Opel-Produktion steht in 2 Werken
ist wohl nicht bei n-tv und hier auch noch nicht thema! und das seit 15.00 UHR!!!
14.10.04 - 19.00 Uhr: Opel Bochum: Die Produktion steht in zwei Werken
In Werk I und II steht seit 15 Uhr die Produktion. Im Opel-Werk II findet zur Zeit eine Versammlung der Streikenden statt, bei der jetzt auch Kollegen sprechen. Hier kann Solidarität übermittelt werden. Die Opel-Kollegen freuen sich über jede Unterstützung. Alle Vertreter und Delegationen von Arbeitern und Gewerkschaftern - insbesondere aus dem Ruhrgebiet - sind herzlich willkommen.
Nach langer Hinhaltetaktik und Gerüchteküche haben die Opel-Manager heute die Katze aus dem Sack gelassen. In Deutschland sollen in den kommenden drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze gestrichen werden: im Werk Bochum 4.000 (davon allein im Jahr 2005 3.000), in Rüsselsheim ebenfalls 4.000. Offen ist noch, wo die restlichen 2.000 Arbeitsplätze vernichtet werden sollen. Bürgerliche Spitzenpolitiker wie Clement und Steinbrück sind heute nachmittag nach Bochum geeilt, sich "in die angespannte Lage im Bochumer Werk" einzuschalten (ddp, 14.10.).
Das Krisenmanagement zur "Beruhigung" der Belegschaft ist misslungen. Misslungen ist auch der Versuch der rechten Betriebsratsspitze, den Kampf zu hinauszuzögern auf den konzernweiten Aktionstag am Dienstag: Die Opelaner haben seit 15 Uhr im Bochumer Werk I und II die Arbeit niedergelegt. Die Kollegen aus Werk I sind zum Tor gezogen und protestieren dort gegen die Beschlüsse des Vorstands. Der Streik dauert an.
Um 18 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass der Streik nach wie vor steht. Vom Werk I sind ca. 2.000 Kollegen am Tor, auch die Kollegen von Werk II lassen sich laufend informieren. Das gesamte Werk steht praktisch, nur in vereinzelten Bereichen des Presswerks und der Lackiererei wird noch gearbeitet. Kollegen wurden dorthin geschickt, um ihre Kollegen zu überzeugen, rauszukommen. Erste Solidaritätsadressen wurden vorgetragen vom Bochumer Verein und von Thyssen Nirosta.
Am Morgen war die aktuelle Extraausgabe der konzernweiten Kollegen-Zeitung "Der Blitz" verteilt worden mit der Forderung: "Die Schließungs- und Entlassungspläne müssen vollständig vom Tisch! Wer uns erpressen will, wird Streik ernten!"
Rf-news sprach - wie schon gestern - mit Kollegen:
"Wir müssen alle auf die Wiese. Es dürfte kein Auto mehr vom Band laufen. Wir haben gleich Gruppenbesprechung und dann alle raus. Ich denke mal, da sind alle dafür. Wir müssen hier zumachen und rausgehen und dann dürfte drei Wochen kein Auto vom Band laufen". "Streiken müssten wir. Aber alle hier zusammen in Deutschland. Alle Opelwerke." "Ich bin dafür, dass wir rausgehen. Abwarten? Ist meiner Meinung nach falsch. Wir sollten normalerweise alles dichtmachen. Verzichten bringt überhaupt nichts." Auch fünf Kollegen vom Opelwerk in Kaiserslautern waren vorm Tor: "Wir sind mit mehreren Kollegen hier, um die Bochumer zu unterstützen. Ich finde die Kumpels hier dufte, dass man so ein Werk schließen will, das verstehe ich eigentlich nicht.""Ich kenne das von uns bei Pfaff. Da ist heute noch ein kleines bisschen übrig von dem großen Werk, was das mal war. Das kennt man gar nicht mehr wieder. Man hat den Leuten falsche Versprechungen gemacht, alles nach China verlagert, und die Leute sitzen heute zu Hause, kehren die Straße und wissen nicht, wie sie die Familie ernähren sollen. Und wenn dann noch Hartz IV eintritt, dann ist es ganz vorbei."
