der Kontruktion einer homogenen, potentiell gefährlichen und strukturell sexistischen Einheit "Muslim" gearbeitet, die dann doch an die rassische Konstruktion "Araber" geknüpft wird.
Und so sehr jedes Anti-Imperialistisches Gepöbel und Geheule sich an Dummheit und Antisemitismus in Unerträglichkeit überbietet, so ist doch die Kritik an rassistischen Implikationen im Flugblatt berechtigt.
So ist es geboten, gerade in Hinblick auf die aktuelle "Leitkultur-Debatte" mit seiner Kritik zielgerichtet und deutlich an Ideologien zu richten, was im Kern das Flugblatt auch tut - es lässt aber eine gewisse Sensiblität vermissen und spielt damit Kräften in die Hände, die es auch zu bekämpfen gilt.
Kampf sowohl dem Antisemitismus als auch dem Rassismus.
Gefährlich
In einer Zeit, in der Islamiusmus mit Terrorismus gleichgesetzt wird, wo in den Medien und von Politikern ständig gegen IslamistInnen Stimmung gemacht wird, ist es absolut an der Zeit für einen Dialog mit IslamistInnen. Ansonsten wird sich in der Bevölkerung ein dumpfer, schwelender Rassismus gegen IslamistInnen verbreiten, wie es bereits beginnt, was darin münden könnte, dass IslamistInnen nicht mehr sicher in Deutschland leben könnten.
Das ganze ist völlig frei vom Nahost-Konflikt zu sehen, aber ich finde solche Parolen enorm gefährlich und ausgrenzend.
Jajajajaj...
@Banane und andere
ich bitte Dich, die sehr gewichtige Unterscheidung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ zur Kenntnis zu nehmen.
Der „Islam“ als Religion ist eine Sache. Er ist Religion, Glaube und meiner Meinung nach – wie jede andere metaphysische Erklärung für das Phänomen WELT auch (etwa christlicher oder jüdischer Glaube oder Esoterik) – unwissenschaftlich, falsch und letztendlich ein Irr- und Aberglaube. Aber es bleibt jedem selbst überlassen, woran sie/er glaubt! Das ist Privatsache. Wenn jemand glücklich damit ist an einen Gott oder was auch immer zu glauben, und es ihr/ihm damit gelingt, die Härten des Lebens leichter zu ertragen, bitte, soll sie/er doch.
Der „Islamismus“ ist etwas anderes. Hier wird eine Religion zum politischen Programm erhoben. Dass heißt, Islamisten wollen eine Gesellschaftsordnung errichten, in der die Teilhabe und Zuteilung an/von Ressourcen sich am Weltbild der Religion orientiert. Der Koran wird zur Verfassung, Zweifel darf es nicht geben, und natürlich ein anderer Glaube an irgendetwas auch nicht. Damit würde ja die Unfehlbarkeit des eigenen Glaubens in Frage gestellt werden. Das nennt man dann auch Fundamentalismus (von denen es auch jüdische und christliche Varianten gab und gibt). Wichtig dabei ist: Der Souverän ist nicht das „Volk“ (wie auch immer Du das definierst), sondern Gott. Und da Gott nicht selbst zu den Menschen spricht, verkünden Islamisten „in seinem Namen“ was wahr ist, was recht ist, wer bestraft wird. Ohne jegliche Kontrolle oder ohne Mitsprache. Der Vergleich zwischen Islamismus und Faschismus kommt nicht von ungefähr.
In Europa gab es vor 200 Jahren die Säkularisation: Die Trennung von Staat und Kirche. Von dem Gedanken der Aufklärung geleitet, wurden die (christlichen) Kirchen von ihrer Herrschaft in weiten Teilen des Landes enteignet. Okay, dass die nachfolgende bürgerliche Gesellschaftsordnung nicht der Weisheit letzter Schluss ist, das wissen wir ja alle. Aber sie ist Basis für jede nachfolgende, bessere, nenn sie von mir aus auch, anarchistische oder kommunistische Gesellschaft.
Deshalb: Das, was „Islamisten“ wollen, ist ein Rückschritt in eine Welt vor Moderne und Aufklärung. Sie sind autoritär, reaktionär und handeln nach irrationaler Ideologie. Und ja: Sie wenden ohne Rücksicht auf Verluste Mittel des Terrorismus an, die denen faschistischer Mordbanden nahe kommen. Mit solchen Leute darf es weder Dialog noch friedliches Zusammenleben geben.
GEGEN DEN EUROPÄISCH-ISLAMISTISCHEN DIALOG!
ISLAMISTEN AUF’S MAUL!
FÜR DEN KOMMUNISMUS!
dummheit regiert
'here in indonesia it meant nothing more than the poor teaching the poor to be poor', and one should add, to forever stay poor, but rich in your faith.
es sei daher vielleicht nicht all den bekloppten, sondern den differenzierern empfohlen sich mit dem objekt der begierde namens islam auseinanderzusetzen, die denkform islam zu untersuchen.
empfohlen koennen hiermit werden:
bernard lewis, maxim rodinson (islam et capitalisme), bassam tibi, v.s naipaul und salman rushdie, und vorher vielleicht noch ein geruettelt mass an ideologiekritik.