Montagsdemos (sollten) gehen weiter
Schaut man sich die Zahlen der Montagsdemos an so ist unzweifelhaft eine Abwärtsbewegung festzustellen. Viele Poster haben dies angemerkt und daraus die Schlussfolgerungen gezogen dass die Montagsdemos "überholt" sind.
Einige Poster haben zu anderen Aktionen angeregt.
Meiner Meinung nach sind diese Überlegungen zu kritisieren.
Die Montagsdemos entstanden aus der unmittelbaren Ungerechtigkeit der Hartz-Gesetze bzw. den Auswirkungen und der Realisierung der sog. "Agenda 2010".
Im Sommer gingen noch 100000ende auf die Strassen um gegen den Sozialabbau, den Sozialraub und gegen die weitere Verarmung breiterer Bevölkerungsschichten zu protestieren.
Wie auch viele andere angemerkt haben, sind die reinen Zahlen der Montagsdemo-Teilnehmer zurückgegangen.
Aus dem Rückgang der Zahlen nun zu schliessen dass die "Montagsdemos tot" sind ist meiner Meinung nach jedoch ein eklatanter Fehler.
Anders als die Proteste in den 70/80er Jahren, gegen AKWs, gegen Militarisierung und Aufrüstung (Nato-Doppelbeschluss) u.a. sind die jetzigen Proteste zu bewerten und zwar aus folgendem Grund :
Die Proteste der 70/80er richteten sich gegen, (darf man das sagen ?) "abstrakte" Ziele : Atomkraft, Aufrüstung, atomare Bedrohung usw. "Abstrakt" insofern als dass diese Gefahren für die Bevölkerung nicht *unmittelbar* waren. Sie waren und sind deswegen zwar nicht weniger gefährlich, allerdings spüren die Betroffenen diese Bedrohung nicht permanent und die Korruption durch "Auto, Haus, Pferd und Alkohol" sind eben oftmals stärkere Argumente als "abstrakte" Gefahren.
Ganz anders jedoch mit den Montagsprotesten :
- hier sind hunderttausende aus wirtschaftlicher und sozialer Not auf die Strassen gegangen
- sie waren und sind unmittelbar in ihrer Existenz bedroht
- die Bedrohung durch die faktische Enteignung, nicht nur von Erwerbslosen sondern auch und gerade von Arbeitern und Angestellten durch Renten, Kranken, und Arbeitslosen"versicherung" ist *real* und *permanent*
Die heutigen Proteste sind in Wirklichkeit nichts anderes als soziale Kämpfe, man kann es drehen und wenden wie man will.
Durch Hartz wurden mit einem Schlag 8 Millionen "Lumpenproletarier" geschaffen !
Das ist eine etwas andere Basis und bedarf auch einer etwas anderen Einstellung als, wie in den 80ern, mal eben ein leerstehendes Haus zu besetzen um sich dann auf dem Besetzer-Plenum wie ein Mini-CheGuevara aufzuführen. (Und seine Kleinbürgerliche Revoluzzer-Romantik wenigstens ein klein wenig rauszulassen)
In der heutigen Diskussion kommt es mir ein wenig sonderbar, so vor als wenn einige Aktivisten an die heutige Situation mit den Revoluzzer-Klisches der 80er herangehen.
Die Basis ist aber eine ganz andere !
Mindestens 8 Millionen Lumpenproletarier (Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger)dazu noch mindestens 40 Millionen "Proletarier" (arbeiter/Angestellte).
Sie werden durch die Medien und Politiker jeden Tag mit dem Damokleschwert "Hartz", nicht zum Ritter sondern zum Proletarier geschlagen.
Wie wir alle gesehen haben sind die Gewerkschaften nur noch korrumpierte Spiessgesellen des Großkapitals (Verdi ist gesellschaftlicher Trash-Punk, Parteien sind (wie man an PDS sieht) korrupte Karrierevereine, da macht auch die Wahlalternative keine Ausnahme), die Medien sind gesteuert, die Politiker gekauft.
Was bleibt ?
