Nazis verteilen "Schülerzeitung" der JN
Am vergangenen Freitag verteilten mehrere Nazis des hiesigen JN "Stützpunktes" Verden/ROW ihre Scheißnazizeitung am Verdener Bahnhof.
So gegen zwanzig nach eins tauchten am Bahnhofsvorplatz in Verden ca. 8 JN Nazis auf, um ihre faschistische JN "Schülerzeitung" unter den Schülern zu verbreiten. Sechs JNler stellten sich ans ende einer engen Straße, so das jeder an ihnen vorbei musste. Erst nach ca. 10 min. versuchten einige anwesende die Verteilaktion zu unterbrechen. Das dann aber zum Glück mit erfolg. Nach einer Viertelstunde war der braune Spuk, dann wieder vorbei und die JN Truppe zog wieder ab. Wahrscheinlich zum neuen Nazizentrum Heisenhof in Barme. Dabei waren u.a. der Verdener JN Chef Sascha Schüler, der NPD Chef Sven Wellhausen und Daniel Fürstenberg.
Zusätzlich tauchten um zwölf einige Nazis in der BBS auf und verteilten JN Flugblätter auf einigen Schulfluren und auf dem Schulparkplatz. Diese JN Flugblätter wurden aber von einigen aufmerksamen Schülern schnell wieder eingesammelt.
Angeblich waren um kurz nach sieben die JN auch schon an der Ottersberger Waldorfschule aktiv, um dort ihren Müll unter den Schülern zu verbreiten. Wenn darüber noch was weiß, dann bitte als Ergänzung posten.
FÜR DIE FREIHEIT; FÜR DAS LEBEN – JN NAZIS VON DER SCHULE FEGEN!
Zusätzlich tauchten um zwölf einige Nazis in der BBS auf und verteilten JN Flugblätter auf einigen Schulfluren und auf dem Schulparkplatz. Diese JN Flugblätter wurden aber von einigen aufmerksamen Schülern schnell wieder eingesammelt.
Angeblich waren um kurz nach sieben die JN auch schon an der Ottersberger Waldorfschule aktiv, um dort ihren Müll unter den Schülern zu verbreiten. Wenn darüber noch was weiß, dann bitte als Ergänzung posten.
FÜR DIE FREIHEIT; FÜR DAS LEBEN – JN NAZIS VON DER SCHULE FEGEN!
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Ergänzungen
Nicht das erste mal
Gute action aber wo liegt Verden?
Verden...
In Niedersachsen!
Achim Verden Rieger und co. kicken.
Da muss was passieren. Es gibt zwar, auch von der Bürgerlichen schiene, viel protest, aber es muss mehr werden. Es liefen auch schon TV- reportagen über den Hof von Rieger und co. Nazi-hools patrolieren auf dem Gelände und setzen es in stand.
Wen das Thema interessiert, sollte sich umbedingt einige Infos dazu ansehen:
www.bremen.antifa.net
die spd därverden hat eine ausführliche sammlung von presseartikeln:
Es ist nicht nur so, das Rieger der neue verfächter des Lebenborn projektes ist (er will fruchtbarkeitsforschung auf dem hof betreiben), sondern sein gefolge rottet sich in horden dort zusammen und machen nicht nur unfug, sondern nehmen es in kauf, dass menschen zu schaden kommen.
so wurden sie schon des öfteren auffallend. sie stürmten mit totschlägern gewerkschaftssitzungen...
hier zwei nicht all zu vergangene anschläge:
ES WIRD ZEIT DAS WAS PASSIERT!
Information zu Nazis in Verden
Im Landkreis Verden gibt es eine kleine JN- Nazigruppe, die rumnervt, jetzt den Heisenhof und, den sollten wir nicht vergessen, den "Staatspräsidenten" Rigolf Hennig, der internationale Kontakte zu den verschiedensten Faschisten unterhält, z.B. zu Horst Mahler oder Manfred Röder. Auf Hennigs Augenmerk dürfte es auch zurückzuführen sein, dass Rieger sich ausgerechnet im Landkreis Verden umgesehen hat. Hennig war Anmelder und Bucher für die verschiedensten Nazigruppen, die in Verden ihre Veranstaltungen abgehalten haben. Er ist einer der eigentlichen Drahtzieher.
