ETA sucht den Dialog
Die baskische Untergrundorganisation ETA hat über verschiedene Medien
ein Kommunique an die Öffentlichkeit gesandt indem sie vorschlägt, einen Lösungskonsens für die baskische Unanbhängigkeit unter Teilnahme ALLER zu erarbeiten: "Der Moment für Verhandlungen und neue Wege ist da"
ein Kommunique an die Öffentlichkeit gesandt indem sie vorschlägt, einen Lösungskonsens für die baskische Unanbhängigkeit unter Teilnahme ALLER zu erarbeiten: "Der Moment für Verhandlungen und neue Wege ist da"
Mit ihrem Kommunique welches sich an die baskische Öffentlichkeit, soziale und politische AkteurInnen und Vermittelnde richtet, signalisiert die bewaffnete Untergrundorganisation ETA die Bereitschaft zum Waffenstillstand und zu Verhandlungen: "Der baskische Konflikt muss durch Dialog, Verhandlungen und Abkommensbeschlüsse gelöst werden. Es muss einen Konsens geben an welchem ALLE beteiligt sind. Niemand hat das Privileg der alleinigen Bestimmung. Der Schlüssel liegt in der Konsensfindung zur Unabhängigkeit des Baskenlandes sämtlicher Beteiligter."
Hierbei möchte ETA partizipieren und ist bereit sich in einen solchen Prozeß zu integrieren, wenn dies gewünscht wird ...
"Es ist an der Zeit, die repressiven und politischen Varianten aufzugeben die gescheitert sind und die nicht weiter geführt haben; Zeit die mangelhaften Vorschläge der Parteien zu ändern die nur Verwirrung und Überdruss erzeugten. Die einzige Möglichkeit ist, einen Prozeß des Dialoges zu organisieren der ein Generalabkommen zum Ziel hat und durch welchen die Schritte zur Lösung des Konflikts konkretisiert werden." Die letzten Jahre beweisen, so ETA, dass bislang kein legaler Weg dazu führte eine wirkliche Freiheit der Äusserung oder Respekt vor der Entscheidung zur Unabhängigkeit zu erwirken. Dennoch sei nun eine neue Gelegenheit in gemeinsamem Willen miteinander eine adäquate Antwort und Lösung zu finden. " Die Zeit wird es bezeugen. "
" Der Kernkonflikt liegt darin, dass die BaskInnen nicht die Freiheit besitzen ( dürfen ) in allen Bereichen ihr Leben nach ihrem eigenen Willen zu organisieren. Stattdessen sind wir gezwungen, Reglementarien und Gesetze des Auslandes zu akzeptieren ... dies ist der Grund weshalb wir kämpfen und wovon wir Freiheit erlangen wollen. Der Schlüssel zur Lösung des Konflikts ist die Wiedererlangung der Entscheidungsfreiheit Euskal Herrias . Der Konflikt wird dann beendet, wenn es Anerkennung und Garantien für die Rechte der BaskInnen als Volk und EinwohnerInnen geben wird."
Hierzu gliedert die Erklärung neun Punkte und respektiert ausserdem die Verschiedenheiten der Herkunft, der Meinungen und der Lebensentwürfe / Projekte .... " doch die baskische Kultur und Sprache, welche Euskal Herria zu einem differenzierten Land machen, laufen Gefahr auszusterben. Wenn der Kampf um Unabhängigkeit aufgegeben wird und keine Souveräntität erlangt werden kann, ist dies das Todesurteil für die baskische Kultur.
Ohne Souveränität keine Zukunft
" Weder unter der Fremdherrschaft Spaniens noch der Frankreichs wird Euskal Herria eine Zukunft haben. Die Lösung dieses Konflikts ist nicht eine Frage der Kompetenz Einzelner, Organisationen oder Institutionen. Sie kann nur unter Teilhabe ALLER durch eine Konsensfindung im Dialog und einem Generalabkommen erarbeitet werden. Dieser Prozeß muss ohne Eile geschehen, in ernsthafter Vertiefung und ohne falsche Hoffnungen zu erzeugen. Sein Verlauf darf weder durch Bedingungen bestimmt werden, noch durch Vorgaben welche die Teilhabenden unter Druck setzen oder in irgendeiner Weise bedrängen. "
ETA entwirft in ihrer Erklärung zwei Basen dieses Generalvorschlages: Die Lösungen des Jetzt, die sämtlichen fundamentalen Rechte Euskal Herrias respektieren (sollen) und die Möglichkeiten der Zukunft, welche allen denkbaren Varianten eine Realisierung garantieren (sollen) ... ETA versichert sich in einen solchen Prozeß integrieren zu wollen und direkt und per der Medien welche die Vermittelnden wählen, ihre Position und ihren Willen Jenen welche dies wünschen darzulegen .