Die Frage, was hinter den Plänen steckt, wie der notwendige Kampf organisiert werden kann und wer ihn organisiert, bewegt die Kollegen. Klar ist: der Betriebsrat kann und wird das nicht für die Kollegen tun. Dazu hat er gar nicht das Recht - in Deutschland gibt es außerhalb von Tarifverhandlungen kein Streikrecht. Die selbständige Organisierung eines konzernweiten Kampfes ist deshalb eine große Herausforderung an den Mut und die Entschlossenheit der Opelaner.
Mit Sicherheit haben sie die Masse der Arbeiter und Angestellten in anderen Betrieben und Branchen und der Bevölkerung hinter sich. Die Opel-Kollegen geben mit ihrem Streik ein Signal für alle Arbeiter im Kampf gegen die Ausbeutungsoffensive - die gegenseitige Solidarität in diesem Kampf muss jetzt organisiert werden. In Rüsselsheim haben heute bereits die Schüler eines großen Berufsschulzentrums, in dem auch die Opel-Lehrlinge ausgebildet werden, ihre Solidarität mit den Opelanern erklärt. Auch die MLPD wird den Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen - in rf-news werden wir laufend über die Entwicklung berichten.
näheres immer unter www.rf-news.de
In Werk I und II steht seit 15 Uhr die Produktion. Im Opel-Werk II findet zur Zeit eine Versammlung der Streikenden statt, bei der jetzt auch Kollegen sprechen. Hier kann Solidarität übermittelt werden. Die Opel-Kollegen freuen sich über jede Unterstützung. Alle Vertreter und Delegationen von Arbeitern und Gewerkschaftern - insbesondere aus dem Ruhrgebiet - sind herzlich willkommen.
Nach langer Hinhaltetaktik und Gerüchteküche haben die Opel-Manager heute die Katze aus dem Sack gelassen. In Deutschland sollen in den kommenden drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze gestrichen werden: im Werk Bochum 4.000 (davon allein im Jahr 2005 3.000), in Rüsselsheim ebenfalls 4.000. Offen ist noch, wo die restlichen 2.000 Arbeitsplätze vernichtet werden sollen. Bürgerliche Spitzenpolitiker wie Clement und Steinbrück sind heute nachmittag nach Bochum geeilt, sich "in die angespannte Lage im Bochumer Werk" einzuschalten (ddp, 14.10.).
Das Krisenmanagement zur "Beruhigung" der Belegschaft ist misslungen. Misslungen ist auch der Versuch der rechten Betriebsratsspitze, den Kampf zu hinauszuzögern auf den konzernweiten Aktionstag am Dienstag: Die Opelaner haben seit 15 Uhr im Bochumer Werk I und II die Arbeit niedergelegt. Die Kollegen aus Werk I sind zum Tor gezogen und protestieren dort gegen die Beschlüsse des Vorstands. Der Streik dauert an.
Um 18 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass der Streik nach wie vor steht. Vom Werk I sind ca. 2.000 Kollegen am Tor, auch die Kollegen von Werk II lassen sich laufend informieren. Das gesamte Werk steht praktisch, nur in vereinzelten Bereichen des Presswerks und der Lackiererei wird noch gearbeitet. Kollegen wurden dorthin geschickt, um ihre Kollegen zu überzeugen, rauszukommen. Erste Solidaritätsadressen wurden vorgetragen vom Bochumer Verein und von Thyssen Nirosta.
Am Morgen war die aktuelle Extraausgabe der konzernweiten Kollegen-Zeitung "Der Blitz" verteilt worden mit der Forderung: "Die Schließungs- und Entlassungspläne müssen vollständig vom Tisch! Wer uns erpressen will, wird Streik ernten!"
