Castor-Mord Spontandemo Köln

Timothi André 08.11.2004 03:39 Themen: Atom
Bericht ueber die Ereignisse in Koeln nach dem Tod des Anti-AKW-Aktivisten.
Castortransport hat 21-jährigen Umweltaktivisten getötet! Auch in Köln hat es dagegen Proteste gegeben!

Gestern gegen 15 Uhr hat ein Atomtransportzug einen 21-jährigen französischen Umweltschützer umgebracht. In Deutschland sind viele Menschen deswegen empört. Auch in Köln haben Menschen ihrer Verzweiflung und Trauer Ausdruck gegeben.
Am Rudolfplatz haben sich am Abend spontan 50 Menschen am Rudolfplatz versammelt. Dort haben sie ein Schild angebracht und Kerzen angezündet, um dem Toten zu gedenken.
Danach haben sie sich entschlossen durch die Innenstadt zu demonstrieren, Ziel ist der Hauptbahnhof gewesen. Dort hat es eine Kundgebung gegeben, da die Deutsche Bahn maßgeblich an den Atomtransporten beteiligt ist. Auf der Demonstration haben die Teilnehmer einen sofortigen Stopp der Atomtransporte gefordert und einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Dabei haben sie darauf hingewiesen, dass auch durch Köln nach Gorleben Transporte rollen können. Darüber hinaus wenden sich die Demonstranten gegen die Atomtransporte in das nordrhein-westfälische Brennelementzwischenlager Ahaus.
Auch die PDS Köln hat sich an dem Protest beteiligt. Die PDS ist grundsätzlich gegen Atomkraft und Atomtransporte.
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Ergänzungen

Ein paar grundsätzliche Fragen.........

Karl Kaesen, Köln 17.12.2004 - 14:41
auf die die PDS bisher keine befriedigende Antwort geben konnte:
1.Wem nutzt deine regide Anti-Antomkrafthaltung; der PDS oder den Grünen ?
2.Wie vereinbart sich eine rigide Anti-Atomkrafthaltung mit dem demokratisch gefundenen Mehrheitswillen der das Kyotoprotokoll unterzeichnenden Staaten und der Intentionen dieses Protokolls.
3.Was hat die PDS zu 2. außer der Problemlösungsverweigerung alternativ zu Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz zu bieten ?


Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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eine prinzipielle frage

idiotenhasser 08.11.2004 - 11:21
ist diese art von protest überhaupt sinnvoll? obwohl ich atomkraft ablehne, muss ich mich fragen, ob ein solcher protest anders ausgetragen werden kann, ohne dass künftig weitere aktivisten sterben müssen.
wogegen wird protestiert? gegen den atom-müll, gegen den transport oder gegen die atompolitik? den transport blockieren zu wollen, ist aussichtslos, da der atom-müll nun mal da ist. deswegen kann es nur darum gehen, die atompolitik der verschiedenen regierungen anzugreifen und mehr geld für die erforschung alternativer energien zu fordern.
natürlich ist es verständlich, jetzt dagegen zu protestieren, dass der zug nicht aufgehalten wurde, um einen menschen zu retten. wichtiger ist aber eine prinzipielle diskussion über die art des protestes zu führen.

Ja, ja die PDS

Leila 08.11.2004 - 11:37
Waren nicht die von Angela Merkel wegen zu hoher Gefahr stillgelegten AKW Hinterlassenschaften der PDS (die sich damls noch SED nannte) ?