Tja Leute, als Aktivist gegen den Sozialabbau werden wir in keine Talk-Show als "Revoluzzer" oder interessanter "Punk" eingeladen, die Medien schweigen uns tot bzw. versuchen mit dem Schüren von Rassismus (Kopftuchdebatte, Metan Kaplan, "Leitkultur", VanGogh-Mord, etc.) die Gesellschaft zu spalten und den Hass, wie üblich auf Minderheiten zu lenken.
Nichts bleibt !
Ausser uns selber.
Man glaubt es kaum, aber ausser den Aktivisten der diversen Initativen, Foren und den Montagsdemonstranten ist niemand mehr übrig, der die Interessen (wirtschaftliche und soziale) von über 50 Millionen Menschen vertritt.
Bitte diese Aussage nicht als anmassend verstehen, aber gibt es eine Institution, z.B. Gewerkschaften, die kritische Presse oder Politiker, die die Interessen der Arbeitnehmer und der Gwerkschaften vertritt ?
Ich sehe niemanden.
Was haben wir ?
Wir haben den Begriff "Montagsdemonstration" und witzigerweise haben wir diesen Begriff stärker vereinnahmt als diejenigen die durch die Zerschlagung und anschliessender Verscherbelung der DDR uns weissmachen wollten dass die Ost-Bevölkerung alle freudestrahlend in die bitterste Armut der BRD wechseln wollten :-)))
Warum sollten wir ihn aufgeben ?
Und warum sollten wir uns spalten lassen ?
Wenn wir tatsächlich eine soziale Bewegung sind dann sollten wir auch versuchen, eine möglichst breite gesellschaftliche Basis gegen diesen Raubtierkapitalismus aufzubauen.
Natürlich gibt es einige Parteien, die versuchen, bei solchen Anlässen zu werben.
Solange die Bewegung nicht durch einzelne kleinere Parteien *dominiert* wird muss man sich keine großartigen Sorgen machen, besonders nicht wenn man/frau selbstbewusst genug auftritt.
Es ist einfach lächerlich : erst haben die Medien (und Gewerkschaften) versucht, die Montagsdemos zu diffamieren indem sie behauptet und unterstellt haben dass die Montagsdemos angeblich von Nazis unterwandert sei.
Nun soll der letzte Rest dadurch demoralisiert werden dass behauptet wird, dass linksradikale Parteien mitmischen.
Natürlich sind auf den Montagsdemos weniger Menschen auf der Strasse als im Sommer, ABER : es sind immer noch bundesweit zigtausende. Und die Zahlen der Teilnehmer scheinen sich auf dem jetzigen Niveau zu stabilisieren.
Insofern betrachte ich die noch demonstrierenden Menschen als Aktivisten. Und aus dieser Sicht sind es sehr viele !
Wir sollten uns das Werkzeug "Montagsdemos" nicht aus der Hand nehmen lassen, im Gegenteil, meiner Meinung nach sollten wir es auszubauen als gemeinsame Basis im sozialen Kampf gegen einen Kapitalismus der zu nichts mehr nutze ist als weitere Verarmung (wie wir gerade schmerzlich miterleben müssen) und Kriege zu produzieren.
Meiner Meinung nach sind die Montagsdemos nicht Selbstzweck denn ich sehe die reale Chance die Montagsdemos zum Kristallisationspunkt für weitergehende Aktivitäten zu machen.
mfg
Einige Poster haben zu anderen Aktionen angeregt.
Meiner Meinung nach sind diese Überlegungen zu kritisieren.
Die Montagsdemos entstanden aus der unmittelbaren Ungerechtigkeit der Hartz-Gesetze bzw. den Auswirkungen und der Realisierung der sog. "Agenda 2010".
Im Sommer gingen noch 100000ende auf die Strassen um gegen den Sozialabbau, den Sozialraub und gegen die weitere Verarmung breiterer Bevölkerungsschichten zu protestieren.
Wie auch viele andere angemerkt haben, sind die reinen Zahlen der Montagsdemo-Teilnehmer zurückgegangen.
Aus dem Rückgang der Zahlen nun zu schliessen dass die "Montagsdemos tot" sind ist meiner Meinung nach jedoch ein eklatanter Fehler.