Rf-news sprach - wie schon gestern - mit Kollegen:
"Wir müssen alle auf die Wiese. Es dürfte kein Auto mehr vom Band laufen. Wir haben gleich Gruppenbesprechung und dann alle raus. Ich denke mal, da sind alle dafür. Wir müssen hier zumachen und rausgehen und dann dürfte drei Wochen kein Auto vom Band laufen". "Streiken müssten wir. Aber alle hier zusammen in Deutschland. Alle Opelwerke." "Ich bin dafür, dass wir rausgehen. Abwarten? Ist meiner Meinung nach falsch. Wir sollten normalerweise alles dichtmachen. Verzichten bringt überhaupt nichts." Auch fünf Kollegen vom Opelwerk in Kaiserslautern waren vorm Tor: "Wir sind mit mehreren Kollegen hier, um die Bochumer zu unterstützen. Ich finde die Kumpels hier dufte, dass man so ein Werk schließen will, das verstehe ich eigentlich nicht.""Ich kenne das von uns bei Pfaff. Da ist heute noch ein kleines bisschen übrig von dem großen Werk, was das mal war. Das kennt man gar nicht mehr wieder. Man hat den Leuten falsche Versprechungen gemacht, alles nach China verlagert, und die Leute sitzen heute zu Hause, kehren die Straße und wissen nicht, wie sie die Familie ernähren sollen. Und wenn dann noch Hartz IV eintritt, dann ist es ganz vorbei."
Die Frage, was hinter den Plänen steckt, wie der notwendige Kampf organisiert werden kann und wer ihn organisiert, bewegt die Kollegen. Klar ist: der Betriebsrat kann und wird das nicht für die Kollegen tun. Dazu hat er gar nicht das Recht - in Deutschland gibt es außerhalb von Tarifverhandlungen kein Streikrecht. Die selbständige Organisierung eines konzernweiten Kampfes ist deshalb eine große Herausforderung an den Mut und die Entschlossenheit der Opelaner.
Mit Sicherheit haben sie die Masse der Arbeiter und Angestellten in anderen Betrieben und Branchen und der Bevölkerung hinter sich. Die Opel-Kollegen geben mit ihrem Streik ein Signal für alle Arbeiter im Kampf gegen die Ausbeutungsoffensive - die gegenseitige Solidarität in diesem Kampf muss jetzt organisiert werden. In Rüsselsheim haben heute bereits die Schüler eines großen Berufsschulzentrums, in dem auch die Opel-Lehrlinge ausgebildet werden, ihre Solidarität mit den Opelanern erklärt. Auch die MLPD wird den Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen - in rf-news werden wir laufend über die Entwicklung berichten.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Presse berichtet schon...vereinzelt
Opel-Werker gehen auf die Barrikaden
Schock für 9600 Opelaner
WAZ Bochum. Das ist der "Schwarze Donnerstag" in Bochum: Nach der Schock-Nachricht aus Detroit herrscht bei den 9600 Opelanern eine brisante Stimmung aus Wut, Resignation und Kampfbereitschaft. Die Zeichen stehen auf Sturm.
@mein Mitleid
Du wirst das schon noch verstehen wenn du erwachsen bist und Familie hast, denn dann hast du Verantwortung und lebst nicht auf Kosten deiner Eltern.
unterstützungsaktionen
wie und wo kann man denn kontakt aufnehmen?
MLPD's Rat und Tat
Hamburg-Soli
MLPD und RF gegen Medienzensur???
Unbeschreiblich
Verkürzte Kapitalismuskritik
weiteres
für einen lohnabhängigen ist es wenig relevant in welchen händen der betrieb ist, der kürzt. in sofern war der karstadt-abschluss eine katastrophe für die dort beschäftigten. karstadt gerettet auf kosten der arbeitnehmer, anstatt. und opel? ich weiss nicht ob es da ebenso wie bei karstadt anwärter gibt, die den betrieb weiterführen oder ob ein verkauf zur stillegung führt? ansonsten interessiert mich worin die inhaltliche kritik an dem streik besteht. was ist mir entgangen?
Was nutzt
Die wollen 10.000 Lohnarbeiter entlassen und die werden das tun,mit Wissen und Deckung durch die hin und hereilenden Politkomiker,Gewerkschaftsbonzen und den korrupten Betriebsräten.
Die Rolle welche die Opelbetriebsräte bei der Niederschlagung der Ostdeutschen Metallerstreiks gespielt haben,und die von den Belegschaften mit Beifall bedacht wurden,werden manchen im Zorn nach Bochum blicken lassen.
