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Mittenwald

Leserin 26.10.2004 19:17
Erneut Schmierereien am Ehrenmal
Kreuz sollte angezündet werden - Ermittlungen laufen

aus der Garmischer Zeitung
Mittenwald - Das Pfingsttreffen der Gebirgstruppe wirft bereits die Tage vor Allerheiligen seinen Schatten voraus: Gestern jedenfalls stand ein fassungsloser Hans Ostler, Chef der Mittenwalder Ortskameradschaft, vor dem völlig beschmierten Ehrenmal auf dem Hohen Brendten. Ja, Unbekannte hatten sogar versucht, dass Kruzifix anzuzünden.





"So schlimm wie dieses Mal war`s noch nie", meint Ostler. "Das ist eine völlig neue Dimension", bemerkte gestern gegenüber dem Tagblatt der ehemalige Sprecher des Kameradenkreises, Hans Behringer aus Murnau. Der Oberstleutnant a. D. ist sich sicher: "Die wollen Mittenwald und ihren Bürgermeister weiter schädigen."
Möglicherweise besteht sogar ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem inzwischen dritten Zwischenfall auf dem Hohen Brendten und der Jahreshauptversammlung des Kameradenkreises der Gebirgstruppe am Wochende in der Münchner Bayernkaserne. Dort wurde übrigens Oberst Bernhard Benkel zum Nachfolger von Brigadegeneral a. D. Ernst G. Coqui zum neuen Präsidenten gewählt.

Inzwischen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Wie schon in den beiden Fällen zuvor, Juni 2003 und Mai 2004, besprühten bislang unbekannte Täter, vermutlich aus dem linksextremen Spektrum, mit roter Farbe die beiden Granittürme mit den bereits bekannten Schlagwörtern wie "Mörder" und "Kriegsverbrecher". Weiter finden sich auf den Säulen Namen bekannter Wehrmachtsoffiziere, unter anderem der von Dr. Reinhold Klebe, denen etwa von der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes" (VVN) Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs in Griechenland vorgeworfen werden.

Die Tat muss sich laut Hans Ostler zwischen Samstagnachmittag - zu diesem Zeitpunkt war OK-Mitglied Peter Hedrich dort oben beim Aufräumen - und Montagmittag - kurz nach 14 Uhr entdeckte mit Herbert Füllbier ein weiteres OK-Mitglied aus dem Oberen Isartal beim Spazierengehen die Schmierereien - ereignet haben.

Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 1500 Euro. Mittlerweile hat die Mittenwalder Ortskameradschaft Anzeige gegen unbekannt erstattet. Am Tatort suchte die eingeschaltete Kriminalpolizei nach weiteren Spuren - bis dato ohne Ergebnis.Christof Schnürer


mm



26.10.2004 drucken | versenden | ihre meinung
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