Naziaufmarsch in Nastätten vom 20.11 - Bilanz
Extra für Indy geschrieben, eigener Bericht von Naziaufmarsch in NAstätten und Gegenaktivitäen
Was ging in Nastätten ?
Nazis fordern den Wiederaufbau für einen Gedenkstein für Adolfs Lieblingstruppe, einer Einheit der Waffen-SS. Der Gedenkstein war letztes Jahr zerstört worden, laut Bekennerschreiben von der jungen Union Rhein-Lahn.
Ab 11:00 Uhr kreiste ein Hubschrauber vor Ort, 2 Hundertschaften im Einsatz. Kontrollen an allen wichtigen Strassen, ab 12:00 Uhr wurden die Bürgersteine hochgeklappt, alle Geschäfte (Ausnahme: Minimal) machten zu.
Beim Reinfahren für alle die nicht nach Normalo-Bürger aussahen Kontrolle, je nach Bulle locker bis aggressiv (Schuhe ausziehen, im Automüll rumwühlen, Nieten beschlagnahmen).
Teilweise chaotische Situation, weil Nazis und AntifaschistInnen in der selben Kontrolle standen, was den Bullen egal war oder sie überforderte.
Ab 12:00 hatten bürgerliche Gruppen (DGB, Antifa Nierstein) abseits vom geschehen am Bürgerhaus einen Ratschlag (sowas ähnliches wie ne Kundgebeung) angemeldet.
Dort sammelten sich ca.100 bis 120 AntifaschistInnen (Leute in Schwarz und Punx, eine Israelfahne und einige Palitücher, an diesem Tag vernünftigerweise keine innerlinken Grabenkämpfe). Als abzusehen war, dass die Bullen langsam einen Kessel aufziehen wollten, kam es zu einem spontanen Sprint von 60 Leuten an den übberaschten Bullen vorbei (keine Helme oder Schilder), dann wurden 2 Bullenabsperrungen überrannt und die Leute waren auf der geplanten Naziroute. Die Bullen zogen alle verfügbaren Kräfte zusammen (bauten z.B.schlagartig die Vorkontrollen ab, sprangen ins Auto und fuhren los) und drängten die Leute unter teilweisem Schlagstockeinsatz zurück zum Bürgerhaus, wo es einen lockeren Kessel gab. Dort wurden die Leute erstmal festgehalten.
Währenddessen sammelten sich 150 Nazis und marschierten los.
Lokale Veranstalter war die Kameradschaft Westerwald, die auch das Fronttransparent stellte. Ausserdem anwesend: die lokalen Nazigruppen Bootsandbraces-Badems, Freier Widerstand Westerwald, MSC 28 (Der MSC 28 wird übrigens schwer überschätzt. Es sagt wohl alles aus, wenn sich Nazis aus Hessen und Rheinland-Pfakz MitteldoitscherSkinheadClub Blood & Honour nennen, seit wann ist für Kameraden Limburg/Lahn in Mitteldeutschland ???). Überregional angereist: KDS-Köln, Kameradschaft Aachener Land, Kameradschaft Bergstrasse, Nazis aus den Niederlanden, Nazis aus Gladbach (reisten über öffentliche Verkehrsmittel an), weiterhin einige NPDler mit Fahne und Transpi, NRW-Nazis und einige alte Nazisäcke (leider wieder gesund: der angebliche Ritterkroizträger Otto Riehs aus Frankfurt). Nicht dabei: Worch, Freie Nationalisten Rhein-Main, Schwarze Division Rheinhessen (Sören Brühl hat wohl gerade andere Probleme) und AB-Mittelhessen (Grossmaul Manuel Mann hatte sich angekündigt, war aber nicht da).
Die Nazidemo konnte die geplante Strecke laufen, aber an fast jeder Absperrung warteten bereits lautstark AntifaschistInnen.
Es kam zu einer Festnahme (besoffener Punk), ernsthaft verletzt wurden zum Glück weder die Leute die von Bullen an die Wand geklatscht wurden noch die Weggeknüppelten.
Das es über 100 Leute nach Nastätten geschafft haben war schön !
Wären es aber 50 fitte Leute mehr gewesen, hätten die Bullen die Lage wohl aber nicht mehr so unter Kontrolle gehabt (weil zu wenig Bullen vor Ort).
Schade, weil überall Nazikarren rumstanden und teilweise verspätete nazis durch die Stadt irrten.
Alles in allem haben wir den Krieg gewonnen, der Nazi-Gedenkstein in Marienfels steht auch nicht mehr (wird wohl dank konsequentem Bürgermeister auch nicht wieder aufgebaut) und die Leute die da waren haben das beste aus diesem Tag gemacht, wäre schön gewesen wenn es mehr gewesen wären.
Dazu bietet sich nächstes Jahr die Gelegenheit, wenn die Nazis wiederkommen (bis 2008 jährlich angemeldet).
