Ausstellen macht Spass

hase 22.11.2004 10:54 Themen: Indymedia Medien
Auf der diesjährigen, mittlerweile 9. Linken Literaturmesse in Nürnberg war indymedia-de zusammen mit -Schottland mit einem Stand vertreten.
Einige AktivistInnen des Indymedia-Netzwerkes nahmen sich am vergangenen Wochenende Zeit, um sich mit einem Stand an der 9. Linken Literaturmesse im K4 in Nürnberg zu beteiligen. Immerhin werden jeden Tag so viele Texte auf Indy gestellt, dass innerhalb eines Jahres die Menge an verschiedenen Artikeln für ein Buch ausreichen würden.

Die Messe ist wie jedes Jahr zweigeteilt: Zum Einen stellen sich ca. 15 Verlage, Händler, Bücherläden und Initiativen in einer Messe-Sektion dar und boten Neuheiten sowie Antiquarisches an. Zum Anderen gibt es immer ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen zu neuen Büchern, Diskussionsveranstaltungen und Filmen.

Direkt zwischen Radio Z und deren Mediencafé und dem Stand der regionalen unkommerziellen Monatszeitschrift "Raumzeit" war der indymedia-Stand zu finden. Neben fünf verschiedenen Printausgaben, unterschiedlichen indy-Flyern, Chiapas-Solidaritäts-Material und VCDs des Videoprojekts "indymedia newsreal" international | europäisch waren dort auch einige hierzulande sehr schwer erhältliche englischsprachige Bücher zu den verschiedensten Themen rund um direkte Aktion, Streetart, vegane Ernährung und Chiapas zu finden. Auch multimedial wurde einiges geboten: Über einen Fernseher wurden Videos (meistens Newsreals) gezeigt. Darüberhinaus waren via Laptop parallel dazu die VCD-Versionen der Europäischen Aktionsvideo-Sammlung zu sehen, was alles auch am Stand erhältlich war. Das Interesse gerade an den bunten Bildern waren enorm.

Bei den Vorträgen handelt es sich überwiegend um Buchvorstellungen. Aber auch eine Mobilisierungsveranstaltung für den G8-Gipfel 2005 in Gleneagle in Schottland war dabei. Zu den einzelnen Vorträgen gibt es bei Radio-Z Zusammenfassungen als Hörbeiträge und als Textversion.

Insgesamt schien das Interesse an der Buchmesse ungebrochen, jedoch schätze ich mal, dass es dieses Mal etwas weniger BesucherInnen waren, als in den Jahren zuvor. Auch der indy-Stand war nicht so optimal: Immerhin war er im hintersten Eck, jedoch wurde die schlechte Lage mit lauten Videos wieder ausgeglichen.

Insgesamt ist es allen indymedia-AktivistInnen zu empfehlen, sich an solchen Veranstaltungen zu beteiligen.

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