Anders als die Proteste in den 70/80er Jahren, gegen AKWs, gegen Militarisierung und Aufrüstung (Nato-Doppelbeschluss) u.a. sind die jetzigen Proteste zu bewerten und zwar aus folgendem Grund :
Die Proteste der 70/80er richteten sich gegen, (darf man das sagen ?) "abstrakte" Ziele : Atomkraft, Aufrüstung, atomare Bedrohung usw. "Abstrakt" insofern als dass diese Gefahren für die Bevölkerung nicht *unmittelbar* waren. Sie waren und sind deswegen zwar nicht weniger gefährlich, allerdings spüren die Betroffenen diese Bedrohung nicht permanent und die Korruption durch "Auto, Haus, Pferd und Alkohol" sind eben oftmals stärkere Argumente als "abstrakte" Gefahren.
Ganz anders jedoch mit den Montagsprotesten :
- hier sind hunderttausende aus wirtschaftlicher und sozialer Not auf die Strassen gegangen
- sie waren und sind unmittelbar in ihrer Existenz bedroht
- die Bedrohung durch die faktische Enteignung, nicht nur von Erwerbslosen sondern auch und gerade von Arbeitern und Angestellten durch Renten, Kranken, und Arbeitslosen"versicherung" ist *real* und *permanent*
Die heutigen Proteste sind in Wirklichkeit nichts anderes als soziale Kämpfe, man kann es drehen und wenden wie man will.
Durch Hartz wurden mit einem Schlag 8 Millionen "Lumpenproletarier" geschaffen !
Das ist eine etwas andere Basis und bedarf auch einer etwas anderen Einstellung als, wie in den 80ern, mal eben ein leerstehendes Haus zu besetzen um sich dann auf dem Besetzer-Plenum wie ein Mini-CheGuevara aufzuführen. (Und seine Kleinbürgerliche Revoluzzer-Romantik wenigstens ein klein wenig rauszulassen)
In der heutigen Diskussion kommt es mir ein wenig sonderbar, so vor als wenn einige Aktivisten an die heutige Situation mit den Revoluzzer-Klisches der 80er herangehen.
Die Basis ist aber eine ganz andere !
Mindestens 8 Millionen Lumpenproletarier (Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger)dazu noch mindestens 40 Millionen "Proletarier" (arbeiter/Angestellte).
Sie werden durch die Medien und Politiker jeden Tag mit dem Damokleschwert "Hartz", nicht zum Ritter sondern zum Proletarier geschlagen.
Wie wir alle gesehen haben sind die Gewerkschaften nur noch korrumpierte Spiessgesellen des Großkapitals (Verdi ist gesellschaftlicher Trash-Punk, Parteien sind (wie man an PDS sieht) korrupte Karrierevereine, da macht auch die Wahlalternative keine Ausnahme), die Medien sind gesteuert, die Politiker gekauft.
Was bleibt ?
Tja Leute, als Aktivist gegen den Sozialabbau werden wir in keine Talk-Show als "Revoluzzer" oder interessanter "Punk" eingeladen, die Medien schweigen uns tot bzw. versuchen mit dem Schüren von Rassismus (Kopftuchdebatte, Metan Kaplan, "Leitkultur", VanGogh-Mord, etc.) die Gesellschaft zu spalten und den Hass, wie üblich auf Minderheiten zu lenken.
Nichts bleibt !
Ausser uns selber.
Man glaubt es kaum, aber ausser den Aktivisten der diversen Initativen, Foren und den Montagsdemonstranten ist niemand mehr übrig, der die Interessen (wirtschaftliche und soziale) von über 50 Millionen Menschen vertritt.
Bitte diese Aussage nicht als anmassend verstehen, aber gibt es eine Institution, z.B. Gewerkschaften, die kritische Presse oder Politiker, die die Interessen der Arbeitnehmer und der Gwerkschaften vertritt ?
Ich sehe niemanden.
Was haben wir ?
Wir haben den Begriff "Montagsdemonstration" und witzigerweise haben wir diesen Begriff stärker vereinnahmt als diejenigen die durch die Zerschlagung und anschliessender Verscherbelung der DDR uns weissmachen wollten dass die Ost-Bevölkerung alle freudestrahlend in die bitterste Armut der BRD wechseln wollten :-)))
Warum sollten wir ihn aufgeben ?
Und warum sollten wir uns spalten lassen ?