Respekt an die Leute, die von weiter weg angereist waren 1
Nazis fordern den Wiederaufbau für einen Gedenkstein für Adolfs Lieblingstruppe, einer Einheit der Waffen-SS. Der Gedenkstein war letztes Jahr zerstört worden, laut Bekennerschreiben von der jungen Union Rhein-Lahn.
Ab 11:00 Uhr kreiste ein Hubschrauber vor Ort, 2 Hundertschaften im Einsatz. Kontrollen an allen wichtigen Strassen, ab 12:00 Uhr wurden die Bürgersteine hochgeklappt, alle Geschäfte (Ausnahme: Minimal) machten zu.
Beim Reinfahren für alle die nicht nach Normalo-Bürger aussahen Kontrolle, je nach Bulle locker bis aggressiv (Schuhe ausziehen, im Automüll rumwühlen, Nieten beschlagnahmen).
Teilweise chaotische Situation, weil Nazis und AntifaschistInnen in der selben Kontrolle standen, was den Bullen egal war oder sie überforderte.
Ab 12:00 hatten bürgerliche Gruppen (DGB, Antifa Nierstein) abseits vom geschehen am Bürgerhaus einen Ratschlag (sowas ähnliches wie ne Kundgebeung) angemeldet.
Dort sammelten sich ca.100 bis 120 AntifaschistInnen (Leute in Schwarz und Punx, eine Israelfahne und einige Palitücher, an diesem Tag vernünftigerweise keine innerlinken Grabenkämpfe). Als abzusehen war, dass die Bullen langsam einen Kessel aufziehen wollten, kam es zu einem spontanen Sprint von 60 Leuten an den übberaschten Bullen vorbei (keine Helme oder Schilder), dann wurden 2 Bullenabsperrungen überrannt und die Leute waren auf der geplanten Naziroute. Die Bullen zogen alle verfügbaren Kräfte zusammen (bauten z.B.schlagartig die Vorkontrollen ab, sprangen ins Auto und fuhren los) und drängten die Leute unter teilweisem Schlagstockeinsatz zurück zum Bürgerhaus, wo es einen lockeren Kessel gab. Dort wurden die Leute erstmal festgehalten.
Währenddessen sammelten sich 150 Nazis und marschierten los.
Lokale Veranstalter war die Kameradschaft Westerwald, die auch das Fronttransparent stellte. Ausserdem anwesend: die lokalen Nazigruppen Bootsandbraces-Badems, Freier Widerstand Westerwald, MSC 28 (Der MSC 28 wird übrigens schwer überschätzt. Es sagt wohl alles aus, wenn sich Nazis aus Hessen und Rheinland-Pfakz MitteldoitscherSkinheadClub Blood & Honour nennen, seit wann ist für Kameraden Limburg/Lahn in Mitteldeutschland ???). Überregional angereist: KDS-Köln, Kameradschaft Aachener Land, Kameradschaft Bergstrasse, Nazis aus den Niederlanden, Nazis aus Gladbach (reisten über öffentliche Verkehrsmittel an), weiterhin einige NPDler mit Fahne und Transpi, NRW-Nazis und einige alte Nazisäcke (leider wieder gesund: der angebliche Ritterkroizträger Otto Riehs aus Frankfurt). Nicht dabei: Worch, Freie Nationalisten Rhein-Main, Schwarze Division Rheinhessen (Sören Brühl hat wohl gerade andere Probleme) und AB-Mittelhessen (Grossmaul Manuel Mann hatte sich angekündigt, war aber nicht da).
Die Nazidemo konnte die geplante Strecke laufen, aber an fast jeder Absperrung warteten bereits lautstark AntifaschistInnen.
Es kam zu einer Festnahme (besoffener Punk), ernsthaft verletzt wurden zum Glück weder die Leute die von Bullen an die Wand geklatscht wurden noch die Weggeknüppelten.
Das es über 100 Leute nach Nastätten geschafft haben war schön !
Wären es aber 50 fitte Leute mehr gewesen, hätten die Bullen die Lage wohl aber nicht mehr so unter Kontrolle gehabt (weil zu wenig Bullen vor Ort).
Schade, weil überall Nazikarren rumstanden und teilweise verspätete nazis durch die Stadt irrten.
Alles in allem haben wir den Krieg gewonnen, der Nazi-Gedenkstein in Marienfels steht auch nicht mehr (wird wohl dank konsequentem Bürgermeister auch nicht wieder aufgebaut) und die Leute die da waren haben das beste aus diesem Tag gemacht, wäre schön gewesen wenn es mehr gewesen wären.
Dazu bietet sich nächstes Jahr die Gelegenheit, wenn die Nazis wiederkommen (bis 2008 jährlich angemeldet).
Respekt an die Leute, die von weiter weg angereist waren 1
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Ergänzungen
Naziautos
kennzeichen?
scheibe kaputt
bla
naziauto aus wesel
@ bla
schwarze division
Info
anwesend. Anscheinend haben sie Probleme mit Ihren SS ähnlichen
Uniformen auf Demos zu erscheinen. Und es kann auch nicht wirklich
an Sören Brühl gelegen haben, da dieser nicht im Führungskader ist.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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