ETA warnt aber auch dass es unerlässlich ist, dass an diesem Prozeß alle EinwohnerInnen des Baskenlandes aktiv teilhaben, sowohl an seiner Vertiefung und Entwicklung, wie an der Realisierung seiner Annahme. Weiter spricht ETA ihr Eiverständnis aus mit der " Initiative - Bergara ", dem Vorschlag eine legale Delegation zu bilden welche Euskal Herria vor anderen Staaten representiert und das Recht auf Selbstentscheidung einfordern soll.
ETA weist daraufhin, dass die Linke ( abertzale ) ausser zu kämpfen auch stets Lösungsvorschläge unterbreitet hat wie bspw. die Alternative KAS, die Alternative Demokratie oder die Initiative 98. " Die Zensur dieser Vorschläge führte zu den Eskapaden ohne Zukunft und betrügerischen Spielen. Wer so verfährt, ermöglicht die gegenwärtige Unterdrückung und schürt die Konflikte der Zukunft. " Deshalb erachtet ETA den Pakt " Lizarra - Garazi " ( Dialog und Konsequenzanalyse ) als unerlässlich .
Abschliessend verweist ETA kurz auf den Waffenstillstand in Katalanien: " Seit Januar 2004 sind bewaffnete Aktionen in Katalanien ausgesetzt auf der Basis des Respektes, der Nicht-Einmischung und der Solidarität unter den Bevölkerungen. "
( Quelle :
http://barcelona.indymedia.org/newswire/display/131860/index.php )
Anmrkg.: Diese Übersetzung steht hier weder um ETA zu promoten, noch um irgendeinem Nationalismus das Wort zu reden. Sie steht da, weil bekanntlich Indymedia auch von Staatssicherheitdiensten gelesen wird. Sie steht da, damit diese wissen, dass der Vorschlag zum friedlichen Dialog seitens ETA ausserhalb der betreffenden Landesgrenzen bekannt ist und er weder zensiert noch unterschlagen werden kann. Sie steht da, weil der Quelltext ein Mosaikstein ist auf dem Weg zur Antirepression und Antifolter und zur Basisdemokratie innerhalb Europas.
FIES - das spanische Foltersystem
http://de.indymedia.org/2004/09/92520.shtml
http://de.indymedia.org/2004/09/92518.shtml
Hierbei möchte ETA partizipieren und ist bereit sich in einen solchen Prozeß zu integrieren, wenn dies gewünscht wird ...
"Es ist an der Zeit, die repressiven und politischen Varianten aufzugeben die gescheitert sind und die nicht weiter geführt haben; Zeit die mangelhaften Vorschläge der Parteien zu ändern die nur Verwirrung und Überdruss erzeugten. Die einzige Möglichkeit ist, einen Prozeß des Dialoges zu organisieren der ein Generalabkommen zum Ziel hat und durch welchen die Schritte zur Lösung des Konflikts konkretisiert werden." Die letzten Jahre beweisen, so ETA, dass bislang kein legaler Weg dazu führte eine wirkliche Freiheit der Äusserung oder Respekt vor der Entscheidung zur Unabhängigkeit zu erwirken. Dennoch sei nun eine neue Gelegenheit in gemeinsamem Willen miteinander eine adäquate Antwort und Lösung zu finden. " Die Zeit wird es bezeugen. "
" Der Kernkonflikt liegt darin, dass die BaskInnen nicht die Freiheit besitzen ( dürfen ) in allen Bereichen ihr Leben nach ihrem eigenen Willen zu organisieren. Stattdessen sind wir gezwungen, Reglementarien und Gesetze des Auslandes zu akzeptieren ... dies ist der Grund weshalb wir kämpfen und wovon wir Freiheit erlangen wollen. Der Schlüssel zur Lösung des Konflikts ist die Wiedererlangung der Entscheidungsfreiheit Euskal Herrias . Der Konflikt wird dann beendet, wenn es Anerkennung und Garantien für die Rechte der BaskInnen als Volk und EinwohnerInnen geben wird."
Hierzu gliedert die Erklärung neun Punkte und respektiert ausserdem die Verschiedenheiten der Herkunft, der Meinungen und der Lebensentwürfe / Projekte .... " doch die baskische Kultur und Sprache, welche Euskal Herria zu einem differenzierten Land machen, laufen Gefahr auszusterben. Wenn der Kampf um Unabhängigkeit aufgegeben wird und keine Souveräntität erlangt werden kann, ist dies das Todesurteil für die baskische Kultur.