Verden ist übrigens nicht brauner als andere Flecken auf der Landkarte, schon garnicht die Stadt Verden. Aber Verden hat eben auch diesen relativ braunen Speckgürtel um sich herum. Das war bis 2000 vor allem die Ecke Langwedel/ Etelsen (junge Dorffaschos) und die Dörfer um die Gemeinde Kirchlinteln (DP und REPS). In den letzten Jahren verschob es sich dann leicht nach Verden/ Walle, auch Holtum/ Geest oder Völkersen richtung Rotenburg.
Was die Stadt Achim anbelangt, so war diese bis ca. Mitte der 90- er Jahre geprägt und dominiert durch eine sehr starke Nazijugend (auch NF), seit den Vorfällen am Bacardi Beach beruhigte es sich dort allerdings zunehmend.
Wirklich wichtig sind Hennig und der Heisenhof. Hier steckt das Potential, um den Landkreis Verden auf eine internationale rechtsradikale Bühne zu heben. Der Heisenhof wird dem ehemaligen Nazizentrum in Hetendorf in nichts nachstehen.
Gefragt ist also ein langer Atem und das Aufbauen und Erhalten/ stärken von eigenen Strukturen, um den Nazis das Wasser abzugraben.
Die zentralistischen Verbände vorort (Parteien, Kirchen und andere bürgerliche), welche vor allem um den Ruf ihres Standortes Verden besorgt sind, gilt es dabei, besonders kritisch zu hinterfragen. Denn diese hatten oftmals keine Probleme damit totalitäre Polizeigesetze sowie Geheimdienste gutzuheißen, zu hofieren oder generell einen mörderischen Kapitalismus zu unterstützen.
Wer zu den Nazis nein sagt, sollte auch die Ursachen von Faschismus bekämpfen - alles andere ist Pfuschwerk.
Und zu den Ursachen zählen nunmal die Verquickung von Klassenherrschaft und Untertanengeist, sehr gut nachzulesen bei Heinrich Mann "Der Untertan".
Wer sich für die Geschichte des Rechtsradikalismus in Verden interessiert, sollte die von der FAU- Bremen herausgegebene Dokumentation "Rechtsradikale Aktivitäten in Verden und Umzu" zu Rate ziehen. Dort ist bis ins Jahr 2002 minutiös und mit Register alles aufgelistet und analysiert, was das Thema zum Landkreis Verden hergibt. Besonders die Person Hennigs wird dort beleuchtet in der Ausgabe von 2001, in einer ersten politischen Biographie.
Erhältlich sind diese Dokumentationen (seit 1997) in der Verdener Stadtbücherei, in der Universitätsbibliothek Bremen, sowie im Bremer Infoladen oder bei der Antifa Aktion Hannover.
Wer sich für die Geschichte des Rechtsradikalismus in Verden der fünfziger Jahre interessiert, sollte mal in den Verdener Heimatkalender der letzten Jahre schauen (Jahrgang ist mir entfallen). Dort findet sich viel zu SS- Veteranentreffen und Otto Ernst Remer. Erstaunlich ist dabei, dass genau in den Altnazihochburgen auch heute noch die meisten Aktivitäten zu verzeichnen sind, im Gegensatz zu anderen Flecken den Landkreises.
Auszüge aus den Dokumentationen "Rechtsradikale Aktivitäten in Verden und Umzu" findet ihr auch auf der Webseite der VVN- Rotenburg unter "Neofaschismus".
"Freiheit existiert nur dort, wo sie vom Geiste persönlicher Verantwortung getragen ist" (Rudolf Rocker)
Grüße an die kämpfenden von mir
Max Hilse (FAU- Bremen)
Nicht nur Verden
Ich bin wohnhaft in Syke und habe auch bei uns in letzter Zeit vermehrt Nazis beim verteilen von Flugblättern und Aufkleber kleben beobachtet. Scheint so, als kämen diese Kader ebenfalls aus dem Raum Verden.
Abgesehen davon: Verden hätte ein großes Potenzial, um es den Faschos sehr unbequem zu machen, die Linke könnte dort sehr einflussreich sein. Das Problem ist nur, dass einige die Gefahr nicht wirklich erkennen, und anderen nichts wichtiger ist, als 'ne große party im JuZ (Jugendzentrum Verden). Schade eigendlich...
Kampf dem Faschismus auf allen Linien
NIEDER MIT RIEGER!!!
mfg
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Alternative — Anders halt