Die Interessen der Lohnarbeiter sind eben überall auf der Welt die gleichen und zwingen zur Solidarität nicht erst dann ,wenn es einen selbst betrifft.
Versuche mit Wiederaneignung der Betriebe und Weiterführung unter Genossenschaftlichen Gesichtspunkten schmerzen die viel mehr als Streiks für Dinge die die Herren schon abgeschrieben haben und sind mal etwas Konstruktives.Das allerdings erfordert die Bereitschaft über den eigenen Schatten zu springen und sich entgegen der Gesetzeslage Eigentum anderer anzueignen und gegen die Versuche der staatlichen Reppression zu verteidigen.
Dafür wäre die Mehrheit der Menschen zu begeistern,neue Wege im Kampf zumindest der deutschen Lohnarbeiter,die allemal lieber in verzicht üben,wenn die Deutschland AG beschworen wird.
Wer braucht schon Vorstände und Hauptaktionäre um erfolgreich Fortbewegungsmittel zu produzieren?
Ihr Lohnarbeiter tut das doch täglich ohne das die Eigentümer im Vordergrund stehen.Die Zulieferer wären froh wenn es weitergehen würde,an denen würde es auch nicht liegen.
Was noch wichtiger ist,es wäre die Aufforderung für die gebeutelten bei Karstadt,VW,Daimler,BMW usw.endlich nicht nur Zugeständnisse zu machen,sondern Selbstbewußt zu sagen:" Bis hier her und nicht weiter"!
Warum sollen Wiederaneignungen nur in Argentinien funktionieren?
Der Streik führt zu gar nichts, wenn nicht die Mehrheit der Beschäftigten Deutschlands sich dem anschließt.Das einzige was man so erreicht ist ,der ALG II Antrag nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit.
Düstere Aussichten auf zukünftige 345 Euro Almosen und Zwangsarbeit oder endlich Kampf dem Kapital und Besetzung der Firmen unter Selbstverwaltung der Lohnarbeiter.Ich wäre beim Kampf dabei und ich glaube im Namen von Millionen sprechen zu dürfen,die nur darauf warten endlich Schluß zu machen mit diesem Elend.
Wenn wir schon einaml dabei sind fordern wir gleich noch die Selbstverwaltung aller Ssozialkassen und das Gejaule der sich zur Zeit bedienenden wird den Himmel zum Einsturz bringen.
Überholte Kampfesformen sind eben überholt.Trillerpfeifen und Solibriefchen nutzen keinem im Kampf gegen globale Profitinteressen.Wers nicht glaubt der Frage bei den Herren in den Vorstandsetagen von GM nach.Denen ist das ganz egal.Wenn es zu tolle wird ,wird das Machtorgan Staat dazu benutzt mit Hilfe der ihm eigenen Repressionsorgane (Polizei und in Zukunft BGS und Bundeswehr)für eine Beilegung der lästigen Aktionen zu sorgen.Der Einsatz dieser Gemüsefarbenen dürfen wir dann noch,wie schon bisher über uns abgepresste Zwangssteuern selber zahlen.
Deshalb fordern wir gleich noch: Weg mit dem Staat,der doch nur das Machtorgan der jeweils herrschenden Klasse ist und einer Minderheit an besitzenden die Macht über eine Mehrheit besitzloser giebt.
Das mit der Verwaltung können wir selber,dazu brauchts keine sich unentberlich findenden Möchtegerne Diktatoren.
In den Orkus mit all dem Beamten,Politikern und sonstigen zu lasten der Lohnabhängigen lebenden.Die sollen sich ihr Brot mit ihren Händen selber erarbeiten und nie wieder auf Kosten der schuftenden Rentenansprüche erwirtschaften für die ein Arbeiter 450 Jahre schuften müßte.Wo ist den die Aneignung von Mehrwert besser sichtbar zu machen wie hier?
Tröstlich ist,das der Klassenkampf in einer Klassengesellschaft erst dann endet,wenn diese überwunden ist.Der Weg aus dem Elend heraus ist also eine Notwendigkeit.Die große unbekannte ist nur , wann werden wir beginnen mit diesem elenden geknechteten Leben Schluß zu machen?
