Ausstellen macht Spass
Die Messe ist wie jedes Jahr zweigeteilt: Zum Einen stellen sich ca. 15 Verlage, Händler, Bücherläden und Initiativen in einer Messe-Sektion dar und boten Neuheiten sowie Antiquarisches an. Zum Anderen gibt es immer ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen zu neuen Büchern, Diskussionsveranstaltungen und Filmen.
Direkt zwischen Radio Z und deren Mediencafé und dem Stand der regionalen unkommerziellen Monatszeitschrift "Raumzeit" war der indymedia-Stand zu finden. Neben fünf verschiedenen Printausgaben, unterschiedlichen indy-Flyern, Chiapas-Solidaritäts-Material und VCDs des Videoprojekts "indymedia newsreal" international | europäisch waren dort auch einige hierzulande sehr schwer erhältliche englischsprachige Bücher zu den verschiedensten Themen rund um direkte Aktion, Streetart, vegane Ernährung und Chiapas zu finden. Auch multimedial wurde einiges geboten: Über einen Fernseher wurden Videos (meistens Newsreals) gezeigt. Darüberhinaus waren via Laptop parallel dazu die VCD-Versionen der Europäischen Aktionsvideo-Sammlung zu sehen, was alles auch am Stand erhältlich war. Das Interesse gerade an den bunten Bildern waren enorm.
Bei den Vorträgen handelt es sich überwiegend um Buchvorstellungen. Aber auch eine Mobilisierungsveranstaltung für den G8-Gipfel 2005 in Gleneagle in Schottland war dabei. Zu den einzelnen Vorträgen gibt es bei Radio-Z Zusammenfassungen als Hörbeiträge und als Textversion.
Insgesamt schien das Interesse an der Buchmesse ungebrochen, jedoch schätze ich mal, dass es dieses Mal etwas weniger BesucherInnen waren, als in den Jahren zuvor. Auch der indy-Stand war nicht so optimal: Immerhin war er im hintersten Eck, jedoch wurde die schlechte Lage mit lauten Videos wieder ausgeglichen.
Insgesamt ist es allen indymedia-AktivistInnen zu empfehlen, sich an solchen Veranstaltungen zu beteiligen.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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