Ohne Souveränität keine Zukunft
" Weder unter der Fremdherrschaft Spaniens noch der Frankreichs wird Euskal Herria eine Zukunft haben. Die Lösung dieses Konflikts ist nicht eine Frage der Kompetenz Einzelner, Organisationen oder Institutionen. Sie kann nur unter Teilhabe ALLER durch eine Konsensfindung im Dialog und einem Generalabkommen erarbeitet werden. Dieser Prozeß muss ohne Eile geschehen, in ernsthafter Vertiefung und ohne falsche Hoffnungen zu erzeugen. Sein Verlauf darf weder durch Bedingungen bestimmt werden, noch durch Vorgaben welche die Teilhabenden unter Druck setzen oder in irgendeiner Weise bedrängen. "
ETA entwirft in ihrer Erklärung zwei Basen dieses Generalvorschlages: Die Lösungen des Jetzt, die sämtlichen fundamentalen Rechte Euskal Herrias respektieren (sollen) und die Möglichkeiten der Zukunft, welche allen denkbaren Varianten eine Realisierung garantieren (sollen) ... ETA versichert sich in einen solchen Prozeß integrieren zu wollen und direkt und per der Medien welche die Vermittelnden wählen, ihre Position und ihren Willen Jenen welche dies wünschen darzulegen .
ETA warnt aber auch dass es unerlässlich ist, dass an diesem Prozeß alle EinwohnerInnen des Baskenlandes aktiv teilhaben, sowohl an seiner Vertiefung und Entwicklung, wie an der Realisierung seiner Annahme. Weiter spricht ETA ihr Eiverständnis aus mit der " Initiative - Bergara ", dem Vorschlag eine legale Delegation zu bilden welche Euskal Herria vor anderen Staaten representiert und das Recht auf Selbstentscheidung einfordern soll.
ETA weist daraufhin, dass die Linke ( abertzale ) ausser zu kämpfen auch stets Lösungsvorschläge unterbreitet hat wie bspw. die Alternative KAS, die Alternative Demokratie oder die Initiative 98. " Die Zensur dieser Vorschläge führte zu den Eskapaden ohne Zukunft und betrügerischen Spielen. Wer so verfährt, ermöglicht die gegenwärtige Unterdrückung und schürt die Konflikte der Zukunft. " Deshalb erachtet ETA den Pakt " Lizarra - Garazi " ( Dialog und Konsequenzanalyse ) als unerlässlich .
Abschliessend verweist ETA kurz auf den Waffenstillstand in Katalanien: " Seit Januar 2004 sind bewaffnete Aktionen in Katalanien ausgesetzt auf der Basis des Respektes, der Nicht-Einmischung und der Solidarität unter den Bevölkerungen. "
( Quelle :
http://barcelona.indymedia.org/newswire/display/131860/index.php ) Anmrkg.: Diese Übersetzung steht hier weder um ETA zu promoten, noch um irgendeinem Nationalismus das Wort zu reden. Sie steht da, weil bekanntlich Indymedia auch von Staatssicherheitdiensten gelesen wird. Sie steht da, damit diese wissen, dass der Vorschlag zum friedlichen Dialog seitens ETA ausserhalb der betreffenden Landesgrenzen bekannt ist und er weder zensiert noch unterschlagen werden kann. Sie steht da, weil der Quelltext ein Mosaikstein ist auf dem Weg zur Antirepression und Antifolter und zur Basisdemokratie innerhalb Europas.
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http://de.indymedia.org/2004/09/92520.shtml
http://de.indymedia.org/2004/09/92518.shtml
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Ergänzungen
poesia salvaje
Un poema para decirle NO a la guerra.
Chile y México: No al Dios extranjero
No den su brazo a torcer
recuerden a Jara y a Neruda, recuerden a Atahualpa y a Moctezuma
No se dejen intimidar recuerden a Pinochet
pájaro carnívoro que ensangrentó a Santiago
recuerden a Cortés asesino venido de lejos para matarnos a domicilio
a cambio del petróleo de esos tiempos
No se dejen sobornar recuerden al Fondo Monetario
y a los mapuches languideciendo
recuerden al Banco Mundial
y a los lacandones padeciendo
¿Qué mal le ha hecho
el pueblo iraquí
al pueblo chileno?
¿Cuántas bombas venidas de Mesopotamia
han estallado en el mexicano suelo?
No se dejen convertir a la religión del nuevo Dios extranjero
aquel que nos proclama pecadores si no comulgamos con su doctrina de sangre fuego
México y Chile
Chile y México
Mexichile
Chiméxico
de un extremo a otro de América
finalmente unidos
como si fueran uno solo
por algo que ya todos sabemos
no se trata tan solo de salvar a Irak de los nuevos conquistadores
del Pizarro y del Cortés con carabelas atómicas y canciones en inglés
se trata de no retroceder cinco siglos en la historia como si fuéramos una vez más
nativos impotentes ante el enemigo extranjero
se trata de salvarnos a nosotros mismos
porque en Irak simplemente
nos estamos mirando en el espejo.
wenn schon denn schon..
..wo soll das denn sein?? Vielleicht meinst du ja Katalunien wo man übrigens katalanisch spricht!
gruss aus barcelona
Re. wenn schon denn schon..
Oje
aber viele gespaltene haare geben auch eine nette Frisur
Gruß zurück
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
espejos — v