Der Kampf der Opel Lohnsklaven könnte ein Neubeginn werden,wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach,auf dem Amt für Arbeit enden,der dann im ALG II Antrag gipfelt.Man muß halt den eigenen Schatten überspringen können.
Was solls,tröstlich ist nur zu wissen,das der Klassenkampf in.......
Super!
Super! Haltet durch! Jeder Tag den ihr streikt kostet GM mächtig Kohle. Und auch die Zuliefererbetriebe werden GM ziemlich Dampf machen - all ihre LKWs stehn Schlange vor verschlossenen Werkstoren! Ich wünsche euch viel Durchhaltevermögen und Glück und Erfolg!
@wie naiv
ein frustrierter Autonomer
Verelendungsstrategie
Das Kapital schwätzt von Einsparungen zur Standortsicherung und die Gewerkschaften machen diesen Betrug mit.
Wenn die Vereinbarungen über die "sozialverträglich abgefederten Einschnitte" (Massenentlassungen und unbezahlte Mehrarbeit) ausgelaufen sind, wird die Produktion trotzdem ins Ausland verlagert oder die nächste Runde des Lohndrückens eingeleitet.
"Dem Management unterstellen die Arbeiter, «dummes Zeug» zu reden: Statt die massiven Unterkapazitäten in Deutschland zu nutzen, werde in Polen «noch ein neues Werk gebaut». Dabei könnten sich die Polen die Fahrzeuge gar nicht leisten. «Die Autos werden wieder nach Deutschland gebracht, um sie hier zu verkaufen», ärgert sich der Opel-Beschäftigte." Quelle:
Symptomatisch für die Verelendungsstrategie des Kapitals im Verein mit Politik und Gewerkschaft ist Karstadt. Die dort erzielte "Einigung" wird seit Jahren bei Immigranten erprobt:
Asylbewerber müssen seit jeher mit Warengutscheinen leben - also warum das Urlaubsgeld für Verkäuferinnen noch auszahlen? Reicht doch, wenn die Arbeiter stattdessen Gutscheine für Kaufhausramsch erhalten. Quelle:
"Das Gutscheinsystem von Accor Services ist die kostengünstigste Lösung zur Sicherstellung einer umfassenden und flächendeckenden Versorgung von Asylbewerbern." Quelle:
Dort findet sich auch ein Auszug aus dem Asylbewerberleistungsgesetz von 1998 - die Vorlage für die nächsten Tarifverträge?
Der soziale Friede ist von den Unternehmern und ihren Helfershelfern aus Politik und Gewerkschaft gekündigt worden - es gibt also keinerlei Friedenspflicht mehr.
Die verfassungsmäßige Ordnung, nach der die BRD ein demokratischer und sozialer Bundesstaat ist, wurde zerstört.
Wie heißt es in Artikel 20 des Grundgesetzes so schön: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand." Quelle:
Mit anderen Worten: Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
Dieser Widerstand kann nur von allen - von Angestellten und Arbeitslosen, Arbeitern und Sozialhilfeempfängern, Deutschen und Immigranten gemeinsam getragen werden.
Schon immer gewusst
gut gesprochen, Lohnsklave...
Den Konzernen Arbeitskraft zu entziehen, das bringt nichts, denn die gehen dann einfach dorthin, wo die Menschen verzweifelter sind und sich weiterhin für einen Hungerlohn verkaufen. Wer nichts zu essen hat, der interessiert sich auch nicht für internationale Solidarität!
Wir sollten das Problem stattdessen bei seiner Wurzel packen: Beim Eigentum! Das Privateigentum an Produktionsmitteln ist etwas, das überwunden werden muß, und das wird nicht ohne Kämpfe abgehen.
Allerdings sollten wir uns dennoch davon verabschieden, weiterhin Autos bauen zu wollen. Es gibt eh schon viel zuviele Autos, und die Massenmobilität mittels Automobil ist eine Falle, aus der diese Welt dringend herauskommen muß.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Unverhohlenes Gelächter — Warhead