Wenn wir tatsächlich eine soziale Bewegung sind dann sollten wir auch versuchen, eine möglichst breite gesellschaftliche Basis gegen diesen Raubtierkapitalismus aufzubauen.
Natürlich gibt es einige Parteien, die versuchen, bei solchen Anlässen zu werben.
Solange die Bewegung nicht durch einzelne kleinere Parteien *dominiert* wird muss man sich keine großartigen Sorgen machen, besonders nicht wenn man/frau selbstbewusst genug auftritt.
Es ist einfach lächerlich : erst haben die Medien (und Gewerkschaften) versucht, die Montagsdemos zu diffamieren indem sie behauptet und unterstellt haben dass die Montagsdemos angeblich von Nazis unterwandert sei.
Nun soll der letzte Rest dadurch demoralisiert werden dass behauptet wird, dass linksradikale Parteien mitmischen.
Natürlich sind auf den Montagsdemos weniger Menschen auf der Strasse als im Sommer, ABER : es sind immer noch bundesweit zigtausende. Und die Zahlen der Teilnehmer scheinen sich auf dem jetzigen Niveau zu stabilisieren.
Insofern betrachte ich die noch demonstrierenden Menschen als Aktivisten. Und aus dieser Sicht sind es sehr viele !
Wir sollten uns das Werkzeug "Montagsdemos" nicht aus der Hand nehmen lassen, im Gegenteil, meiner Meinung nach sollten wir es auszubauen als gemeinsame Basis im sozialen Kampf gegen einen Kapitalismus der zu nichts mehr nutze ist als weitere Verarmung (wie wir gerade schmerzlich miterleben müssen) und Kriege zu produzieren.
Meiner Meinung nach sind die Montagsdemos nicht Selbstzweck denn ich sehe die reale Chance die Montagsdemos zum Kristallisationspunkt für weitergehende Aktivitäten zu machen.
mfg
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Ergänzungen
Nicht Tot
Was ich persönlich aber am bedauerlichsten finde ist die Tatsache dass "wir" keinen Kopf haben. Bzw. zu viele Köpfe.
Wir sind immer noch nicht organisiert. Das ist unsere größte Schwäche.
Das treibt uns auch in die Resignation.
Unsere Häuptlinge, die wir uns bei den diversen Treffen gewählt haben,
haben zwar gut gesprochen, aber nichts ist passiert. Schlimmer noch, was versprochen wurde z.B. Zentrale Website, Vernetzung via. Mailinglisten etc. Nichts dergleichen ist passiert, und wenn ich mal einen der Häuptlinge anschreibe, bekomme ich keine Antwort.
Mir scheint ATTAC ist mit diversen anderen Kampagnen ausgelastet,
die WASG ist mit ihrer Parteigründung und Mitgliedersammeln beschäftigt,
die PDS konzentriert sich auf andere Dinge wie z.B. Ihre Verfassungsklage,
was ja immerhin schonmal was mit "uns" zu tun hat.
Die Magdeburger Montagsdemonstranten gründen ne eigene Partei (Ehrholdt) und haben mehr mit sich selbst zu tun.
Es ist also kein Wunder wenn keiner da ist der sich um die "echten" Montagsdemonstranten kümmert.
Man könnte natürlich jetzt einwenden, jetzt jammern sie wieder rum und schreien nach einem Führer.
Richtig ist das uns wohl nichts anderes übrig bleibt als uns selbst zu organisieren, und zwar von Grund auf.
Dann sollten die Häuptlinge allerdings auch zu hause bleiben, wenn sie nichts halten können was sie versprechen.
Mit solidarischen Grüßen
an die vielen Organisatoren vor Ort
denen nichts weiter übrig bleibt als alleine vor sich hin zu wurschteln.
Michael Maurer
Bündnis gegen Sozialabbau - Jüterbog
Es geht doch weiter
Bei uns in Kassel sind wir auch von Anfang an dabei. Nachdem sich einige seit dem 2.Oktober verabschiedet haben machen wir ebenfall mit 80 bis 120 Leuten weiter.
Wir haben eine Bürgerini gegründet und sind seitdem mit einer festen Truppe dabei. Es ist wichtig den Protest weiter zu führen, da es in der Bevölkerung eine gewisse Achtung vor dieser Standhaftigkeit gibt, und weil es ab Januar 2005 wahrscheinlich zu einem erneuten Anwachsen der Bewegung kommen wird. Damit schaffen wir einen wirklichen Anlaufpunkt für den Protest. Die leidigen Diskussionen um die Frage, auf wen wir Rücksicht nehmen müssen und wer was sagen darf, hat sich ebenfalls seit dem 2. Oktober erledigt. Alle reden frei von der Seele, was ihnen zur Regierung und den Parteien einfällt.
In der Regel nichts gutes.
Diese erworbenen Selbständigkeit will keiner mehr hergeben.
Also, weitermachen ist Pflicht.
Mit solidarischem Gruß
Klaus
Kristallisationspunkt für weitere Aktivitäten
In Rostock waren wir letztes Mal ca 40 Menschen - aber das Entscheidende ist tatsächlich nicht die Quantität sondern die wachsende Entschlossenheit und das "frei von der Seele weg reden", wie in Jüterborg.
Das ist die neue Qualität, die sich von niemand vereinnahmen bevormunden oder spalten läßt.
Wir respektieren uns gegenseitig, geben uns das Wort und handeln zusammen und wir denken auch zusammen weiter. Sowohl was die soziale Entwicklung anlangt als auch die Vorbereitung von Kriegseinsätzen, da stimme ich Kata voll zu. Wir stellten letzten Montag auch fest, daß wir uns bei diesen Montagsdemos wohl fühlen, trotz Kälte oder Wind oder Regen oder sonstwas.
Die inneren Bedingungen sind nun mal entscheidend.
Gruß Friederike
Totgesagte leben länger - und kämpfen weiter!
2 Leute von uns wurden auch in die bundesweite Koordinierungsgruppe gewählt, was sich dort so tut wird hoffentlich bald auf der Hompage www.sternmarsch-berlin.de sichtbar sein (vielleicht auch auf einer neuen)
Auch was Organisationen und Parteien angeht hat mittlerweile sich die Spreu vom Weizen getrennt. Bei uns ist neben verschiedenen Initiativen die MLPD die einzigste Partei die noch regelmäßig mitmacht, wohl gehen aber einzelne Mitglieder verschiedener anderer Parteien und Gewerkschaften mit, u.a. sogar ein CDU-Mitglied. Da haben wir kein Problem mit, da der gemeinsame Kampf (auf antifaschistischer Grundlage) zählt. Für uns war schon immer der entscheidende Maßstab, dass Leute von Organisationen praktisch mit anpacken, Leute die nur Werbung für ihre Vereine machen, sich aber nicht an der Arbeit beteiligen nimmt sowieso keiner ernst.
Nicht alles läuft glatt, aber insgesamt ist unser Bündnis Spitze - ich habe festes Vertrauen in unsere Organisation und die Lernfähigkeit der Menschen – wenn jedoch bei der nächsten Protestwelle wieder die Funktionäre von Attac und PDS ankommen und sich an die Spitze setzen wollen werden sie wahrscheinlich ein Problem bekommen.
Sich nicht den Mund verbieten lassen
Dort kämpfen die Kolleginnen und Kollegen von NCI, einem Zusammenschluß von durch Kündigung bedrohten Kollegen, darum daß sie auf dieser Seite ihre Kritik an dem Schmusekurs der IGM bzw. des Betriebsrats äußern können.
Bei NCI arbeiten vorbildliche IGM-Mitglieder mit aber auch unorganisierte.
Sie gehen glasklar von den Interessen der Kollegen aus und nicht von irgendeiner von vornherein festgelegten Kompromißlinie.
Sie fordern echte Interessensvertretung und handeln auch selber so.
Sie sind wirklich vorbildlich.
Gruß Friederike
ATTAC mit anderen Kampagnen ausgelastet?
Wenn wir irgendwas erreichen wollen, dann können wir das nur noch auf europäischer Ebene erreichen. (Siehe hierzu auch meine Bericht zur "europäischen Agenda 2010", dem Lissabon 2010-Prozess hier auf indymedia unter
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Montagsdemos? Die Regierung weiß rat — Otto Schily
Straßenblockaden — Manuela und Katarina